Tatort: Das perfekte Verbrechen

Tatort: Das perfekte Verbrechen

Mit Meret Becker, Mark Waschke, Carolyn Genzkow, Franz Pätzold, Johannes Scheidweiler, Lukas Walcher, Max Krause, Anton von Lucke, Paula Kroh, Peter Kurth u. a.

Ein belebter Platz mitten in der Stadt, 12 Uhr mittags. Gerade winkt die Studentin Mina Jiang (Yun Huang) noch ihrer Kommilitonin Luise (Paula Kroh) von weitem zu, als sie plötzlich tot zusammenbricht. Ein Schuss in den Hinterkopf führt die Kommissare Rubin (Meret Becker) und Karow (Mark Waschke) in die historische Mitte Berlins. Eine erste Standortbestimmung zeigt, dass der Schuss aus einem nicht weit entfernten Gebäude fiel, der “Berlin School of Law”, eine private Elite-Hochschule zur Ausbildung von Juristen. Der Seminarraum, aus dem vermutlich geschossen wurde, war zu dem Zeitraum von vier Studenten belegt, die ein Colloquium abhielten: Quembach (Franz Pätzold) leitet den Kurs, Falkenstein (Lukas Walcher), Wolfram Liere (Max Krause) und Godlewsky (Johannes Scheidweiler) gehören mit zum inneren Zirkel. Rubin und Karow finden heraus, dass die Mitglieder des Colloquiums jedes Jahr ein neues Mitglied auswählen, das für die Aufnahme bestimmte Prüfungen bestehen muss. In diesem Jahr ist es Benjamin Renz (Anton von Lucke), der aus Oberschöneweide kommt und aus keinem elitären Elternhaus stammt. Er ist mit Luise befreundet, die den geheimen Männerbund nicht akzeptiert. Zwei Mutproben hat er bereits bestanden, aber was hat es mit der Probatio Nr. 3 auf sich? Der Gründer der Hochschule Prof. Richard Liere (Peter Kurth) sucht Beistand seines Staranwalts Dr. Perner (Ulrich Friedrich Brandhoff), um die unter Verdacht stehenden Studenten zu beraten. Karow entwickelt Ehrgeiz, schließlich hat auch er ein angefangenes Jurastudium vorzuweisen und kennt Liere aus früheren Zeiten.

Das perfekte Verbrechen ist ein Topos in der Geschichte von Kriminalfilmen.  Der Tatort greift das Thema auf und erzählt über die unglaubliche Hybris einer Gruppe von Studenten, in deren Leben Geld und Netzwerke die Hauptrolle spielen. Sie sind hochintelligent. Aber sind sie auch schamlos genug, um sich das perfekte Verbrechen zuzutrauen? Und existiert es überhaupt?

“Das perfekte Verbrechen” ist der elfte Ermittlungsfall von Rubin und Karow. Brigitte Maria Bertele führte Regie, das Drehbuch schrieb Michael Comtesse. Gedreht wurde vom 25. Juni bis 24. Juli u. a. auf dem Gendarmenmarkt, in Kreuzberg, Dahlem und in der Löwenvilla in Potsdam. Der Film wird am 15. März, um 20.15 Uhr, im Ersten ausgestrahlt.

Copyright: rbb/die film gmbh/Volker Roloff

Krauses Umzug

Krauses Umzug

Mit Horst Krause, Carmen-Maja Antoni, Angelika Böttiger, Tilo Prückner, Boris Aljinovic, Pauline Knof u. v. a.

Seit seine Schwester Elsa (Carmen-Maja Antoni) an einer beginnenden Demenz leidet, beschäftigt Krause (Horst Krause) die junge Köchin Paula (Pauline Knof) in seinem Gasthof. Sie hat den Laden gut im Griff und ihr Sohn Timo (Cai Cohrs) geht mittlerweile auf die örtliche Schule. Elsa lebt bei ihrem Schulfreund Lubo (Victor Choulman) in Pommern und besucht ihre Geschwister alle paar Wochen. Gerade steht wieder ein Abschied an, denn Elsa und Lubo reisen zurück in die alte Heimat. Da überkommt auch Meta (Angelika Böttiger) die Reiselust, schließlich ist Elsa gut versorgt und das Wohnmobil staubt in der Scheune vor sich hin. Doch ihr Mann Rudi (Tilo Prückner) will bei seinem neuen Freund Krause bleiben. Das führt zum ersten handfesten Ehestreit mit seiner geliebten Meta. Währenddessen macht auch Paula einen unglücklichen Eindruck, denn ihre Beziehung zu Timos Vater Sven (Steffen Schroeder) ist ein ewiges und zermürbendes Auf und Ab. Krause findet: Paula braucht einen Mann und setzt mit Timos Hilfe eine List in Gang. Denn Bürgermeister Stübner (Boris Aljinovic) hat ein Auge auf die hübsche Paula geworfen – aber es gibt Widerstände.

Krause muss die Familie wieder zusammenbringen und helfen, dass Paula glücklich wird – zwei nicht gerade kleine Herausforderungen für den sympathischen Brandenburger.

Nach “Krauses Fest”, “Krauses Kur”, “Krauses Braut”, “Krauses Geheimnis”, “Krauses Glück” und “Krauses Hoffnung” folgt mit „Krauses Umzug“ der siebte Teil der charmanten Filmreihe mit dem beliebten Schauspieler Horst Krause. Bernd Böhlich schrieb wieder das Drehbuch und führte Regie. Gedreht wurde vom 6. August bis zum 17. September 2019 in der Westernstadt Templin, Gröben bei Potsdam, Ihlow (Oberbarnim) und Budapest.

In weiteren Rollen: Steffen Groth, Manon Straché u. a.

Der Film wird am 14.02.20 um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. 

Fotocredit: rbb/Arnim Thomaß

Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle

Der Zürich-Krimi 7

Mit “Der Zürich Krimi: Borchert und die tödliche Falle” zeigt das Erste einen neuen Fall der erfolgreichen Krimireihe. Neben Christian Kohlund und Ina Paule Klink feiert Pierre Kiwitt seinen Einstand in der Rolle des Hauptmanns Marco Furrer. Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest.

Eine Geiselnahme im Gerichtssaal sorgt im siebten Zürich-Krimi für Hochspannung: Titelheld Christian Kohlund muss in „Borchert und die tödliche Falle“ um das Leben seiner von Ina Paule Klink gespielten Chefin Dominique fürchten. Rätsel geben jedoch nicht nur die Motive des Täters auf, sondern auch seine Forderungen. In dieser brisanten Situation folgt Borchert seinem Instinkt und kommt einer perfiden Erpressung auf die Spur. Roland Suso Richter inszeniert das raffiniert aufgebaute Buch von Wolf Jakoby als temporeich erzählten und visuell eindrucksvollen Thriller. Seinen Einstand in der erfolgreichen Krimireihe gibt Pierre Kiwitt in der Rolle des Hauptmanns Furrer, der durch seine persönliche Betroffenheit bei dem Nervenspiel an seine Grenzen kommt.

Copyright: ARD Degeto / Roland Suso Richter

Drehstart für den neuen rbb-"Polizeiruf 110: Heilig sollt ihr sein" (AT) mit Maria Simon und Lucas Gregorowicz

Polizeiruf 110: Heilig sollt ihr sein

Im November 2019 liefen die Dreharbeiten für den neuen „Polizeiruf 110: Heilig sollt ihr sein“ (AT) vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Regie führte Rainer Kaufmann, das Drehbuch stammt von Hendrik Hölzemann. Drehorte waren unter anderem Frankfurt (Oder), Slubice und Berlin.

Der Fall und seine Geschichte

Die 16-jährige Larissa Böhler (Paraschiva Dragus) ist ungewollt schwanger. Ihre Eltern, Nikola (Julia Krynke) und Simon Böhler (Shenja Lacher), sind hilflos und wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Larissa schweigt zur Frage, wer der Vater des Kindes ist.

Die Ärzte diagnostizieren eine Trisomie 18 und gehen davon aus, dass das Kind mit schwersten Behinderungen auf die Welt kommen wird, einen Abbruch aber will niemand in Polen vornehmen. Larissa ist verzweifelt und entscheidet sich eines Nachts ihrem Leben ein Ende zu setzen. Ein fremder junger Mann, Jonas Fleischauer (Tom Gronau), taucht scheinbar zufällig auf der Brücke auf, er selbst nennt sich Elias. Ihm gelingt es, Larissas Verzweiflungstat zu verhindern.

Larissa kommt in ein Krankenhaus in Frankfurt (Oder), wo ein Spätabbruch der Schwangerschaft durchgeführt werden soll. Von Wahnvorstellungen getrieben gelingt es Jonas, sich in den OP zu schleichen: Er fühlt sich dazu berufen, das Leben des ungeborenen Kindes zu retten. Er schneidet wie ferngesteuert, in dem festen Glauben, etwas Gutes zu tun, Larissa das Baby aus dem Bauch. Als die Kommissare Olga Lenski (Maria Simon) und Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) an den Tatort kommen, schwebt die junge Frau in Lebensgefahr. Das Kind jedoch ist, entgegen aller Voraussagen, kerngesund, wofür auch der behandelnde Arzt, Prof. Delmen (Harald Schrott), keine medizinische Erklärung hat. Die Polizei startet mit Hochdruck die Suche nach Jonas Fleischhauer. Die Nachricht des Gerichtsmediziners Marian (Tomek Nowicki), dass Larissa noch Jungfrau war, macht eine weltliche Erklärung nahezu unmöglich, wie kann das sein? Wer ist dieser Jonas? Die Ermittler setzen alles daran, Jonas zu finden und dem mysteriösen Fall auf den Grund zu gehen. Adam wird  zudem privat auf eine harte Probe gestellt: Nach fünf Jahren steht plötzlich seine Mutter Agnieszka (Magorzata Zajczkowska) vor der Tür und eröffnet ihm, dass sie schwer krank ist und nicht mehr lange leben wird. Adam will die religiöse Schicksalsergebenheit seiner Mutter nicht hinnehmen und gegen die Krankheit kämpfen – und zwar mit den Mitteln der modernen Medizin.

Zum Darstellerteam gehören weiterhin Anna Grycewicz, Kyra Sophia Kahre, Maciej Robakiewicz, Fritz Roth, Robert Gonera, Klaudiusz Kaufmann u. a.

Der „Polizeiruf 110: Heilig sollt ihr sein“ (AT) ist eine Produktion der Real Film Berlin GmbH im Auftrag des rbb für Das Erste. Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2020 geplant.

Copyright: rbb/Arnim Thomaß

 

 

Drehstart - Der Zürich-Krimi

Der Zürich-Krimi 10

Im Oktober 2019 fanden in Zürich die Dreharbeiten zu “Borchert und der Mord im Taxi” (AT) statt, dem mittlerweile zehnten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe “Der Zürich-Krimi”. Christian Kohlund in seiner Paraderolle als “Anwalt ohne Lizenz” Thomas Borchert und Ina Paule Klink als seine Chefin Dominique müssen diesmal ein tödliches Messerattentat auf einen kongolesischen Investigativjournalisten aufklären, der brisanten Geschäften mit Hilfsfonds auf der Spur war …

In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt, Fabian Busch, Tim Kalkhof, Sheri Hagen, Pierre Rousselet, Sebastian Rudolph, Yves Wüthrich, Sarah Bauerett, Andrea Zogg, Robert Hunger-Bühler, Susi Banzhaf u. v. a. zu sehen. Die Dreharbeiten in Zürich und in Prag dauerten bis zum 15. November 2019.

Worum geht es?

Borchert (Christian Kohlund) und seine Chefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) übernehmen die Verteidigung des Taxifahrers Jürg Zollinger (Tim Kalkhof), den die Staatsanwaltschaft des Mordes an einem afrikanischen Journalisten verdächtigt. Der “Anwalt ohne Lizenz” kommt bei seinen Nachforschungen schmutzigen Geschäften mit Hilfsgeldern auf die Schliche: Der im Taxi erstochene Nuka Baluba (Pierre Rousselet) recherchierte über angesehene Wohltätigkeitsorganisationen, zu deren Gönnern auch die gehobenen Kreise der Finanzmetropole Zürich gehören. Außerdem hatte er kurz vor seinem Tod Kontakt zu Anneli Keller (Sarah Bauerett) von der EDA. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen und Zollinger aus der U-Haft freizubekommen, ermittelt Borchert auf gewohnt unorthodoxe Weise. Unterdessen bietet Dominique Malia Baluba (Sheri Hagen), der Witwe des ermordeten Journalisten, Unterschlupf – ohne zu ahnen, dass diese ebenfalls in großer Gefahr schwebt.

Hinter der Kamera

“Der Zürich-Krimi” ist eine Produktion der Graf Film (Klaus Graf, Annemarie Pilgram) in Koproduktion mit Mia Film (Michal Pokorny) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste für den Sendeplatz “DonnerstagsKrimi im Ersten”. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führt Roland Suso Richter nach einem Drehbuch von Leo P. Ard.

Foto: Roland Suso Richter (Regie), Ina Paule Klink (Rolle Dominique Kuster) und Christian Kohlund (Rolle Thomas Borchert) (v.l.n.r.) | Bild: ARD Degeto / Patrick Pfeiffer

Drehstart - Die Drei von der Müllabfuhr

Die Drei von der Müllabfuhr 3&4

„Die Drei von der Müllabfuhr“: Weiter geht’s mit Uwe Ochsenknecht als Berliner Müllmann mit Herz und Schnauze

Im September 2019 haben in Berlin die Dreharbeiten für die nächsten beiden Folgen der ARD-Degeto-Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ stattgefunden. Der dritte Film mit dem Titel „Mülle meets Future“ (AT) konfrontiert das sympathische Müllwerker-Trio rund um „Käpt’n“ Werner Träsch alias Uwe Ochsenknecht mit der „Fridays for Future“-Generation in Gestalt eines aufmüpfigen 16-Jährigen (Ben Litwinschuh), der als Schülerpraktikant wider Willen unseren drei Helden zunächst gehörig auf die Nerven geht. In „Kassensturz“ (AT) versucht Werner, seine heiß geliebte Kiez-Kneipe vor dem Ruin zu retten – und muss nebenbei lernen, dass seine junge Beziehung mit Gabi (Adelheid Kleineidam) mehr Aufmerksamkeit benötigt, als ihm bewusst war … In weiteren Rollen sind Jörn Hentschel, Aram Arami, Rainer Strecker, Frank Kessler, Martin Glade, Peter Trabner, Birge Schade u.v.a. zu sehen.

„Die Drei von der Müllabfuhr“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Produzentin: Doris Zander) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Barbara Süßmann) für Das Erste für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Regie führt Hagen Bogdanski nach den Drehbüchern von Christian Krüger, Toks Körner und Sebastian Bleyl.

Bild: ARD Degeto/Bavaria Fiction/Britta Krehl
V. l. n. r.: Rainer Strecker (Rolle Rüdiger Dorn), Aram Arami (Rolle Tarik), Uwe Ochsenknecht (Rolle Werner), Jörn Hentschel (Rolle Ralle), Doris Zander (Produktion), Barbara Süßmann (Redaktion) und Hagen Bogdanski (Regie)

Projekt

Käthe und ich Teil 3 & 4

Das Erste: “Endlich Freitag im Ersten”: Drehstart für zwei neue Filme der neuen ARD-Degeto-Reihe “Käthe und ich” mit Christoph Schechinger und Mariele Millowitsch

Es geht weiter an der Müritz: Am 7. August haben die Dreharbeiten für zwei weitere “Käthe und ich”-Filme begonnen. Damit sichert die ARD Degeto die Fortsetzung der Reihe noch vor ihrer erstmaligen Ausstrahlung im Herbst.

Zu den Inhalten:

“Käthe und ich: Das Phantom von der Müritz” (AT)
Pflegerin Hildegard (Mariele Millowitsch) bittet Paul (Christoph Schechinger) in einem ungewöhnlichen Fall um Hilfe: Der junge Chris (Tilmann Pörzgen) lebt nach einem Hubschrauberabsturz mit einem entstellten Gesicht. Er hat keinen Kontakt zur Außenwelt und haust wie ein Phantom zurückgezogen in seiner Wohnung, die er nun verlassen soll. Paul (Christoph Schechinger) versucht es auf seine Art und kann mit Hilfe von Käthe langsam das Vertrauen des jungen Mannes gewinnen. Behutsam versuchen sie, Chris wieder in einen normalen Alltag zurückzuführen. Währenddessen bekommt die Tierarztpraxis von Jule (Mona Pirzad) und Aaron (Ben Braun) mit Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) Verstärkung. Der neue Tierarzt bringt gleich frischen Wind in das eingespielte Team. Vor allem will er Pauls Frau Erina (Nadja Bobyleva), die nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, ermutigen, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Schritt für Schritt kommen sich beide näher – unter den misstrauischen Blicken von Paul…

“Käthe und ich: Der letzte Wunsch” (AT)
Die kleine Emma (Martha Haberland) lebt nach der Scheidung der Eltern mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof. Ihr Vater Alexander (Arnd Schwering-Sohnrey) liegt todkrank in einer Klinik, aber Emma weigert sich, ihn zu besuchen, weil sie ihm die Schuld an der Trennung gibt. Hildegard (Mariele Millowitsch) weiß, dass es Alexanders letzter Wunsch ist, noch einmal seine Tochter in die Arme zu schließen und bittet Paul (Christoph Schechinger) um Hilfe. Doch es ist schwer, Emmas “harte Schale” zu knacken – bis er Käthe ins Spiel bringt. Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) konnte inzwischen Erina (Nadja Bobyleva) überzeugen, wieder Perspektiven im Leben zu sehen. Er bittet sie, der taubstummen Felicitas (Kassandra Wedel) für deren Hochzeit das Tanzen beizubringen. Der Bräutigam ist Erics Bruder, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt. Nach anfänglichen Ängsten findet Erina schließlich Gefallen an ihrer neuen Aufgabe. Doch dann trifft sie eine
folgenschwere Entscheidung…

“Käthe und ich” ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Oliver Vogel und Brigitte Müller, die auch Showrunnerin ist und die Drehbücher schrieb. Producerin ist Stephanie Krenzler. Regie führt Philipp Osthus, der schon die ersten beiden Filme der Reihe inszenierte. Für die Redaktion zeichnen Sascha Mürl und Christoph Pellander (ARD Degeto) verantwortlich.

“Käthe und ich” wird noch bis zum 10. Oktober in Waren an der Müritz, Biesenthal und Berlin gedreht.

Bild: ARD Degeto/Bavaria Fiction/Britta Kreh

Die Eifelpraxis - Herzenssachen

Die Eifelpraxis

Um „Herzenssachen“ unterschiedlicher Art muss sich Rebecca Immanuel alias Vera Mundt im achten Film der „Eifelpraxis“ kümmern. Als beste Freundin steht sie Danuta, gespielt von Karolina Lodyga, bei der Entscheidung zwischen ihrer Monschauer Affäre und ihrer Familie in Polen zur Seite. In ihrem Beruf ist die erfahrene Versorgungsassistentin bei einem heimtückischen Krankheitsbild gefordert: dem seltenen Brugada-Syndrom, das bei äußerlich gesunden jungen Menschen zum plötzlichen Herztod führen kann. Nicht nur Veras Intuition ist gefragt, sondern auch ihre Überzeugungskraft. Abschied von der erfolgreichen Reihe nehmen Sarah Mahita als Charly sowie Aleksandar Radenkovic und Yuri Völsch in den Rollen als Veras Hausgäste Daniel und Sören.

Es gibt für alles eine Lösung, aber manchmal muss man um die Ecke denken. Für Rebecca Immanuel alias Vera Mundt ist das in der Eifelpraxis nichts Ungewöhnliches. In „Körper und Geist“, dem neunten Film der beliebten Medical-Reihe, bekommt es die unkonventionelle Versorgungsassistentin mit einer psychosomatischen Erkrankung zu tun, deren Ursache sie in einer belastenden Familienkonstellation suchen muss. Was Vera so besonders und bei den Patienten beliebt macht, erlebt auch ihr von Simon Schwarz gespielter Chef am eigenen Leib: Nach einem Unfall braucht der im Rollstuhl sitzende Arzt die Hilfe seiner engagierten Mitarbeiterin und genießt ihre besondere Fürsorge.

Ausstrahlung: 23. & 30.08.2019

Bild: ARD Degeto/Christoph Assmann
Vera (Rebecca Immanuel) mit ihren Hausgästen Sören (Yuri Völsch, li.) und Daniel (Aleksandar Radenkovic)

Drehstart - Zürich-Krimi

Der Zürich-Krimi 8 & 9

„DonnerstagsKrimi im Ersten”: Christian Kohlund und Ina Paule Klink drehen zwei neue „Zürich-Krimis”

Es geht spannend weiter an der Limmat: Christian Kohlund und Ina Paule Klink standen wieder gemeinsam als Thomas Borchert und Dominique Kuster für den „Zürich-Krimi” vor der Kamera. In „Borchert und der fatale Irrtum” (AT), dem achten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe, müssen sich der knorrige „Anwalt ohne Lizenz” und seine Chefin mit dem mysteriösen Tod eines Familienvaters auseinandersetzen. „Borchert und der Tote im See” (AT), der neunte Film, führt das Duo in die Untiefen der albanischen Clanstruktur in Zürich und Borchert selbst in einen privaten Konflikt: Seine Patentochter ist in den Sohn des Clanoberhaupts verliebt.

In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Dr. Reto Zanger, Susi Banzhaff als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Fahrer Beat Bürki, Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi und Kathleen Gallego Zapata als Richterin Marie-Louise Mildenberger zu sehen. In Episodenrollen spielen Jeanne Tremsal, Thomas Limpinsel, Marie Anne Fiegel, Lea Freund, Nicola Perot, Emma Drogunova, O¨zgu¨r Karadeniz, Uygar Tamer, Peter Davor u. v. a. Die Dreharbeiten unter der Regie des Schweizers Florian Froschmayer dauern bis Mitte Juli 2019 an.

Zu den Inhalten:
„Der Zürich-Krimi: Borchert und der fatale Irrtum” (AT)
Während Dominique Kuster (Ina Paule Klink) den Ältesten von drei Pflegekindern wegen einer Prügelei vor Gericht vertritt, verunglückt sein Pflegevater Christian Hunziker (Thomas Limpinsel) auf dem Weg dorthin tödlich. Wie sich herausstellt, war es Mord durch gegen Wasser ausgetauschtes Insulin, das er als Diabetiker gebraucht hätte. Unter Verdacht gerät seine Frau Martina (Jeanne Tremsal) – zumal sich herausstellt, dass Christian eine Geliebte hat und mit ihr ein Kind erwartet. Wie „Anwalt ohne Lizenz” Thomas Borchert (Christian Kohlund) herausfindet, verhält sich aber auch die Vertreterin der Schweizer Jugendbehörde seltsam, ist sie doch mit einem Immobilienhai verbandelt, der die wohltätige Vermieterin der Familie zum Verkauf ihres Hauses zwingen will. Doch auch das jüngste Pflegekind Max (Levi Eisenblätter) wirkt verstört. Haben seine beiden älteren Brüder Stefan (Joel Luttenberger) und Hassan (Julius Gabriel Götze) etwas mit dem Mord zu tun? Wie immer geht Borchert nicht den geraden Weg und stößt auf Überraschendes.

„Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See” (AT)
Borchert (Christian Kohlund) freut sich auf den Besuch seiner Patentochter Jenny (Lea Freund), die als angehende Kinderärztin ein Praxissemester bei einer albanischen Hilfsorganisation verbringt. Das Wiedersehen verläuft jedoch anders als erwartet: Die Zollfahndung findet in Jennys Gepäck ein halbes Kilo Haschisch. Um sie zu entlasten, müssen Borchert und Dominique (Ina Paule Klink) herausfinden, wer ihr das Drogen-Brikett untergeschoben hat. Möglicherweise steckt jemand dahinter, der Jennys Verbindung mit Dorian (Nicola Perot), dem Sohn eines angesehenen albanischen Geschäftsmannes Gentian Gjeluci (Peter Davor), torpedieren möchte. Als Dorians Vater getötet wird, gerät Jenny sogar unter Mordverdacht. Borchert findet heraus, dass ein gefürchteter Mafiaboss seine Finger im Spiel hat: der „Capo”, das Oberhaupt eines albanischen Clans.

„Der Zürich-Krimi” ist eine Produktion der Graf Film GmbH (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Diane Wurzschmitt) für Das Erste. „Borchert und der fatale Irrtum” (AT) und „Borchert und der Tote im See” (AT) sind Produktionen der Graf Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Florian Froschmayer hat für beide Folgen die Regie übernommen nach Drehbüchern von Florian Froschmayer, Felix Benesch und Hans-Henner Hess.

Foto: ARD Degeto/Florian Froschmeyer
Von links nach rechts: Florian Froschmayer (Regie), Jörg Widmer (Kamera) Pierre Kiwitt (Rolle Marco Furrer), Ina Paule Klink (Rolle Dominique Kuster), Christian Kohlund (Rolle Thomas Borchert), Michael Epp (Rolle Patrick Frick) und Sarah Hostettler (Rolle Laura Zünd).

SOKO Wismar

SOKO Wismar in Spielfilmlänge

Ein Tombola-Los führt Hauptkommissar Reuter (Udo Kroschwald) und Rechtsmedizinerin Helene Sturbeck (Katharina Blaschke) auf die Nordsee-Insel Langeoog. Doch selbst im Kurzurlaub können sie das Ermitteln nicht sein lassen: Derzeit dreht das ZDF auf der ostfriesischen Insel den Krimi “SOKO Wismar – Nach der Ebbe kommt der Tod” (Arbeitstitel). Das Buch zum 90-Minüter schrieb Anke Klemm, Regie führt Steffi Doehlemann.

Reuter und Helene Sturbeck haben einen Urlaub auf der Nordsee-Insel Langeoog gewonnen. Reuter, der auf einen ruhigen Angelurlaub gehofft hat, ist von der ungewohnten Zweisamkeit total überfordert. Noch schlimmer wird es, als Helene in den Dünen eine Leiche findet. Die junge Inselpolizistin Karine (Hanna Plaß), die normalerweise nicht so viel zu tun hat, findet das alles sehr aufregend, ist aber völlig unerfahren. Also muss die tatkräftige Helene den widerwilligen Reuter davon überzeugen, sich des Falls anzunehmen.

Die Tote ist die Tochter des Fischers Eike Lüders (Martin Luding). Angeblich ist sie vor einem Jahr nach einem Streit mit ihrem betrunkenen Vater nach Schweden abgehauen. Doch offenbar wurde sie damals umgebracht. Immer mehr verstricken sich Reuter und Helene in den Mikrokosmos der Insel, zunehmend schlägt ihnen Feindseligkeit entgegen. Denn sie stellen Fragen, die das Insel-Leben stören. So wird es für Reuter und Helene ein wenig erholsamer Urlaub, in dem sie bald auch selbst in Lebensgefahr geraten.

Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang Juni 2019. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Foto: ZDF/Marc Meyerbroeker
Jan Reuter (Udo Kroschwald), Helene Sturbeck (Katharina Blaschke), Karine Jaspers (Hanna Plaß)