Hair

HAIR – The Musical: Shows werden vom 16.6. – 4.7.2021 nachgeholt

Die Shows in Berlin, Frankfurt und München werden vom 16.6. – 4.7.2021 nachgeholt

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit

Die Veranstaltungen von HAIR-The Musical, die ursprünglich vom 30. Juni bis 19. Juli 2020 in Berlin, Frankfurt und München stattfinden sollten, wurden aufgrund behördlicher Anweisungen in Folge der Corona-Pandemie verschoben.

Das Musical wird nun vom 16. – 20.06.2021 in Berlin zu erleben sein. Alle bereits erworbenen Tickets behalten für die analoge Show ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden.

Kunden, die Tickets für den 14.7. – 19.30 Uhr und 19.7. – 14.00 Uhr 2020 erworben hatten, bekommen den Kaufpreis mit einem Gutschein erstattet. Karteninhaber, die online gebucht haben (z.B. tickets-direkt.de, eventim.de, ticketmaster.de), werden dazu in den nächsten Wochen von dem jeweiligen Anbieter kontaktiert. Sie erhalten dann auch alle wichtigen Informationen zu dieser neuen Gutscheinregelung und zu den Abwicklungsmodalitäten. Wurden die Tickets anderweitig z.B. an einer Vorverkaufsstelle gekauft, bitten wir die Kunden, diese Stelle in den nächsten Wochen für eine Gutscheinausstellung zu kontaktieren. Selbstverständlich kann der Gutschein direkt für einen der neuen Termine 2021 eingelöst werden.

Der offene Vorverkauf der neuen Termine startet am 15.07.20! Weitere Informationen stehen online unter www.bb-promotion.com/veranstaltungen/hair-the-musical/

Willkommen im „Age of Aquarius“: Wild, bunt und frei – auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung hat das legendäre Hippie-Musical nichts von seinem energiegeladenen Esprit eingebüßt. HAIR, ist nicht nur eine Geschichte über das Aufbegehren der New Yorker Hippie-Jugend mit Flower-Power und cooler Musik gegen das Establishment, sondern auch ein Meilenstein der Popkultur. Voller Träume, Visionen und der großen Hoffnung auf Frieden feiert HAIR – The Musical mit seinem Grammy-prämierten Soundtrack und Hits wie „Aquarius“ und „Let the Sun Shine In“ das Leben und die Liebe. In London war die Jubiläumsproduktion bereits zu sehen und wurde mit dem WhatsOnStage Award ausgezeichnet. Jetzt ist diese aufregend junge und erfolgreiche Neuproduktion von HAIR wieder in Deutschland zu erleben.

Der Traum von Freiheit und Liebe

Es ist das Jahr 1967 und die Hippie-Jugend im East Village von New York sehnt sich danach, die Welt zu verändern. Im Schatten des Vietnamkrieges protestieren sie gegen alle Autoritäten und praktizieren einen alternativen Lebensstil. „Make love, not War!“ ist ihre Philosophie und die fasziniert auch Claude Bukowski. Der junge Mann schließt sich Ende der 60er in New York einer Gruppe Hippies an. Bukowski ist begeistert von dieser neuen Lebensart. Doch sein Traum von Freiheit und freier Liebe droht zu platzen, als er seinen Einberufungsbescheid nach Vietnam erhält…

Popgeschichte mit politischem Hintergrund

Seit einem halben Jahrhundert begeistert HAIR das Publikum mit einem charismatischen Mix aus Tanz, grandioser Musik, Flower-Power und einer bewegenden Geschichte. Vor dem politischen Hintergrund des Vietnam-Krieges schrieben die Schauspieler James Rado und Gerome Ragni mit ihren Texten und der Musik von Galt MacDermot Popgeschichte. Songs wie „Aquarius“, „Hair”, „Good Morning Starshine“ und „Let the Sun Shine in“ sind legendär und der Soundtrack mit dem Grammy prämiert. HAIR gilt als eines des erfolgreichsten Musicals unserer Zeit und wurde zwei Mal mit dem Tony Award (1968 und 2009 für das beste Revival) und mit dem Drama Desk Award ausgezeichnet.

Aktuell und hochprämiert

Mit der Neuproduktion zum 50-jährigen Jubiläum des Kultmusicals hat Regisseur Jonathan O’Boyle, der als Shootingstar unter den Jung-Regisseuren gilt und bereits mit einem Revival des Broadway-Musicals Pippin überaus erfolgreich war, nicht nur eine bahnbrechende Show geschaffen, sondern das Musical auch zeitgemäß aktualisiert. Mit neuen Szenen, Dialogen und Anspielungen wie „Make America Great Again“ wird unter anderem auf den Wahlspruch von Präsident Donald Trump angespielt. O’Boyles „Verjüngungskur“ wurde vom Publikum gefeiert und gewann 2018 den WhatsOnStage Award für die beste Off-West End-Produktion. Auch die Presse ist von der Neuproduktion begeistert. „A bright new Dawn for the Age of Aquarius”, jubelte der britische Guardian.

Bild: Johan Persson

André Kaczmarczyk wird neuer "Polizeiruf 110"-Kommissar in Brandenburg

André Kaczmarczyk wird neuer “Polizeiruf 110″-Kommissar in Brandenburg

Der Schauspieler André Kaczmarczyk ermittelt ab 2021 als neuer Kriminalhauptkommissar an der Seite von Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) im “Polizeiruf 110″ des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus: “André Kaczmarczyk beeindruckt mit seiner schauspielerischen Leistung in ganz unterschiedlichen Rollen bereits das Theaterpublikum. Wir freuen uns sehr, dass er nun auch für unsere Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer als neuer Kommissar im ‘Polizeiruf 110′ des rbb zu sehen sein wird. Wir schauen gespannt und erwartungsfroh auf die gemeinsame Arbeit mit ihm und Lucas Gregorowicz.”

André Kaczmarczyk wurde 1986 in Suhl in Thüringen geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Als freier Schauspieler spielte er am Volkstheater Rostock, Maxim Gorki Theater Berlin und an der Schaubühne am Lehniner Platz. Nach einem mehrjährigen Engagement am Staatsschauspiel Dresden wurde er 2016 Ensemblemitglied des Düsseldorfer Schauspielhauses. Hier war André Kaczmarczyk u. a. bereits als Enkidu im Epos “Gilgamesh” (Regie: Roger Vontobel) und in der Titelrolle von Camus’ “Caligula” (Regie: Sebastian Baumgarten) zu erleben. Zurzeit ist er u. a. als Fabian in Erich Kästners gleichnamigem Theaterstück (Regie: Bernadette Sonnenbichler), in “Lazarus” von David Bowie und Enda Walsh (Regie: Matthias Hartmann) und in der Inszenierung “Das Dschungelbuch” (Regie: Robert Wilson) zu sehen.

2018 wirkte er im Film “Lindenberg! Mach dein Ding!” (Regie: Hermine Huntgeburth) mit, zuvor stand er für mehrere Kurzfilme vor der Kamera, u. a. “Wildwechsel” (Regie Maria-Anna Rimpfl) und “Born Ready” (Regie: Anna Hoffmann). Im Fernsehen war er u. a. in den Produktionen “Die Chefin – Glück” (Regie: Florian Kern), “37 Days” (Regie: Justin Hardy) und “Allerleirauh” (Regie: Christian Theede) zu sehen.

Für seine schauspielerische Leistung erhielt André Kaczmarczyk zweimal in Folge den Publikumspreis “Gustaf”. Jüngst wurde er in der Zeitung “Welt am Sonntag” zum Besten Schauspieler in Nordrhein-Westfalen gewählt. 2018 erhielt er den Förderpreis für Darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf.

Schauspieler André Kaczmarczyk: “Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Lucas Gregorowicz und dem gesamten ‘Polizeiruf’-Team des rbb. Es war eine absolute Überraschung im besten Sinne, dass ich für die Rolle ausgewählt wurde und nun blicke ich neugierig und gespannt auf diese neue Herausforderung. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und das Interesse an meiner Person.”

André Kaczmarczyk folgt auf Maria Simon, die die Rolle der Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski seit 2011 spielt. Sie wird den “Polizeiruf 110″ des Rundfunk Berlin-Brandenburg Ende des Jahres 2020 nach ihrem 18. Fall verlassen, da sie sich neuen Aufgaben widmen möchte.

Lucas Gregorowicz sorgt für Kontinuität, er bleibt für den rbb-“Polizeiruf 110″ im Einsatz. Gregorowicz steht seit 2015 als Kriminalhauptkommissar Adam Raczek für den “Polizeiruf 110″ aus Brandenburg vor der Kamera. Lenski und Raczek ermitteln bis Ende 2020 noch in einem Fall gemeinsam. Im Frühjahr 2021 wird Raczek in einer Solo-Ermittlung zu sehen sein. Für Herbst 2021 ist die Ausstrahlung des ersten “Polizeiruf 110″ von der deutsch-polnischen Grenze mit dem Duo Gregorowicz-Kaczmarczyk geplant.

Bild: rbb/Jeanne Degraa

beitrag

Bodyguard – Das Musical – Ersatztermine stehen jetzt fest!

Gastspiel in Berlin musste verschoben werden –
Ersatztermine stehen jetzt fest!

Das Gastspiel von BODYGUARD – DAS MUSICAL, welches ursprünglich vom 07. Mai bis 07. Juni im Berliner Admiralspalast stattfinden sollte, wurde aufgrund behördlicher Anweisungen im Rahmen der Corona-Pandemie verschoben. Nach intensiver Arbeit stehen jetzt neue Termine fest. Das preisgekrönte Musical wird nun vom 12. bis 28. August 2021 im Berliner Admiralspalast zu erleben sein (die neuen Termine werden in Kürze im Vorverkauf sein). Für den Umtausch der Eintrittskarten wird der Eintrittspreis den Kunden zunächst mit einem Gutschein erstattet werden. Karteninhaber die online gebucht haben (z.B. eventim.de, ticketmaster.de, tickets-direkt.de) werden dazu in den nächsten Wochen von dem Anbieter kontaktiert werden, bei dem sie ihr Ticket gekauft haben. Alle wichtigen Informationen zu dieser neuen Gutscheinregelung und zu den Abwicklungsmodalitäten inklusive.

Wurden die Tickets anderweitig, z.B. an einer Vorverkaufsstelle gekauft, bitten wir die Kunden diese Stelle in den nächsten Wochen für eine Gutscheinausstellung zu kontaktieren.

Diesen Gutschein können die Kunden dann für den neuen Termin von BODYGUARD – DAS MUSICAL einlösen, aber auch für andere Shows des Veranstalters BB Promotion.
Weitere Informationen unter www.bodyguard-musical.de. Von London aus eroberte das glamouröse Bühnenereignis die Metropolen der Welt. Mehr als vier Millionen Besucher in zwölf Ländern (Großbritannien, Niederlande, Köln, Stuttgart, Wien, USA, Südkorea, Kanada, Italien, Australien, China, Spanien und Paris) belegen: BODYGUARD ist nicht nur im Kino ein Hit! Der preisgekrönte Welterfolg garantiert dem Publikum mit spektakulären Choreografien, 16 Tophits – in englischer Sprache gesungen – sowie der packenden Love-Story um Superstar Rachel Marron und ihrem Bodyguard Frank Farmer ein Live-Erlebnis der Extraklasse!

„Grandios: der Musical-Megahit der Saison“, schrieb die Daily Mail aus London. Spektakulär und genial ausgestattet“, jubelte The Daily Telegraph und The Times urteilte „Brillant!“ „Bodyguard bringt alles mit, was Musical Fans sich wünschen: Große Stimmen, tolle Tänzer, aufwendige Kostüme und eine romantische Liebesgeschichte“, schwärmt der Kölner Stadt-Anzeiger. „Besser als im Kino und auf CD,“ urteilt die Leipziger Volkszeitung.

Hintergründe zur Gutscheinregelung:

Die deutsche Kulturbranche befindet sich aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie unverschuldet in einer sehr schwierigen Phase. Müssten zum jetzigen Zeitpunkt alle Ticketgelder erstattet werden, würde das aller Voraussicht existenzbedrohende Auswirkungen auf Seiten der Veranstalter nach sich ziehen – u.a. mit der Folge, dass etwaige Erstattungsansprüche von Kunden ggf. nicht mehr geltend gemacht werden könnten.

Um die vielfältige Kulturlandschaft Deutschlands sowie die unzähligen Arbeitsplätze in diesem Bereich zu schützen, hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, dass alle Veranstalter einer Musik-, Kultur-, Sport- oder sonstigen Freizeitveranstaltung, die wegen der Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden konnte oder kann, berechtigt, dem Karteninhaber den vollständigen Buchungswert inklusive aller sonstigen Entgelte in Form eines Gutscheins zu erstatten.

Von dieser Gutscheinlösung profitieren so Veranstalter, Künstler und auch die Kunden.

Bild: Johan Persson

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KulturKilometer – 750 Kilometer Fußmarsch von Köln nach Berlin

Hunderttausende Jobs in Gefahr – 750 Kilometer Fußmarsch von Köln nach Berlin

Mit der Aktion „KulturKilometer“ machen zwei Kulturschaffende mit Rucksack und Smartphone auf die schwierige Lage der privaten Theater und Veranstalter in der Corona-Krise aufmerksam: Von Köln über Hamburg nach Berlin laufen sie 750 Kilometer zu Fuß, um für die aktuelle Problemlage der Kulturlandschaft zu sensibilisieren.

Mit einem Fußmarsch über 750 Kilometer wollen Laura Kuhlen (26) und Meik Gudermann (31) ein Zeichen für die deutsche Kulturlandschaft setzen. Die beiden Theatermitarbeiter*innen haben sich heute um 10.30 Uhr auf den Weg gemacht, um in insgesamt 21 Tagen vom Musical Dome in Köln über zahlreiche Theater in Bochum, Bremen und Hamburg nach Berlin zu wandern. Mit ihrer Aktion wollen sie auf die Nöte und Sorgen privater Kulturschaffender aufmerksam machen und gleichzeitig die Vielfältigkeit, Kreativität und Systemrelevanz dieser Branche aufzeigen.

Kuhlen und Gudermann haben die Aktion „KulturKilometer“ eigenständig ins Leben gerufen. Auf ihrem Weg nach Berlin interviewen sie Produzenten, Künstler und Theatermitarbeiter*innen persönlich oder virtuell im Live-Stream, um sich über deren aktuelle Situation, Wünsche und Hoffnungen auszutauschen. Die Gespräche, Erfahrungen und Etappen ihrer Reise dokumentieren sie auf Instagram und über die Website www.kulturkilometer.de.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Kulturbranche unverschuldet in eine tiefe Krise gestürzt: Der Shutdown der Spielstätten und die Absagen von Tourneen bedeuten für alle Mitarbeiter*innen der Live-Entertainment-Branche und Kleinunternehmer*innen vor, auf und hinter der Bühne den totalen Stillstand. Doch die Diskussion privater Kulturbetriebe geht in der Krise vielerorts unter – obwohl die deutsche Live-Entertainment-Branche gemeinsam mit der Theater- und Orchesterlandschaft weltweit einzigartig ist. Über 5.000 Bühnen und Veranstaltungsstätten gestalten die vielfältige und unbedingt schützenswerte Kulturszene Deutschlands. Für sie alle ist der Weg zurück in die Normalität lang und mühsam, hunderttausende Jobs und selbständige Existenzen sind nach wie vor in Gefahr.

Meik Gudermann: „Ich liebe meinen Job im Theater. Die Corona-Krise hat ganz Deutschland hart getroffen, die Situation der Kulturbetriebe rückt nach meinem Empfinden aber zu sehr in den Hintergrund. Es wird leidenschaftlich über Kaufprämien von Autos und Staatshilfen für Airlines diskutiert, aber was ist mit all den Kulturschaffenden, die unseren Alltag und unser Land bereichern? Wir wollen nicht in Vergessenheit geraten, dagegen wehren wir uns buchstäblich mit den Füßen!“

Laura Kuhlen: „Ich bin Kölnerin durch und durch, im Severinsklösterchen geboren und hier aufgewachsen. Was liegt da näher, als von der Domstadt aus mit einem Pilgermarsch auf die schwierige Situation der Kulturszene aufmerksam zu machen? Ich habe einen riesigen Respekt davor, 750 Kilometer zu laufen, aber unser Anliegen ist es wert. Natürlich laden wir jeden, der mit unserer Aktion sympathisiert, herzlich ein, einen Teil des Weges gemeinsam mit uns zu laufen.“

Ihr Arbeitgeber Mehr-BB-Entertainment in Köln unterstützt die Aktion, hat aber keinerlei Mitspracherecht eingefordert.

CEO Maik Klokow: „Unsere Mitarbeiter, die sich sonst im Hintergrund bewegen und den Künstlern den großen Auftritt ermöglichen, möchten nicht tatenlos zusehen, wie die gesamte, über Jahrzehnte entstandene prosperierende Live-Entertainment-Branche durch diese Krise den Bach runtergeht. Aus diesem Grunde haben unsere Mitarbeiter die “KulturKilometer” ins Leben gerufen, um den tausenden Namenlosen ein Gesicht zu geben. Wir als Mehr-BB Entertainment verstehen dieses Engagement nicht nur für uns, sondern für möglichst viele Beteiligte aus dem privatwirtschaftlich finanzierten Bereich des Live Entertainments und wollen ausdrücklich alle aufrufen, sich an unserer Aktion zu beteiligen und ihre Stimme zu erheben, damit wir gehört werden. Es lohnt sich,für eine gemeinsame Zukunft zu kämpfen!“

Foto: Raphael Stoetzel

Polizeiruf 110: Heilig sollt ihr sein

Polizeiruf 110: Heilig sollt ihr sein – am 03.05. im Ersten

Ausstrahlung am 03.05.2020 um 20.15 Uhr im Ersten.

Die 16-jährige Larissa Böhler ist ungewollt schwanger. Ihre Eltern, Nikola und Simon Böhler, sind hilflos und wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Larissa schweigt zur Frage, wer der Vater des Kindes ist. Die Ärzte diagnostizieren eine Trisomie 18 und gehen davon aus, dass das Kind mit schwersten Behinderungen auf die Welt kommen wird, einen Abbruch aber will niemand in Polen vornehmen. Larissa ist verzweifelt und entscheidet sich eines Nachts ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Ein fremder junger Mann, Jonas Fleischauer, taucht scheinbar zufällig auf der Brücke auf, er selbst nennt sich Elias. Ihm gelingt es, Larissas Verzweiflungstat zu verhindern.Larissa kommt in ein Krankenhaus in Frankfurt (Oder), wo ein Spätabbruch der Schwangerschaft durchgeführt werden soll. Von Wahnvorstellungen getrieben, gelingt es Jonas, sich in den OP zu schleichen: Er fühlt sich dazu berufen, das Leben des ungeborenen Kindes zu retten. Er schneidet wie ferngesteuert, in dem festen Glauben, etwas Gutes zu tun, Larissa das Baby aus dem Bauch.

Als die Kommissare Olga Lenski und Adam Raczek an den Tatort kommen, schwebt die junge Frau in Lebensgefahr. Das Kind jedoch ist, entgegen aller Voraussagen, kerngesund, wofür auch der behandelnde Arzt, Prof. Delmen, keine medizinische Erklärung hat. Die Polizei startet mit Hochdruck die Suche nach Jonas Fleischauer. Die Nachricht des Gerichtsmediziners Marian, dass Larissa noch Jungfrau war, macht eine weltliche Erklärung nahezu unmöglich, wie kann das sein? Wer ist dieser Jonas? Die Ermittler setzen alles daran, Jonas zu finden und dem mysteriösen Fall auf den Grund zu gehen.

Copyright: rbb/Arnim Thomaß

Foto: Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski (Maria Simon, mi), Kriminalhauptkommissar Adam Raczek (Lucas Gregorowicz, re) und ihr Kollege Wiktor Krol (Klaudiusz Kaufmann, li) haben die schwierige Aufgabe, eine Geiselnahme im Gefängnis zu deeskalieren.

Herr und Frau Bulle

Herr und Frau Bulle – Abfall – am 16.05. im ZDF

Ausstrahlung am 16.05.2020 um 20.15 Uhr im ZDF

Auf einem Friedhof werden in einem Grab Leichenteile gefunden, die nicht zugeordnet werden können. Heiko vermutet, dass dort eine Leiche entsorgt und auf mehrere Gräber verteilt wurde.

Unterdessen jagen Yvonne und ihr Kollege Kevin den Mörder eines Buchhalters. Der Zugriff misslingt, sie retten aber eine junge Frau, die der Täter gefangen hielt. Es ist Yvonnes entfernte Nichte Lara.

Dadurch ergibt sich plötzlich eine mögliche Verbindung zu Heikos Fall, denn das Opfer des entkommenen Mörders war Buchhalter der Müllentsorgungsfirma von Laras Mutter, Ekaterina Milov. Und die Leichenteile auf dem Friedhof gehören zu Norbert Welke, einem Müllunternehmer und Konkurrenten Ekaterinas, der seit sieben Jahren als vermisst gilt.

Hat die “Müllpatriarchin” etwas mit Welkes Verschwinden zu tun? Ist die Entführung von Lara womöglich ein Racheakt? Die Annahme, dass Ekaterina zu allem fähig ist, wird zusätzlich durch eine Kollegin aus Brandenburg gestützt. Wachtmeisterin Ricarda Bronkewitz versucht seit Jahren, Ekaterina Milov den Besitz von illegalen Mülldeponien im Berliner Umland nachzuweisen.

Das Eigenheim der Wills’ in Spandau wird zu einem “Safe House” für Lara umfunktioniert, denn so lange ihr Peiniger nicht gefasst ist, schwebt das Mädchen in Lebensgefahr. Doch dann ist sie plötzlich verschwunden!

Foto: ZDF/Hardy Spitz

Drehstart - Der Zürich-Krimi

„DonnerstagsKrimi im Ersten“: Dreharbeiten für zwei neue „Zürich-Krimis“

Seit dem 30. Juni 2020 sind Christian Kohlund und Ina Paule Klink nach der durch die Corona-Pandemie bedingten 15-wöchigen Drehunterbrechung wieder unter der Regie von Roland Suso Richter im Einsatz für die Gerechtigkeit. Im elften und zwölften Teil der überaus beliebten DonnerstagsKrimi-Reihe stehen ein kleines, abgelegenes Bergdorf im Engadin und eine altehrwürdige Uhrenmanufaktur in der kosmopolitischen Metropole an der Limmat im Mittelpunkt des Geschehens. “Borchert und die Zeit zu sterben” (AT) führt den knorrigen “Anwalt ohne Lizenz” Thomas Borchert und Kanzleichefin Dominique Kuster in die familiären Untiefen einer alteingesessenen Züricher Uhrenmanufaktur. In “Borchert und das eiskalte Herz” (AT), Film 12, werden die beiden mit einem mysteriösen, lange zurückliegenden Fall konfrontiert, der Borchert bei seinen Nachforschungen in den Schweizer Bergen in tödliche Gefahr bringt.

In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Reto Zanger, Susi Banzhaf als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Lieblingstaxler Beat Bürki und Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi zu sehen. In Episodenrollen spielen Siemen Rühaak, Lena Stolze, Kyra Sophia Kahre, Max von Pufendorf, Remo Euler, Eugenie Anselin, Wolf Danny Homann, Tilo Nest, Florian Thunemann, Konstantin Marsch u. v. a. Die Dreharbeiten laufen bis zum 16. August 2020.

Zu den Inhalten:

“Der Zürich-Krimi: “Borchert und die Zeit zu sterben” (AT) Die junge Uhrmacherin Anna Sutter (Eugenie Anselin) ist geschockt: Ihr unerwartet verstorbener Vater hat sie zum Vorteil ihrer beiden jüngeren Halbbrüder René (Konstantin Marsch) und Michel (Wolf Danny Homann) aus der Erbfolge der berühmten Uhrenmanufaktur Sutter & Valois ausgeschlossen. Ihre Anwälte Dominique Kuster (Ina Paule Klink) und Thomas Borchert (Christian Kohlund) raten Anna von einer Anfechtung des Testaments ab und zu einer Aussprache mit René, denn Michels Unterstützung hätte sie. Danach ist auch René tot und Anna die einzige Verdächtige. Gerade das macht Borchert stutzig: Wenn etwas so eindeutig scheint, dann wurde das womöglich arrangiert! Schon bald findet der “Anwalt ohne Lizenz” heraus, dass ein Maulwurf bei Sutter & Valois etabliert wurde, um an Firmengeheimnisse zu kommen. Entschlossen geht Borchert dieser Spur nach und entdeckt Überraschendes.

“Der Zürich-Krimi: “Borchert und das eiskalte Herz” (AT) “Brosi ist unschuldig”: So lautet die Nachricht, die Dominique Kuster (Ina Paule Klink), übermittelt wird und die diese kaum glauben kann. Denn Franz Brosi (Siemen Rühaak), ihr erster Mandant, hatte mit einem umfassenden Mordgeständnis dafür gesorgt, dass sie ihn gar nicht erst zu verteidigen brauchte. Neugierig geworden, sucht sie mit Borchert (Christian Kohlund) Brosi kurz nach Weihnachten im Gefängnis auf. Aber dieser erklärt die Behauptung für absurd. Borchert bohrt nach und stößt auf einige Ungereimtheiten, die ihn einen spontanen Entschluss fassen lassen: Er macht sich mit dem Bus auf den Weg in ein Bergdorf im Engadin und zu Brosis Frau Maria (Lena Stolze), um nachzuforschen. Als er schon enttäuscht aufgeben will, wird die einzige Zufahrt von einer Lawine verschüttet. Himmlische Fügung oder tödliche Gefahr?

“Der Zürich-Krimi” ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfond der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz “DonnerstagsKrimi im Ersten”. Regie führt Roland Suso Richter nach den Drehbüchern von Wolf Jakoby.

Foto: ARD Degeto/Tomáš Obermaier

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Marius Müller-Westernhagen im Juli im Schiller Theater Berlin

Marius Müller-Westernhagen – Das Pfefferminz-Experiment
vom 23. Juni bis 31. Juli 2020 auf Tournee

Am 07., 08., 10., 11. und 13. Juli im Schiller Theater Berlin

Im Sommer 2020 tritt Marius Müller-Westernhagen erstmals im intimen Rahmen ausgewählter Philharmonien, Opernhäuser und Theater auf und stellt sein neues Album „Das Pfefferminz-Experiment“ vor. Darin interpretiert er alle Titel seines Albums „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ in neuem Gewand.

„Es ist ein alter Traum von mir, in Theatern und Konzerthäusern aufzutreten“, sagt Marius Müller-Westernhagen zur Wahl der Locations. „Du bist deinem Publikum dort sehr nahe, und du spielst an inspirierenden Orten. Rock’n’Roll war für mich immer mehr als Entertainment, er ist eine der großen Kulturleistungen des 20. Jahrhunderts. Ich möchte meine Musik in Sälen präsentieren, die vielen anderen Kunstformen ideale Bedingungen bieten.“ In besonderer Nähe zum Publikum wird die Band um Marius Müller-Westernhagen und Larry Campbell, dem Grammy-prämierten Multiinstrumentalisten und Produzenten seines aktuellen Albums, am 07., 08., 10., 11. und 13. Juli im Schiller Theater Berlin ihre Magie entfalten.

Die Geschichte begann: „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“

Vierzig Jahre ist es her, da nahm Marius Müller-Westernhagen „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ auf, ein nach vorngehendes, freches Album. Es war bevölkert von Typen aus dem wahren Leben: dem armen Klaus mit seinem faden Leben unter Wert; der Prostituierten Margarethe, die ihrem Zuhälter nicht genug abwirft; dem Liebenden, der seinem Peter traurig adieu sagt und sich mit Giselher schon wieder sehr wohlfühlt. Es handelte von Dicken, Trinkern und einem frustrierten Musiker vor teurem Papier. Es begründete 1978 eine einzigartige Karriere.

Die Essenz von legendären Songs

Auf dem Höhepunkt des kommerziellen Erfolges erkannte Marius Müller-Westernhagen, dass ihn Gigantomanie nicht mehr reizen konnte, sondern nur noch die Erweiterung seines künstlerischen Horizonts. Seine Musik wurde erdiger, luftiger, ging back to the roots. Für die Aufnahmen von „Das Pfefferminz-Experiment“ in den legendären Dreamland Studios in Woodstock wurden denn auch kaum mehr als ein paar Gitarren ausgepackt, eine Geige, eine Pedal-Steel-Gitarre, ein kleines Akkordeon, etwas Percussion. Und es ging tierisch los, nur ganz anders als vierzig Jahre zuvor. Aus den Melodien, Akkorden und Texten erschufen Marius Müller-Westernhagen und seine Begleiter ein traumhaftes Gewebe aus Atmosphäre, Intensität und Seele. Manche der Songs haben vielleicht jetzt erst richtig zu sich selbst gefunden. „Die Lieder gehen heute viel tiefer, weil sie besser verstanden sind“, beschreibt Marius Müller-Westernhagen seine Erfahrung mit der Wiederbegegnung. Das Ergebnis ist nun in einer besonderen Konzertreihe zu erleben.

Bild: Peter Badge

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“Priscilla – Queen of the Desert” kommt erstmals nach Berlin

Priscilla – Queen of the Desert

The Musical

Was passiert, wenn zwei Drag Queens und eine Transsexuelle das australische Outback erobern? Als Film war Priscilla – Queen of the Desert 1994 ein absoluter Überraschungserfolg, der für seine wundervoll schrägen Kostüme einen Oscar erhielt. Jetzt geht es quietschbunt und aufgedreht weiter, denn das Musical kommt erstmals in der englischen Originalfassung nach Deutschland. Im Gepäck haben die drei unerschrockenen „Outback-Ladies“ große Disco-Klassiker wie Finally, I Will Survive, Go West und Girls Just Wanna Have Fun … und mehr Glitter als jemals zuvor!
Als rasanter Roadtrip auf High Heels führt Priscilla – Queen of the Desert mitten in die australische Wüste. In einem abgehalfterten Bus machen sich drei außergewöhnliche Persönlichkeiten gemeinsam auf den Weg, um Liebe und Anerkennung zu suchen. Große Tanznummern, farbenfrohe Kostüme und jede Menge Gute-Laune-Hits aus den 70ern, 80ern und 90ern machen das Publikum zum Teil dieser außergewöhnlichen Reise.

Köln
Musical Dome 09.06. – 21.06.2020

Berlin
Admiralspalast 23.06. – 28.06.2020

Bild: Darren Bell

Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle

“Der Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle”

Am Donnerstag, den 23.04., zeigt das Erste mit “Der Zürich Krimi: Borchert und die tödliche Falle” einen neuen Fall der erfolgreichen Krimireihe. Neben Christian Kohlund und Ina Paule Klink feiert Pierre Kiwitt seinen Einstand in der Rolle des Hauptmanns Marco Furrer.

Eine Geiselnahme im Gerichtssaal sorgt im siebten Zürich-Krimi für Hochspannung: Titelheld Christian Kohlund muss in „Borchert und die tödliche Falle“ um das Leben seiner von Ina Paule Klink gespielten Chefin Dominique fürchten. Rätsel geben jedoch nicht nur die Motive des Täters auf, sondern auch seine Forderungen. In dieser brisanten Situation folgt Borchert seinem Instinkt und kommt einer perfiden Erpressung auf die Spur. Roland Suso Richter inszeniert das raffiniert aufgebaute Buch von Wolf Jakoby als temporeich erzählten und visuell eindrucksvollen Thriller. Seinen Einstand in der erfolgreichen Krimireihe gibt Pierre Kiwitt in der Rolle des Hauptmanns Furrer, der durch seine persönliche Betroffenheit bei dem Nervenspiel an seine Grenzen kommt.

Copyright: ARD Degeto / Roland Suso Richter