Herr und Frau Bulle

Herr und Frau Bulle – Alles auf Tod

Am Samstag, den 24. April 2021, zeigt das ZDF den Samstagskrimi “Herr und Frau Bulle – Alles auf Tod” mit Alice Dwyer, Johann von Bülow, Tim Kalkhof, Birge Schade u.v.m.

Inhalt:
Abend in Berlin-Kreuzberg: Ein neuer Chicken-Imbiss feiert Eröffnung. Es herrscht großer Trubel, hier und da spaziert ein Mensch im Hühnerkostüm und verteilt Flyer. In der Spielhalle um die Ecke werden gerade die Tageseinnahmen gezählt, als mehrere Schüsse fallen: Geschäftsführer Ibrahim Bekin (Ercan Durmaz) wird verletzt, seine Frau Emine (Ela Cosen) stirbt. Kriminalhauptkommissarin Yvonne Wills (Alice Dwyer) vermutet, dass Ibrahim – trotz Verletzung – mit der Tat zu tun hat, denn seine Frau war ein irrsinniger Kontrollfreak. Yvonnes Mann, der Fallanalytiker Heiko Wills (Johann von Bülow), sieht das anders. Er glaubt, dass etwas viel Größeres dahintersteckt, schließlich gehört die Spielhalle Edgar Pinninger (Ronald Nitschke), dem berüchtigten Glücksspielkönig von Berlin. Während das Team in alle Richtungen sondiert, sammelt eine Kollegin der internen Ermittlung, die von allen nur “die Marx” (Gisa Flake) genannt wird, Beweise gegen Yvonne. Sie unterstellt ihr, dass sie für die organisierte Kriminalität arbeitet, denn ihre guten Kontakte in die Unterwelt sorgen schon seit Längerem für Aufsehen. Mitten im schönsten gegenseitigen Misstrauen sucht Yvonne Rat bei ihrem Onkel Mike (Heinz Hoenig) im Gefängnis – dort, wo auch Pinninger einsitzt. Als dieser in derselben Nacht tot in seiner Zelle liegt, finden die Ermittlungen kurz darauf jedoch ein jähes Ende, denn die Marx sorgt für Yvonnes Suspendierung. Nun muss das Team auf eigene Faust heimlich weiter ermitteln.

Bild: ZDF/Hardy Spitz

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Extraklasse 2+

Ralph Friesner alias Axel Prahl wird gemeinsam mit seinen Schülern vor eine unliebsame Aufgabe gestellt: Die Abendschule zieht in ein innovatives Bildungszentrum um. Inklusion steht dabei ganz oben auf dem Lehrplan – ob sie wollen oder nicht. Die Dreharbeiten für den ZDF-Fernsehfilm der Woche “Extraklasse 2+” waren im März 2020 in Berlin. Das Drehbuch schrieben Johann Bunners und Martin Douven, Regie führte Matthias Tiefenbacher. Neben Axel Prahl spielen unter anderen Katharina Thalbach, Aglaia Szyszkowitz, Cosima Henman, Hans-Martin Stier, Nico Randel, Anselm Bresgott und Stephan Kampwirth.

Das neue Schuljahr beschert Ralph Friesner eine bunte Schar an Schülern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Da wäre der überzeugte Singer-Songwriter Walter (Hans-Martin Stier), der immer noch von der großen Musiker-Karriere träumt, obwohl er längst auf der Straße steht. Oder Sandra (Cosima Henman), die wegen diverser Gewaltdelikte nur auf Bewährung und immer in Begleitung ihres bissigen Hundes die Schulbank drückt. Sie ist auch die Erste, die sich nach dem Umzug ins neue Bildungszentrum mit dem arroganten Abiturienten Philip (Anselm Bresgott) anlegt – das Chaos ist vorprogrammiert.

Ralph hat also alle Hände voll zu tun, um seine Schüler auf den Abschluss vorzubereiten. Die moderne, innovative Schule geht ihm dabei gehörig auf den Geist, auch wenn seine dominante Chefin Dörte (Aglaia Szyszkowitz) vom Konzept überzeugt ist. Ralph ahnt schnell, dass an dem Bildungszentrum und dem feinen Direktor Van de Veede (Stephan Kampwirth) etwas faul ist – Auswahlverfahren und Umzug gingen verdächtig reibungslos über die Bühne.

Kurzerhand geht er der Sache auf den Grund. Dabei setzt er nicht nur seinen Job, sondern auch Dörtes Vertrauen aufs Spiel. Obwohl er sich mit ihr doch am liebsten auch privat besser verstehen würde …

Sendetermin ist der 3. Mai 2021

Copyright: ZDF/Hans-Joachim Pfeiffer

Drehstart für den neuen rbb-"Tatort: Teufelskind"

Tatort: Teufelskind

Im Februar 2021 waren die Dreharbeiten für den neuen Berliner “Tatort: Teufelskind”. Regie führte Torsten C. Fischer, das Drehbuch schrieb Markus Busch.

Wochenende in Berlin: Auf der Suche nach einer unvergesslichen Nacht ziehen Partygänger und Feierlustige durch die winterlichen Straßen. Eine junge Frau findet über eine Dating-App in dem Paar Dennis Ziegler (Vito Sack) und Julia Hoff (Milena Kaltenbach) eine passende Verabredung. Am nächsten Morgen wird in der Nähe von Dennis’ Wohnung eine Leiche gefunden. Ihr Gesicht ist entstellt, sodass eine Identifikation unmöglich erscheint.

Eine Vermisstenmeldung und ein anschließender DNA-Abgleich offenbaren den Kommissaren Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke), dass es sich bei der Toten um die Medizinstudentin Sophia Bader handelt.

Als Rubin und Karow Marianne (Andreja Schneider) und Helmut Bader (Rainer Reiners) die Todesnachricht überbringen, bestreiten die Eltern, dass die Tote ihre Tochter ist und leugnen, dass sie Dating-Portale nutzte.

Zur Überraschung der Kommissare erscheinen Dennis Ziegler und Julia Hoff bei der Polizei. Sie erklären, dass sie sich nach einvernehmlichem Sex mit Sophia noch am selben Abend getrennt haben. Aber unschuldig scheint Dennis nicht zu sein. Eine dicke Polizeiakte bezeugt Vorwürfe von Brandstiftung, Körperverletzung und Vergewaltigung. Verurteilt wurde er aber nie.

Schnell steht der Verdacht im Raum, dass es seinen Eltern – der Streifenpolizistin Doris (Jule Böwe) und dem Sicherheitsfachmann Claus Ziegler (Andreas Döhler) immer wieder gelungen ist, dem Sohn den Hals aus der Schlinge zu ziehen. Und wieder scheinen die Finger der Eltern im Spiel, die Ermittler laufen gegen eine Wand. Rubin und Karow müssen drastische Methoden anwenden, um das Psychogramm der Zieglerschen Familie zu durchbrechen – und um zu verstehen, warum Sophias Eltern den Tod ihrer Tochter so vehement bestreiten.

Drehbuchautor Markus Busch: “Wir sind alle Egoisten. Das macht uns noch nicht zu Mördern. Und gleichzeitig halten wir Empathie für selbstverständlich. Das ist sie nicht. Nicht für alle. Dennis Ziegler ist da nicht der einzige. Aber ohne Empathie fliegt uns unser Zusammenleben um die Ohren. Dann wird es teuflisch.”

Gedreht wurde u. a. in Charlottenburg, Kreuzberg, Tempelhof, Müggelsee, Reinickendorf und Köpenick.

Die Ausstrahlung ist für das vierte Quartal 2021 im Ersten geplant.

Copyright: rbb/ARD Degeto/Aki Pfeiffer

Drehstart für den neuen rbb-"Tatort: Die dritte Haut"

Tatort: Die dritte Haut

Ende letzten Jahres liefen die Dreharbeiten für den neuen Berliner “Tatort – Die dritte Haut”. Regie führt Norbert Ter Hall, das Drehbuch schrieb Katrin Bühlig.

Zwangsräumung in Berlin: An einem kalten Novembermorgen muss Otto Wagner (Peter René Lüdicke) mit seiner Familie die Wohnung verlassen. Nach der Übernahme des Mietshauses durch die Ceylan Immobilien wird es Stück für Stück entmietet. Alte Verabredungen gelten nicht mehr und so sorgt die Umzugsfirma von Axel Schmiedtchen (Ingo Hülsmann) für eine schnelle, besenreine Übergabe. Vor kurzem war das Haus noch ein Sinnbild der berühmten “Berliner Mischung”. Jetzt will Gülay Ceylan (Özay Fecht), die Chefin des kleinen Familienunternehmens, das Haus luxussanieren, um es später in Eigentumswohnungen umzuwandeln.

Doch es gibt Widerstand. Vier Mietparteien im Haus klammern sich an ihre noch bezahlbaren Wohnungen, wollen sie unbedingt behalten. Und jeder hat seine Gründe dafür. Die junge Familie Malovcic bekommt Nachwuchs, die alte Frau Kirschner (Friederike Frerichs) lebt schon fast 60 Jahre im Haus, Jenny Nowack (Berit Künnecke) ist alleinerziehend, ihre Kinder haben im Kiez ihre Freunde und Peter de Boer (Tijmen Govaerts) verdient als freischaffender Journalist kaum etwas. Er kämpft mit seinen Mietrebellen in den sozialen Netzwerken gegen die Ungerechtigkeit auf dem Berliner Wohnungsmarkt.

Als der Juniorchef der Immobilienfirma, Cem Ceylan (Murat Dikenci), tot vor dem Haus liegt, hat die Berliner Mordkommission einen neuen Fall. Rubin (Meret Becker) und Karow (Mark Waschke) ermitteln zu Zeiten von Covid-19 in dem Mietshaus im Wedding. Die beiden Kommissare werden mit dem Berliner Mietenwahnsinn konfrontiert und der existenziellen Sorge von Menschen um ihre “dritte Haut”, den vier Mauern, in denen sie wohnen und die mehr als ihr Zuhause sind.

Drehbuchautorin Katrin Bühlig: “Wer in Berlin wohnt, kommt um das Thema Mieten gar nicht herum. Der Kampf um eine bezahlbare Wohnung nimmt immer mehr zu. Als ich in den Nachrichten sah, dass sich über 800 Leute bei einer Wohnungsbesichtigung im Prenzlauer Berg drängelten, war mir sofort klar, dass das Thema auch ein ‘Tatort’-Thema ist. Würden wir für eine bezahlbare Wohnung jemanden töten?”

Gedreht wurde in Berlin, u. a. im Wedding, in Mitte und in Wilmersdorf. Die Dreharbeiten wurden als “Green Producing” entsprechend den offiziellen Nachhaltigkeitskriterien der ARD umgesetzt.

Der “Tatort – Die dritte Haut” ist eine Produktion von studio.tv.film GmbH (Produzentin Milena Maitz) im Auftrag des rbb (Redaktion Josephine Schröder-Zebralla) für Das Erste.

Die Ausstrahlung ist für das zweite Quartal 2021 im Ersten geplant.

Bild: rbb/Gordon Mühle

Drehstart - Der Zürich-Krimi (13): Borchert und der verlorene Sohn (AT)

Der Zürich-Krimi 13

Die Dreharbeiten für den 13. „Zürich-Krimi“ sind vorbei: Ende des Jahres 2020 standen Christian Kohlund als knorriger „Anwalt ohne Lizenz“ Thomas Borchert und Ina Paule Klink als seine Chefin Dominique Kuster in „Borchert und der verlorene Sohn“ (AT) unter der Regie von Roland Suso Richter vor der Kamera. Uwe Kockisch spielt im neuen Film der beliebten ARD Degeto-Reihe Borcherts besten Freund aus Jugendtagen: Dieser steht kurz vor seiner zweiten Eheschließung und der Entdeckung eines lukrativen Krebsmedikaments, als sein ältester Sohn und Erbe unter dubiosen Umständen entführt wird. In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt, Robert Hunger-Bühler, Susi Banzhaf, Andrea Zogg, Idil Üner, Götz Otto u.v.a. zu sehen.

Zum Inhalt:
„Der Zürich-Krimi: „Borchert und der verlorene Sohn“ (AT)
Antonius Bildermann (Uwe Kockisch) möchte seine jüngere Freundin Mira Gül (Idil Üner) heiraten und bittet seinen langjährigen Freund Thomas Borchert (Christian Kohlund), einen Ehevertrag aufzusetzen. Bildermann ist im Besitz einer großen BioTech-Firma, für die auch seine Söhne Julian (Johannes Meister) und Florian (Oskar Belton) arbeiten. Julian ist strikt gegen die Heirat: Er ist fest davon überzeugt, dass Mira nur an das Geld seines Vaters will. Deshalb drängt er darauf, seinen Erbanteil ausbezahlt zu bekommen, wonach er nach einem alten Familienvertrag als ältester Sohn auch berechtigt ist. Das Problem: Die Auszahlung könnte das finanzielle Aus für die Firma bedeuten. Kurz darauf wird Julian entführt und ein Lösegeld von drei Millionen Schweizer Franken gefordert. Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) ist sich sicher, dass Julian seine eigene Entführung geplant hat, um an das Geld zu kommen. Doch Borchert ist überzeugt davon, dass so etwas in dieser Familie, die er so gut kennt, nicht sein kann! Da liegt es doch näher, dass der zwielichtige Onkel des Getöteten, eine Zürcher Unterweltgröße, die Entführung eingefädelt hat. Während der „Anwalt ohne Lizenz“ mit Hochdruck in diese Richtung ermittelt, treten in der Familie Bildermann Konflikte zutage, die Borchert und Dominique (Ina Paule Klink) nicht für möglich gehalten hätten …

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfond der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Roland Suso Richter inszeniert nach dem Drehbuch von Rainer Ruppert. Die Kamera führte Max Knauer. Die Dreharbeiten waren in Zürich und Prag.

Copyright: ARD Degeto / Sava Hlavacek

Wirklich Weiser

Wirklich Weiser?!

In Berlin und Umgebung fanden Ende letzten Jahres die Dreharbeiten zum ZDF-Fernsehfilm der Woche “Wirklich Weiser?!” statt. In der Titelrolle versucht Joachim Król alias Georg Weiser seiner Vergangenheit auf den Grund zu gehen und alte Geschichten aufzuarbeiten. An seiner Seite spielen Martina Gedeck, Peter Lohmeyer, Friederike Kempter, Tristan Seith, Susanne Bormann, Felix von Manteuffel und andere. Regie führte Anca Miruna Lazarescu nach dem Drehbuch von Daniel Nocke.

Georg Weiser möchte sein Leben als Witwer nutzen, um alte Wunden zu schließen und nie gelebte Träume wahr zu machen. Mit seinem Wohnmobil fährt er zu einem Bauernhof, auf dem seine einstigen Freunde Jürgen (Peter Lohmeyer) und Petra (Martina Gedeck) leben. Vor knapp vier Jahrzehnten war die Freundschaft zerbrochen. Weiser möchte den beiden nun die Hand reichen, doch es zeigt sich, dass viele Verletzungen, die sie sich damals gegenseitig zugefügt hatten, noch nicht verheilt sind. Lässt sich vielleicht nachholen, was man früher verpasst hat? Ein Anschlag auf den Industriellen Ludwig Kornhalter (Felix von Manteuffel) zum Beispiel, der bis heute mit seinen Chemie-Werken die Umwelt verpestet? Und hat die Liebe, die Georg Weiser für Petra unglücklich empfand und immer noch empfindet, doch noch eine Chance?

Weiser muss sich zahlreiche Lebenslügen eingestehen. Das fällt ihm schwer, aber er erkennt, dass es nötig ist, um Frieden mit sich selbst zu schließen.

Gedreht wurde bis Mitte Dezember 2020 in Berlin und Umgebung. Produzentin ist Doris Zander, Bavaria Fiction. Die Redaktion im ZDF hat Pit Rampelt. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Copyright: ZDF/Hardy Spitz

Die Drei von der Müllabfuhr - Die Streunerin

Die Drei von der Müllabfuhr 5&6

Am 07.05. und 14.05.2021 zeigt Das Erste zwei neue Folgen der erfolgreichen Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr” mit Uwe Ochsenknecht, Jörn Hentschel und Aram Arami.

“Die Drei von der Müllabfuhr: Die Streunerin” – 07.05.2021 um 20.15 Uhr 

“Die Drei von der Müllabfuhr: Operation Miethai” – 14.05.2021 um 20.15 Uhr

 

Der fünfte Film der Reihe: “Die Drei von der Müllabfuhr: Die Streunerin”
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Zum Kennenlern-Jahrestag überrascht Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht) „seine“ Gabi (Adelheid Kleineidam) mit einer Urlaubsreise: zehn Tage auf Fuerteventura – alles schon gebucht! Zu seiner Enttäuschung möchte Gabi jedoch lieber Kultur erleben als in der Sonne liegen und lässt ihn das auch so wissen. Diese Enttäuschung muss Werner erst einmal verdauen. Ihm fehlt es zwar manchmal an Einfühlungsvermögen, das Herz hat er aber am rechten Fleck. Sofort möchte der „Käpt’n“ helfen, als er auf der Tour die junge Obdachlose Luna (Carolin Garnier) kennenlernt. Die fürchtet sich nicht nur vor einer Jungengang, sondern läuft auch vor etwas weg. Zusammen mit seinen Kollegen Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) packt Werner an, das Leben der Teenagerin in Ordnung zu bringen. Unterdessen müssen die Müllwerker einen ungebetenen Passagier mitschleppen. Während sie schwere Tonnen wuchten, klackert der Consultant Felsenhain (Martin Brambach) jede Leerung in sein Laptop! Weder seine Aufgabe noch sein Auftreten machen ihn sympathisch. Erst nach einem heftigen Wortwechsel entdeckt der Käpt’n, was mit dem Berater wirklich los ist – und dass ihn etwas mit Felsenhain verbindet.

Der sechste Film der Reihe: “Die Drei von der Müllabfur: Operation Miethai”
Ein wilder Haufen Gerümpel auf dem Gehsteig und dazu ein herablassender Hausbesitzer – für beides haben „Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht) und seine Kollegen wenig Verständnis. Als ihnen der erboste Geschäftsmann Waselitzki (Rainer Reiners) ein riesen Graffiti auf einer Häuserfront zeigt, das ihn als skrupellosen Froschkönig mit Schnauzbart lächerlich macht, dämmert den Müllwerkern, wie schief der Haussegen hängt. Schon bald erfahren sie, dass Waselitzki alle Register zieht, um Wohnungen zu „entmieten“, um sie anschließend zum Wucherpreis neu zu vermieten. Wer hinter dem Graffiti steckt, entdeckt Tarik (Aram Arami) durch Zufall: sein früherer Kumpel Chris (Max Woelky), der sich hinter dem bekannten Anonymus „Flash“ verbirgt. Natürlich hält Tarik dicht! Chris und seine Freundin Lea (Janina Agnes) mitsamt Kind (Kamil Strecker) möchten Waselitzki ohnehin das Handwerk legen. Und jetzt bekommt er es auch noch mit der Mülle zu tun. Werner und seine Jungs geraten unterdessen selbst in ein Dilemma: Nach einer hektischen Räumaktion vor einer Kunstgalerie fehlt die Hauptattraktion und zugleich das Kernstück der Ausstellung, eine avantgardistische Installation. Ausgerechnet der Kunstliebhaber Ralle (Jörn Hentschel) steht im Verdacht, das Metallteil versehentlich entsorgt zu haben. Natürlich lässt Werner die verzweifelte Galeristin Eddi (Silke Geertz), die Schwester seines Kollegen Specki (Frank Kessler), nicht im Stich. Zwar versteht der „Käpt’n“ – anders als seine Kollegen – wenig von Kunst, aber viel von kreativen Problemlösungen.

Bild: ARD Degeto / Britta Krehl

Projekt_Käthr

Käthe und ich 5&6

Es wurden zwei neue Filme der “Endlich Freitag im Ersten”-Reihe “Käthe und ich” gedreht. In “Der Narzisst” (AT), dem fünften Film der Reihe, unterstützen Psychologe Paul (Christoph Schechinger) und Tierarzt Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) Tierarzthelferin Jasmina (Anna Hausberg), die ihrem Halbbruder mit einer Teilleberspende das Leben retten möchte. In “Das Adoptivkind” (AT) will Paul herausfinden, warum der zwölfjährige Ben Lügengeschichten verbreitet und wird dabei selbst mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Worum geht es in “Käthe und ich: Der Narzisst” (AT)?
Tierarzthelferin Jasmina ist völlig durcheinander: Ihr Halbbruder Roman (Nico Ramon Kleemann) ist schwer krank und kann nur durch eine Teilleberspende überleben. Jasmina ist die Einzige, die ihn retten kann und hat Angst, dass Roman ihre Spende ablehnt. Denn: Sie kennen sich kaum. Ihr gemeinsamer Vater, der erfolgreiche Theaterschauspieler Fritz Thomas (Uwe Ochsenknecht), hat den Kontakt zu seiner Tochter und deren Mutter Renate Thomas (Annedore Kleist) vor langer Zeit abgebrochen. Jasmina bittet Paul um Hilfe, weil sie weiß, dass Roman Hunde liebt. Gemeinsam mit Käthe soll er ihren Halbbruder darin bestärken, ihre Lebendspende anzunehmen. Doch warum ist Jasmina so darauf besessen, Roman zu helfen, obwohl sie ihn kaum kennt? Auch Tierarzt Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) macht sich Sorgen. Er ist davon überzeugt, dass Jasmina in erster Linie um die Aufmerksamkeit ihres Vaters kämpft, den sie in ihrer Kindheit so sehr vermisst hat und den sie abgöttisch bewundert.

Worum geht es in “Käthe und ich: Das Adoptivkind” (AT)?
Schulleiterin Dr. Madaki (Thelma Buabeng) ruft Paul mit seiner Käthe zur Hilfe. Der zwölfjährige Ben (Oskar Netzel) wird von seinen Mitschülern gehänselt und tyrannisiert. Der einst beliebte Schüler soll Lügengeschichten über seine Klassenkameraden verbreiten. Ben selbst beteuert seine Unschuld. Paul erfährt von Bens Deutschlehrer Dominik (Moritz Otto), dass dieser ein Adoptivkind ist: Seine 18-jährige Schwester Luisa (Anna-Lena Schwing) gesteht, in Kindheitstagen eifersüchtig auf ihn gewesen zu sein, da sie nicht mehr die Nummer eins bei Papa Vincent (Matthias Paul) war. Bei Ben werden unterdessen Hämatome am ganzen Körper festgestellt. Wer hat ihm das angetan und was geschah in der einen Nacht, als Ben am nächsten Morgen plötzlich sein Verhalten änderte? Hat Luisa etwas damit zu tun?

Vor und hinter der Kamera
In weiteren Rollen sind u. a. Mariele Millowitsch als Pflegerin Hildegard, Mona Pirzad als Jule, Ulrich Friedrich Brandhoff als Eric, Ben Braun als Aaron, Nadja Bobyleva als Erina und Thelma Buabeng als Dr. Kira Madaki zu sehen. In Episodenrollen spielen Uwe Ochsenknecht, Anna-Lena Schwing, Katharina Heyer, Hildegard Schroedter, Julia Bremermann, Kamilla Senjo u. v. a.

Die Bavaria-Fiction-Produktion wurde bis zum 8. Oktober 2020 in Waren an der Müritz, Biesenthal und Berlin gedreht.

“Käthe und ich” ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Produzenten sind Oliver Vogel und Brigitte Müller, die auch Showrunnerin ist und die Drehbücher schrieb. Producer ist Karsten Günther. Regie führt Oliver Liliensiek. Für die Redaktion zeichnet Sascha Mürl (ARD Degeto) verantwortlich.

Bild: ARD Degeto/Britta Krehl

Klara Sonntag - Große Fische, kleine Fische

Klara Sonntag – Kleine Fische, große Fische

Am 23. April 2021, um 20.15 Uhr zeigt Das Erste den Auftaktfilm zur neuen „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Klara Sonntag – Kleine Fische, große Fische“ mit Mariele Millowitsch als Bewährungshelferin in der Hauptrolle. In weiteren Rollen sind Nadja Becker, Thelma Buabeng, Bruno Cathomas, Johanna Gastdorf, Christian Grashof, Jasmin Schwiers u.a. zu sehen.

Inhalt: Jeder verdient eine zweite Chance – da gibt es für die erfahrene Bewährungshelferin Klara Sonntag (Mariele Millowitsch) keinen Zweifel! Auf dem beschwerlichen Weg zur verordneten Besserung macht ihr so leicht keiner etwas vor. Wer, wenn nicht sie, könnte die uneinsichtige Insolvenzbetrügerin Merle Scheffler (Nadja Becker) auf Kurs bringen? Das denkt sich Richter Thomas Aschenbach (Bruno Cathomas), der mit Klara seit 15 Jahren eine Affäre hat und ihre Dickköpfigkeit wie kein anderer kennt. Er schanzt ihr die Betreuung der hochnäsigen Ex-Millionärin zu, die ihr Luxusleben mit dreisten Tricksereien fortführt. Klara verschafft sich auf ihre resolute Art erst einmal Respekt. Schon bald erfährt sie, dass Merle sogar ihre frühere Belegschaft um die Sozialbeiträge geprellt hat. Jetzt will es die Bewährungshelferin erst recht wissen – und legt die Samthandschuhe komplett beiseite! Ihre fürsorgliche Ader zeigt Klara bei dem 80-jährigen Rudi (Christian Grashof), der nach einem halben Jahrhundert im Knast die Freiheit neu erlernen muss. Zu ihrem Erstaunen weist Rudis Lebensgeschichte in ihre eigene Kindheit, die sie in Heimen und bei Pflegeeltern verbracht hat. Als bei ihr alte Wunden aufreißen, kommt Klaras bisher unumstößliches Credo ins Wanken: Ob wirklich jeder eine zweite Chance verdient, scheint ihr auf einmal gar nicht mehr so sicher.

Bild: ARD Degeto/Frank Dicks

Tatort: Züri brännt

Schweizer Tatort

Die Schauspielerinnen Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler sind das neue “Tatort”-Duo aus der Schweiz. Als Ermittlerinnen Isabelle Grandjean und Tessa Ott waren sie am 18.10.2020 zum ersten Mal im Ersten zu sehen.

Bild: ARD Degeto/SRF/Sava Hlavacek