Tatort: Der gute Weg

Tatort: “Der gute Weg” im Mai 2019 im Ersten

Im Herbst waren die Dreharbeiten für den neuen Berliner “Tatort” des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) mit dem Titel “Der gute Weg”. Regie führte Christian von Castelberg, das Drehbuch schrieb Christoph Darnstädt.

Nächtlicher Streifendienst in der Großstadt. Routineeinsatz im Kiez “Ruhestörung” – aber ganz offensichtlich stechen die Streifenkollegen dabei in ein Drogennest. Ein mutmaßlicher Dealer eröffnet jäh das Feuer. Die junge Streifenpolizistin Sandra (Anna Herrmann) wird erschossen, ein zweiter Uniformierter, der kurz vor seiner Pensionierung stehende Harald Stracke (Peter Trabner), wird angeschossen. Ein dritter kommt mit dem Schrecken davon, weil er als einziger eine Schutzweste trägt: Tolja Rubin (Jonas Hämmerle), der sein Praktikum bei der Streife absolviert.

Nina Rubin (Meret Becker) ist geschockt. Mit dem Berufswunsch ihres Sohnes hadernd, muss sie jetzt auch noch seine Befragung als Zeuge an den Kollegen Karow (Mark Waschke) abtreten. Praktikant Tolja verheddert sich schon bei der ersten Einsatzvernehmung in Widersprüche. Hat er einen Fehler gemacht oder verschweigt er etwas? Toljas Aussage steht im krassen Gegensatz zu der des angeschossenen Kollegen Stracke. Der hat 35 Jahre Streifendienst auf dem Buckel und daheim eine dramatische Familiensituation – ist er einfach “verbraucht”? Was ist in dieser Nacht am Tatort geschehen? Ging es wirklich um Drogen – oder um viel mehr? Zug um Zug kommen Nina Rubin und ihr Kollege Karow einer entsetzlichen Wahrheit auf die Spur …

Der neue Fall des Ermittlerduos handelt von Angst und Überforderung bei Berliner Streifenpolizisten, von Terrorwahn und alltäglicher Gewalt in den Straßen der Großstadt.

Sendetermin: 05.05.19 um 20:15 Uhr im Ersten

Fotocredit: rbb / Oliver Vaccaro

Big Manni

“Big Manni” mit Hans-Jochen Wagner am 1. Mai um 20:15 Uhr

Hans-Jochen Wagner spielt den badischen Firmengründer Manfred Brenner, der zum Erfolg entschlossen und mit Charme, betrügerischem Geschick und einem unbezwingbaren Hang zur Übertreibung ausgestattet ist. Unterhaltsam und entlarvend zeichnet der Film nach, wie dieser Brenner aus einer Idee eine Firma macht, die mit erfundenen Horizontalbohrmaschinen handelt und damit zu einer immer größeren Luftnummer wird. Banker und Politiker in seiner Umgebung sehen ihre Chance, das ganz große Rad zu drehen und machen damit diesen Betrug erst möglich. Johannes Betz und Jürgen Rennecke schrieben das Drehbuch, Regie führte Niki Stein.

Die anschließende Dokumentation “Big Manni – Big Money” zeichnet einen der größten Fälle von Wirtschaftsbetrug in Deutschland nach, bei dem auch der ehemalige Flowtex-Chef Manfred Schmider zu Wort kommt.

Copyright: SWR / Benoît Linder

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“Harry Potter und das verwunschene Kind” kommt nach Deutschland

Harry Potter und das verwunschene Kind wird im Frühjahr 2020 im Hamburger Mehr! Theater am Großmarkt Deutschlandpremiere feiern.

Harry Potter und das verwunschene Kind basiert auf einer originalen Geschichte von J.K. Rowling, Jack Thorne und John Tiffany. Das neue Theaterstück von Jack Thorne wird unter der Regie von John Tiffany aufgeführt. Ausgezeichnet mit neun Olivier Awards ist Harry Potter und das verwunschene Kind die meist prämierte Produktion in der Geschichte des renommierten britischen Theaterpreises. Bei den kürzlich in New York verliehenen Tony Awards gewann es in sechs Kategorien und ist mit insgesamt 25 Preisen die meist ausgezeichnete Produktion der Broadway-Saison. Beide Preisverleihungen zeichneten die Inszenierung als bestes neues Theaterstück und für die beste Regie aus.

Harry Potter und das verwunschene Kind wird erstmals in deutscher Sprache produziert und im deutschsprachigen Raum exklusiv im Mehr! Theater am Großmarkt aufgeführt. Die Hamburger Spielstätte wird für das außergewöhnliche Theatererlebnis ab Mai 2019 aufwändig neu gestaltet. Die offizielle Premiere ist für das Frühjahr 2020 geplant.

Dies ist die achte Harry-Potter-Geschichte und zugleich die erste, die als Theaterstück gezeigt wird. Die Produktion ist ein Stück, das in zwei Teilen aufgeführt wird, wobei vorgesehen ist, beide Teile an einem Tag hintereinander zu sehen (Nachmittag- und Abendvorstellung) oder an zwei aufeinanderfolgenden Abenden.

Die Uraufführung fand am 30. Juli 2016 im Palace Theatre London statt und spielt seither vor ausverkauftem Haus. Am Broadway feierte das Stück im April 2018 im neu renovierten Lyric Theatre Premiere, weitere Produktionen werden 2019 in Melbourne, Australien und in San Francisco, USA, eröffnen.

Die Geschichte

Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Vater und Sohn zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Das Kreativteam

Nach einer originalen Geschichte von J.K. Rowling, Jack Thorne und John Tiffany ist Harry Potter und das verwunschene Kind das neue Theaterstück von Jack Thorne.
Harry Potter und das verwunschene Kind wird aufgeführt unter der Regie von John Tiffany mit Bewegungsregie von Steven Hoggett, Bühnenbild von Christine Jones, Kostümbild von Katrina Lindsay, Musik & Arrangements von Imogen Heap, Lichtdesign von Neil Austin, Ton von Gareth Fry, Illusionen & Magie von Jamie Harrison Musiksupervision & Arrangements von Martin Lowe.
Harry Potter und das verwunschene Kind ist eine Produktion von Sonia Friedman Productions, Colin Callender und Harry Potter Theatrical Productions. Maik Klokow ist der deutsche Produzent für Mehr-BB Entertainment.

credit: Manuel Harlan

Drehstart für den neuen rbb-"Tatort: Das Leben nach dem Tod"

Drehstart für den neuen rbb-“Tatort: Das Leben nach dem Tod”

Seit dem 12. März 2019 laufen die Dreharbeiten für den neuen Berliner “Tatort” des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) mit dem Titel “Das Leben nach dem Tod”. Es ist der zehnte Ermittlungsfall von Rubin und Karow. Florian Baxmeyer führt Regie, das Drehbuch schrieb Sarah Schnier.

Als Kriminalhauptkommissar Robert Karow (Mark Waschke) nach Hause kommt, steht vor seinem Haus ein Leichenwagen. Karows Nachbar ist tot. Der Kommissar hat wochenlang neben einer Leiche gelebt und nichts bemerkt. Karow ist erschüttert, während es die Vermieterin Petra Olschewski (Karin Neuhäuser) auffällig eilig hat, den Ort reinigen zu lassen. Obwohl er nie Kontakt zu dem Mann hatte, betritt Karow spontan die Nachbarwohnung und erklärt sie zum Tatort.

Als die Gerichtsmedizinerin Jamila Marques (Cynthia Micas) einen Genickschuss an der bereits mumifizierten Leiche entdeckt, denkt Nina Rubin (Meret Becker) doch über Karows These “Entmietung per Mord” nach, sie nimmt die Vermieterin ins Visier.

Karow hingegen verfolgt eine Spur zu Clans, die in Berlin Jugendliche wie Ana (Elina Vildanova) und Magda (Amira Demirkiran) zu Einbrüchen bei alten Leuten schicken. Karow kommt in Kontakt zu Gerd Böhnke (Otto Mellies), der Richter a. D. war Opfer so eines Einbruchs. Hat Karows toter Nachbar ein ähnliches Schicksal erlitten?

Je mehr die Kommissare über Gerd Böhnke erfahren, desto mehr sehen sie den Fall in neuem Licht. Der Richter hatte in der DDR auch Todesstrafen verhängt.

Erst 1987 wurde in der DDR die Todesstrafe abgeschafft – der „Tatort“ greift das Thema erstmals auf

30 Jahre liegt der Mauerfall im Herbst 1989 zurück. Der Berliner „Tatort“ nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, über ein wenig bekanntes und in der ARD-Krimireihe noch nicht thematisiertes Stück Geschichte zu erzählen: In der DDR wurde die Todesstrafe verhängt.

Drehbuchautorin Sarah Schnier sagt: „Im Zuge eines anderen Projekts hatte ich mich mit der DDR und ihrem Justizsystem befasst und dabei erfahren, dass es bis 1987 die Todesstrafe gab. Aus diesem wenig bekannten Umstand habe ich eine Geschichte für das Mordopfer konstruiert, bei der das größere Rätsel am Ende womöglich nicht ist, wie er zu Tode gekommen ist, sondern wie und warum er gelebt hat.“

Gedreht wird u. a. in den Berliner Stadtteilen Schöneberg, Mitte, Weißensee und Hohenschönhausen sowie in Potsdam. Die Ausstrahlung ist im Herbst 2019 geplant.

Der “Tatort: Das Leben nach dem Tod“ ist eine Produktion der EIKON Media GmbH (Produzent: Ernst Ludwig Ganzert) im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Josephine Schröder-Zebralla (rbb).

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/programm/2019/03/20181010_drehstart_fuer_den_neuen_rbb-tatort_der_gute_weg.html

Bild: rbb/Marcus Glahn
(Regisseur Florian Baxmeyer (2. v. r.) und Kamerafrau Eva Katharina Bühler (r.) mit den Schauspieler*innen Lisa Hrdina (als Staatsanwältin Wieland, l.), Meret Becker (als Nina Rubin) und Mark Waschke (als Robert Karow)).

Unbenannt

ZDF-Krimiserie „SOKO Wismar“ startet in die 17. Staffel

Beginn der Dreharbeiten in Berlin und Wismar

Seit Montag, 11. Februar 2019, wird in Berlin die 17. Staffel der erfolgreichen ZDF-Vorabendserie „SOKO Wismar“ gedreht. Bis Spätherbst 2019 entstehen 30 neue Folgen der beliebten Krimiserie aus dem hohen Norden. Mit dabei sind wieder Udo Kroschwald (Jan Reuter), Nike Fuhrmann (Karoline Joost), Dominic Boeer (Lars Pöhlmann), Mathias Junge (Kai Timmermann), Katharina Blaschke (Dr. Helene Sturbeck) und Sidsel Hindhede (Stine Bergendal). Die Drehbücher schrieben u.a. Lena Fakler, Gudrun Lange, Anke Klemm, Hannes Treiber. Regie führen Janis Rebecca Rattenni, Kerstin Krause Sascha Thiel, Oren Schmuckler u.a.

Zu sehen sind die neuen Folgen ab Herbst 2019.

Die SOKO Wismar läuft immer mittwochs um 18.00 Uhr im ZDF. Produziert wird wieder von der Cinecentrum Berlin GmbH, Dagmar Rosenbauer. Die Redaktion im ZDF hat Dirk Rademacher.

Bild: Marc Meyerbroeker
(v.l.n.r. Mathias Junge, Dominic Boeer, Jakob Ebert (BVK), Sascha Thiel (Regie), Nike Fuhrmann)

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Die Pepe Lienhard Big Band

World of Music

Mit Klassikern der Filmgeschichte, einem Tribut an die großen Showstars der letzten Jahrzehnte und natürlich den größten Hits von Udo Jürgens am 24.04.2019 in der Philharmonie Berlin zu erleben

Wenn der Vollblutmusiker Pepe Lienhard und seine grandios aufspielende Big Band zurück auf Deutschlandtournee kommen, darf sich das Publikum auf ein wahres Feuerwerk der Melodien freuen. Für World of Music hat der beliebte Bandleader ein Programm aus seinen Lieblingstiteln zusammengestellt – von großen Filmmusikklassikern über Evergreens des Big-Band-Sounds bis zu den Hits seines langjährigen Freunds Udo Jürgens. Nachdem Pepe Lienhard und seine Big Band zuletzt 2016 das deutsche Publikum begeistert haben, setzt das erstklassige 25-köpfige Ensemble mit World of Music die Erfolgsgeschichte fort und entführt das Berliner Publikum am 24.04. auf einen gutgelaunten Spaziergang durch die Welt der Musik.

Konzerterlebnis der Extraklasse

Ob Frank Sinatra oder Udo Jürgens: In seiner langen Karriere hat Pepe Lienhard mit den größten Entertainern zusammengearbeitet. Seinen Wegbegleitern und Vorbildern widmet er sein neues Programm. World of Music ist ein Konzert voller Evergreens in allerbester Pepe-Lienhard-Manier. So darf sich das Publikum auf eine unvergleichliche Vielfalt freuen. Auf der Setlist stehen unter anderem die großen Filmmusik-Melodien von Ennio Morricone und Quincy Jones, eine Hommage an die Big-Band-Sounds von legendären Bandleadern wie Hazy Osterwald, Teddy Stauffer und Bert Kämpfert sowie Hits der unvergessenen Entertainer Frank Sinatra und Udo Jürgens.

Pepe Lienhard, der es sich nicht nehmen lässt, selbst durch den Abend zu führen, hat für seine Tournee ganz bewusst ein eingängig melodiöses Programm zusammengestellt, das den großartigen Klangkörper seiner 25 Big-Band-Profis auf beste Weise zur Geltung bringt. Gemeinsam mit dem Vocal-Quartett „Swing4You“, den Entertainern und Publikumslieblingen Pino Gasparini und Billy Todzo sowie dem kanadischen Showtalent Kent Stetler versprechen Pepe Lienhard und seine Big Band ein Konzerterlebnis der Extraklasse und Musik, die von Herzen kommt.

Big Band von allerbestem Ruf

Perlende Bläsersounds und groovende Rhythmen liegen Pepe Lienhard einfach im Blut. Schon als Gymnasiast sorgte er mit einer Jugendband für Aufsehen. Als er in den wilden Sechzigern sein Jura-Studium für eine Profikarriere als Musiker schmiss, war das ein Risiko, doch der Erfolg gab ihm Recht. Mit Hits wie „Sheila Baby“, „Piccolo Man“ und dem unvergesslichen Grand Prix d’Eurovision-Titel „Swiss Lady“ konnte er schnell Erfolge verbuchen. Aber damit nicht genug: 1980 gründete er seine Big Band, die mit ihrer vielseitigen Besetzung auch den höchsten internationalen Standards gerecht wird und weiß, wie man die Konzertsäle zum Kochen bringt. Mit ihrem breiten Repertoire und präziser Spieltechnik bestätigt die Formation immer wieder ihren ausgezeichneten Ruf als Swing-Ensemble. Auch weltberühmte Sänger wie Sammy Davis jr., Frank Sinatra, Shirley Bassey und Ute Lemper wussten das zu schätzen und traten mit der Pepe Lienhard Big Band auf.

Foto: Bruno Torricelli

Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier

Neue Folgen vom Zürich-Krimi

Der „Anwalt ohne Lizenz“ ermittelt wieder: Im Mai waren die Dreharbeiten zum fünften und sechsten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-DonnerstagsKrimi-Reihe „Der Zürich-Krimi“. Darin nimmt es das ebenso gewiefte wie gegensätzliche Juristen-Duo Christian Kohlund als Thomas Borchert und Ina Paule Klink als Dominique Kuster wieder mit kriminellen Machenschaften, Mord und einem Netz an Lügen und Intrigen auf. In weiteren Rollen spielen Kai Wiesinger, Robert Hunger-Bühler, Felix Kramer, Susi Banzhaff, Andrea Zogg, Valery Tscheplanowa, Alireza Bayram, Christoph Letkowski, Lena Schmidtke, Thomas Kügel, Jan Krauter u.v.a.

Zu den Inhalten:

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier“ (am 28.02.2019)
Als Borchert mit seinem Lieblings-Täxler Bürki (Andrea Zogg) auf dem Weg in die Kanzlei seiner Chefin Dominique Kuster ist, bremst ein Stau sie aus. Ein junger Motorradfahrer wurde abgedrängt und liegt nun im Koma. Julian (Justus Czaja), so sein Name, hatte Dominique um Hilfe gebeten. Der junge Mann erinnert den „Anwalt ohne Lizenz“ an seinen eigenen Sohn; er forscht nach. Bald stößt er nicht nur auf einen ominösen Van mit gefälschten israelischen Diplomatenkennzeichen, sondern auch auf Hinweise für eine mögliche Radikalisierung des jungen Kunststudenten. Dieser hatte sich mit einem gewissen Said Allawi (Alireza Bayram) angefreundet und auffallend viele Reisen in den Nahen Osten unternommen. Licht ins Dunkel bringen können weder seine verzweifelte Mutter (Valery Tscheplanowa) noch sein erfolgreicher Vater (Kai Wiesinger), nach dessen Anerkennung sich Julian sehnte. Doch Borchert, der um das Leben des Jungen fürchtet, bohrt weiter …

„Der Zürich-Krimi: Borchert und der Sündenfall“ (am 07.03.2019)
Aus seinem geplanten Opern-Kurztrip an den Genfer See wird nichts: Borchert muss auf Bitten seiner Chefin Dominique hin ausgerechnet dem ungeliebten Hauptmann Furrer (Felix Kramer) beispringen. Dieser wurde vom Dienst suspendiert, weil er im Verdacht steht, eine junge Polizistin getötet zu haben. Emmi Arnold (Lena Schmidtke) wollte Furrer beweisen, dass der Tod des Clubbetreibers Jean Berger bei einer Razzia keine Notwehr, sondern eiskalter Mord durch korrupte Polizisten war. Da alle Indizien gegen Furrer sprechen und er keinem seiner Kollegen (Christoph Letkowski, Thomas Kügel, Jan Krauter) mehr trauen kann, taucht er unter. Währenddessen versuchen Borchert und Dominique, die nach einer heißen Nacht mit Furrer ein besonderes Interesse an der Aufklärung des Falls hat, seine Unschuld zu beweisen.

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier“ und „Der Zürich-Krimi: Borchert und der Sündenfall“ sind Produktionen der Graf Film GmbH (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führt Roland Suso Richter nach den Drehbüchern von Wolf Jakoby.

Foto: Von links nach rechts: Ina Paule Klink (Rolle Dominique Küster), Christian Kohlund (Rolle Thomas Borchert), Roland Suso Richter (Regie), Kai Wiesinger (Rolle Heller), Andrea Zogg (Rolle Beat Bürki), Robert Hunger-Bühler (Rolle Dr. Reto Zanger)

© ARD Degeto/Max Knauer

60 Jahre Sandmännchen

“Unser Sandmännchen” feiert seinen
60. Geburtstag

Am 22. November 2019 feiert “Unser Sandmännchen” seinen 60. Geburtstag. Der federführende Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) plant gemeinsam mit den koproduzierenden Sendern MDR und NDR sowie mit weiteren Partnern ein unterhaltsames Programm rund um das Jubiläum von Deutschlands beliebtester Kinderfernsehfigur.

Bereits am 18. Januar 2019 hat die neue, siebenteilige Sandmannreihe vom kleinen Drachen “Kalle Kuchenzahn” Premiere. Die Lieder von Drehbuchautor und Komponist Kai Lüftner laufen immer freitags in “Unser Sandmännchen”. Ab dem 3. Februar 2019 gibt es dann Neues von den “Moffels”. In 13 Episoden erleben die drei außerirdischen Wesen zusammen mit Luzi immer sonntags aufregende Abenteuer.

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für das Sandmännchen sind 13 neue Folgen “Pittiplatsch”, in denen der freche braune Kobold gemeinsam mit seinen Freunden Schnatterinchen und Moppi wieder viele Streiche ausheckt. Zum ersten Mal seit 1991 werden neue Geschichten produziert. Ausführende Produktionsfirma ist die Trikk 17-Animationsraum GmbH. Die neue Staffel wird zum Jubiläum im November 2019 ausgestrahlt.

Ein weiteres Highlight im Geburtstagsjahr ist die lebensgroße “Sandmännchen”-Figur: Sie wird im Frühjahr 2019 die rbb-Besucherinnen und -Besucher in der Masurenallee in Berlin vor dem Fernsehzentrum begrüßen – sitzend auf einer Bank.

Weitere Programmhighlights und Aktionen rund um das Jubiläum von “Unser Sandmännchen” sind in Planung.

Seit 60 Jahren gehört “Unser Sandmännchen” zum festen Abendritual und ist damit die älteste Kinderfernsehsendung, die bis heute produziert wird. Seine Fernsehpremiere hatte das Sandmännchen am 22. November 1959. Regisseur, Autor, Puppen- und Szenenbildner Gerhard Behrendt gestaltete die Figur im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF).

Heute entsteht das Erfolgsformat “Unser Sandmännchen” als Koproduktion von rbb, MDR und NDR unter der Federführung des rbb. Über eine Million kleine und größere Menschen schauen den Traumsandbringer jeden Abend im Ki.KA (täglich um 18.50 Uhr), im rbb Fernsehen (Montag bis Samstag um 17.55 Uhr, Sonntag um 17.50 Uhr) oder im MDR Fernsehen (Montag bis Samstag um 18.54 Uhr, Sonntag um 18.52 Uhr – im Zweikanalton auch auf Sorbisch). Wer “Unser Sandmännchen” im Fernsehen verpasst hat, kann sich die Prise Schlafsand auch online unter www.sandmann.de, per kostenloser App, über HbbTV oder in der ARD Mediathek holen. Seit April 2017 bietet der rbb die tägliche Sandmann-Folge über das Internet auch mit Gebärde an.

Foto: rbb

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Neue Folgen für “Der Kriminalist”

In sechs spannenden neuen Mordfällen ermitteln Hauptkommissar Bruno Schumann (Christian Berkel) und sein Team (Johanna Polley, Timo Jacobs, Antonia Holfelder) in Schumanns früherem Freundeskreis, suchen den Mörder eines Schülers, tauchen ein in die DDR-Vergangenheit eines sowjetischen Soldaten, fragen sich, wer einen alten demenzkranken Architekten umgebracht hat, jagen den Täter eines toten Horrorclowns und begeben sich tief in die Abgründe eines merkwürdigen Reproduktionsmediziners.

Gedreht wird vom 08. Januar bis 22.05.2019. Die Drehbücher stammen von Bernd Lange, Jan Cronauer & Krystof Zlatnik, Dirk Autor, Frank Koopmann & Jeanet Pfitzer, Lukas Schepp und Stefanie Veith. Regie führen Thomas Roth (3 Folgen) und Filippos Tsitos (3 Folgen). Für das Casting zeichnet Simone Bär verantwortlich. Die Redaktion beim ZDF liegt bei Jutta Kämmerer. Produzentin ist Claudia Schneider. Producer: Benjamin Schacht. Der Kriminalist ist eine Krimi-Reihe der Monaco Film, einem Label der H & V Entertainment GmbH, im Auftrag des ZDF.

Auf dem Bild v.l.n.r. Thomas Roth (Regisseur), Sven Schelker, Timo Jacobs, Christian Berkel, Johanna Polley, Antonia Holfelder, Nils Nelleßen
(Foto: (c) ZDF/Oliver Feist)

WEST SIDE STORY

West Side Story erstmalig in Berlin

Die international gefeierte Inszenierung der West Side Story für wenige ausgewählte Gastspiele in Deutschland

Erstmalig und nur vom 06. bis 14.07.2019 an der Staatsoper Unter den Linden

Das provokante Fingerschnipsen der Straßengangs, die fliegenden Röcke der Puerto Ricanerinnen über den Dächern New Yorks, die heruntergekommenen Hinterhöfe der West Side – bereits wenige Töne der weltberühmten Kompositionen Leonard Bernsteins wie Maria, Tonight, Somewhere, America und I Feel Pretty rufen die Bilder der West Side Story wach. Mit der Broadway-Premiere 1957 definierten ihre vier genialen Schöpfer Leonard Bernstein, Jerome Robbins, Arthur Laurents und Stephen Sondheim musikalisch wie tänzerisch ein ganzes Genre neu. Auch heute noch steht West Side Story als unangefochtene Nummer 1 des amerikanischen Musiktheaters für sich – mutig, realistisch und brisant wie am ersten Tag.

Bis Januar 2018 war die West Side Story auf fünfzehnmonatiger ausverkaufter Welttournee. Als weltweit einzige zeigt die preisgekrönte Inszenierung von Joey McKneely die Originalchoreografien von Jerome Robbins. Im Sommer 2019 ist die  West Side Story an nur  wenigen ausgewählten Theatern in Australien und Deutschland zu erleben. In Zusammenarbeit mit „Opera Australia“, dem führenden Opern- und Ballett-Produzenten des fünften Kontinents, gastiert die gefeierte Musicalproduktion neben der Melbourne Opera und dem weltbekannten Sydney Opera House exklusiv im Musical Dome Köln, der Semperoper Dresden und, zum allerersten Mal überhaupt, vom 06. bis 14.07.2019 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Damit ist die West Side Story gleichzeitig auch die erste Sommer-Gastbespielung nach der Wiedereröffnung des umgebauten und sanierten Opernhauses.

Mambo, Jazz und eine tragische Liebe zwischen den Fronten der Gangs

Coole Jungs durchstreifen wie Raubkatzen ihr Revier in den letzten Sommertagen Manhattans. Jeden Moment bereit zu explodieren tanzen sie mit ihren flotten Mädchen und die Luft flirrt im Rhythmus von Mambo, Rock’n’Roll und Jazz. Hier, in der Upper West Side, dem Immigrantenviertel New Yorks, stehen sich die verfeindeten Straßengangs „Jets“ und „Sharks“ gegenüber. Die „Jets“, die Söhne länger ansässiger Amerikaner, kämpfen mit den Puerto-ricanischen Neuankömmlingen, den „Sharks“, um die Vorherrschaft auf den Straßen des Viertels. Mitten unter ihnen Tony, ein „Jet“, und Maria, die Schwester des gegnerischen „Shark“-Anführers.
Nur wenige Stunden zweier aufeinanderfolgender Tage umfasst die Handlung und nutzt dabei virtuos die ganze Bandbreite des erzählerischen Repertoires: Liebesgeschichte, Action-Krimi und dokumentarische Gesellschaftsstudie in einem, erzählt West Side Story die unsterbliche Geschichte von der Liebe zweier junger Menschen, deren Glück am Hass verfeindeter Lager im New Yorker Großstadtdschungel zerbricht.

Eines der erfolgreichsten und dichtesten Bühnenstücke aller Zeiten

Als sich Leonard Bernstein, Jerome Robbins, Arthur Laurents und Stephen Sondheim zusammentaten, um das zu schaffen, was einmal West Side Story werden sollte, wollten sie dies vollkommen gleichberechtigt tun. Jeder von ihnen sollte seine Begabung ungebremst einbringen können – ein ebenso ambitionierter wie vielversprechender Plan. Das Ergebnis war überwältigend. Die Vier realisierten die Einheit von Musik, Tanz, Libretto und Liedtext in einer Weise, wie kein anderer vor ihnen und kaum jemand danach. Bernstein schuf eine komplexe Partitur, die Einflüsse aus dem amerikanischen Jazz mit klassischer und lateinamerikanischer Musik zu einem großartigen Werk vermischte. Arthur Laurents, schon zu diesem Zeitpunkt ein erfolgreicher Dramatiker und Drehbuchautor, der u.a. für Alfred Hitchcock gearbeitet hatte, fasste eines der kürzesten und gleichzeitig dichtesten Bücher ab, das innerhalb seines Genres je geschrieben wurde. Jerome Robbins gelang es, seine Choreografie zu einem wesentlichen Teil dieser Erzählung zu machen. Die Sehnsüchte, die Ängste und das Ungestüm der Jugend, die Arthur Laurents Buch so knapp und präzise behandelte, hatte er ebenso kongenial wie zeitlos und authentisch in Tanz gebannt. Jerome Robbins betrat damit auf tänzerischer Ebene ebenso Neuland, wie Leonard Bernstein mit seiner Musik. Stephen Sondheim, damals noch ein unbekannter, junger Musiker und Texter, der später mit Werken wie Gypsy, Sweeney Todd oder Into the Woods zu einem der wichtigsten Musicalkomponisten und -Autoren aufsteigen sollte, goss den schmerzlichen Prozess des Erwachsenwerdens in prägnante Songtexte. Erst im einzigartigen Zusammenspiel all dieser Elemente entfaltet West Side Story ihre ganze Kraft.

Eine aufwendige Inszenierung von größter Aktualität

Die Original-Choreografie von Jerome Robbins studiert der Regisseur, Choreograf und einstige Zögling von Jerome Robbins Joey McKneely, der unter anderem 1989 während der sechs Monate andauernden Proben zu Jerome Robbins‘ Broadway eng mit seinem künstlerischen Mentor zusammenarbeitete, für West Side Story ein. Die musikalische Leitung übernimmt der renommierte Dirigent Donald Chan, der Leonard Bernstein noch selbst im Rahmen von Meisterkursen kennenlernen konnte. Die breit besetzte Rhythmusgruppe und eine klassische Streicher-Sektion sorgen für den satten, „typisch amerikanischen“ Sound in Bernsteins Kompositionen. Die aufwendige Produktion mit 32 Darstellern und insgesamt über 70 Beteiligten bringt so die große Aktualität, welche West Side Story heute wie vor sechzig Jahren auszeichnet, unverfälscht auf die Bühne.

Großes Musiktheater: international gefeiert und prämiert

Weltweit, von London über Paris bis Berlin und von Sydney bis Tokio, sorgte West Side Story in der gefeierten Inszenierung von Joey McKneely für ausverkaufte Häuser. Sie wurde für Londons renommiertesten Theaterpreis, den Laurence Olivier Award, nominiert sowie 2009 in der britischen Hauptstadt mit zwei Theatregoers‘ Choice Awards ausgezeichnet. Die Times jubelte: „Eine wahre Farbexplosion, pulsierende Energie und überwältigende Tanzlust.“ Die französische Zeitung Le Figaro urteilte anlässlich des ausverkauften Gastspiels im Pariser Théâtre du Châtelet: „Der Regisseur Joey McKneely […] ist mit seinem Thema bis ins kleinste Detail vertraut und gewinnt so dessen pure Essenz.“ Und die Süddeutsche Zeitung schwärmte: „Eine solche spannende Inszenierung sorgt […] dafür, dass die ‚West Side Story‘ immer noch aktuell ist.“

Fotocredit: Johan Persson