beitrag2

BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er

Die Revue BERLIN BERLIN lädt in Berlin erneut zum Tanz auf dem Vulkan!

Die große Show der Goldenen 20er Jahre ist preisgekrönt und aufwendig überarbeitet vom 08.12.2021 bis 02.01.2022 im Admiralspalast zu erleben

Die Damen sind in glitzernde Paillettenkleidern geschlüpft, ihre Bubiköpfe schmücken fesche Stirnbänder. Die Herren stürzen sich in Knickerbockern und mit Schiebermütze ins Dickicht der Nacht. Die Zeichen stehen auf „Amüsemang“. Auf Absinth-Gelage, wilde Musik und entfesselte Tänze. Diesen Winter startet die preisgekrönte Revue BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er Jahre – coronabedingt zwölf Monate später als geplant – neu und aufwendig überarbeitet ihre zweite mehrmonatige Gastspielserie.

Schon die bundesweit beachtete Weltpremiere am 19. Dezember 2019 im legendären Admiralspalast in Berlin spielte wochenlang vor ausverkauftem Haus. Mit insgesamt über 100.000 Zuschauern wurde gleich die erste Tournee mit weiteren Gastspielen in München, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart zum absoluten Publikumsmagneten. Im Juni 2021 folgte die Auszeichnung mit dem renommierten Live Entertainment Award (LEA) in der Kategorie “Preis der Jury”. Nach dem Tournee-Auftakt vom 08. Dezember 2021 bis 02. Januar 2022 im Admiralspalast Berlin wird BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er jetzt erstmals an der Alten Oper Frankfurt, im Theater am Aegi Hannover sowie im Metropol Theater Bremen den Tanz auf dem Vulkan wagen. Im Theaterhaus Stuttgart, im Capitol Theater Düsseldorf, auf Kampnagel in Hamburg, im Deutschen Theater München sowie im Musical Dome Köln darf sich das Publikum auf ein berauschendes Wiedersehen freuen.

Die Nacht ist eine Sünde wert

Die Revue lässt ihr Publikum in den brodelnden Kosmos und das überbordende Lebensgefühl der Goldenen 20er eintauchen. „BERLIN BERLIN erzählt von einer Zeit, in der die Stadt zum internationalen Schmelztiegel wurde, zum Brennpunkt für alle politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse. Eine Welt, in der alles möglich war und in der es keine Grenzen gab“, erklärt Regisseur und Autor Christoph Biermeier. Die Welt trifft sich im Admiralspalast, einem der legendärsten Berliner Revuetheater dieser Zeit:  Hier wagen ein charismatischer Conférencier, der „Admiral“, und ein 30-köpfiges Ensemble den Ritt auf Messers Schneide zwischen Wirtschaftskrise und Vergnügungslust. Mit pikanten Anekdoten aus der Hauptstadt des Lasters erlebt die Musik und die großen Stars der Berliner Blütezeit von 1927 bis 1933 eine brillante Renaissance: In einem Moment keifen sich die Stilikone Marlene Dietrich und die Femme fatale und Selbstdarstellerin Anita Berber mächtig an, im nächsten landen Dramatiker Bertolt Brecht und Komponist Kurt Weill mit ihrer Dreigroschenoper einen unerwarteten Hit. Die unvergleichliche Josephine Baker, „das Tanzwunder aus Übersee“, versetzt die Herren und auch die Damen mit ihren ekstatischen Bewegungen in helle Aufregung, und die Comedian Harmonists erinnern sich an den weiten Weg bis zu ihren das Jahrhundert überdauernden Ohrwürmern.

Nicht minder aufregend ist es, wenn die knapp bekleideten Revuegirls ihre langen Beine schwingen und das BERLIN BERLIN-Orchestra mit über 30 zeitgemäß arrangierten deutschen und englischsprachigen Glanznummern wie „Bei mir bist du schön“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Puttin’ on the Ritz“ und „Mackie Messer“, zum heißen Tanz auf dem Vulkan einlädt. Schließlich jedoch finden Modernität, Innovationslust und Freiheit mit der Machtergreifung der Nazis auf der Bühne wie in der Realität ein jähes Ende. Der Mythos aber lebt weiter!

Eine Show, eine Stadt, die nie stillsteht

Wie Berlin, die Stadt, die sich immerzu verändert, verändert sich auch BERLIN BERLIN: Die Revue wurde inhaltlich wie optisch mit großem Aufwand weiterentwickelt. „So können wir noch mehr der Club-Atmosphäre der 20er einfangen und noch intensiver erlebbar machen, wie alles damals stattgefunden hat – schräge, authentische Charaktere inklusive,“ freut sich Regisseur und Autor Christoph Biermeier. Und weiter: „Wir erzählen bewusst nicht nur aus der Zeit von 1920 heraus – sondern auch aus unserer Gegenwart. Heute kann die seelische Andockstation wieder eine dunkle Zeit sein, die wir langsam hinter uns lassen. Und der Drang nach Freiheit, der Drang nach vorne, in eine neue Unbeschwertheit!“

Die „Roaring Twenties“ im zeitgemäßen Gewand

Frei nach dem Motto: „Es geht doch nichts über einen kleinen Skandal!“ entwickelt BERLIN BERLIN einen starken atmosphärischen Sog – in der charakteristischen Form einer Revue, basierend auf wahren Begebenheiten und gespickt mit Original-Zitaten aus jener Epoche. Die zeitgemäß arrangierte Musik von Komponisten wie Friedrich Hollaender und Irving Berlin und Tänze wie Charleston, Lindy Hop, Tango, Foxtrott und Swing lassen das Publikum das ausschweifende Lebensgefühl dieser Epoche noch einmal neu erleben. „Wir fangen das authentische Bild der 20er Jahre mit deutschen Titeln ein, aber auch mit internationaler Musik, die damals in die Stadt hineinströmte. Das war eine regelrechte Explosion an Musikstilen, die damals zusammenkamen, vom Berliner Schlager über amerikanischen Jazz bis hin zur Vokalmusik der Comedian Harmonists,“ erläutert Musical Supervisor Gary Hickeson. Gemeinsam mit dem Briten Richard Morris sorgt er im Bereich Arrangements und musikalische Umsetzung für den angemessenen Sound der Show.

BERLIN BERLIN ist eine Sensation, ein furioses, mitreißendes Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen darf!“, urteilt die Berliner Morgenpost über die Weltpremiere. „Unterhaltung mit Haltung – eine Show mit Tiefgang, die die 20er Jahre sehr gut einfängt,“ attestiert das WDR 5 Morgenecho. Und die Rhein-Zeitung fordert:Gehn Se hin, hören Sie selbst, staunen Sie!“

Produzent des Stücks ist die Mehr-BB Entertainment GmbH, zu der auch die BB Promotion gehört. Zu den bekanntesten international tourenden Eigenproduktionen zählen u.a. die West Side Story, Richard O’Brien’s Rocky Horror Show, das erste Musical aus Kuba Carmen la Cubana sowie Bodyguard – Das Musical.

Fotocredit: Jens Hauer