Unbenannt

ZDF-Krimiserie „SOKO Wismar“ startet in die 17. Staffel

Beginn der Dreharbeiten in Berlin und Wismar

Seit Montag, 11. Februar 2019, wird in Berlin die 17. Staffel der erfolgreichen ZDF-Vorabendserie „SOKO Wismar“ gedreht. Bis Spätherbst 2019 entstehen 30 neue Folgen der beliebten Krimiserie aus dem hohen Norden. Mit dabei sind wieder Udo Kroschwald (Jan Reuter), Nike Fuhrmann (Karoline Joost), Dominic Boeer (Lars Pöhlmann), Mathias Junge (Kai Timmermann), Katharina Blaschke (Dr. Helene Sturbeck) und Sidsel Hindhede (Stine Bergendal). Die Drehbücher schrieben u.a. Lena Fakler, Gudrun Lange, Anke Klemm, Hannes Treiber. Regie führen Janis Rebecca Rattenni, Kerstin Krause Sascha Thiel, Oren Schmuckler u.a.

Zu sehen sind die neuen Folgen ab Herbst 2019.

Die SOKO Wismar läuft immer mittwochs um 18.00 Uhr im ZDF. Produziert wird wieder von der Cinecentrum Berlin GmbH, Dagmar Rosenbauer. Die Redaktion im ZDF hat Dirk Rademacher.

Bild: Marc Meyerbroeker
(v.l.n.r. Mathias Junge, Dominic Boeer, Jakob Ebert (BVK), Sascha Thiel (Regie), Nike Fuhrmann)

Die drei von der Müllabfuhr - Dörte muss weg

„Die Drei von der Müllabfuhr” mit Uwe Ochsenknecht, Jörn Hentschel und Daniel Rodic

Uwe Ochsenknecht spielt in der neuen Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ einen Berliner Müllmann mit Herz und Schnauze. Für die Komödie schlüpft der TV-Star in den orangefarbenen Overall, um den bislang unverzichtbaren Berufsstand vor den Gefahren der Automatisierung zu schützen. Gemeinsam mit Jörn Hentschel als studierten Mathematiker auf Abwegen und Daniel Rodic in der Rolle des durchtrainierten Frauenschwarms mit langer Leitung kämpft er sich alltäglich durch den Großstadtdschungels und verliert dabei nie seinen Humor. Während die eingeschworenen Müllmänner auf Berlins Straßen und Hinterhöfen für Ordnung sorgen, treffen sie auf Kiezgeschichten und lösen so manche Probleme und Nöte der Menschen. Ochsenknecht als ruppiger Endfünfziger Werner „Käpt’n“ Träsch öffnet nach einem schmerzhaften Abschied selbst zaghaft sein Herz für Adelheid Kleinedam als „Späti“-Betreiberin Gabi.

DÖRTE MUSS WEG
Freitag, 22. MÄRZ 2019, 20:15 UHR

BABY AN BORD
Freitag, 29. MÄRZ 2019, 20:15 UHR

Copyright: ARD Degeto/Britta Krehl

beitrag

Jesus Christ Superstar kommt nach Deutschland

Jesus Christ Superstar ist eines der erfolgreichsten und renommiertesten Musicals aller Zeiten. Vor vier Jahren feierte die weltberühmte Rockoper im Teatr Rampa in Warschau Premiere und erfreute sich innerhalb kürzester Zeit großer Beliebtheit. Alle Shows waren binnen weniger Tage ausverkauft.

Nun kommt Warschaus Publikumsmagnet zum 50-jährigen Jubiläum
von Jesus Christ Superstar endlich auch nach Deutschland und gastiert
vom 30. April bis 05. Mai im Admiralspalast Berlin.

Sänger und Hauptdarsteller Jakub Wocial und Choreograf Santiago Bello verzaubern das Publikum mit Energie, Frische und unglaublicher Bühnenpräsenz. Für seine Performance als Jesus wurde Jakub Wocial mit dem „Jan Kiepura Award“ als bester Musicaldarsteller 2018 ausgezeichnet. Keine andere Musical-Produktion konnte bislang in Polen sowohl Zuschauer als auch Kritiker gleichermaßen überzeugen. Die Rockoper war die Hauptattraktion auf zwei großen Theater- und Musical Festivals in Polen.

Das polnische Ensemble setzt sich zusammen aus Jakub Wocial (Jesus), Natalia Piotrowska (Maria Magdalena), Sebastian Machalski (Judas), Maciej Nerkowski (Pilatus) und Maciej Pawlak (Peter). Die zeitgenössische Choreografie, inszeniert von Santiago Bello Labraror und Jakub Wocial, bringt frischen Wind in den Musicalklassiker. Das Besondere an dieser Interpretation ist die herausragende Besetzung und die Livemusik – alle Songs werden unter Anleitung Jan Stokłosas präsentiert.

Das Musical erzählt die Leidensgeschichte Jesu aus neuer Perspektive und ist dabei ebenso lehrend wie unterhaltsam. Die Erzählung spielt auf verschiedenen Ebenen und beschäftigt sich nicht nur mit spirituellen Fragen, sondern auch mit psychologischen und ethischen Aspekten.

Die Show wird in englischer Sprache aufgeführt.

Fotocredit: Broadway W Polsce

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Die Pepe Lienhard Big Band

World of Music

Mit Klassikern der Filmgeschichte, einem Tribut an die großen Showstars der letzten Jahrzehnte und natürlich den größten Hits von Udo Jürgens am 24.04.2019 in der Philharmonie Berlin zu erleben

Wenn der Vollblutmusiker Pepe Lienhard und seine grandios aufspielende Big Band zurück auf Deutschlandtournee kommen, darf sich das Publikum auf ein wahres Feuerwerk der Melodien freuen. Für World of Music hat der beliebte Bandleader ein Programm aus seinen Lieblingstiteln zusammengestellt – von großen Filmmusikklassikern über Evergreens des Big-Band-Sounds bis zu den Hits seines langjährigen Freunds Udo Jürgens. Nachdem Pepe Lienhard und seine Big Band zuletzt 2016 das deutsche Publikum begeistert haben, setzt das erstklassige 25-köpfige Ensemble mit World of Music die Erfolgsgeschichte fort und entführt das Berliner Publikum am 24.04. auf einen gutgelaunten Spaziergang durch die Welt der Musik.

Konzerterlebnis der Extraklasse

Ob Frank Sinatra oder Udo Jürgens: In seiner langen Karriere hat Pepe Lienhard mit den größten Entertainern zusammengearbeitet. Seinen Wegbegleitern und Vorbildern widmet er sein neues Programm. World of Music ist ein Konzert voller Evergreens in allerbester Pepe-Lienhard-Manier. So darf sich das Publikum auf eine unvergleichliche Vielfalt freuen. Auf der Setlist stehen unter anderem die großen Filmmusik-Melodien von Ennio Morricone und Quincy Jones, eine Hommage an die Big-Band-Sounds von legendären Bandleadern wie Hazy Osterwald, Teddy Stauffer und Bert Kämpfert sowie Hits der unvergessenen Entertainer Frank Sinatra und Udo Jürgens.

Pepe Lienhard, der es sich nicht nehmen lässt, selbst durch den Abend zu führen, hat für seine Tournee ganz bewusst ein eingängig melodiöses Programm zusammengestellt, das den großartigen Klangkörper seiner 25 Big-Band-Profis auf beste Weise zur Geltung bringt. Gemeinsam mit dem Vocal-Quartett „Swing4You“, den Entertainern und Publikumslieblingen Pino Gasparini und Billy Todzo sowie dem kanadischen Showtalent Kent Stetler versprechen Pepe Lienhard und seine Big Band ein Konzerterlebnis der Extraklasse und Musik, die von Herzen kommt.

Big Band von allerbestem Ruf

Perlende Bläsersounds und groovende Rhythmen liegen Pepe Lienhard einfach im Blut. Schon als Gymnasiast sorgte er mit einer Jugendband für Aufsehen. Als er in den wilden Sechzigern sein Jura-Studium für eine Profikarriere als Musiker schmiss, war das ein Risiko, doch der Erfolg gab ihm Recht. Mit Hits wie „Sheila Baby“, „Piccolo Man“ und dem unvergesslichen Grand Prix d’Eurovision-Titel „Swiss Lady“ konnte er schnell Erfolge verbuchen. Aber damit nicht genug: 1980 gründete er seine Big Band, die mit ihrer vielseitigen Besetzung auch den höchsten internationalen Standards gerecht wird und weiß, wie man die Konzertsäle zum Kochen bringt. Mit ihrem breiten Repertoire und präziser Spieltechnik bestätigt die Formation immer wieder ihren ausgezeichneten Ruf als Swing-Ensemble. Auch weltberühmte Sänger wie Sammy Davis jr., Frank Sinatra, Shirley Bassey und Ute Lemper wussten das zu schätzen und traten mit der Pepe Lienhard Big Band auf.

Foto: Bruno Torricelli

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Soy de Cuba – Das Tanzmusical

13. & 14.04.2019 im Admiralspalast

Feurige Tänze zu pulsierenden Rhythmen, zwei Sänger voller Temperament und eine bewegende Liebesgeschichte vor brillanten Videoprojektionen von kubanischen Sehnsuchtsorten: Im Handumdrehen führt das Tanzmusical Soy de Cuba auf eine unvergessliche Reise und mitten ins Herz der karibischen Insel. Seit 2015 begeistern die erstklassigen Tänzer im perfekten Zusammenspiel mit einer hochkarätigen Live-Band und zwei Sängern auf ihren Gastspielreisen die Metropolen Europas. Mit ihrem glühenden Ausruf „Soy de Cuba“ – „Ich komme aus Kuba!“ melden sie sich ab Frühjahr 2017 zurück und begeben sich auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Eine Reise ins Herz Kubas

Die feurigen Klänge des kubanischen Son erfüllen die Abendluft, eine Handvoll junger Kubaner legt in ausgelassener Laune spontan eine kleine Tanzsession aufs Pflaster, während unter den Arkaden verwitterter Palazzi ein paar alteingesessene Habaneros über Gott und die Welt philosophieren: Wenige Flecken auf der Welt verkörpern ein so berauschendes Lebensgefühl wie Kuba – die pure Lust am Leben, am Tanz und an der Musik. Soy de Cuba bringt diese Stimmung live und hautnah nach Europa. Authentische Filmaufnahmen auf einer Großbildleinwand ziehen die Zuschauer mitten hinein in die unverwechselbare Kulisse Havannas: in die engen Gassen, wo ausgelassene Straßenpartys gefeiert werden, an die Uferpromenade, den „Malecón“, wo Liebespaare den Sonnenuntergang genießen, und in die Tanz-Clubs der Stadt, wo die besten Tänzer Kubas zu Salsa und Reggaetón ihre Hüften schwingen.

Eine bewegende Liebesgeschichte

Soy de Cuba erzählt vom Tanz und von der Liebe. Im Zentrum steht die junge Ayala. Eingeengt von ihrem Zuhause im ländlichen Viñales, zieht es sie nach Havanna, wo sie ihr Glück als Tänzerin versuchen will. Schnell lernt sie die Schattenseiten einer schillernden Welt kennen, in der Intrigen, Eifersucht und Rivalität an der Tagesordnung sind. Doch Ayala gibt nicht auf. Sie weiß, sie wird sich als Tänzerin beweisen und obendrein das Herz ihrer großen Liebe erobern.

Ein erstklassiges Ensemble direkt aus Kuba

Mit seiner exzellenten Besetzung zelebriert Soy de Cuba ganz besonders das Zusammenspiel von Musik und Tanz. Voller Inbrunst und Leidenschaft erzählen Ensemble und Band nicht nur die Geschichte Ayalas, sondern verkörpern auch die pure Lebensfreude, die den Kubanern in die Wiege gelegt ist. Dass die 14 Tänzerinnen und Tänzer an den besten Schulen des Landes ausgebildet wurden, zeigt sich nicht zuletzt an den ebenso mühelosen wie technisch brillanten Wechseln zwischen den typisch kubanischen Stilen:
vom Feuer des Salsa zur Leichtfüßigkeit des Cha-Cha-Cha, über die Leidenschaftlichkeit von Mambo und Rumba hin zur Coolness von Reggaetón und Streetdance.

Musik, für die große Bühne gemacht

Die eingängigen Nummern sind eigens für das Tanzmusical entstanden und stammen aus der Feder der kubanischen Musik-Legende Rembert Egues. Vor über 50 Jahren begann er eine Karriere mit der Gruppe Sonorama 6 und war seitdem musikalischer Leiter und Dirigent an namhaften Orchestern in Kuba und den USA. Auch bei Soy de Cuba lässt er es sich der Komponist nicht nehmen, allabendlich mit dem Ensemble als musikalischer Leiter am Klavier auf der Bühne zu stehen. Schon nach den ersten Takten entfaltet sich ein unwiderstehlich karibisches Flair. Und nicht nur beim Titelsong „Soy de Cuba“ spürt man, dass den beiden Sängern und den sechs Musikern der typisch kubanische Rhythmus und Sound im Blut liegt. Musiker und Tänzer, sie alle zeigen in ihrem ureigensten Metier, was es heißt, Kubaner mit Leib und Seele zu sein und voller Stolz in die Welt hinauszurufen „Soy de Cuba“ – „Ich komme aus Kuba!“.

Ob in Spanien, Italien, Frankreich oder Deutschland – Soy de Cuba eroberte die Herzen der Zuschauer im Sturm: „Ein Strudel kubanischer Energie“, schwärmte die spanische Tageszeitung El Mundo und die Rheinische Post schrieb, „Mitreißender und überzeugender als durch diese perfekt zusammengestellte Truppe aus fabelhaften Tänzern, Sängern und Musikern, kann das Flair der Karibik-Insel kaum verströmt werden.“ Weit mehr als nur ein Tanzmusical, erzählt Soy de Cuba von der facettenreichen Kultur Kubas – von der Musik, der unverkennbaren Vielfalt an Rhythmen und Tänzen und nicht zuletzt von den Menschen selbst: Das ist Kuba pur!

Foto: Frank Wiesen

Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier

Neue Folgen vom Zürich-Krimi

Der „Anwalt ohne Lizenz“ ermittelt wieder: Im Mai waren die Dreharbeiten zum fünften und sechsten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-DonnerstagsKrimi-Reihe „Der Zürich-Krimi“. Darin nimmt es das ebenso gewiefte wie gegensätzliche Juristen-Duo Christian Kohlund als Thomas Borchert und Ina Paule Klink als Dominique Kuster wieder mit kriminellen Machenschaften, Mord und einem Netz an Lügen und Intrigen auf. In weiteren Rollen spielen Kai Wiesinger, Robert Hunger-Bühler, Felix Kramer, Susi Banzhaff, Andrea Zogg, Valery Tscheplanowa, Alireza Bayram, Christoph Letkowski, Lena Schmidtke, Thomas Kügel, Jan Krauter u.v.a.

Zu den Inhalten:

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier“ (am 28.02.2019)
Als Borchert mit seinem Lieblings-Täxler Bürki (Andrea Zogg) auf dem Weg in die Kanzlei seiner Chefin Dominique Kuster ist, bremst ein Stau sie aus. Ein junger Motorradfahrer wurde abgedrängt und liegt nun im Koma. Julian (Justus Czaja), so sein Name, hatte Dominique um Hilfe gebeten. Der junge Mann erinnert den „Anwalt ohne Lizenz“ an seinen eigenen Sohn; er forscht nach. Bald stößt er nicht nur auf einen ominösen Van mit gefälschten israelischen Diplomatenkennzeichen, sondern auch auf Hinweise für eine mögliche Radikalisierung des jungen Kunststudenten. Dieser hatte sich mit einem gewissen Said Allawi (Alireza Bayram) angefreundet und auffallend viele Reisen in den Nahen Osten unternommen. Licht ins Dunkel bringen können weder seine verzweifelte Mutter (Valery Tscheplanowa) noch sein erfolgreicher Vater (Kai Wiesinger), nach dessen Anerkennung sich Julian sehnte. Doch Borchert, der um das Leben des Jungen fürchtet, bohrt weiter …

„Der Zürich-Krimi: Borchert und der Sündenfall“ (am 07.03.2019)
Aus seinem geplanten Opern-Kurztrip an den Genfer See wird nichts: Borchert muss auf Bitten seiner Chefin Dominique hin ausgerechnet dem ungeliebten Hauptmann Furrer (Felix Kramer) beispringen. Dieser wurde vom Dienst suspendiert, weil er im Verdacht steht, eine junge Polizistin getötet zu haben. Emmi Arnold (Lena Schmidtke) wollte Furrer beweisen, dass der Tod des Clubbetreibers Jean Berger bei einer Razzia keine Notwehr, sondern eiskalter Mord durch korrupte Polizisten war. Da alle Indizien gegen Furrer sprechen und er keinem seiner Kollegen (Christoph Letkowski, Thomas Kügel, Jan Krauter) mehr trauen kann, taucht er unter. Währenddessen versuchen Borchert und Dominique, die nach einer heißen Nacht mit Furrer ein besonderes Interesse an der Aufklärung des Falls hat, seine Unschuld zu beweisen.

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier“ und „Der Zürich-Krimi: Borchert und der Sündenfall“ sind Produktionen der Graf Film GmbH (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führt Roland Suso Richter nach den Drehbüchern von Wolf Jakoby.

Foto: Von links nach rechts: Ina Paule Klink (Rolle Dominique Küster), Christian Kohlund (Rolle Thomas Borchert), Roland Suso Richter (Regie), Kai Wiesinger (Rolle Heller), Andrea Zogg (Rolle Beat Bürki), Robert Hunger-Bühler (Rolle Dr. Reto Zanger)

© ARD Degeto/Max Knauer

60 Jahre Sandmännchen

“Unser Sandmännchen” feiert seinen
60. Geburtstag

Am 22. November 2019 feiert “Unser Sandmännchen” seinen 60. Geburtstag. Der federführende Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) plant gemeinsam mit den koproduzierenden Sendern MDR und NDR sowie mit weiteren Partnern ein unterhaltsames Programm rund um das Jubiläum von Deutschlands beliebtester Kinderfernsehfigur.

Bereits am 18. Januar 2019 hat die neue, siebenteilige Sandmannreihe vom kleinen Drachen “Kalle Kuchenzahn” Premiere. Die Lieder von Drehbuchautor und Komponist Kai Lüftner laufen immer freitags in “Unser Sandmännchen”. Ab dem 3. Februar 2019 gibt es dann Neues von den “Moffels”. In 13 Episoden erleben die drei außerirdischen Wesen zusammen mit Luzi immer sonntags aufregende Abenteuer.

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für das Sandmännchen sind 13 neue Folgen “Pittiplatsch”, in denen der freche braune Kobold gemeinsam mit seinen Freunden Schnatterinchen und Moppi wieder viele Streiche ausheckt. Zum ersten Mal seit 1991 werden neue Geschichten produziert. Ausführende Produktionsfirma ist die Trikk 17-Animationsraum GmbH. Die neue Staffel wird zum Jubiläum im November 2019 ausgestrahlt.

Ein weiteres Highlight im Geburtstagsjahr ist die lebensgroße “Sandmännchen”-Figur: Sie wird im Frühjahr 2019 die rbb-Besucherinnen und -Besucher in der Masurenallee in Berlin vor dem Fernsehzentrum begrüßen – sitzend auf einer Bank.

Weitere Programmhighlights und Aktionen rund um das Jubiläum von “Unser Sandmännchen” sind in Planung.

Seit 60 Jahren gehört “Unser Sandmännchen” zum festen Abendritual und ist damit die älteste Kinderfernsehsendung, die bis heute produziert wird. Seine Fernsehpremiere hatte das Sandmännchen am 22. November 1959. Regisseur, Autor, Puppen- und Szenenbildner Gerhard Behrendt gestaltete die Figur im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF).

Heute entsteht das Erfolgsformat “Unser Sandmännchen” als Koproduktion von rbb, MDR und NDR unter der Federführung des rbb. Über eine Million kleine und größere Menschen schauen den Traumsandbringer jeden Abend im Ki.KA (täglich um 18.50 Uhr), im rbb Fernsehen (Montag bis Samstag um 17.55 Uhr, Sonntag um 17.50 Uhr) oder im MDR Fernsehen (Montag bis Samstag um 18.54 Uhr, Sonntag um 18.52 Uhr – im Zweikanalton auch auf Sorbisch). Wer “Unser Sandmännchen” im Fernsehen verpasst hat, kann sich die Prise Schlafsand auch online unter www.sandmann.de, per kostenloser App, über HbbTV oder in der ARD Mediathek holen. Seit April 2017 bietet der rbb die tägliche Sandmann-Folge über das Internet auch mit Gebärde an.

Foto: rbb

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Neue Folgen für “Der Kriminalist”

In sechs spannenden neuen Mordfällen ermitteln Hauptkommissar Bruno Schumann (Christian Berkel) und sein Team (Johanna Polley, Timo Jacobs, Antonia Holfelder) in Schumanns früherem Freundeskreis, suchen den Mörder eines Schülers, tauchen ein in die DDR-Vergangenheit eines sowjetischen Soldaten, fragen sich, wer einen alten demenzkranken Architekten umgebracht hat, jagen den Täter eines toten Horrorclowns und begeben sich tief in die Abgründe eines merkwürdigen Reproduktionsmediziners.

Gedreht wird vom 08. Januar bis 22.05.2019. Die Drehbücher stammen von Bernd Lange, Jan Cronauer & Krystof Zlatnik, Dirk Autor, Frank Koopmann & Jeanet Pfitzer, Lukas Schepp und Stefanie Veith. Regie führen Thomas Roth (3 Folgen) und Filippos Tsitos (3 Folgen). Für das Casting zeichnet Simone Bär verantwortlich. Die Redaktion beim ZDF liegt bei Jutta Kämmerer. Produzentin ist Claudia Schneider. Producer: Benjamin Schacht. Der Kriminalist ist eine Krimi-Reihe der Monaco Film, einem Label der H & V Entertainment GmbH, im Auftrag des ZDF.

Auf dem Bild v.l.n.r. Thomas Roth (Regisseur), Sven Schelker, Timo Jacobs, Christian Berkel, Johanna Polley, Antonia Holfelder, Nils Nelleßen
(Foto: (c) ZDF/Oliver Feist)

WEST SIDE STORY

West Side Story erstmalig in Berlin

Die international gefeierte Inszenierung der West Side Story für wenige ausgewählte Gastspiele in Deutschland

Erstmalig und nur vom 06. bis 14.07.2019 an der Staatsoper Unter den Linden

Das provokante Fingerschnipsen der Straßengangs, die fliegenden Röcke der Puerto Ricanerinnen über den Dächern New Yorks, die heruntergekommenen Hinterhöfe der West Side – bereits wenige Töne der weltberühmten Kompositionen Leonard Bernsteins wie Maria, Tonight, Somewhere, America und I Feel Pretty rufen die Bilder der West Side Story wach. Mit der Broadway-Premiere 1957 definierten ihre vier genialen Schöpfer Leonard Bernstein, Jerome Robbins, Arthur Laurents und Stephen Sondheim musikalisch wie tänzerisch ein ganzes Genre neu. Auch heute noch steht West Side Story als unangefochtene Nummer 1 des amerikanischen Musiktheaters für sich – mutig, realistisch und brisant wie am ersten Tag.

Bis Januar 2018 war die West Side Story auf fünfzehnmonatiger ausverkaufter Welttournee. Als weltweit einzige zeigt die preisgekrönte Inszenierung von Joey McKneely die Originalchoreografien von Jerome Robbins. Im Sommer 2019 ist die  West Side Story an nur  wenigen ausgewählten Theatern in Australien und Deutschland zu erleben. In Zusammenarbeit mit „Opera Australia“, dem führenden Opern- und Ballett-Produzenten des fünften Kontinents, gastiert die gefeierte Musicalproduktion neben der Melbourne Opera und dem weltbekannten Sydney Opera House exklusiv im Musical Dome Köln, der Semperoper Dresden und, zum allerersten Mal überhaupt, vom 06. bis 14.07.2019 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Damit ist die West Side Story gleichzeitig auch die erste Sommer-Gastbespielung nach der Wiedereröffnung des umgebauten und sanierten Opernhauses.

Mambo, Jazz und eine tragische Liebe zwischen den Fronten der Gangs

Coole Jungs durchstreifen wie Raubkatzen ihr Revier in den letzten Sommertagen Manhattans. Jeden Moment bereit zu explodieren tanzen sie mit ihren flotten Mädchen und die Luft flirrt im Rhythmus von Mambo, Rock’n’Roll und Jazz. Hier, in der Upper West Side, dem Immigrantenviertel New Yorks, stehen sich die verfeindeten Straßengangs „Jets“ und „Sharks“ gegenüber. Die „Jets“, die Söhne länger ansässiger Amerikaner, kämpfen mit den Puerto-ricanischen Neuankömmlingen, den „Sharks“, um die Vorherrschaft auf den Straßen des Viertels. Mitten unter ihnen Tony, ein „Jet“, und Maria, die Schwester des gegnerischen „Shark“-Anführers.
Nur wenige Stunden zweier aufeinanderfolgender Tage umfasst die Handlung und nutzt dabei virtuos die ganze Bandbreite des erzählerischen Repertoires: Liebesgeschichte, Action-Krimi und dokumentarische Gesellschaftsstudie in einem, erzählt West Side Story die unsterbliche Geschichte von der Liebe zweier junger Menschen, deren Glück am Hass verfeindeter Lager im New Yorker Großstadtdschungel zerbricht.

Eines der erfolgreichsten und dichtesten Bühnenstücke aller Zeiten

Als sich Leonard Bernstein, Jerome Robbins, Arthur Laurents und Stephen Sondheim zusammentaten, um das zu schaffen, was einmal West Side Story werden sollte, wollten sie dies vollkommen gleichberechtigt tun. Jeder von ihnen sollte seine Begabung ungebremst einbringen können – ein ebenso ambitionierter wie vielversprechender Plan. Das Ergebnis war überwältigend. Die Vier realisierten die Einheit von Musik, Tanz, Libretto und Liedtext in einer Weise, wie kein anderer vor ihnen und kaum jemand danach. Bernstein schuf eine komplexe Partitur, die Einflüsse aus dem amerikanischen Jazz mit klassischer und lateinamerikanischer Musik zu einem großartigen Werk vermischte. Arthur Laurents, schon zu diesem Zeitpunkt ein erfolgreicher Dramatiker und Drehbuchautor, der u.a. für Alfred Hitchcock gearbeitet hatte, fasste eines der kürzesten und gleichzeitig dichtesten Bücher ab, das innerhalb seines Genres je geschrieben wurde. Jerome Robbins gelang es, seine Choreografie zu einem wesentlichen Teil dieser Erzählung zu machen. Die Sehnsüchte, die Ängste und das Ungestüm der Jugend, die Arthur Laurents Buch so knapp und präzise behandelte, hatte er ebenso kongenial wie zeitlos und authentisch in Tanz gebannt. Jerome Robbins betrat damit auf tänzerischer Ebene ebenso Neuland, wie Leonard Bernstein mit seiner Musik. Stephen Sondheim, damals noch ein unbekannter, junger Musiker und Texter, der später mit Werken wie Gypsy, Sweeney Todd oder Into the Woods zu einem der wichtigsten Musicalkomponisten und -Autoren aufsteigen sollte, goss den schmerzlichen Prozess des Erwachsenwerdens in prägnante Songtexte. Erst im einzigartigen Zusammenspiel all dieser Elemente entfaltet West Side Story ihre ganze Kraft.

Eine aufwendige Inszenierung von größter Aktualität

Die Original-Choreografie von Jerome Robbins studiert der Regisseur, Choreograf und einstige Zögling von Jerome Robbins Joey McKneely, der unter anderem 1989 während der sechs Monate andauernden Proben zu Jerome Robbins‘ Broadway eng mit seinem künstlerischen Mentor zusammenarbeitete, für West Side Story ein. Die musikalische Leitung übernimmt der renommierte Dirigent Donald Chan, der Leonard Bernstein noch selbst im Rahmen von Meisterkursen kennenlernen konnte. Die breit besetzte Rhythmusgruppe und eine klassische Streicher-Sektion sorgen für den satten, „typisch amerikanischen“ Sound in Bernsteins Kompositionen. Die aufwendige Produktion mit 32 Darstellern und insgesamt über 70 Beteiligten bringt so die große Aktualität, welche West Side Story heute wie vor sechzig Jahren auszeichnet, unverfälscht auf die Bühne.

Großes Musiktheater: international gefeiert und prämiert

Weltweit, von London über Paris bis Berlin und von Sydney bis Tokio, sorgte West Side Story in der gefeierten Inszenierung von Joey McKneely für ausverkaufte Häuser. Sie wurde für Londons renommiertesten Theaterpreis, den Laurence Olivier Award, nominiert sowie 2009 in der britischen Hauptstadt mit zwei Theatregoers‘ Choice Awards ausgezeichnet. Die Times jubelte: „Eine wahre Farbexplosion, pulsierende Energie und überwältigende Tanzlust.“ Die französische Zeitung Le Figaro urteilte anlässlich des ausverkauften Gastspiels im Pariser Théâtre du Châtelet: „Der Regisseur Joey McKneely […] ist mit seinem Thema bis ins kleinste Detail vertraut und gewinnt so dessen pure Essenz.“ Und die Süddeutsche Zeitung schwärmte: „Eine solche spannende Inszenierung sorgt […] dafür, dass die ‚West Side Story‘ immer noch aktuell ist.“

Fotocredit: Johan Persson

 

 

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Chicago – Das Original Broadway-Musical kommt zurück!

Liebe, Lüge, Leidenschaft: Mit CHICAGO kommt eines der heißesten und erfolgreichsten Musicals aller Zeiten ab Juni 2019 nach Deutschland und Österreich

Zwei eiskalte, verführerische Mörderinnen, ein zwielichtiger Rechtsanwalt und ein Gefängnis voller Sünde: Daraus entspinnt das Musical CHICAGO eine intrigante Ménage-a-trois – undurchsichtig und prallgefüllt mit Liebe, Verrat, Rivalität und jeder Menge Sexappeal! Mit wildem, live gespieltem Jazz, heißen Tanzszenen und dem Lebensgefühl der goldenen 20er-Jahre bietet CHICAGO alles, was den Broadway und das West End ausmacht: eine fesselnde Story und mitreißende Rhythmen. Das preisgekrönte Musical hat bis heute schon mehr als 31 Millionen Besucher in 36 Ländern begeistert. 30.000 Vorstellungen und die Rekord-Spielzeit von aktuell über 22 Jahren in New York sowie von 15 Jahren in London sprechen für sich. Legendär ist der Soundtrack mit den Nummern „All That Jazz“ und „Cell Block Tango“ – 2004 prämiert mit einem Grammy. Auch der deutsche Musicalstar Ute Lemper profitierte von diesem Erfolg: Ihr gelang 1997 in der Rolle der Mörderin Velma Kelly der internationale Durchbruch.

Im Sommer 2019 kommt CHICAGO – The Musical nun in der englischsprachigen Originalproduktion nach Deutschland und Österreich. Das Publikum darf sich von Juni bis August auf Gastspiele in Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, München und Linz freuen.

Preisgekrönt, mitreißend, zeitlos

Das Musical spielt in den 1920er-Jahren in der Gangsterstadt Chicago und basiert auf wahren Begebenheiten. Es ist die Geschichte von Roxie Hart, einer Nachtklubsängerin, die kurzerhand ihren Liebhaber erschießt, als dieser sie verlassen will. Roxie landet hinter Gittern und trifft dort auf die berühmt-berüchtigte Doppelmörderin und Tänzerin Velma Kelly. Um einer Verurteilung zu entgehen, engagieren die beiden Frauen den gewieften Anwalt Billy Flynn. Er vermarktet ihre Verbrechen in der Boulevard-Presse und sorgt für Schlagzeilen – woraus sich ein raffiniertes, emotionales Dreiecksspiel um große Liebe, Ruhm und Reichtum entwickelt, ausgelöst durch Eifersucht, Gier und Missgunst.

Legendäres Broadway-Kreativ-Trio und eine wahre Geschichte

Die Macher, das legendäre Broadway-Trio um Komponist John Kander, Songautor Fred Ebb sowie Co-Autor, Choreograf und Originalregisseur Bob Fosse schuf CHICAGO im Jahr 1975. Die Geschichte basiert auf einem Theaterstück aus dem Jahre 1926 von Maurine Dallas Watkins. Die Journalistin des Chicago Tribune begleitete damals redaktionell einen sensationellen Prozess gegen zwei junge, attraktive Frauen. Ihnen wurde vorgeworfen, ihre Liebhaber unter dem Einfluss von Alkohol und Jazzmusik getötet zu haben. Das war die ideale Vorlage für das Erfolgs-Trio Kander, Ebb und Fosse. Nach der Uraufführung des Stücks im Juni 1975 im 46th Street Theatre fiel gut zwei Jahre später der Vorhang. Im November 1996 feierte das Revival von CHICAGO am Broadway Premiere. Die renommierte Tänzerin und Choreografin Ann Reinking überarbeitete dafür die Chorografien ihres Mentors Bob Fosse. Reinking erhielt für ihre Arbeit den Tony und den Drama Desk Award. Das Musical sowie seine Verfilmung wurden insgesamt mit sechs Tony Awards (1997), zwei Olivier Awards (1998), einem Grammy (1998) und mit sechs Oscars (2003) ausgezeichnet.

Über vier Jahrzehnte arbeiteten Kander, Ebb und Fosse erfolgreich zusammen. Gemeinsam prägten sie das Musiktheater am Broadway und erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Allem voran steht die Leistung von Bob Fosse. Er gilt auch heute noch als einer der größten und schillerndsten Kreativstars, die am Broadway gewirkt haben, und begeistert Publikum wie Kritiker gleichermaßen mit seinen innovativen und spektakulären Tanz-Inszenierungen. Für die Verfilmung des Musicals Cabaret erhielt Fosse 1973 den Oscar als bester Regisseur.

„Die heißeste Show der Stadt“

Seit nunmehr über 22 Jahren wird CHICAGO ohne Unterbrechung in New York gespielt. Es hält am Broadway damit den Rekord als das am längsten aufgeführte Musical-Revival. Es ist dort bis heute, hinter The Phantom of the Opera, das am zweithäufigsten gezeigte Musical. Auch am Londoner West End schreibt es mit 15 Jahren Laufzeit Geschichte. An Faszination hat es dabei nicht verloren. Im Gegenteil: Die renommierte englische Times schwärmt euphorisch: „Das aufregendste Musical seiner Generation!” The Independent setzt sogar noch einen drauf: „Immer noch die heißeste Show der Stadt!”

Fotocredit: Tristram Kenton