beitrag

Dreh von “Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster”

In Berlin wird noch bis Anfang Oktober der Bestseller-Roman von Susann Pásztor „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ unter der Regie von Till Endemann verfilmt. In dem hochkarätig besetzten Drama, dessen Drehbuch von Astrid Ruppert stammt, hat Karla (Iris Berben) nur noch wenige Monate zu Leben und keine Lust auf Sentimentalitäten. Fred (Godehard Giese), alleinerziehender Vater von Phil (Claude Heinrich) und neuerdings auch Sterbebegleiter, ist bemüht, immer alles richtig zu machen – doch Karla lässt ihn nach einem Versöhnungsversuch mit ihrer Schwester abblitzen.

Die Bildgestaltung verantwortet Bjørn Haneld. Produzentin ist Doris Zander, Producerin Fräncy Schröder. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa. „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto. In weiteren Rollen spielen Zoë Valks, Bärbel Schwarz und Axel Werner.

Foto: ARD/Nadja Klier

beitrag

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Der Originalfilm in strahlendem Kinoformat und mit großem Live-Orchester

Die Filmkonzerte des Märchenklassikers im Friedrichstadt-Palast werden auf den
27. Dezember 2021 verschoben

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit

Die zwei Filmkonzerte des beliebten Märchens Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, die im Berliner Friedrichstadt-Palast ursprünglich am 28. Dezember 2020 stattfinden sollten, werden aufgrund der bestehenden Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie verschoben. Der Ersatztermin steht fest: Der weltberühmte Weihnachtsklassiker als Filmkonzert ist nun am 27. Dezember 2021 zu erleben (um 16 Uhr und 19:30 Uhr). Ein großes Symphonieorchester spielt die bezaubernde Filmmusik von Karel Svoboda live zu den romantisch-witzigen Abenteuern auf Großleinwand.

Alle bereits erworbenen Tickets behalten für die analogen Konzerte (nachmittags bzw. abends) ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Weitere Informationen unter:

www.bb-promotion.com/veranstaltungen/drei-haselnuesse-fuer-aschenbroedel

„Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter – aber ein Jäger ist es nicht. Ein silberdurchwirktes Kleid mit Schleppe zum Ball – aber eine Prinzessin ist es nicht“: Wer dieses Rätsel errät, gehört zur riesigen Fan-Gemeinde, die wahrlich nicht nur diese Sätze aus dem Märchenklassiker Drei Haselnüsse für Aschenbrödel mitsprechen kann. Zahlreiche Familien sitzen zur Weihnachtszeit vor dem Fernseher und folgen Aschenbrödel auf ihrem Ritt durch herrliche, tief verschneite Wälder – dem Spott ihrer aufgeblasenen Stiefmutter und Stiefschwester zum Trotz – direkt in die Arme des Prinzen.

Neben den schauspielerischen Leistungen, der prächtigen Ausstattung und den farbenfrohen Kostümen ist die Musik von Karel Svoboda die Hauptzutat in diesem Klassiker der Filmgeschichte, deren Partitur für die Filmkonzerte sorgfältig rekonstruiert wurde. Die charakteristischen musikalischen Farben und Feinheiten bleiben dabei unverändert: Die Musik erschafft eine lyrische Atmosphäre und bietet einen unvoreingenommenen und bezwingenden Kommentar zu der ewigen Suche nach Liebe, Glück und Zauberei.

Bild: bb promotion

WE WILL ROCK YOU

WE WILL ROCK YOU ab Dezember 2021

„We Will Rock You“, das Blockbuster-Musical von Queen und Ben Elton, startet nun erst im Dezember 2021. Die weiterhin bestehenden Beschränkungen führen dazu, dass die Shows in Leipzig, Essen, Nürnberg, Berlin, Köln und Bremen um wenige Monate verschoben werden.

Das vom 09. – 14. November 2021 geplante Gastspiel muss leider erneut verlegt werden und findet nun vom 03. – 08. Mai 2022 statt. Im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten behalten für den analogen Tag und Uhrzeit ihre Gültigkeit. Auf https://www.bb-promotion.com/veranstaltungen/we-will-rock-you/ finden Sie eine Übersicht der abgesagten Termine und der neuen Daten . Die Shows in Wien und der Schweiz waren bereits auf 2022 verlegt worden.

Mehr als 15 Millionen Fans in 17 Ländern hat „We Will Rock You“ bisher begeistert. Erstaunliche zwölf Jahre mit kaum fassbaren 4.600 Shows dauerte allein die Auftrittsserie im Londoner Dominion Theater. Vier Jahre währte das Gastspiel im Kölner Musical Dome. Insgesamt sahen rund drei Millionen Besucher „We Will Rock You“ in Deutschland.

Die futuristische musikalische Komödie, die inhaltlich und optisch einen Bogen spannt, der auch an die legendären Live-Auftritte von Queen erinnert, gilt als globales Phänomen. Zwei Dutzend Klassiker wie „We are the Champions“, „Killerqueen“ und „Bohemian Rhapsody“ zelebrieren die Karriere einer der genialsten Rockbands aller Zeiten.

Der Blockbuster-Film „Bohemian Rhapsody“ hatte erneut die einzigartige Anziehungskraft von Queen demonstriert. Deren spektakuläre Tourneen zählen nach wie vor zu den größten Attraktionen der Rockmusik.

Bild: Johan Persson

beitrag

Disney – Die Schöne und das Biest

Endlich wieder großes Musical erleben:

Der Disney-Welterfolg gastiert vom 18. November bis 4. Dezember 2021 als erste große Bühnenproduktion nach der Zwangspause im Berliner Admiralspalast – Auftakt für wenige exklusive Gastspiele

Disney Die Schöne und das Biest zählt zu den größten Erfolgen aus dem Hause Disney. Schon der Zeichentrickfilm eroberte mit seinem phänomenalen Soundtrack das Publikum, erhielt eine Oscar-Nominierung als Film sowie zwei Oscars und vier Grammys für die Musik. 2017 stürmte der Realfilm mit Emma Watson weltweit die Kinocharts.  Disneys zauberhafte Umsetzung des Märchens verlangte geradezu nach einer Fassung für die große Bühne. Sie schreibt seitdem als Musical eine eigene Erfolgsgeschichte. Die deutschsprachige Inszenierung des renommierten Budapester Operetten- und Musicaltheaters gastiert mit der hinreißenden Liebesgeschichte vom 18. November bis 4. Dezember 2021 im Admiralspalast in Berlin live auf der Bühne und ist damit die erste große mehrwöchige Musicalproduktion in dem Theater.

Zauberhafte Figuren, traumhafte Musik

Disney Die Schöne und das Biest besticht ebenso durch seine Zauberwelten wie durch die weltberühmte Musik aus der Feder Alan Menkens. Einfühlsame Titel wie Märchen schreibt die Zeit machen die Geschichte zu einem der romantischsten Musicals aller Zeiten. Die für Disney so typischen, liebevoll gestalteten Charaktere wie der charmante Kerzenleuchter Lumière, die aufgeregte Stehuhr Herr von Unruh und die resolute Teekanne Madame Pottine entführen das Publikum ab dem ersten Takt in eine fantastische Märchenwelt, der sich kein Zuschauer entziehen kann.

Eine der romantischsten Liebesgeschichten aller Zeiten

Von einem idyllischen französischen Dorf führt Disney Die Schöne und das Biest in die düsteren Gemächer des verwunschenen Schlosses, in dem ein Biest und seine verzauberte Dienerschaft hausen. Als die unerschrockene Belle die Welt des verwunschenen Prinzen betritt, beginnen Madame Pottine, Lumière und Herr von Unruh voller Eifer Verkupplungspläne zu schmieden – denn nur die wahre Liebe kann den bösen Zauber bannen. Doch so schnell ist aus einem Ungeheuer kein Gentleman gemacht und dann ist da noch der eifersüchtige Gaston, der sich schon seit langem Hoffnungen auf die außergewöhnliche Schönheit  macht.

Ein aufwendig inszenierter Märchenzauber

Ein Ensemble ausgezeichneter Solisten, phantasievolle Tanzeinlagen und eine Ausstattung mit prächtigen Kostümen und effektvollem Bühnenbild: Über 100 Beteiligte – 21 Musiker, 41 Darsteller, davon 15 Solisten, sowie Techniker und Crew – machen die Inszenierung des Budapester Operetten- und Musicaltheaters zu einem prachtvollen Live-Erlebnis. Mit seinen Gastspielen an renommierten Häusern wie dem Münchener Prinzregententheater oder der Hamburgischen Staatsoper verzaubert das Budapester Operetten- und Musicaltheater seit 2010 das Publikum von Groß bis Klein. Ein unvergesslicher Abend für alle, die sich von der Magie einer der romantischsten Liebesgeschichten aller Zeiten verzaubern lassen möchten.

„Ein opulenter Märchenzauber, der die Liebe triumphieren lässt“, schwärmte die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Fotocredit: Thommy Mardo

Tatort: Blind Date

Zweiter Tatort aus Mainz: “Blind Date” am 24.10. im Ersten

In einer Mainzer Tankstelle wird der Tankwart erschossen – der zweite und dieses Mal tödliche Überfall innerhalb von zwei Wochen. Einzige Zeugin der Tat ist die blinde Jura-Studentin Rosa Münch (Henriette Nagel), die noch bei ihren Eltern wohnt und sich nach einem Leben jenseits der überfürsorglichen Kontrolle ihres Vaters sehnt. Ellen Berlinger (Heike Makatsch) und Martin Rascher (Sebastian Blomberg) ermitteln auf den Spuren der beiden Täter und folgen den Hinweisen der Blinden: dem Geruch eines teuren Parfüms, den Stimmen von Tatverdächtigen, den von Rosa am Tatort gehörten und gefühlten Details. Die Kommissare wollen die angreifbare Rosa unter Polizeischutz stellen, doch das lehnt die junge Frau ab. Im Gegenteil, als eine junge Frau den Kontakt zu ihr sucht, deren Stimme ihr bekannt vorkommt, behält sie das für sich. Ellen Berlinger und Martin Rascher ahnen, dass Rosa mehr weiß, als sie sagt – die Täter vielleicht sogar kennt, mag, anziehend findet … sich auf etwas einlässt, das sie ihnen gegenüber verschweigt. Die Ermittler müssen ohne ihre Unterstützung weiterermitteln und zu ungewöhnlichen Methoden greifen, um weitere Tote zu verhindern.

Der “Tatort: Blind Date” ist der zweite gemeinsame Einsatz von Heike Makatsch und Sebastian Blomberg als Kommissare Berlinger und Rascher in Mainz. Autor Wolfgang Stauch und Regisseurin Ute Wieland verwickeln sie dabei in einen Fall, in dem es um Selbstbestimmung und Sehnsucht nach Risiko geht, um Spielarten von Gefühlen und die Frage, wann es ernst wird.

Copyright: SWR/Bettina Müller

Drehende - Klara Sonntag

„Endlich Freitag im Ersten“: Letzte Klappe für den zweiten Film der neuen ARD-Degeto-Reihe „Klara Sonntag“

Am 4. August gingen in Köln die Dreharbeiten zum „Endlich Freitag im Ersten“-Film „Klara Sonntag – Vater, Mutter, Kind“ (AT) zu Ende. Im zweiten Teil der Reihe dreht sich alles um das Thema Loyalität. Was sind wir bereit, für andere zu tun? Und wo sind unsere Grenzen? Mariele Millowitsch spielt die Hauptrolle, in den Neben- und Episodenrollen sind Bruno Cathomas, Jasmin Schwiers, Thelma Buabeng, Soma Pysall und Tobias Joch zu sehen. Regie führt Jeanette Wagner, das Drehbuch schrieb Sebastian Orlac. Hinter der Kamera steht Birgit Gudjonsdottir.

Inhalt: Die junge Mutter Eda Omar (Soma Pysall) hat Drogen über die Niederlande nach Deutschland geschmuggelt – ein klarer Fall für Bewährungshelferin Klara Sonntag (Mariele Millowitsch). Doch dieses Mal hat Klara eine besonders harte Nuss zu knacken, denn Edas Kooperationsbereitschaft hält sich in Grenzen. Die junge Frau hüllt sie sich komplett in Schweigen … Aber Klara wäre nicht Klara, wenn sie dem eigentlichen Problem nicht schnell auf die Schliche käme: Bei Eda hängt der familiäre Haussegen gewaltig schief. Das Verhältnis zu Nico (Tobias Joch) – Edas Freund und Vater ihres Sohnes – ist extrem angespannt, geradezu toxisch und besonders Sohn Robert (Sammy Schrein) leidet sehr unter der Situation Zuhause. Und auch bei Klara selbst kommt es zu einigen Turbulenzen: Ein herrenloser Hund läuft ihr vors Auto und natürlich fühlt sie sich sofort für ihn verantwortlich. Der vierbeinige Zuwachs stellt allerdings die Beziehung zu Klaras Langzeitaffäre Thomas (Bruno Cathomas) auf eine echte Bewährungsprobe …

„Klara Sonntag – Vater, Mutter, Kind“ (AT) ist eine Produktion der Gaumont GmbH (Produzenten: Sabine de Mardt, Ivo-Alexander Beck und Micha Terjung) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa) für die ARD.

Copyright: ARD Degeto / Frank Dicks

Projekt_Käthr

Zwei neue Folgen der Reihe
“Käthe und ich”

Am 17. September und am 24. September um 20.15 Uhr zeigt Das Erste zwei neue Folgen der „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Käthe und ich“ mit Christoph Schechinger als Psychologe Paul in der Hauptrolle. In weiteren Rollen sind u.a. Mona Pirzad, Ulrich Friedrich Brandhof und Ben Braun zu sehen. In Episodenrollen spielen Uwe Ochsenknecht, Anna Hausberg, Hildegard Schroedter, Julia Bremermann u.v.a.

„Käthe und ich – Im Schatten des Vaters“ (Ausstrahlung 17.9.)
Unbeschwert sein wie andere Jugendliche, das kann Roman (Nico Ramon Kleemann) leider nicht: Der 18-jährige leidet unter einer lebensgefährlichen Lebererkrankung. Eine dringend benötigte Organspende, die ihm seine Halbschwester Jasmina Thomas (Anna Hausburg) anbietet, will Roman trotz der dramatischen Lage nicht annehmen. Verzweifelt wendet sich Jasmina an den Psychologen Paul (Christoph Schechinger): Er und seine Therapiehündin Käthe sollen Roman überzeugen, ihr Angebot anzunehmen – auch wenn Jasmina ihre eigene Gesundheit damit in Gefahr bringt. Schon bald merkt der erfahrene Therapeut, dass hinter ihrem Angebot jedoch das falsche Motiv steckt: Es ist nämlich nicht Geschwisterliebe, sondern der Wunsch nach der Anerkennung ihres Vaters, des berühmten Theaterschauspielers Fritz Thomas (Uwe Ochsenknecht). Und der ist, wie Paul herausfindet, ein Narzisst, der sich zudem gerne aus der Verantwortung stiehlt. Dass er sich nicht als Spender anbietet, möchte Paul zwar nicht bewerten, es macht ihn aber auf die problematischen Familienbeziehungen aufmerksam. Eine so schwere Entscheidung wie eine Teilleberspende, über die zudem eine medizinische Kommission befinden muss, bedarf einer stabilen Basis. Um die zu schaffen, setzt Paul auf einen ganzheitlichen Ansatz, der auch Fritz in die Verantwortung nimmt. Als sich Romans Situation verschlechtert, bleibt dafür nur wenig Zeit.

„Käthe und ich – Das Adoptivkind“ (Ausstrahlung 24.9.)
Der zwölfjährige Ben (Oskar Netzel), vor kurzem noch beliebt, wird plötzlich von seinen Mitschülern gemieden und ausgegrenzt: Er redet mit niemandem mehr – und niemand mit ihm! Ben hat es sich mit allen verdorben, er soll verletzende Lügen per Mail und SMS verbreiten. Ben bestreitet die Vorwürfe – obwohl es eindeutige Belege gibt. Schulleiterin Dr. Kira Madaki (Thelma Buabeng) steht vor einem Rätsel und bittet Paul Winter (Christoph Schechinger) um Unterstützung. Der erfahrene Psychologe muss zunächst das Vertrauen des Jungen gewinnen, der konsequent jede Hilfe ablehnt. Mit seiner behutsamen Herangehensweise und der Unterstützung seiner Hündin Käthe bringt er Ben zum Sprechen. Als Paul herausfindet, dass sich auch Bens ältere Schwester Luisa (Anna-Lena Schwing) neuerdings seltsam verhält, spitzt sich die Frage zu, was in der Schule passiert ist. Während Paul immer tiefer in die Geschichte seines jungen Patienten eintaucht, muss er sich mit seiner eigenen Kindheit auseinandersetzen: Seine leibliche Mutter Alexandra Baumgarten (Julia Bremermann), die ihn als Baby zur Adoption freigegeben hat, möchte ihn nun kennenlernen. Für Paul ist das kein einfacher Schritt, denn er sieht in seiner Adoptivmutter Helga Winter (Hildegard Schroedter) seine Mama und will es dabei belassen. Auf Anraten seiner besten Freundin Jule (Mona Pirzad) lässt sich Paul schließlich auf ein Treffen ein. Durch die Begegnung erfährt er nicht nur etwas über sich, sondern lernt auch Ben besser zu verstehen. Denn es gibt etwas, dass ihn und seinen Patienten verbindet.

„Käthe und ich“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Produzenten sind Oliver Vogel und Brigitte Müller, die auch Showrunnerin ist und die Drehbücher schrieb. Producer ist Karsten Günther. Regie führt Oliver Liliensiek. Für die Redaktion zeichnet Sascha Mürl (ARD Degeto) verantwortlich.

Bild: ARD Degeto/Britta Krehl

Nächste Ausfahrt Glück

“Nächste Ausfahrt Glück”: Drehstart für zwei neue Filme

Seitdem Juri (Dirk Borchardt) aus Kanada zurück ist, steht Katharinas (Valerie Niehaus) Welt Kopf. Denn Juri scheint nicht nur einem Geheimnis auf der Spur zu sein, das Katharina seit Jahren gut hütet – sie kann die Gefühle für ihre Jugendliebe einfach nicht abstellen. Derzeit entstehen in Eisenach und Umgebung sowie in Berlin und Brandenburg zwei neue Filme für die “Herzkino”-Reihe “Nächste Ausfahrt Glück”. Neben Valerie Niehaus und Dirk Borchardt stehen Ernst Stötzner, Susanna Simon, Max Hopp, Fabian Gerhardt, Winnie Böwe, Elena Uhlig und viele andere vor der Kamera. Regie führt Esther Gronenborn nach den Drehbüchern von Georg Weber und Carolin Hecht.

Im Film mit dem Arbeitstitel “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter” bekommt Juri einen Gedanken nicht aus dem Kopf: Paul (Sebastian Schneider) könnte sein Sohn sein. Anstatt nach Kanada abzureisen, nistet sich Juri also in Eisenach ein und lässt sich einen Termin in Pauls Arztpraxis geben. Als dieser auf Juris Rücken ein Muttermal entdeckt, das seinem eigenen erstaunlich ähnlichsieht, gehen dem jungen Mann ganz von allein die Augen auf. So kann Katharina schließlich nicht mehr anders, als ihrem Sohn die Wahrheit zu sagen. Auch Katharinas Ehemann Georg (Max Hopp) ahnte schon seit Jahren, dass Paul nicht sein leiblicher Sohn ist. Ausgesprochen hat er das zwar nie, um das gemeinsame Glück nicht zu gefährden, doch nun kehrt der gekränkte Paul beiden den Rücken. Und auch bei Juri lassen die familiären Probleme nicht nach: Sein zunehmend dementer Vater Willi (Ernst Stötzner) macht sich mit Alufolie bewaffnet daran, das Haus von innen gegen imperialistische Abhörmaßnahmen abzudichten. Nur langsam dämmert es Juri, dass er Teil von Willis Gedankenwelt werden muss, um ihm im Alter zur Seite stehen zu können.

Im Film mit dem Arbeitstitel “Freunde für immer” wird Katharinas Clique auf eine harte Probe gestellt: Nachdem sich Willi wieder einmal aus dem Staub gemacht hat, spüren ihn die Freunde in einer gemeinsamen Rettungsaktion auf. Dabei nennt Willi Sybille (Susanna Simon), die neue Freundin seines Sohnes, beiläufig beim Namen “Gänseblümchen”. Als sich einige Tage später in Katharinas Briefkasten eine anonyme Stasi-Akte findet, in der eine Informantin mit dem Decknamen “Gänseblümchen” vermerkt ist, kocht in Katharina eine alte Geschichte wieder hoch: Juri floh damals aus der DDR, weil er sich wegen eines systemkritischen Songs vor der Staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten zu verantworten hatte. Er und Katharina waren von einem Spitzel verraten worden. Mit dem quälenden Verdacht, dass ihre beste Freundin hinter dem damaligen Verrat stecken könnte, sucht Katharina Willi auf, um endgültig Gewissheit zu erlangen. Doch der ist schon wieder ausgebüxt und im Thüringer Wald verschwunden. Katharina und Juri machen sich zusammen auf die Suche nach dem alten Herrn und verlieren dabei schon bald selbst die Orientierung.

“Nächste Ausfahrt Glück” wird im Auftrag des ZDF von der Producers at work GmbH (Produzent: Christian Popp) produziert. Die Redaktion im ZDF hat Wolfgang Grundmann. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 15. Oktober 2021. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

 

Fotocredit: ZDF/Christiane Pausch

Drehende - Der Zürich-Krimi: Borchert und die bittere Medizien

„DonnerstagsKrimi im Ersten“: Letzte Klappe für den 14. „Zürich-Krimi“ mit Christian Kohlund und Ina Paule Klink

Vergangenen Freitag fiel die letzte Klappe für den bereits 14. Film der beliebten DonnerstagsKrimi-Reihe „Der Zürich-Krimi“: In „Borchert und die bittere Medizin“ gerät Robert Hunger-Bühler in seiner Rolle als Reto Zanger – langjähriger Freund Borcherts, Anwalt der Superreichen und Vater von Dominique Kuster – in einen komplizierten Fall, in dem er zugleich Opfer, Anwalt und Zeuge ist. Christian Kohlund steht auf der anderen Seite: Er setzt sich in seiner Paraderolle als knorriger Anwalt ohne Lizenz für eine junge Frau ein, die zum Spielball skrupelloser Betrügereien geworden ist. Und auch Kanzleichefin Dominique Kuster, gespielt von Ina Paule Klink, sieht sich nicht nur als Tochter in der Pflicht …

In weiteren Rollen standen Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Susi Banzhaf als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Lieblingstaxler Beat Bürki, Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi und in Episodenrollen Thekla Hartmann, Nina Kronjäger, Filip Peeters, Leonard Kunz, Tom Gronau u.v.a. vor der Kamera.

Zum Inhalt:
„Der Zürich-Krimi: Borchert und die bittere Medizin“ (AT)
Ein maskierter Mann überfällt nach Geschäftsschluss die historische Traditionsapotheke von Berno Siebert (Filip Peeters). Dort überrascht er nicht nur die Famulantin Sina Leuthold (Thekla Hartmann), sondern auch Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), der auf den letzten Drücker ein Medikament abholen möchte. Als die Situation außer Kontrolle gerät, fällt plötzlich ein Schuss, der Reto in die Schulter trifft. Aus diesem Raubüberfall entsteht ein erbitterter Rechtsstreit, denn Siebert kündigt Sina fristlos wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsbestimmungen. Dagegen zieht die junge Frau vor Gericht – mit Borchert (Christian Kohlund) und seiner Kanzleichefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) als Rechtsbeistand. Borchert, der sonst so überzeugt hinter seinen Mandanten steht, zweifelt an Sinas Aufrichtigkeit. Doch sein Instinkt führt den Anwalt ohne Lizenz auch diesmal auf die richtige Spur.

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Hansjörg Thurn inszenierte nach dem Drehbuch von Wolf Jakoby. Die Kamera führte Sonja Rom. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Die Dreharbeiten in Zürich und Prag dauerten vom 8. Juni bis zum 9. Juli 2021 an.

Copyright: ARD Degeto/Martin Kovář

Drehschluss für rbb-"Polizeiruf 110: Cottbus" (AT)

Drehschluss für rbb-“Polizeiruf 110: Hermann”

Am 30. Juni 2021 fiel die letzte Klappe für den neuen “Polizeiruf 110: Hermann” des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Michael Bäuml schrieb das Drehbuch, Dror Zahavi führte Regie. Die Dreharbeiten hatten Anfang Juni in Cottbus begonnen, weitere Drehorte waren Słubice, Frankfurt (Oder) und Berlin.

Kriminalhauptkommissar Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) wird nach Słubice gerufen, wo in einem LKW die Leiche der Bauingenieurin Daniela Nowak gefunden wurde. Die Ermittlungen führen ihn zu einer Baustelle nach Cottbus. Das Opfer arbeitete dort für Karl Winkler (Sven-Eric Bechtolf), der im Rahmen eines großen Bauprojekts einen ganzen Häuserblock saniert. Unklar ist zunächst, wo und warum die Frau zu Tode gekommen ist. Fest steht, die Wohnung der jungen Frau in Frankfurt (Oder) wurde kurz vor ihrem Tod durchsucht.

Eine erste Spur führt zu einem Mietwagen, der im Tatzeitraum vor der Wohnung des Opfers von Nachbarn gesehen wurde. Zvi Spielmann (Dov Glickman) und seine Tochter Maja Spielmann (Orit Nahmias) aus Israel geben zu, mit dem Opfer verabredet gewesen zu sein, behaupten aber, Daniela Nowak nicht angetroffen zu haben. Sie war angeblich im Besitz von wichtigen Dokumenten im Zusammenhang mit einem Restitutionsanspruch, den Zvi Spielmann geltend macht. Die Besitzverhältnisse des Hauses, dass Zvis Vater gebaut hatte, sind fast 80 Jahre nach Kriegsende nicht geklärt. Auch Elisabeth Behrend (Monika Lennartz), die in dem Haus aufgewachsen ist und ihr Sohn Jakob (Heiko Raulin) hatten Kontakt zu Daniela Nowak und bestehen darauf, dass sie die rechtmäßigen Besitzer sind. Weitere Dokumente, die während der Ermittlungen auftauchen und im Besitz von Daniela Nowak waren, scheinen das zu belegen. Hat das Opfer beide Parteien gegeneinander ausgespielt?

Auch Adam Raczek führt diese Ermittlung zurück in seine Vergangenheit. Im Polizeipräsidium von Cottbus trifft er auf seine ehemalige Kollegin Alexandra Luschke (Gisa Flake) und seinen früheren Dienststellenleiter Markus Oelßner (Bernd Hoelscher), der offensichtlich kein Interesse daran hat, Adams Ermittlungen zu unterstützen.

Weitere Darsteller sind: Fritz Roth, Klaudiusz Kaufmann, Gabriele Völsch, Julius Feldmeier, Kristian Wanzl u. a.

Der “Polizeiruf 110: Hermann” ist eine Produktion der Eikon Media GmbH im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg für Das Erste. Die Ausstrahlung ist Ende 2021 geplant.

Copyright: rbb/Maor Waisburd