André Kaczmarczyk wird neuer "Polizeiruf 110"-Kommissar in Brandenburg

Polizeiruf 110

André Kaczmarczyk wird neuer “Polizeiruf 110″-Kommissar in Brandenburg

Der Schauspieler André Kaczmarczyk ermittelt ab 2021 als neuer Kriminalhauptkommissar an der Seite von Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) im “Polizeiruf 110″ des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus: “André Kaczmarczyk beeindruckt mit seiner schauspielerischen Leistung in ganz unterschiedlichen Rollen bereits das Theaterpublikum. Wir freuen uns sehr, dass er nun auch für unsere Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer als neuer Kommissar im ‘Polizeiruf 110′ des rbb zu sehen sein wird. Wir schauen gespannt und erwartungsfroh auf die gemeinsame Arbeit mit ihm und Lucas Gregorowicz.”

André Kaczmarczyk wurde 1986 in Suhl in Thüringen geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Als freier Schauspieler spielte er am Volkstheater Rostock, Maxim Gorki Theater Berlin und an der Schaubühne am Lehniner Platz. Nach einem mehrjährigen Engagement am Staatsschauspiel Dresden wurde er 2016 Ensemblemitglied des Düsseldorfer Schauspielhauses. Hier war André Kaczmarczyk u. a. bereits als Enkidu im Epos “Gilgamesh” (Regie: Roger Vontobel) und in der Titelrolle von Camus’ “Caligula” (Regie: Sebastian Baumgarten) zu erleben. Zurzeit ist er u. a. als Fabian in Erich Kästners gleichnamigem Theaterstück (Regie: Bernadette Sonnenbichler), in “Lazarus” von David Bowie und Enda Walsh (Regie: Matthias Hartmann) und in der Inszenierung “Das Dschungelbuch” (Regie: Robert Wilson) zu sehen.

2018 wirkte er im Film “Lindenberg! Mach dein Ding!” (Regie: Hermine Huntgeburth) mit, zuvor stand er für mehrere Kurzfilme vor der Kamera, u. a. “Wildwechsel” (Regie Maria-Anna Rimpfl) und “Born Ready” (Regie: Anna Hoffmann). Im Fernsehen war er u. a. in den Produktionen “Die Chefin – Glück” (Regie: Florian Kern), “37 Days” (Regie: Justin Hardy) und “Allerleirauh” (Regie: Christian Theede) zu sehen.

Für seine schauspielerische Leistung erhielt André Kaczmarczyk zweimal in Folge den Publikumspreis “Gustaf”. Jüngst wurde er in der Zeitung “Welt am Sonntag” zum Besten Schauspieler in Nordrhein-Westfalen gewählt. 2018 erhielt er den Förderpreis für Darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf.

Schauspieler André Kaczmarczyk: “Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Lucas Gregorowicz und dem gesamten ‘Polizeiruf’-Team des rbb. Es war eine absolute Überraschung im besten Sinne, dass ich für die Rolle ausgewählt wurde und nun blicke ich neugierig und gespannt auf diese neue Herausforderung. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und das Interesse an meiner Person.”

André Kaczmarczyk folgt auf Maria Simon, die die Rolle der Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski seit 2011 spielt. Sie wird den “Polizeiruf 110″ des Rundfunk Berlin-Brandenburg Ende des Jahres 2020 nach ihrem 18. Fall verlassen, da sie sich neuen Aufgaben widmen möchte.

Lucas Gregorowicz sorgt für Kontinuität, er bleibt für den rbb-“Polizeiruf 110″ im Einsatz. Gregorowicz steht seit 2015 als Kriminalhauptkommissar Adam Raczek für den “Polizeiruf 110″ aus Brandenburg vor der Kamera. Lenski und Raczek ermitteln bis Ende 2020 noch in einem Fall gemeinsam. Im Frühjahr 2021 wird Raczek in einer Solo-Ermittlung zu sehen sein. Für Herbst 2021 ist die Ausstrahlung des ersten “Polizeiruf 110″ von der deutsch-polnischen Grenze mit dem Duo Gregorowicz-Kaczmarczyk geplant.

Bild: rbb/Jeanne Degraa

Die Drei von der Müllabfuhr - Kassensturz

Die Drei von der Müllabfuhr: Kassensturz

Ausstrahlung am 05.06.2020 um 20.15 Uhr im Ersten.

Einem Berliner ist seine Eckkneipe heilig! Um die Schließung seines heißgeliebten Stammlokals zu verhindern, setzt Uwe Ochsenknecht alias „Käpt’n“ Werner Träsch alle Hebel in Bewegung. Bei seiner Rettungsaktion schießt er jedoch weit über das Ziel hinaus – und setzt damit ungewollt seinen privaten Neuanfang in den Sand. Mit Herz und Schnauze blickt „Kassensturz“, der vierte Film der beliebten Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“, hinter die Kulissen der Gentrifizierung der gehypten Bundeshauptstadt, die auch vor traditionsreichen Institutionen der Kieze nicht Halt macht. Dass sich mit echter Freundschaft und nachbarschaftlichem Zusammenhalt einiges bewegen lässt, zeigt der unterhaltsame Fernsehfilm.

„Käpt´n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht) und „Späti“-Betreiberin Gabi (Adelheid Kleineidam) machen ernst und ziehen zusammen! So ganz ist der verwitwete Nostalgiker aber noch nicht in der neuen Zweisamkeit angekommen: Anstatt Gabi bei der Einrichtung der gemeinsamen Wohnung zu helfen, engagiert sich Werner als Retter für sein in die Jahre gekommenes Stammlokal „Zur Traube“ beispielhaft gegen das Berliner Kneipensterben. Wirt Lothar Schenker (Peter Trabner) und dessen Frau Regine (Birge Schade) haben aus Geldnot sogar ihre Wohnung untervermietet und schlafen heimlich in der Garage. Kein Wunder also, dass sich die Probleme auf Lothars Gesundheit niederschlagen! Um die Pleite seiner Freunde zu verhindern, treibt Werner erst mal die offenen Deckel der Stammgäste ein und knöpft sich einen Schuldner (Charles Lemming) vor, der sich seit langem drückt. Auf seine Kollegen wie Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) kann sich der „Käpt’n“ ebenso verlassen wie auf Gabi, die den Schenkers bei der Neuordnung der Finanzen hilft. Dass plötzlich alle für sie einstehen, setzt bei Lothar und Regine neue Kräfte frei. Als Werner das Wirtsehepaar jedoch vorübergehend in der neuen Wohnung einquartiert, ohne Gabi vorher zu fragen, überspannt er bei ihr den Bogen gewaltig. Jetzt muss Werner die nächste Beziehungskrise meistern.

Bild: ARD Degeto/Britta Krehl
Die Drei von der Müllabfuhr als Krisenhelfer: „Käpt´n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht, 2. v. r.), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami, r.) kümmern sich um Regine (Birge Schade), die ihren Ehering sucht.

Drehstart - Der Zürich-Krimi

Der Zürich-Krimi 11 + 12

Seit dem 30. Juni 2020 sind Christian Kohlund und Ina Paule Klink nach der durch die Corona-Pandemie bedingten 15-wöchigen Drehunterbrechung wieder unter der Regie von Roland Suso Richter im Einsatz für die Gerechtigkeit. Im elften und zwölften Teil der überaus beliebten DonnerstagsKrimi-Reihe stehen ein kleines, abgelegenes Bergdorf im Engadin und eine altehrwürdige Uhrenmanufaktur in der kosmopolitischen Metropole an der Limmat im Mittelpunkt des Geschehens. “Borchert und die Zeit zu sterben” (AT) führt den knorrigen “Anwalt ohne Lizenz” Thomas Borchert und Kanzleichefin Dominique Kuster in die familiären Untiefen einer alteingesessenen Züricher Uhrenmanufaktur. In “Borchert und das eiskalte Herz” (AT), Film 12, werden die beiden mit einem mysteriösen, lange zurückliegenden Fall konfrontiert, der Borchert bei seinen Nachforschungen in den Schweizer Bergen in tödliche Gefahr bringt.

In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Reto Zanger, Susi Banzhaf als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Lieblingstaxler Beat Bürki und Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi zu sehen. In Episodenrollen spielen Siemen Rühaak, Lena Stolze, Kyra Sophia Kahre, Max von Pufendorf, Remo Euler, Eugenie Anselin, Wolf Danny Homann, Tilo Nest, Florian Thunemann, Konstantin Marsch u. v. a. Die Dreharbeiten laufen bis zum 16. August 2020.

Zu den Inhalten:

“Der Zürich-Krimi: “Borchert und die Zeit zu sterben” (AT) Die junge Uhrmacherin Anna Sutter (Eugenie Anselin) ist geschockt: Ihr unerwartet verstorbener Vater hat sie zum Vorteil ihrer beiden jüngeren Halbbrüder René (Konstantin Marsch) und Michel (Wolf Danny Homann) aus der Erbfolge der berühmten Uhrenmanufaktur Sutter & Valois ausgeschlossen. Ihre Anwälte Dominique Kuster (Ina Paule Klink) und Thomas Borchert (Christian Kohlund) raten Anna von einer Anfechtung des Testaments ab und zu einer Aussprache mit René, denn Michels Unterstützung hätte sie. Danach ist auch René tot und Anna die einzige Verdächtige. Gerade das macht Borchert stutzig: Wenn etwas so eindeutig scheint, dann wurde das womöglich arrangiert! Schon bald findet der “Anwalt ohne Lizenz” heraus, dass ein Maulwurf bei Sutter & Valois etabliert wurde, um an Firmengeheimnisse zu kommen. Entschlossen geht Borchert dieser Spur nach und entdeckt Überraschendes.

“Der Zürich-Krimi: “Borchert und das eiskalte Herz” (AT) “Brosi ist unschuldig”: So lautet die Nachricht, die Dominique Kuster (Ina Paule Klink), übermittelt wird und die diese kaum glauben kann. Denn Franz Brosi (Siemen Rühaak), ihr erster Mandant, hatte mit einem umfassenden Mordgeständnis dafür gesorgt, dass sie ihn gar nicht erst zu verteidigen brauchte. Neugierig geworden, sucht sie mit Borchert (Christian Kohlund) Brosi kurz nach Weihnachten im Gefängnis auf. Aber dieser erklärt die Behauptung für absurd. Borchert bohrt nach und stößt auf einige Ungereimtheiten, die ihn einen spontanen Entschluss fassen lassen: Er macht sich mit dem Bus auf den Weg in ein Bergdorf im Engadin und zu Brosis Frau Maria (Lena Stolze), um nachzuforschen. Als er schon enttäuscht aufgeben will, wird die einzige Zufahrt von einer Lawine verschüttet. Himmlische Fügung oder tödliche Gefahr?

“Der Zürich-Krimi” ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfond der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz “DonnerstagsKrimi im Ersten”. Regie führt Roland Suso Richter nach den Drehbüchern von Wolf Jakoby.

Foto: ARD Degeto/Tomáš Obermaier

Drehstart - Der Zürich-Krimi

Der Zürich-Krimi 10

Im Oktober 2019 fanden in Zürich die Dreharbeiten zu “Borchert und der Mord im Taxi” (AT) statt, dem mittlerweile zehnten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe “Der Zürich-Krimi”. Christian Kohlund in seiner Paraderolle als “Anwalt ohne Lizenz” Thomas Borchert und Ina Paule Klink als seine Chefin Dominique müssen diesmal ein tödliches Messerattentat auf einen kongolesischen Investigativjournalisten aufklären, der brisanten Geschäften mit Hilfsfonds auf der Spur war …

In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt, Fabian Busch, Tim Kalkhof, Sheri Hagen, Pierre Rousselet, Sebastian Rudolph, Yves Wüthrich, Sarah Bauerett, Andrea Zogg, Robert Hunger-Bühler, Susi Banzhaf u. v. a. zu sehen. Die Dreharbeiten in Zürich und in Prag dauerten bis zum 15. November 2019.

Worum geht es?

Borchert (Christian Kohlund) und seine Chefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) übernehmen die Verteidigung des Taxifahrers Jürg Zollinger (Tim Kalkhof), den die Staatsanwaltschaft des Mordes an einem afrikanischen Journalisten verdächtigt. Der “Anwalt ohne Lizenz” kommt bei seinen Nachforschungen schmutzigen Geschäften mit Hilfsgeldern auf die Schliche: Der im Taxi erstochene Nuka Baluba (Pierre Rousselet) recherchierte über angesehene Wohltätigkeitsorganisationen, zu deren Gönnern auch die gehobenen Kreise der Finanzmetropole Zürich gehören. Außerdem hatte er kurz vor seinem Tod Kontakt zu Anneli Keller (Sarah Bauerett) von der EDA. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen und Zollinger aus der U-Haft freizubekommen, ermittelt Borchert auf gewohnt unorthodoxe Weise. Unterdessen bietet Dominique Malia Baluba (Sheri Hagen), der Witwe des ermordeten Journalisten, Unterschlupf – ohne zu ahnen, dass diese ebenfalls in großer Gefahr schwebt.

Hinter der Kamera

“Der Zürich-Krimi” ist eine Produktion der Graf Film (Klaus Graf, Annemarie Pilgram) in Koproduktion mit Mia Film (Michal Pokorny) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste für den Sendeplatz “DonnerstagsKrimi im Ersten”. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führt Roland Suso Richter nach einem Drehbuch von Leo P. Ard.

Foto: Roland Suso Richter (Regie), Ina Paule Klink (Rolle Dominique Kuster) und Christian Kohlund (Rolle Thomas Borchert) (v.l.n.r.) | Bild: ARD Degeto / Patrick Pfeiffer

Die Drei von der Müllabfuhr

Die Drei von der Müllabfuhr: Mission Zukunft

Ausstrahlung am 29.05.2020 um 20.15 Uhr im Ersten.

Auf eine ungewöhnliche „Mission Zukunft“ müssen sich „Die Drei von der Müllabfuhr“ im dritten Film der beliebten Reihe begeben. Uwe Ochsenknecht alias Werner Träsch und seine Truppe – gespielt von Jörn Hentschel und Aram Arami – bekommen einen Schülerpraktikanten mitsamt Spezialauftrag aufs Auge gedrückt. Um den guten Ruf und das angestaubte Image der „Mülle“ aufzupolieren, soll die fleißige Dreier-Besatzung live aus den Hinterhöfen bloggen. Ihre kurzzeitige Nummer vier, Ben Litwinschuh als 16-jähriger Schüler, hat darauf aber ebenso wenig Lust wie „Käpt’n“ Werner.

Hagen Bogdanski inszenierte den Culture-Clash zwischen den harten, aber herzlichen Saubermännern und dem rebellischen Lebensgefühl der „Fridays for Future“-Generation.

„Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) haben es am liebsten, wenn sie ohne Stress „von oben“ ihre Arbeit machen können. Als Werner bei einer Schulhofdemo von „Fridays for Futures“ die Hand ausrutscht und im Internet einen Shitstorm auslöst, zwingt ihn sein Chef Dorn (Rainer Strecker), die Unbeherrschtheit im Dienst auf ungewöhnliche Weise auszubügeln: Der geohrfeigte Dennis (Ben Litwinschuh), der kurz vor dem Rausschmiss in der Schule steht, soll ausgerechnet beim „Käpt‘n“ sein einwöchiges Schülerpraktikum machen und mit positiven Blogbeiträgen die „Mülle“ ins beste Licht setzen. Doch der 16-jährige Umweltaktivist hat wenig Lust, unbezahlt den Abfall anderer aus den Hinterhöfen zu wuchten – schon gar nicht mit vermeintlich oberlehrerhaften Ansagen eines genervten Chefs. Werner muss bald erkennen, dass ihm der aufmüpfige Junge in Sachen Berliner Schnauze kaum nachsteht, ihn private Nöte umtreiben, er aber eigentlich schwer in Ordnung ist. Zusammen mit seinem Team gibt Werner ihm eine zweite Chance.

Einen „richtigen“ Neuanfang will Werner unterdessen mit seiner Freundin Gabi (Adelheid Kleineidam) machen. Dafür muss er endlich mit dem Jahre zurückliegenden Tod seiner Frau abschließen. Trotz bester Vorsätze tut sich Werner, der nichts mehr hasst als Veränderung, damit ganz schön schwer.

Am 5. Juni setzt Das Erste die Reihe mit „Die Drei von der Müllabfuhr – Kassensturz“ fort.

Bild: ARD Degeto/Britta Krehl
„Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht, Mitte), Ralle (Jörn Hentschel, re.) und Tarik (Aram Arami).

Projekt

Käthe und ich Teil 3 & 4

Das Erste: “Endlich Freitag im Ersten”: Drehstart für zwei neue Filme der neuen ARD-Degeto-Reihe “Käthe und ich” mit Christoph Schechinger und Mariele Millowitsch

Es geht weiter an der Müritz: Am 7. August haben die Dreharbeiten für zwei weitere “Käthe und ich”-Filme begonnen. Damit sichert die ARD Degeto die Fortsetzung der Reihe noch vor ihrer erstmaligen Ausstrahlung im Herbst.

Zu den Inhalten:

“Käthe und ich: Das Phantom von der Müritz” (AT)
Pflegerin Hildegard (Mariele Millowitsch) bittet Paul (Christoph Schechinger) in einem ungewöhnlichen Fall um Hilfe: Der junge Chris (Tilmann Pörzgen) lebt nach einem Hubschrauberabsturz mit einem entstellten Gesicht. Er hat keinen Kontakt zur Außenwelt und haust wie ein Phantom zurückgezogen in seiner Wohnung, die er nun verlassen soll. Paul (Christoph Schechinger) versucht es auf seine Art und kann mit Hilfe von Käthe langsam das Vertrauen des jungen Mannes gewinnen. Behutsam versuchen sie, Chris wieder in einen normalen Alltag zurückzuführen. Währenddessen bekommt die Tierarztpraxis von Jule (Mona Pirzad) und Aaron (Ben Braun) mit Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) Verstärkung. Der neue Tierarzt bringt gleich frischen Wind in das eingespielte Team. Vor allem will er Pauls Frau Erina (Nadja Bobyleva), die nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, ermutigen, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Schritt für Schritt kommen sich beide näher – unter den misstrauischen Blicken von Paul…

“Käthe und ich: Der letzte Wunsch” (AT)
Die kleine Emma (Martha Haberland) lebt nach der Scheidung der Eltern mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof. Ihr Vater Alexander (Arnd Schwering-Sohnrey) liegt todkrank in einer Klinik, aber Emma weigert sich, ihn zu besuchen, weil sie ihm die Schuld an der Trennung gibt. Hildegard (Mariele Millowitsch) weiß, dass es Alexanders letzter Wunsch ist, noch einmal seine Tochter in die Arme zu schließen und bittet Paul (Christoph Schechinger) um Hilfe. Doch es ist schwer, Emmas “harte Schale” zu knacken – bis er Käthe ins Spiel bringt. Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) konnte inzwischen Erina (Nadja Bobyleva) überzeugen, wieder Perspektiven im Leben zu sehen. Er bittet sie, der taubstummen Felicitas (Kassandra Wedel) für deren Hochzeit das Tanzen beizubringen. Der Bräutigam ist Erics Bruder, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt. Nach anfänglichen Ängsten findet Erina schließlich Gefallen an ihrer neuen Aufgabe. Doch dann trifft sie eine
folgenschwere Entscheidung…

“Käthe und ich” ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Oliver Vogel und Brigitte Müller, die auch Showrunnerin ist und die Drehbücher schrieb. Producerin ist Stephanie Krenzler. Regie führt Philipp Osthus, der schon die ersten beiden Filme der Reihe inszenierte. Für die Redaktion zeichnen Sascha Mürl und Christoph Pellander (ARD Degeto) verantwortlich.

“Käthe und ich” wird noch bis zum 10. Oktober in Waren an der Müritz, Biesenthal und Berlin gedreht.

Bild: ARD Degeto/Bavaria Fiction/Britta Kreh

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Die Eifelpraxis

“Familiengeheimnisse” (AT) und “Chancen” (AT)

Drehstart für zwei neue Filme mit Jessica Ginkel und Simon Schwarz in den Hauptrollen

Am 8. Juli 2020 fiel im idyllischen Monschau in der Eifel die erste Klappe für zwei neue Filme des populären ARD-Degeto-Erfolgsformats „Die Eifelpraxis“: Dort entstehen, natürlich unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen und Hygieneregeln, der zehnte und elfte Film der beliebten Medical-Reihe unter der Regie von Uljana Havemann. Für das Team um Landarzt Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) stehen in „Familiengeheimnisse“ (AT) und „Chancen“ (AT) große Veränderungen an: Chris‘ langjährige Versorgungsassistentin Vera Mundt hat gekündigt. Rebecca Immanuel hat die Reihe auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen Projekten zu widmen.

Rebecca Immanuel: „Ich bin stolz und dankbar, dass ich neun schöne Filme lang die Rolle der Vera Mundt habe verkörpern dürfen. Die Art und Weise, wie sie als Alleinerziehende Kinder und Beruf unter einen Hut bringen musste, war neu und ist so im deutschen Fernsehen vorher noch nicht erzählt worden – herzlich, klug und integer, ein inspirierendes Vorbild für Frauen. Ich werde meine Kollegen, das tolle Team und die Eifel und ihre liebenswürdigen Bewohner vermissen. Ein herzliches Dankeschön an die ARD Degeto und die UFA Fiction für das entgegengebrachte Vertrauen!“

In die Fußstapfen von Rebecca Immanuel tritt die Berlinerin Jessica Ginkel. Sie kommt als Ex-Charité-Krankenschwester Vicky Röver nach Monschau. Die beliebte Schauspielerin, die bereits in einer Vielzahl von Fernsehproduktionen mitgewirkt hat, freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr darauf, die Rolle der Vicky Röver in der tollen Reihe ‚Die Eifelpraxis‘ übernehmen zu dürfen. Vicky ist ein Wirbelwind, der immer noch auf der Suche nach dem richtigen Platz in seinem Leben ist, und gleichzeitig eine starke Frau, die ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen annimmt und meistert. Neben ihrer wunderbaren Tochter erfüllt sie ihr Beruf als Krankenschwester. Nach Monschau kommt Vicky mit gemischten Gefühlen zurück, denn es gibt hier noch einiges, das unausgesprochen ist … Ich dagegen bin voller Vorfreude darauf, die Eifel und die Bewohner dieser schönen Region kennenzulernen und mit einem fantastischen Team zwei besondere Filme gestalten zu dürfen. Auf geht´s!“

Die Zuschauer können sich auf ein Wiedersehen mit liebgewonnen Charakteren wie Tom Keune als Vickys Cousin Volker Böhl, Olga von Luckwald als Anita Rabsal und Janek Rieke als Leon Ortmann freuen. In weiteren Rollen spielen Carlotta von Falkenhayn als Vickys Tochter Kim, Corinna Kirchhoff als ihre Mutter Heidelinde Röver und Barnaby Metschurat als ihr Bruder Georg Röver. In Episodenrollen sind Peter Franke, Henny Reents, Alexander Beyer u.v.m. zu sehen.

Zu den Inhalten:

„Die Eifelpraxis: Familiengeheimnisse“ (AT) Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) könnte Unterstützung in der Eifelpraxis gut gebrauchen. Eine Idealbesetzung für die freie Stelle als Versorgungsassistentin wäre Vicky aus Berlin (Jessica Ginkel), die gerade mit ihrer Tochter Kim (Carlotta von Falkenhayn) auf Besuch in Monschau weilt. Dass sie an dem Job interessiert sein könnte, wagt Chris jedoch kaum zu hoffen. Die selbstbewusste Tochter der Apothekerin Heidelinde Röver (Corinna Kirchhoff) hat ihrer Heimat vor langem den Rücken gekehrt und es bis an die berühmte Charité geschafft. Was sollte sie also an einer Rückkehr in die Provinz reizen? Gebraucht wird Vicky auch in ihrer Familie. Schon bald kommt sie dahinter, dass ihre Mutter ernste gesundheitliche Probleme hat. Trotz rätselhafter Lähmungssymptome und starker Schmerzen muss die 65-Jährige überzeugt werden, sich helfen zu lassen.

„Die Eifelpraxis: Chancen“ (AT)
Vicky (Jessica Ginkel) fängt in der Eifelpraxis als Versorgungsassistentin an und lernt ihre Patienten kennen. Als sie den 70-jährigen Gerd Fischer (Peter Franke) zu Hause wegen seines Blutdrucks behandelt, fällt ihr sein acht Monate alter Enkel Tom auf. Dessen motorische Schwächen lassen bei Vicky die Alarmglocken läuten. Überraschenderweise möchte seine Mutter Birgit (Henny Reents) mit aller Kraft verhindern, dass Tom von einem Arzt untersucht wird. Vicky lässt jedoch nicht locker: Sie fürchtet nicht nur um die Gesundheit, sondern auch um das Leben des Kleinen. Unterdessen steht Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) vor einer schweren persönlichen Entscheidung: Eine neuartige Behandlung verspricht die Chance, den Rollstuhl wieder verlassen zu können. Es gibt aber Risiken – und die Gefahr einer Enttäuschung.

„Die Eifelpraxis“ ist eine Produktion der UFA Fiction (Produzent: Markus Brunnemann, Ausführende Produzentin: Dorothea Goldstein) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Regie führt Uljana Havemann nach Drehbüchern von Sabine Glöckner und Carolin Hecht. Die Redaktion verantwortet Barbara Süßmann (ARD Degeto). Die Dreharbeiten dauern bis Anfang September 2020 an.

Bild: ARD Degeto/Hardy Spitz

Der Kriminalist

Der Kriminalist

Die letzten sechs neuen Folgen

Hauptkommissar Bruno Schumann (Christian Berkel) klärt als Viktimologe Mord- und Kriminalfälle für das LKA im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf. Mit Hilfe seines Teams ermittelt der kluge und empathische Kommissar in den unterschiedlichsten Berliner Milieus. 14 Jahre nach dem Sendestart von “Der Kriminalist” zeigt das ZDF jetzt die letzten sechs neuen Folgen.

Ab Freitag, 28.08.2020 um 20.15 Uhr im ZDF.

Bild: ZDF/Richard Hübner

SOKO Wismar

SOKO Wismar

Die nördlichste ZDF-„SOKO“ geht seit vielen Jahren an der Küste erfolgreich auf Verbrecherjagd. Sie widmet sich auf ihre ganz eigene Art und Weise den großen und kleinen Fällen und ist dabei kein bissen müde:. Das fünfköpfige Team um Chef Jan Reuter (Udo Kroschwald) sorgt in der Kleinstadt für Recht und Ordnung. Mit Charme und typischer norddeutscher Gelassenheit löst die SOKO Wismar ihre Fälle zwischen Ostsee und mecklenburgischer Seenlandschaft. An der Seite von Jan Reuter stehen Lars Pöhlmann (Dominik Boeer), Polizeihauptmeister Timmermann (Mathias Junge), Rechtsmedizinerin Dr. Helene Sturbeck (Katharina Blaschke) und seit 2018 auch Nike Fuhrmann und Sidsel Hindhede. Sie treten die Nachfolge von Katrin Börensen (Claudia Schmutzler) und Anneke van der Meer (Isabel Berghout) an.

Seit Februar 2019 wird in Berlin und Wismar die 17. Staffel der erfolgreichen ZDF-Vorabendserie „SOKO Wismar“ gedreht. Bis Spätherbst 2019 entstehen 30 neue Folgen der beliebten Krimiserie aus dem hohen Norden. Mit dabei sind wieder Udo Kroschwald (Jan Reuter), Nike Fuhrmann (Karoline Joost), Dominic Boeer (Lars Pöhlmann), Mathias Junge (Kai Timmermann), Katharina Blaschke (Dr. Helene Sturbeck) und Sidsel Hindhede (Stine Bergendal). Die Drehbücher schrieben u.a. Lena Fakler, Gudrun Lange, Anke Klemm, Hannes Treiber. Regie führen Janis Rebecca Rattenni, Kerstin Krause Sascha Thiel, Oren Schmuckler u.a. Zu sehen sind die neuen Folgen ab 25.09.2019, immer mittwochs im ZDF.

Die SOKO Wismar läuft immer mittwochs um 18.00 Uhr im ZDF. Produziert wird wieder von der Cinecentrum Berlin GmbH, Dagmar Rosenbauer. Die Redaktion im ZDF hat Dirk Rademacher.

Bildunterschrift: Dominic Boeer spielt Lars Pöhlmann, Nike Fuhrmann spielt Karoline Joost, Udo Kroschwald spielt Jan Reuter, Katharina Blaschke spielt Dr. Helene Sturbeck, Sidsel Hindhede spielt Stine Bergendal, Mathias Junge spielt Kai Timmermann

Weitere Infos finden Sie hier: www.sokowismar.zdf.de/

Foto: ZDF/Marc Meyerbroeker