60 Jahre Sandmännchen

Unser Sandmännchen

Am 22. November 2019 feiert “Unser Sandmännchen” seinen 60. Geburtstag. Der federführende Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) plant gemeinsam mit den koproduzierenden Sendern MDR und NDR sowie mit weiteren Partnern ein unterhaltsames Programm rund um das Jubiläum von Deutschlands beliebtester Kinderfernsehfigur.

Bereits am 18. Januar 2019 hat die neue, siebenteilige Sandmannreihe vom kleinen Drachen “Kalle Kuchenzahn” Premiere. Die Lieder von Drehbuchautor und Komponist Kai Lüftner laufen immer freitags in “Unser Sandmännchen”. Ab dem 3. Februar 2019 gibt es dann Neues von den “Moffels”. In 13 Episoden erleben die drei außerirdischen Wesen zusammen mit Luzi immer sonntags aufregende Abenteuer.

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für das Sandmännchen sind 13 neue Folgen “Pittiplatsch”, in denen der freche braune Kobold gemeinsam mit seinen Freunden Schnatterinchen und Moppi wieder viele Streiche ausheckt. Zum ersten Mal seit 1991 werden neue Geschichten produziert. Ausführende Produktionsfirma ist die Trikk 17-Animationsraum GmbH. Die neue Staffel wird zum Jubiläum im November 2019 ausgestrahlt.

Ein weiteres Highlight im Geburtstagsjahr ist die lebensgroße “Sandmännchen”-Figur: Sie wird im Frühjahr 2019 die rbb-Besucherinnen und -Besucher in der Masurenallee in Berlin vor dem Fernsehzentrum begrüßen – sitzend auf einer Bank.

Weitere Programmhighlights und Aktionen rund um das Jubiläum von “Unser Sandmännchen” sind in Planung.

Seit 60 Jahren gehört “Unser Sandmännchen” zum festen Abendritual und ist damit die älteste Kinderfernsehsendung, die bis heute produziert wird. Seine Fernsehpremiere hatte das Sandmännchen am 22. November 1959. Regisseur, Autor, Puppen- und Szenenbildner Gerhard Behrendt gestaltete die Figur im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF).

Heute entsteht das Erfolgsformat “Unser Sandmännchen” als Koproduktion von rbb, MDR und NDR unter der Federführung des rbb. Über eine Million kleine und größere Menschen schauen den Traumsandbringer jeden Abend im Ki.KA (täglich um 18.50 Uhr), im rbb Fernsehen (Montag bis Samstag um 17.55 Uhr, Sonntag um 17.50 Uhr) oder im MDR Fernsehen (Montag bis Samstag um 18.54 Uhr, Sonntag um 18.52 Uhr – im Zweikanalton auch auf Sorbisch). Wer “Unser Sandmännchen” im Fernsehen verpasst hat, kann sich die Prise Schlafsand auch online unter www.sandmann.de, per kostenloser App, über HbbTV oder in der ARD Mediathek holen. Seit April 2017 bietet der rbb die tägliche Sandmann-Folge über das Internet auch mit Gebärde an.

Foto: rbb

beitrag

Anatomie eines Gefühls

15 Prozent der Bevölkerung sind allein in Deutschland jährlich von einer Angststörung betroffen, so eine Studie. In Frankreich sieht es ähnlich aus. Doch wie entstehen diese übersteigerten Ängste überhaupt? Wie lässt sich diese Krankheit diagnostizieren und wie heilen? Wissenschaftler beschreiten in der Grundlagenforschung neue Wege und entwickeln neue Therapieansätze, um die wachsende Zahl von Patienten schnell und effektiv heilen zu können: Sie verorten die Angst in unseren Genen, können einzelne Neuronen im Gehirn an- und abschalten, bekämpfen Phobien mit Virtueller Realität, blicken in unsere Vergangenheit, um die Angst besser zu verstehen. Noch kommt von den Errungenschaften wenig bei den Betroffenen an, sind Therapieplätze Mangelware. Experten arbeiten mit Hochdruck an Lösungen.

© Julia Goschke / Cinecentrum

Big Manni

Big Manni

Die wahre Geschichte eines Hochstaplers, der den Finanzmarkt um Milliarden betrügt: Die realsatirische Komödie „Big Manni“ entstand in Anlehnung an Aufstieg und Fall der Firma Flowtex.

Hans-Jochen Wagner spielt den badischen Firmengründer Manfred Brenner, der zum Erfolg entschlossen und mit Charme, betrügerischem Geschick und einem unbezwingbaren Hang zur Übertreibung ausgestattet ist. Unterhaltsam und entlarvend zeichnet der Film nach, wie dieser Brenner aus einer Idee eine Firma macht, die mit erfundenen Horizontalbohrmaschinen handelt und damit zu einer immer größeren Luftnummer wird. Banker und Politiker in seiner Umgebung sehen ihre Chance, das ganz große Rad zu drehen und machen damit diesen Betrug erst möglich.

Beziehungsgeflecht begründet den Erfolg
Ettlingen, Mitte der 1980er Jahre. Mit 35 will Manfred Brenner, Sohn eines badischen Unternehmers, unbedingt aus dem Schatten seines erfolgreichen Vaters treten. Er ist sicher, dass er mit seiner neu gegründeten Firma Flowtex den großen Durchbruch schafft. Mit neu entwickelten Horizontalbohrern soll der Tiefbau revolutioniert werden. Doch der Erfolg bleibt aus, wirklich ausgereift sind die Bohrsysteme ohnehin noch nicht. Manfred Brenner spielt auf Zeit – und es klappt. Er arbeitet mit Bohrsystemen und Aufträgen, die gar nicht existieren. Er setzt Charme und Überzeugungskraft ein, und lange Zeit bemerkt niemand, dass Manfred Brenner mit wenigen Helfern und vielen gefälschten Unterlagen ein betrügerisches Firmenkonsortium aufbaut. Inzwischen führt er ein Leben auf großem Fuß. Beziehungen zu regionalen Politikern werden aufgebaut, Banken, Leasinggesellschaften und Wirtschaftsprüfer hofieren ihn. Misstrauen von Finanzbeamten und Wirtschaftskriminalisten wird von Brenners hochrangingen Gönnern ausgebremst. Einzig Kommissar Bärlach, ein früherer Klassenkamerad, lässt nicht locker und sucht nach Beweisen für Manfred Brenners Machenschaften.

Niki Stein inszeniert
Johannes Betz und Jürgen Rennecke schrieben das Drehbuch zu der Hochstaplerkomödie, Regie führte Niki Stein. Neben Hans-Jochen Wagner spielen u. a. Nina Gnädig, Ben Braun, Jürgen Hartmann, Felix Eitner und Robert Schupp. Die Polyphon Pictures produzierte den Film im Auftrag von SWR und ARD Degeto für Das Erste.

Im Anschluss an die Ausstrahlung von „Big Manni“ blickt die Dokumentation „Big Money – Die wahre Geschichte eines Milliardenbetrugs“ auf den Flowtex-Skandal.

© SWR/Benoît Linder

Nebel im August

Nebel im August

Nach Motiven des gleichnamigen Romans von Robert Domes

Free-TV-Premiere am 27. Januar 2019 im ZDF

Im Zentrum des Films steht die wahre Geschichte um das Schicksal des Ernst Lossa (Ivo Pietzcker) während der NS-Zeit. Er wurde wegen Verhaltensauffälligkeiten ausgegrenzt und hatte selbst in tödlicher Gefahr den Mut zu helfen und sich gegen ein menschenverachtendes System zu wehren. In weiteren Rollen sind Sebastian Koch, Fritzi Haberlandt, Henriette Confurius u.v.a. zu sehen.

Ernst ist ein aufgeweckter, aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als “nicht erziehbar” eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Doch während der Anstaltsleiter mit Stift und Papier über Leben und Tod seiner teils psychisch oder physisch behinderten Insassen entscheidet, weiß Ernst, was “lebenswertes Leben” wirklich bedeutet. Er setzt sich zur Wehr, findet Freunde, verliebt sich und sabotiert die Maßnahmen des Euthanasieprogramms. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner großen Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden auch über Leben und Tod der Kinder.

“Nebel im August” erzählt eine authentische Geschichte über wahren Mut, echte Freundschaft und eines der größten Tabus der deutschen Geschichte. Es ist der erste Spielfilm zum Thema Euthanasie im “Dritten Reich”.

Fotocredit: ZDF/Bernd Spauke

Der Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle (AT)

Der Zürich-Krimi 7

„DonnerstagsKrimi im Ersten”: Christian Kohlund und Ina Paule Klink im siebten „Zürich-Krimi”

Ende letzten Jahres waren die Dreharbeiten zu „Borchert und die tödliche Falle” (AT), dem siebten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Der Zürich-Krimi”. Darin hält ein hochdramatischer neuer Fall den „Anwalt ohne Lizenz”, Thomas Borchert (Christian Kohlund), und seine Chefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) in Atem. Denn als sie in letzter Minute für ihren Vater bei Gericht einspringt, beginnt ein Alptraum: Sie wird von ihrem angeblich geläuterten Mandanten zusammen mit den anderen Anwesenden im Gerichtssaal als Geisel genommen … In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt, Golo Euler, Robert Hunger-Bühler, Susi Banzhaf, Andrea Zogg u. v. a. zu sehen. Die Dreharbeiten fanden in Prag und Zürich statt.

Zum Inhalt:
Zur Feier ihrer dreijährigen Zusammenarbeit hat Borchert (Christian Kohlund) groß aufgekocht und seine „Chefin” Dominique Kuster (Ina Paule Klink) und ihren Vater, seinen alten Freund Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), zum Essen in seinen Trailer geladen – da läutet Retos Handy und der Abend endet abrupt. Reto muss für ein lukratives Mandat nach Genf und bittet seine Tochter, ihn am nächsten Morgen vor Gericht zu vertreten. Dominique stimmt zu. Schließlich ist der Fall Alexander Böni (Golo Euler) reine Routine – zumindest bis dieser eine Waffe zieht und alle im Gerichtssaal Anwesenden als Geiseln nimmt! Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt), als Erster am Einsatzort, übernimmt als Verhandlungsführer, unterstützt von Borchert. Als sie erkennen, dass Böni ein doppeltes Spiel spielt und Dominique in höchster Gefahr ist, zeigt der sonst so besonnene Furrer Nerven. Borchert muss nun im Alleingang herausfinden, um was es wirklich geht.

„Der Zürich-Krimi – Borchert und die tödliche Falle” (AT) ist eine Produktion der Graf Film (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führt Roland Suso Richter nach einem Drehbuch von Wolf Jakoby.

Foto: ARD Degeto/Graf/Max Knauer

Bavaria Fiction Berlin/ ARD Degeto/ "DDVDM-Baby an Bord"

Die Drei von der Müllabfuhr Teil 2

„Endlich Freitag im Ersten”: Neuer Einsatz für „Die Drei von der Müllabfuhr” mit Uwe Ochsenknecht, Jörn Hentschel und Daniel Rodic Dreharbeiten für den zweiten Film „Baby an Bord” (AT) der neuen ARD-Degeto-Reihe in Berlin

Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf – oder „Die Drei von der Müllabfuhr”: Seit 3. November 2018 laufen in Berlin die Dreharbeiten für den zweiten Film der neuen ARD-Degeto-Reihe. Im Mittelpunkt von „Baby an Bord” (AT) stehen wieder Werner „Käpt’n” Träsch (Uwe Ochsenknecht) und seine beiden Kollegen Ralf (Jörn Hentschel) und Tarik (Daniel Rodic). Diesmal muss sich das Trio in einer spontanen Hilfsaktion als Interims-Väter beweisen. In weiteren Rollen sind Rainer Strecker, Barnaby Metschurat, Marlene Burow, Lola Liefers, Adelheid Kleineidam, Axel Werner, Martin Glade u.v.m. zu sehen. Regie führt „Kieze-Kennerin” Bettina Schoeller-Bouju, die u.a. auch zehn Folgen vom Hamburger „Großstadtrevier” in Szene setzte.

Zum Inhalt: Als Werner (Uwe Ochsenknecht), Ralf (Jörn Hentschel) und Tarik (Daniel Rodic) in den Feierabend starten, staunen sie nicht schlecht: Jemand hat ein Baby auf dem Betriebshof abgelegt. Sie ahnen, wer dieser Jemand ist, denn sie haben am selben Tag die Mutter des Babys, die 16-jährige Marie (Marlene Burow), und deren siebenjährige Schwester Nele (Lola Liefers) kennengelernt. Doch als Werner und seine Jungs die kleine Lea nach Hause bringen wollen, stehen sie vor verschlossenen Türen – und Ralle und Tarik übernehmen kurzentschlossen für eine Nacht die Rolle der Interimsväter. Am nächsten Tag haben die drei Müllmänner also plötzlich ein Baby an Bord ihres Müllwagens. Davon ahnt die verzweifelte Marie nichts – bis sie nach einer abenteuerlichen Müll-Schicht mit Baby endlich erlöst wird. Doch inzwischen hat das Jugendamt Wind von der Sache bekommen …

„Die Drei von der Müllabfuhr – Baby an Bord” (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Produzentin: Doris Zander, Producerin: Elnas Isrusch) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Barbara Süßmann) für Das Erste. Das Drehbuch verfassten Christian Krüger und Sebastian Bleyl.

Copyright: Bavaria Fiction / Britta Krehl

Herr und Frau Bulle II

Herr und Frau Bulle II

Ein neuer Fall für Kriminalhauptkommissarin Yvonne Wills (Alice Dwyer) und Fallanalytiker Heiko Wills (Johann von Bülow), Yvonnes Ehemann: Aktuelle Ermittlungen führen die beiden in die Kreise der Berliner Müllmafia.

In Berlin haben die Dreharbeiten für den ZDF-Samstagskrimi mit dem Arbeitstitel “Herr und Frau Bulle: Abfall” begonnen. Unter der Regie von Fabian Möhrke spielen in weiteren Rollen Tim Kalkhof, Birge Schade, Stephan Bissmeier, Marie-Lou Sellem, Fritzi Haberland, Samuel Finzi, Nina Goceva und viele andere. Das Drehbuch schrieb wieder Axel Hildebrand.

Auf einem Friedhof werden Leichenteile gefunden, die nicht zugeordnet werden können. Heiko vermutet, dass dort eine Leiche auf mehrere Gräber verteilt wurde. Unterdessen jagen Yvonne und ihr Kollege Kevin (Tim Kalkhof) den Mörder eines Buchhalters. Der Zugriff misslingt, sie retten aber eine junge Frau, die der Täter gefangen hielt. Es ist Yvonnes entfernte Nichte Lara (Nina Goceva). Dadurch ergibt sich plötzlich eine mögliche Verbindung zu Heikos Fall, denn das Opfer des entkommenen Mörders war Buchhalter der Müllentsorgungsfirma von Laras Mutter, Ekaterina Milov (Marie-Lou Sellem). Die Leichenteile auf dem Friedhof gehören zu Norbert Welke, einem Müllunternehmer und Konkurrenten Ekaterinas, der seit sieben Jahren als vermisst gilt.

Hat die “Müllpatriarchin” etwas mit Welkes Verschwinden zu tun? Ist die Entführung von Lara womöglich ein Racheakt? Die Annahme, dass Ekaterina zu allem fähig ist, wird zusätzlich durch eine Kollegin aus Brandenburg gestützt. Wachtmeisterin Ricarda Bronkewitz (Fritzi Haberland) versucht seit Jahren, Ekaterina Milov den Besitz von illegalen Mülldeponien im Berliner Umland nachzuweisen. Das Eigenheim der Wills’ in Spandau wird zu einem “Safe House” für Lara umfunktioniert, denn so lange ihr Peiniger nicht gefasst ist, schwebt das Mädchen in Lebensgefahr. Und dann ist sie plötzlich doch verschwunden.

Foto: ZDF/Hardy Spitz

Drehstart für den neuen rbb-Tatort "Der gute Weg"

Tatort: “Der gute Weg”

Im Herbst waren die Dreharbeiten für den neuen Berliner “Tatort” des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) mit dem Titel “Der gute Weg”. Regie führte Christian von Castelberg, das Drehbuch schrieb Christoph Darnstädt.

Nächtlicher Streifendienst in der Großstadt. Routineeinsatz im Kiez “Ruhestörung” – aber ganz offensichtlich stechen die Streifenkollegen dabei in ein Drogennest. Ein mutmaßlicher Dealer eröffnet jäh das Feuer. Die junge Streifenpolizistin Sandra (Anna Herrmann) wird erschossen, ein zweiter Uniformierter, der kurz vor seiner Pensionierung stehende Harald Stracke (Peter Trabner), wird angeschossen. Ein dritter kommt mit dem Schrecken davon, weil er als einziger eine Schutzweste trägt: Tolja Rubin (Jonas Hämmerle), der sein Praktikum bei der Streife absolviert.

Nina Rubin (Meret Becker) ist geschockt. Mit dem Berufswunsch ihres Sohnes hadernd, muss sie jetzt auch noch seine Befragung als Zeuge an den Kollegen Karow (Mark Waschke) abtreten. Praktikant Tolja verheddert sich schon bei der ersten Einsatzvernehmung in Widersprüche. Hat er einen Fehler gemacht oder verschweigt er etwas? Toljas Aussage steht im krassen Gegensatz zu der des angeschossenen Kollegen Stracke. Der hat 35 Jahre Streifendienst auf dem Buckel und daheim eine dramatische Familiensituation – ist er einfach “verbraucht”? Was ist in dieser Nacht am Tatort geschehen? Ging es wirklich um Drogen – oder um viel mehr? Zug um Zug kommen Nina Rubin und ihr Kollege Karow einer entsetzlichen Wahrheit auf die Spur …

Der neue Fall des Ermittlerduos handelt von Angst und Überforderung bei Berliner Streifenpolizisten, von Terrorwahn und alltäglicher Gewalt in den Straßen der Großstadt.

Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Fotocredit: rbb / Stefan Erhard

Bavaria Fiction GmbH

Käthe und ich (AT)

Unter der Regie von Philipp Osthus waren im September 2018 die Dreharbeiten für den „Endlich Freitag im Ersten“-Film „Käthe und ich“ (AT). In den Hauptrollen spielen Christoph Schechinger, Mona Pirzad, Mariele Millowitsch, Ben Braun, Nadja Bobyleva, Muriel Baumeister, Julia Hartmann u.a. Gedreht wurde in Waren an der Müritz. Gleich im Anschluss waren die Dreharbeiten zum zweiten Teil der Reihe.

Zum Inhalt:

Paul (Christoph Schechinger) ist Psychologe, der sich mit seiner Hündin Käthe auf tiergestützte Therapien spezialisiert hat. Paul und Käthe sind ein eingespieltes Team – auch bei schwierigen Fällen: Als Paul von Pflegeleiterin Hildegard (Mariele Millowitsch) zu einer Wachkoma-Patientin gerufen wird, die nach fünf Jahren überraschend aufgewacht ist, unterbricht er seine freien Tage und die Vorbereitung auf die Ankunft seiner Frau Erina (Nadja Bobyleva), eine Star-Ballerina, die er schmerzlich vermisst. Leider gibt es für das Unfallopfer Maria (Muriel Baumeister) wenig Aussicht auf eine Rückkehr in ihr altes Leben: Ihr Ehemann Johannes (Stephan Szász) lebt seit zwei Jahren mit einer anderen Frau, die für die achtjährige Tochter jetzt die „Mama“ ist. Nun sind Paul und Käthe gefordert, damit Maria ihren Kampfgeist nicht wieder verliert.

„Käthe und ich” (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste, produziert von Ivo-Alexander Beck. Showrunnerin ist Brigitte Müller, die auch das Drehbuch schrieb. Regie führt Philipp Osthus. Für die Redaktion zeichnen Sascha Mürl und Sascha Schwingel (ARD Degeto) verantwortlich.

Copyright: Christiane Pausch Fotografie

Drehstart für den neuen rbb-"Polizeiruf 110: Heimatliebe" mit Maria Simon und Lucas Gregorowicz

Polizeiruf 110: Heimatliebe

mit Maria Simon und Lucas Gregorowicz

Im Sommer waren die Dreharbeiten für den neuen “Polizeiruf 110: Heimatliebe” vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Gedreht wurde unter anderem in Nauen und Beelitz. Regie führte Christian Bach, das Drehbuch stammt ebenfalls von ihm.

Der Inhalt
Eines Nachts werden bei einem Großbrand alle Kühe eines Familienbetriebs getötet. Der Verdacht: Brandstiftung. Auf dem Bauernhof in Zimowe Pole nahe der Oder lebt Wojciech Sekula (Grzegorz Stosz) mit seinem Sohn Tomasz (Joshio Marlon) und seiner Frau Jenny (Anna König). Jenny ist unglücklich in dem kleinen polnischen Dorf, würde den Hof am liebsten verkaufen und neu anfangen. Doch ihr Mann ist nicht für die Idee zu begeistern.

Der Fund eines abgetrennten Fingers auf einem nahe gelegenen Feld ruft Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) auf den Plan, Olga Lenski (Maria Simon) ist bei der Geiselnahme eines Gerichtsvollziehers im Dorf Falkenhain im Einsatz. Dort erlebt Olga eine Begegnung der besonderen Art. Sie trifft auf den früheren Lebensgefährten ihrer Mutter, Roland Seedow (Hanns Zischler). Der erfolgreiche Kunsthändler ist zu Olgas Erstaunen inzwischen Bürgermeister von Falkenhain und lebt dort mit seiner Mutter Helena Seedow (Gudrun Ritter).

Als kurze Zeit später Bauer Wojciech Sekula überfallen wird und stirbt, stellt sich die Frage, ob die Ereignisse miteinander zusammenhängen. Wer hasst die Familie Sekula so sehr, dass er über Leichen geht? Die Kommissare finden zunächst keine belastbaren Spuren – nur Hinweise auf deutsche Stimmen am Tatort und ein fingiertes Autokennzeichen. Unter Verdacht gerät der ältere Bruder des Toten, Andrzej Sekula (Marcin Pietowski), der als einziger ein Motiv zu haben scheint. Adam ist genervt von Olga, weil sie immer noch keinen Babysitter gefunden hat. Er findet, dass Olga ihr Privatleben gefälligst in den Griff bekommen sollte. Weitere Rollen spielen: Waldemar Kobus, Fritz Roth, Robert Gonera, Katharina Bellena, Klaudiusz Kaufmann, Tadeusz Chudecki u. a.

Der “Polizeiruf 110: Heimatliebe” ist eine Produktion der EIKON Media GmbH im Auftrag des rbb für Das Erste. Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/programm/2018/08/20180827-drehstart-polizeiruf-heimatliebe.html

Bild: rbb/Oliver Feist
Filmteam bei den Dreharbeiten (v. li. n. re.): Produzent Mario Krebs, Schauspieler Joshio Marlon, Regisseur Christian Bach, Schauspieler Lucas Gregorowicz und Schauspielerin Maria Simon