Drehstart für den neuen rbb-"Polizeiruf 110: Tod einer Journalistin" (AT)  mit Maria Simon und Lucas Gregorowicz

Polizeiruf 110: Tod einer Journalistin

Am 28. Mai 2019 fiel die erste Klappe für den neuen “Polizeiruf 110: Tod einer Journalistin” (AT) vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Regie führt Stephan Rick, das Drehbuch stammt von Silja Clemens, Stephan Rick und Thorsten Wettcke. Gedreht wird bis zum 2. Juli 2019 u. a. in Beiersdorf-Freudenberg (Märkisch-Oderland), Berlin und Swiecko.

Die Filmgeschichte:
Die erfolgreiche Journalistin und Umweltschützerin Anne Gerling (Antje Traue) wird nach einem Unfall tot in ihrem Wagen aufgefunden. Die Kommissare Olga Lenski (Maria Simon) und Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) übernehmen die Ermittlungen. Anne Gerling hat als investigative Journalistin gearbeitet und war illegalen Machenschaften des Energiekonzerns Ergatome auf der Spur. Das Unternehmen will im polnischen Grenzland ein Atomkraftwerk bauen und kämpft vor Gericht gegen den Widerstand von Umweltverbänden und Anwohnern um die Baugenehmigung.

Lenski und Raczek finden heraus, dass Anne Gerling ermordet wurde und zudem schwanger war. Lukasz Franczak (Maciej Stuhr), der zuständige Richter im Prozess, kannte die Journalistin. Hat er ihr Informationen gegeben? In der Wohnung von Anne Gerling finden Raczek und Annes Vater Eric (Max Herbrechter) eine Audio-Datei, die die Ermittlungen in eine neue Richtung führen. Immer tiefer dringen Olga Lenski und Adam Raczek in die kriminellen Verstrickungen von Politik, Wirtschaft und Justiz vor – bis die Kommissare selbst ins Fadenkreuz der Mächtigen geraten.

Weitere Rollen spielen u. a. Dagmar Leesch, Matthias Ziesing, Christian Beermann, Janusz Cichocki, Markus Gertken, Robert Gonera, Fritz Roth und Klaudiusz Kaufmann.

Im Auftrag von ARD Degeto und rbb übernimmt die Real Film Berlin GmbH (Produzentin: Heike Streich) die Realisation. Die Redaktion liegt bei Daria Moheb Zandi (rbb) und Birgit Titze (ARD Degeto). Die Ausstrahlung ist zum Jahresende im Ersten geplant.

Ein erstes honorarfreies Pressefoto steht unter www.ard-foto.de zur Verfügung.

Bild: rbb/Oliver Feist – Kurze Arbeitspause für die Hauptdarsteller Maria Simon und Lucas Gregorowicz (li.) sowie Regisseur Stephan Rick (2.v.li.) und Kameramann Florian Foest.

Drehstart - Zürich-Krimi

Der Zürich-Krimi 8 & 9

„DonnerstagsKrimi im Ersten”: Christian Kohlund und Ina Paule Klink drehen zwei neue „Zürich-Krimis”

Es geht spannend weiter an der Limmat: Christian Kohlund und Ina Paule Klink stehen seit dem 14. Mai 2019 wieder gemeinsam als Thomas Borchert und Dominique Kuster für den „Zürich-Krimi” vor der Kamera. In „Borchert und der fatale Irrtum” (AT), dem achten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe, müssen sich der knorrige „Anwalt ohne Lizenz” und seine Chefin mit dem mysteriösen Tod eines Familienvaters auseinandersetzen. „Borchert und der Tote im See” (AT), der neunte Film, führt das Duo in die Untiefen der albanischen Clanstruktur in Zürich und Borchert selbst in einen privaten Konflikt: Seine Patentochter ist in den Sohn des Clanoberhaupts verliebt.

In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Dr. Reto Zanger, Susi Banzhaff als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Fahrer Beat Bürki, Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi und Kathleen Gallego Zapata als Richterin Marie-Louise Mildenberger zu sehen. In Episodenrollen spielen Jeanne Tremsal, Thomas Limpinsel, Marie Anne Fiegel, Lea Freund, Nicola Perot, Emma Drogunova, O¨zgu¨r Karadeniz, Uygar Tamer, Peter Davor u. v. a. Die Dreharbeiten unter der Regie des Schweizers Florian Froschmayer dauern bis Mitte Juli 2019 an.

Zu den Inhalten:
„Der Zürich-Krimi: Borchert und der fatale Irrtum” (AT)
Während Dominique Kuster (Ina Paule Klink) den Ältesten von drei Pflegekindern wegen einer Prügelei vor Gericht vertritt, verunglückt sein Pflegevater Christian Hunziker (Thomas Limpinsel) auf dem Weg dorthin tödlich. Wie sich herausstellt, war es Mord durch gegen Wasser ausgetauschtes Insulin, das er als Diabetiker gebraucht hätte. Unter Verdacht gerät seine Frau Martina (Jeanne Tremsal) – zumal sich herausstellt, dass Christian eine Geliebte hat und mit ihr ein Kind erwartet. Wie „Anwalt ohne Lizenz” Thomas Borchert (Christian Kohlund) herausfindet, verhält sich aber auch die Vertreterin der Schweizer Jugendbehörde seltsam, ist sie doch mit einem Immobilienhai verbandelt, der die wohltätige Vermieterin der Familie zum Verkauf ihres Hauses zwingen will. Doch auch das jüngste Pflegekind Max (Levi Eisenblätter) wirkt verstört. Haben seine beiden älteren Brüder Stefan (Joel Luttenberger) und Hassan (Julius Gabriel Götze) etwas mit dem Mord zu tun? Wie immer geht Borchert nicht den geraden Weg und stößt auf Überraschendes.

„Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See” (AT)
Borchert (Christian Kohlund) freut sich auf den Besuch seiner Patentochter Jenny (Lea Freund), die als angehende Kinderärztin ein Praxissemester bei einer albanischen Hilfsorganisation verbringt. Das Wiedersehen verläuft jedoch anders als erwartet: Die Zollfahndung findet in Jennys Gepäck ein halbes Kilo Haschisch. Um sie zu entlasten, müssen Borchert und Dominique (Ina Paule Klink) herausfinden, wer ihr das Drogen-Brikett untergeschoben hat. Möglicherweise steckt jemand dahinter, der Jennys Verbindung mit Dorian (Nicola Perot), dem Sohn eines angesehenen albanischen Geschäftsmannes Gentian Gjeluci (Peter Davor), torpedieren möchte. Als Dorians Vater getötet wird, gerät Jenny sogar unter Mordverdacht. Borchert findet heraus, dass ein gefürchteter Mafiaboss seine Finger im Spiel hat: der „Capo”, das Oberhaupt eines albanischen Clans.

„Der Zürich-Krimi” ist eine Produktion der Graf Film GmbH (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Diane Wurzschmitt) für Das Erste. „Borchert und der fatale Irrtum” (AT) und „Borchert und der Tote im See” (AT) sind Produktionen der Graf Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Florian Froschmayer hat für beide Folgen die Regie übernommen nach Drehbüchern von Florian Froschmayer, Felix Benesch und Hans-Henner Hess.

Foto: ARD Degeto/Florian Froschmeyer
Von links nach rechts: Florian Froschmayer (Regie), Jörg Widmer (Kamera) Pierre Kiwitt (Rolle Marco Furrer), Ina Paule Klink (Rolle Dominique Kuster), Christian Kohlund (Rolle Thomas Borchert), Michael Epp (Rolle Patrick Frick) und Sarah Hostettler (Rolle Laura Zünd).

SOKO Wismar

SOKO Wismar in Spielfilmlänge

Ein Tombola-Los führt Hauptkommissar Reuter (Udo Kroschwald) und Rechtsmedizinerin Helene Sturbeck (Katharina Blaschke) auf die Nordsee-Insel Langeoog. Doch selbst im Kurzurlaub können sie das Ermitteln nicht sein lassen: Derzeit dreht das ZDF auf der ostfriesischen Insel den Krimi “SOKO Wismar – Nach der Ebbe kommt der Tod” (Arbeitstitel). Das Buch zum 90-Minüter schrieb Anke Klemm, Regie führt Steffi Doehlemann.

Reuter und Helene Sturbeck haben einen Urlaub auf der Nordsee-Insel Langeoog gewonnen. Reuter, der auf einen ruhigen Angelurlaub gehofft hat, ist von der ungewohnten Zweisamkeit total überfordert. Noch schlimmer wird es, als Helene in den Dünen eine Leiche findet. Die junge Inselpolizistin Karine (Hanna Plaß), die normalerweise nicht so viel zu tun hat, findet das alles sehr aufregend, ist aber völlig unerfahren. Also muss die tatkräftige Helene den widerwilligen Reuter davon überzeugen, sich des Falls anzunehmen.

Die Tote ist die Tochter des Fischers Eike Lüders (Martin Luding). Angeblich ist sie vor einem Jahr nach einem Streit mit ihrem betrunkenen Vater nach Schweden abgehauen. Doch offenbar wurde sie damals umgebracht. Immer mehr verstricken sich Reuter und Helene in den Mikrokosmos der Insel, zunehmend schlägt ihnen Feindseligkeit entgegen. Denn sie stellen Fragen, die das Insel-Leben stören. So wird es für Reuter und Helene ein wenig erholsamer Urlaub, in dem sie bald auch selbst in Lebensgefahr geraten.

Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang Juni 2019. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Foto: ZDF/Marc Meyerbroeker
Jan Reuter (Udo Kroschwald), Helene Sturbeck (Katharina Blaschke), Karine Jaspers (Hanna Plaß)

Herr und Frau Bulle

Herr und Frau Bulle Teil 3

Der dritte gemeinsame Fall führt das Ehepaar Yvonne und Heiko Wills (Alice Dwyer und Johann von Bülow) – sie Kriminalhauptkommissarin, er Fallanalytiker – in Heikos Vergangenheit bei der Bundeswehr. In Berlin haben die Dreharbeiten für den ZDF-Samstagskrimi mit dem Arbeitstitel “Herr und Frau Bulle: Totentanz in Rudow” begonnen. Unter der Regie von Uwe Janson spielen zudem Tim Kalkhof, Birge Schade, Stephan Bissmeier, Andreas Pietschmann, Sönke Möhring, Werner Daehn und viele andere. Das Drehbuch schrieb erneut Axel Hildebrand.

Yvonne und Heiko Will haben Besuch von Piet Bernsdorff (Andreas Pietschmann), einem alten Freund Heikos, dessen Tochter todkrank in der Charité liegt. Yvonne muss dringend weg, denn mitten in Berlin ist ein Auto in die Luft geflogen. Der Chauffeur, der den Wagen eines Staatssekretärs fuhr, ist tot. Die Ermittlungen liegen sowohl beim Staatsschutz als auch bei der Mordkommission. Es scheint klar, dass der Anschlag dem Staatssekretär galt.

Unter Verdacht gerät ein hoher Beamter im Wirtschaftsministerium, denn der Staatssekretär hatte belastendes Material über ihn. Als sich aber herausstellt, dass die Konstruktion der Autobombe typisch für Bomben von somalischen Bürgerkriegskämpfern war, bekommt der Fall eine neue Richtung. Der tote Chauffeur hatte in Somalia gedient. Im Haus des Ehepaars Will kommt es fast zu einem Mordanschlag auf Heiko und Piet. Die Hinweise verdichten sich, dass alle Vorkommnisse im Zusammenhang mit ihrem Auslandseinsatz in Somalia stehen.

Die Dreharbeiten dauern noch bis 6. Juni 2019. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Foto: ZDF/Hardy Spitz

Tatort: Ausgezählt

Tatort: Ausgezählt

Mit Stefan Gubser und Delia Mayer am 16.06.2019 um 20.15 Uhr im Ersten.

Inhalt: Als ihre Gegnerin im Ring einen Herzinfarkt erleidet, ist das für die Boxerin Martina Oberholzer (Tabea Buser) Anlass, sofort mit dem Dopen aufzuhören. Außerdem will sie der Presse alles berichten, was sie an Hintergründen über die Dopingszene weiß. Um sie davon abzuhalten, sperrt ihr korrupter Manager Sven Brügger (Urs Humbel) Martina in einen Luftschutz-Keller. Kurz darauf wird Brügger erschossen.

Am Tatort stoßen die Ermittler Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) nicht nur auf den toten Boxmanager, sondern auch auf Heinz Oberholzer (Peter Jecklin), der den Mord sofort gesteht: Heinz ist Ex-Polizist und Martinas Onkel. Er hat Brügger im Streit erschossen, als er aus ihm den Aufenthaltsort der entführten Boxerin herauspressen wollte. Der Mordfall ist also schnell geklärt. Doch was wird nun aus Martina? Wie sollen Flückiger und Ritschard die Entführte finden? Nun, da Brügger tot ist, scheint niemand zu wissen, wo sie eingesperrt ist. Verschärft wird die Situation durch den verzweifelten Hinweis von Ferdi Oberholzer (Ingo Ospelt), Martinas Vater und gleichzeitig ihr Trainer: Aufgrund des Dopings leidet seine Tochter an erhöhtem Flüssigkeitsverlust. Maximal zwei Tage, dann wird sie verdurstet sein, wenn sie nichts zu trinken bekommt.
Die Zeit drängt und der geständige Mörder Heinz Oberholzer hat einen Plan: Er will in das Gefängnis überstellt werden, in dem Pius Küng (Pit-Arne Pietz) einsitzt. Küng ist der skrupellose Drahtzieher des Dopingrings. Einzig er könnte Martinas Aufenthaltsort kennen. Doch der Plan ist hochriskant: Als ehemaliger Polizist wird Heinz im Gefängnis auf Rache seiner ehemaligen Klientel gefasst sein müssen. Dennoch setzt sich Liz für das Vorhaben ein – sogar über die Grenzen der Legalität hinweg. Sie kennt Heinz aus den Anfängen ihrer Polizeilaufbahn: Er war einst ihr Ausbilder, und sie scheint ihm blind zu vertrauen – was Flückiger zunehmend irritiert. Ein seltener Konflikt bahnt sich darüber zwischen den Ermittlern an – in ihrem zweitletzten gemeinsamen Fall.

Bild: ARD Degeto/SRF/Daniel Winkler
Livebild vom Entführungsopfer: Delia Mayer als Liz Ritschard und Stefan Gubser als Reto Flückiger im Polizeirevier. Auf dem Monitor sieht man Tabea Buser als die entführte Martina Oberholzer.

Drehstart für den neuen rbb-"Tatort: Das Leben nach dem Tod"

Tatort: Das Leben nach dem Tod

Im März/April 2019 liefen die Dreharbeiten für den neuen Berliner “Tatort” des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) mit dem Titel “Das Leben nach dem Tod”. Es ist der zehnte Ermittlungsfall von Rubin und Karow. Florian Baxmeyer führt Regie, das Drehbuch schrieb Sarah Schnier.

Als Kriminalhauptkommissar Robert Karow (Mark Waschke) nach Hause kommt, steht vor seinem Haus ein Leichenwagen. Karows Nachbar ist tot. Der Kommissar hat wochenlang neben einer Leiche gelebt und nichts bemerkt. Karow ist erschüttert, während es die Vermieterin Petra Olschewski (Karin Neuhäuser) auffällig eilig hat, den Ort reinigen zu lassen. Obwohl er nie Kontakt zu dem Mann hatte, betritt Karow spontan die Nachbarwohnung und erklärt sie zum Tatort.

Als die Gerichtsmedizinerin Jamila Marques (Cynthia Micas) einen Genickschuss an der bereits mumifizierten Leiche entdeckt, denkt Nina Rubin (Meret Becker) doch über Karows These “Entmietung per Mord” nach, sie nimmt die Vermieterin ins Visier.

Karow hingegen verfolgt eine Spur zu Clans, die in Berlin Jugendliche wie Ana (Elina Vildanova) und Magda (Amira Demirkiran) zu Einbrüchen bei alten Leuten schicken. Karow kommt in Kontakt zu Gerd Böhnke (Otto Mellies), der Richter a. D. war Opfer so eines Einbruchs. Hat Karows toter Nachbar ein ähnliches Schicksal erlitten?

Je mehr die Kommissare über Gerd Böhnke erfahren, desto mehr sehen sie den Fall in neuem Licht. Der Richter hatte in der DDR auch Todesstrafen verhängt.

Erst 1987 wurde in der DDR die Todesstrafe abgeschafft – der „Tatort“ greift das Thema erstmals auf

30 Jahre liegt der Mauerfall im Herbst 1989 zurück. Der Berliner „Tatort“ nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, über ein wenig bekanntes und in der ARD-Krimireihe noch nicht thematisiertes Stück Geschichte zu erzählen: In der DDR wurde die Todesstrafe verhängt.

Drehbuchautorin Sarah Schnier sagt: „Im Zuge eines anderen Projekts hatte ich mich mit der DDR und ihrem Justizsystem befasst und dabei erfahren, dass es bis 1987 die Todesstrafe gab. Aus diesem wenig bekannten Umstand habe ich eine Geschichte für das Mordopfer konstruiert, bei der das größere Rätsel am Ende womöglich nicht ist, wie er zu Tode gekommen ist, sondern wie und warum er gelebt hat.“

Gedreht wird u. a. in den Berliner Stadtteilen Schöneberg, Mitte, Weißensee und Hohenschönhausen sowie in Potsdam. Die Ausstrahlung ist im Herbst 2019 geplant.

Der “Tatort: Das Leben nach dem Tod“ ist eine Produktion der EIKON Media GmbH (Produzent: Ernst Ludwig Ganzert) im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Josephine Schröder-Zebralla (rbb).

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/programm/2019/03/20181010_drehstart_fuer_den_neuen_rbb-tatort_der_gute_weg.html

Bild: rbb/Marcus Glahn
(Regisseur Florian Baxmeyer (2. v. r.) und Kamerafrau Eva Katharina Bühler (r.) mit den Schauspieler*innen Lisa Hrdina (als Staatsanwältin Wieland, l.), Meret Becker (als Nina Rubin) und Mark Waschke (als Robert Karow)).

60 Jahre Sandmännchen

Unser Sandmännchen

Am 22. November 2019 feiert “Unser Sandmännchen” seinen 60. Geburtstag. Der federführende Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) plant gemeinsam mit den koproduzierenden Sendern MDR und NDR sowie mit weiteren Partnern ein unterhaltsames Programm rund um das Jubiläum von Deutschlands beliebtester Kinderfernsehfigur.

Bereits am 18. Januar 2019 hat die neue, siebenteilige Sandmannreihe vom kleinen Drachen “Kalle Kuchenzahn” Premiere. Die Lieder von Drehbuchautor und Komponist Kai Lüftner laufen immer freitags in “Unser Sandmännchen”. Ab dem 3. Februar 2019 gibt es dann Neues von den “Moffels”. In 13 Episoden erleben die drei außerirdischen Wesen zusammen mit Luzi immer sonntags aufregende Abenteuer.

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für das Sandmännchen sind 13 neue Folgen “Pittiplatsch”, in denen der freche braune Kobold gemeinsam mit seinen Freunden Schnatterinchen und Moppi wieder viele Streiche ausheckt. Zum ersten Mal seit 1991 werden neue Geschichten produziert. Ausführende Produktionsfirma ist die Trikk 17-Animationsraum GmbH. Die neue Staffel wird zum Jubiläum im November 2019 ausgestrahlt.

Ein weiteres Highlight im Geburtstagsjahr ist die lebensgroße “Sandmännchen”-Figur: Sie wird im Frühjahr 2019 die rbb-Besucherinnen und -Besucher in der Masurenallee in Berlin vor dem Fernsehzentrum begrüßen – sitzend auf einer Bank.

Weitere Programmhighlights und Aktionen rund um das Jubiläum von “Unser Sandmännchen” sind in Planung.

Seit 60 Jahren gehört “Unser Sandmännchen” zum festen Abendritual und ist damit die älteste Kinderfernsehsendung, die bis heute produziert wird. Seine Fernsehpremiere hatte das Sandmännchen am 22. November 1959. Regisseur, Autor, Puppen- und Szenenbildner Gerhard Behrendt gestaltete die Figur im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF).

Heute entsteht das Erfolgsformat “Unser Sandmännchen” als Koproduktion von rbb, MDR und NDR unter der Federführung des rbb. Über eine Million kleine und größere Menschen schauen den Traumsandbringer jeden Abend im Ki.KA (täglich um 18.50 Uhr), im rbb Fernsehen (Montag bis Samstag um 17.55 Uhr, Sonntag um 17.50 Uhr) oder im MDR Fernsehen (Montag bis Samstag um 18.54 Uhr, Sonntag um 18.52 Uhr – im Zweikanalton auch auf Sorbisch). Wer “Unser Sandmännchen” im Fernsehen verpasst hat, kann sich die Prise Schlafsand auch online unter www.sandmann.de, per kostenloser App, über HbbTV oder in der ARD Mediathek holen. Seit April 2017 bietet der rbb die tägliche Sandmann-Folge über das Internet auch mit Gebärde an.

Foto: rbb

Der Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle (AT)

Der Zürich-Krimi 7

„DonnerstagsKrimi im Ersten”: Christian Kohlund und Ina Paule Klink im siebten „Zürich-Krimi”

Ende letzten Jahres waren die Dreharbeiten zu „Borchert und die tödliche Falle” (AT), dem siebten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Der Zürich-Krimi”. Darin hält ein hochdramatischer neuer Fall den „Anwalt ohne Lizenz”, Thomas Borchert (Christian Kohlund), und seine Chefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) in Atem. Denn als sie in letzter Minute für ihren Vater bei Gericht einspringt, beginnt ein Alptraum: Sie wird von ihrem angeblich geläuterten Mandanten zusammen mit den anderen Anwesenden im Gerichtssaal als Geisel genommen … In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt, Golo Euler, Robert Hunger-Bühler, Susi Banzhaf, Andrea Zogg u. v. a. zu sehen. Die Dreharbeiten fanden in Prag und Zürich statt.

Zum Inhalt:
Zur Feier ihrer dreijährigen Zusammenarbeit hat Borchert (Christian Kohlund) groß aufgekocht und seine „Chefin” Dominique Kuster (Ina Paule Klink) und ihren Vater, seinen alten Freund Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), zum Essen in seinen Trailer geladen – da läutet Retos Handy und der Abend endet abrupt. Reto muss für ein lukratives Mandat nach Genf und bittet seine Tochter, ihn am nächsten Morgen vor Gericht zu vertreten. Dominique stimmt zu. Schließlich ist der Fall Alexander Böni (Golo Euler) reine Routine – zumindest bis dieser eine Waffe zieht und alle im Gerichtssaal Anwesenden als Geiseln nimmt! Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt), als Erster am Einsatzort, übernimmt als Verhandlungsführer, unterstützt von Borchert. Als sie erkennen, dass Böni ein doppeltes Spiel spielt und Dominique in höchster Gefahr ist, zeigt der sonst so besonnene Furrer Nerven. Borchert muss nun im Alleingang herausfinden, um was es wirklich geht.

„Der Zürich-Krimi – Borchert und die tödliche Falle” (AT) ist eine Produktion der Graf Film (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führt Roland Suso Richter nach einem Drehbuch von Wolf Jakoby.

Foto: ARD Degeto/Graf/Max Knauer

Herr und Frau Bulle II

Herr und Frau Bulle Teil 2

Ein neuer Fall für Kriminalhauptkommissarin Yvonne Wills (Alice Dwyer) und Fallanalytiker Heiko Wills (Johann von Bülow), Yvonnes Ehemann: Aktuelle Ermittlungen führen die beiden in die Kreise der Berliner Müllmafia.

In Berlin haben die Dreharbeiten für den ZDF-Samstagskrimi mit dem Arbeitstitel “Herr und Frau Bulle: Abfall” begonnen. Unter der Regie von Fabian Möhrke spielen in weiteren Rollen Tim Kalkhof, Birge Schade, Stephan Bissmeier, Marie-Lou Sellem, Fritzi Haberland, Samuel Finzi, Nina Goceva und viele andere. Das Drehbuch schrieb wieder Axel Hildebrand.

Auf einem Friedhof werden Leichenteile gefunden, die nicht zugeordnet werden können. Heiko vermutet, dass dort eine Leiche auf mehrere Gräber verteilt wurde. Unterdessen jagen Yvonne und ihr Kollege Kevin (Tim Kalkhof) den Mörder eines Buchhalters. Der Zugriff misslingt, sie retten aber eine junge Frau, die der Täter gefangen hielt. Es ist Yvonnes entfernte Nichte Lara (Nina Goceva). Dadurch ergibt sich plötzlich eine mögliche Verbindung zu Heikos Fall, denn das Opfer des entkommenen Mörders war Buchhalter der Müllentsorgungsfirma von Laras Mutter, Ekaterina Milov (Marie-Lou Sellem). Die Leichenteile auf dem Friedhof gehören zu Norbert Welke, einem Müllunternehmer und Konkurrenten Ekaterinas, der seit sieben Jahren als vermisst gilt.

Hat die “Müllpatriarchin” etwas mit Welkes Verschwinden zu tun? Ist die Entführung von Lara womöglich ein Racheakt? Die Annahme, dass Ekaterina zu allem fähig ist, wird zusätzlich durch eine Kollegin aus Brandenburg gestützt. Wachtmeisterin Ricarda Bronkewitz (Fritzi Haberland) versucht seit Jahren, Ekaterina Milov den Besitz von illegalen Mülldeponien im Berliner Umland nachzuweisen. Das Eigenheim der Wills’ in Spandau wird zu einem “Safe House” für Lara umfunktioniert, denn so lange ihr Peiniger nicht gefasst ist, schwebt das Mädchen in Lebensgefahr. Und dann ist sie plötzlich doch verschwunden.

Foto: ZDF/Hardy Spitz

Bavaria Fiction GmbH

Käthe und ich (AT)

Unter der Regie von Philipp Osthus waren im September 2018 die Dreharbeiten für den „Endlich Freitag im Ersten“-Film „Käthe und ich“ (AT). In den Hauptrollen spielen Christoph Schechinger, Mona Pirzad, Mariele Millowitsch, Ben Braun, Nadja Bobyleva, Muriel Baumeister, Julia Hartmann u.a. Gedreht wurde in Waren an der Müritz. Gleich im Anschluss waren die Dreharbeiten zum zweiten Teil der Reihe.

Zum Inhalt:

Paul (Christoph Schechinger) ist Psychologe, der sich mit seiner Hündin Käthe auf tiergestützte Therapien spezialisiert hat. Paul und Käthe sind ein eingespieltes Team – auch bei schwierigen Fällen: Als Paul von Pflegeleiterin Hildegard (Mariele Millowitsch) zu einer Wachkoma-Patientin gerufen wird, die nach fünf Jahren überraschend aufgewacht ist, unterbricht er seine freien Tage und die Vorbereitung auf die Ankunft seiner Frau Erina (Nadja Bobyleva), eine Star-Ballerina, die er schmerzlich vermisst. Leider gibt es für das Unfallopfer Maria (Muriel Baumeister) wenig Aussicht auf eine Rückkehr in ihr altes Leben: Ihr Ehemann Johannes (Stephan Szász) lebt seit zwei Jahren mit einer anderen Frau, die für die achtjährige Tochter jetzt die „Mama“ ist. Nun sind Paul und Käthe gefordert, damit Maria ihren Kampfgeist nicht wieder verliert.

„Käthe und ich” (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste, produziert von Ivo-Alexander Beck. Showrunnerin ist Brigitte Müller, die auch das Drehbuch schrieb. Regie führt Philipp Osthus. Für die Redaktion zeichnen Sascha Mürl und Sascha Schwingel (ARD Degeto) verantwortlich.

Copyright: Christiane Pausch Fotografie