Ziegler Film/ RTL/ AURIS“ 1+2 (AT)

Auris

RTL & Sebastian Fitzek machen wieder gemeinsame Sache

Dreh für Thriller-Reihe “Auris” – Basierend auf Buchvorlagen von Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebastian Fitzek

Ein genialer Profiler, der urplötzlich einen mysteriösen Mord gesteht, und eine True Crime-Podcasterin, die fest entschlossen ist, die Wahrheit herauszufinden: “Auris” erzählt eine packende Geschichte rund um das faszinierende Thema der forensischen Phonetik. 2019 erschien das erste Werk der Thriller-Reihe von Vincent Kliesch, der das Buch nach einer Idee von Deutschlands derzeit erfolgreichstem Thriller-Autoren Sebastian Fitzek schrieb. 2020 folgte die Fortsetzung “Auris – Die Frequenz des Todes”. Im Auftrag von RTL werden beide Bücher von Ziegler Film in 2 x 90 Minuten verfilmt. Die Dreharbeiten sind jetzt in Berlin und Umgebung gestartet.

Für die Hauptrollen konnten Janina Fautz (“Das weiße Band”, “Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution”) und Juergen Maurer (“Neben der Spur”, “Vienna Blood”) gewonnen werden. Zum weiteren hochkarätigen Schauspieler:innen-Ensemble gehören Kostja Ullmann (“Mein Blind Date mit dem Leben”, “Beat”), Max Bretschneider (“Mängelexemplar”, “Charité”), Samuel Schneider (“Schuld nach Ferdinand von Schirach”, “Asphaltgorillas”), Ina Geraldine Guy (“Spotlight”, “Paradiso”), Hanna Hilsdorf (“Freies Land”), Eva Weißenborn (“Lux – Krieger des Lichts”), Alexander Simon (“Tatort”), Petra Hartung (“Babylon Berlin”, “Sloborn”) u.a.

Produzentin von “Auris” ist Regina Ziegler, als Producer fungieren Markus Olpp und Tillman Geithe, Regie führt Gregor Schnitzler. Für die Drehbücher zeichnen Stefanie Veith und Michael Comtesse verantwortlich. Executive Producer seitens RTL ist Nico Grein unter der Leitung von Hauke Bartel, Bereichsleiter Fiction RTL Deutschland.

Hauke Bartel, Bereichsleiter Fiction RTL Deutschland: “Wir sehen in dem Stoff ein bislang einzigartiges Ermittler-Duo und eine spannende Herausforderung, ein akustisches Phänomen visuell erlebbar zu machen. Mit Ziegler Film und dem ganzen Kreativ-Team haben wir starke und erfahrene Partner, mit denen wir eine wendungs- und temporeiche neue Krimi-Farbe zu RTL bringen. Wir freuen uns, dass das Bestseller-Duo Kliesch und Fitzek mit der Verfilmung ihres exzellenten Werkes zu uns gekommen ist und wir gemeinsam daraus eine Reihe voller Hochspannung umsetzen.”

Regina Ziegler, Produzentin: “Nach ‘Abgeschnitten’ und ‘Passagier 23′ ist ‘Auris’ der dritte Thriller von Sebastian Fitzek, den ich verfilmen darf. Ich freue mich auf die erneute Zusammenarbeit mit RTL und auf die Herausforderung, die extrem spannende Phantasiewelt von Sebastian Fitzek, die der Autor Vincent Kliesch in dieser Vorlage kongenial in Buchform gebracht hat, filmisch umzusetzen.”

Die Ausstrahlung von “Auris” ist für 2022 bei RTL geplant.

Zum Inhalt:
Der berühmte forensische Phonetiker Matthias Hegel ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Schon die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt ihm, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden und so Kriminelle zu überführen. Doch nun gesteht der Polizeiberater, einen grausamen Mord verübt zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, die sich darauf spezialisiert hat, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren, glaubt an einen Irrtum und setzt alles daran, der Wahrheit auf die Spur zu kommen – ahnt jedoch nicht, dass sie sich bei ihren Recherchen selbst in tödliche Gefahr begibt…

Foto: RTL/Britta Krehl

Tatort: Die Kalten und die Toten

Tatort: Die Kalten und die Toten

Mit Meret Becker, Mark Waschke, Tan Caglar, Jule Böwe, Vito Sack, Andreas Döhler, Andreja Schneider, Rainer Reiners, Milena Kaltenbach u. v. a.

Wochenende in Berlin: Auf der Suche nach einer unvergesslichen Nacht ziehen Partygänger und Feierlustige durch die winterlichen Straßen. Eine junge Frau findet über eine Dating-App in dem Paar Dennis Ziegler (Vito Sack) und Julia Hoff (Milena Kaltenbach) eine passende Verabredung. Am nächsten Morgen wird in der Nähe von Dennis’ Wohnung eine Leiche gefunden. Ihr Gesicht ist entstellt, so dass eine Identifikation unmöglich erscheint.

Eine Vermisstenmeldung und ein anschließender DNA-Abgleich offenbaren den Kommissaren Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke), dass es sich bei der Toten um die Medizinstudentin Sophia Bader handelt.

Als Rubin und Karow Marianne (Andreja Schneider) und Helmut Bader (Rainer Reiners) die Todesnachricht überbringen, bestreiten die Eltern, dass die Tote ihre Tochter ist, und leugnen, dass sie Dating-Portale nutzte.

Zur Überraschung der Kommissare erscheinen Dennis Ziegler und Julia Hoff bei der Polizei. Sie erklären, dass sie sich nach einvernehmlichem Sex mit Sophia noch am selben Abend getrennt haben. Aber unschuldig scheint Dennis nicht zu sein. Eine dicke Polizeiakte bezeugt Vorwürfe von Brandstiftung, Körperverletzung und Vergewaltigung. Verurteilt wurde er aber nie.

Schnell steht der Verdacht im Raum, dass es seinen Eltern – der Streifenpolizistin Doris (Jule Böwe) und dem Sicherheitsfachmann Claus Ziegler (Andreas Döhler) immer wieder gelungen ist, dem Sohn den Hals aus der Schlinge zu ziehen. Und wieder scheinen die Finger der Eltern im Spiel, die Ermittler laufen gegen eine Wand. Rubin und Karow müssen drastische Methoden anwenden, um das Psychogramm der Zieglerschen Familie zu durchbrechen – und um zu verstehen, warum Sophias Eltern den Tod ihrer Tochter so vehement bestreiten.

Drehbuchautor Markus Busch: “Wir sind alle Egoisten. Das macht uns noch nicht zu Mördern. Und gleichzeitig halten wir Empathie für selbstverständlich. Das ist sie nicht. Nicht für alle. Dennis Ziegler ist da nicht der Einzige. Aber ohne Empathie fliegt uns unser Zusammenleben um die Ohren. Dann wird es teuflisch.”

Gedreht wurde u. a. in Charlottenburg, Kreuzberg, Tempelhof, Müggelsee, Reinickendorf und Köpenick.

 

Bild: rbb/ARD Degeto/Aki Pfeiffer

Drehstart - Drei von der Müllabfuhr

Die Drei von der Müllabfuhr 7&8

„Die Drei von der Müllabfuhr“ sind wieder im Einsatz: Seit 21. September 2021 werden Film 7 und 8 der beliebten ARD-Degeto-Reihe gedreht. „Zu gut für die Tonne“ (AT) und „(K)eine saubere Sache“ (AT) zeigen Uwe Ochsenknecht alias „Käptn“ Werner Träsch, Jörn Hentschel als Ralle und Aram Arami als Tarik erneut im beherzten Einsatz für ihre Mitmenschen. Diesmal sehen sie sich mit brandaktuellen Themen und uralten Vorurteilen konfrontiert: Wer entscheidet eigentlich, wer Müllwerker – oder Müllwerker*in – werden kann? Und wer bestimmt, welche Lebensmittel nicht mehr essbar sind? Neben Foodsharing, Transsexualität und Chancengleichheit beschäftigen sich „Die Drei von der Müllabfuhr“ mit einer betrügerischen Alltagshelferin, die alleinstehende Senioren abzockt. Es gibt viel zu tun! Die Dreharbeiten in Berlin und Umgebung dauern noch bis 17. November 2021 an.

Im Stammensemble spielen Rainer Strecker, Adelheid Kleineidam, Martin Glade, Frank Kessler, Axel Werner und Laura Louisa Garde; in Episodenrollen sind Ole Eisfeld, Jutta Wachowiak, Victoria Mayer, Gisa Flake u. v. a. zu sehen.

Zu den Inhalten:

„Die Drei von der Müllabfuhr – Zu gut für die Tonne“ (AT)

Müllwerker Werner (Uwe Ochsenknecht) und seine Kollegen Tarik (Aram Arami) und Ralle (Jörn Hentschel) kommen bei ihrer Tour einem jungen Mann in die Quere, der abgelaufene Lebensmittel aus einem Supermarkt-Container „stehlen“ will. Das vermeintliche Kavaliersdelikt hat unerwartete dramatische Konsequenzen. Für Wirbel sorgt auch ein neuer Kollege bei der Mülle, denn Neuzugang Peter (Ole Eisfeld) ist transsexuell – und damit kommen die meisten Kollegen nicht klar. Während Werner versucht, an beiden Fronten zu vermitteln und sich obendrein noch um einen süßen, herrenlosen Hund kümmern muss, ist der sonst so gesprächige Kollege Ralle seit Tagen auffallend still. Niemand ahnt, dass Ralle inmitten all der Turbulenzen seine ganz eigene Schlacht zu schlagen hat …

„Die Drei von der Müllabfuhr – (K)eine saubere Sache“ (AT)

Die Mülle soll weiblicher werden, und Dorn (Rainer Strecker) hat sich in den Kopf gesetzt, endlich Frauen als Müllwerkerinnen einzustellen. Aber gerade mal eine der Kandidatinnen hat das Zeug dazu – doch die ist mit Vorsicht zu genießen, wie Werner, Tarik und Ralle bald feststellen müssen. Auch eine andere weibliche Unterstützung macht Werner Sorgen. Dabei hatte er sich doch vorgenommen, sich mehr um Gabi und weniger um seine Mitmenschen zu kümmern! Aber dieser Marlies (Victoria Mayer) – die neue Einkaufshilfe von Kowalskis Nachbarin Helga (Jutta Wachowiak) – der traut Werner keinen Meter weit …

„Die Drei von der Müllabfuhr“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Produzentin ist Doris Zander, auf deren Idee die Reihe beruht. Producerin ist Fräncy Schröder. Regie führt Hagen Bogdanski nach den Drehbüchern von Gernot Gricksch und Julia Drache. Die Redaktion verantwortet Barbara Süßmann (ARD Degeto).

Foto: ARD Degeto / Hagen Bogdanski

beitrag

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

In Berlin wird noch bis Anfang Oktober der Bestseller-Roman von Susann Pásztor „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ unter der Regie von Till Endemann verfilmt. In dem hochkarätig besetzten Drama, dessen Drehbuch von Astrid Ruppert stammt, hat Karla (Iris Berben) nur noch wenige Monate zu Leben und keine Lust auf Sentimentalitäten. Fred (Godehard Giese), alleinerziehender Vater von Phil (Claude Heinrich) und neuerdings auch Sterbebegleiter, ist bemüht, immer alles richtig zu machen – doch Karla lässt ihn nach einem Versöhnungsversuch mit ihrer Schwester abblitzen.

Die Bildgestaltung verantwortet Bjørn Haneld. Produzentin ist Doris Zander, Producerin Fräncy Schröder. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa. „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto. In weiteren Rollen spielen Zoë Valks, Bärbel Schwarz und Axel Werner.

Foto: ARD/Nadja Klier

Tatort: Blind Date

Tatort: Blind Date

In einer Mainzer Tankstelle wird der Tankwart erschossen – der zweite und dieses Mal tödliche Überfall innerhalb von zwei Wochen. Einzige Zeugin der Tat ist die blinde Jura-Studentin Rosa Münch (Henriette Nagel), die noch bei ihren Eltern wohnt und sich nach einem Leben jenseits der überfürsorglichen Kontrolle ihres Vaters sehnt. Ellen Berlinger (Heike Makatsch) und Martin Rascher (Sebastian Blomberg) ermitteln auf den Spuren der beiden Täter und folgen den Hinweisen der Blinden: dem Geruch eines teuren Parfüms, den Stimmen von Tatverdächtigen, den von Rosa am Tatort gehörten und gefühlten Details. Die Kommissare wollen die angreifbare Rosa unter Polizeischutz stellen, doch das lehnt die junge Frau ab. Im Gegenteil, als eine junge Frau den Kontakt zu ihr sucht, deren Stimme ihr bekannt vorkommt, behält sie das für sich. Ellen Berlinger und Martin Rascher ahnen, dass Rosa mehr weiß, als sie sagt – die Täter vielleicht sogar kennt, mag, anziehend findet … sich auf etwas einlässt, das sie ihnen gegenüber verschweigt. Die Ermittler müssen ohne ihre Unterstützung weiterermitteln und zu ungewöhnlichen Methoden greifen, um weitere Tote zu verhindern.

Der “Tatort: Blind Date” ist der zweite gemeinsame Einsatz von Heike Makatsch und Sebastian Blomberg als Kommissare Berlinger und Rascher in Mainz. Autor Wolfgang Stauch und Regisseurin Ute Wieland verwickeln sie dabei in einen Fall, in dem es um Selbstbestimmung und Sehnsucht nach Risiko geht, um Spielarten von Gefühlen und die Frage, wann es ernst wird.

Copyright: SWR/Bettina Müller

Nächste Ausfahrt Glück

Nächste Ausfahrt Glück 2

Seitdem Juri (Dirk Borchardt) aus Kanada zurück ist, steht Katharinas (Valerie Niehaus) Welt Kopf. Denn Juri scheint nicht nur einem Geheimnis auf der Spur zu sein, das Katharina seit Jahren gut hütet – sie kann die Gefühle für ihre Jugendliebe einfach nicht abstellen. Derzeit entstehen in Eisenach und Umgebung sowie in Berlin und Brandenburg zwei neue Filme für die “Herzkino”-Reihe “Nächste Ausfahrt Glück”. Neben Valerie Niehaus und Dirk Borchardt stehen Ernst Stötzner, Susanna Simon, Max Hopp, Fabian Gerhardt, Winnie Böwe, Elena Uhlig und viele andere vor der Kamera. Regie führt Esther Gronenborn nach den Drehbüchern von Georg Weber und Carolin Hecht.

Im Film mit dem Arbeitstitel “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter” bekommt Juri einen Gedanken nicht aus dem Kopf: Paul (Sebastian Schneider) könnte sein Sohn sein. Anstatt nach Kanada abzureisen, nistet sich Juri also in Eisenach ein und lässt sich einen Termin in Pauls Arztpraxis geben. Als dieser auf Juris Rücken ein Muttermal entdeckt, das seinem eigenen erstaunlich ähnlichsieht, gehen dem jungen Mann ganz von allein die Augen auf. So kann Katharina schließlich nicht mehr anders, als ihrem Sohn die Wahrheit zu sagen. Auch Katharinas Ehemann Georg (Max Hopp) ahnte schon seit Jahren, dass Paul nicht sein leiblicher Sohn ist. Ausgesprochen hat er das zwar nie, um das gemeinsame Glück nicht zu gefährden, doch nun kehrt der gekränkte Paul beiden den Rücken. Und auch bei Juri lassen die familiären Probleme nicht nach: Sein zunehmend dementer Vater Willi (Ernst Stötzner) macht sich mit Alufolie bewaffnet daran, das Haus von innen gegen imperialistische Abhörmaßnahmen abzudichten. Nur langsam dämmert es Juri, dass er Teil von Willis Gedankenwelt werden muss, um ihm im Alter zur Seite stehen zu können.

Im Film mit dem Arbeitstitel “Freunde für immer” wird Katharinas Clique auf eine harte Probe gestellt: Nachdem sich Willi wieder einmal aus dem Staub gemacht hat, spüren ihn die Freunde in einer gemeinsamen Rettungsaktion auf. Dabei nennt Willi Sybille (Susanna Simon), die neue Freundin seines Sohnes, beiläufig beim Namen “Gänseblümchen”. Als sich einige Tage später in Katharinas Briefkasten eine anonyme Stasi-Akte findet, in der eine Informantin mit dem Decknamen “Gänseblümchen” vermerkt ist, kocht in Katharina eine alte Geschichte wieder hoch: Juri floh damals aus der DDR, weil er sich wegen eines systemkritischen Songs vor der Staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten zu verantworten hatte. Er und Katharina waren von einem Spitzel verraten worden. Mit dem quälenden Verdacht, dass ihre beste Freundin hinter dem damaligen Verrat stecken könnte, sucht Katharina Willi auf, um endgültig Gewissheit zu erlangen. Doch der ist schon wieder ausgebüxt und im Thüringer Wald verschwunden. Katharina und Juri machen sich zusammen auf die Suche nach dem alten Herrn und verlieren dabei schon bald selbst die Orientierung.

“Nächste Ausfahrt Glück” wird im Auftrag des ZDF von der Producers at work GmbH (Produzent: Christian Popp) produziert. Die Redaktion im ZDF hat Wolfgang Grundmann. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 15. Oktober 2021. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

 

Fotocredit: ZDF/Christiane Pausch

Drehende - Klara Sonntag

Klara Sonntag

Am 4. August gingen in Köln die Dreharbeiten zum „Endlich Freitag im Ersten“-Film „Klara Sonntag – Vater, Mutter, Kind“ (AT) zu Ende. Im zweiten Teil der Reihe dreht sich alles um das Thema Loyalität. Was sind wir bereit, für andere zu tun? Und wo sind unsere Grenzen? Mariele Millowitsch spielt die Hauptrolle, in den Neben- und Episodenrollen sind Bruno Cathomas, Jasmin Schwiers, Thelma Buabeng, Soma Pysall und Tobias Joch zu sehen. Regie führt Jeanette Wagner, das Drehbuch schrieb Sebastian Orlac. Hinter der Kamera steht Birgit Gudjonsdottir.

Inhalt: Die junge Mutter Eda Omar (Soma Pysall) hat Drogen über die Niederlande nach Deutschland geschmuggelt – ein klarer Fall für Bewährungshelferin Klara Sonntag (Mariele Millowitsch). Doch dieses Mal hat Klara eine besonders harte Nuss zu knacken, denn Edas Kooperationsbereitschaft hält sich in Grenzen. Die junge Frau hüllt sie sich komplett in Schweigen … Aber Klara wäre nicht Klara, wenn sie dem eigentlichen Problem nicht schnell auf die Schliche käme: Bei Eda hängt der familiäre Haussegen gewaltig schief. Das Verhältnis zu Nico (Tobias Joch) – Edas Freund und Vater ihres Sohnes – ist extrem angespannt, geradezu toxisch und besonders Sohn Robert (Sammy Schrein) leidet sehr unter der Situation Zuhause. Und auch bei Klara selbst kommt es zu einigen Turbulenzen: Ein herrenloser Hund läuft ihr vors Auto und natürlich fühlt sie sich sofort für ihn verantwortlich. Der vierbeinige Zuwachs stellt allerdings die Beziehung zu Klaras Langzeitaffäre Thomas (Bruno Cathomas) auf eine echte Bewährungsprobe …

„Klara Sonntag – Vater, Mutter, Kind“ (AT) ist eine Produktion der Gaumont GmbH (Produzenten: Sabine de Mardt, Ivo-Alexander Beck und Micha Terjung) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa) für die ARD.

Copyright: ARD Degeto / Frank Dicks

Drehende - Der Zürich-Krimi: Borchert und die bittere Medizien

Der Zürich-Krimi 14

Am 9. Juli fiel die letzte Klappe für den bereits 14. Film der beliebten DonnerstagsKrimi-Reihe „Der Zürich-Krimi“: In „Borchert und die bittere Medizin“ gerät Robert Hunger-Bühler in seiner Rolle als Reto Zanger – langjähriger Freund Borcherts, Anwalt der Superreichen und Vater von Dominique Kuster – in einen komplizierten Fall, in dem er zugleich Opfer, Anwalt und Zeuge ist. Christian Kohlund steht auf der anderen Seite: Er setzt sich in seiner Paraderolle als knorriger Anwalt ohne Lizenz für eine junge Frau ein, die zum Spielball skrupelloser Betrügereien geworden ist. Und auch Kanzleichefin Dominique Kuster, gespielt von Ina Paule Klink, sieht sich nicht nur als Tochter in der Pflicht …

In weiteren Rollen standen Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Susi Banzhaf als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Lieblingstaxler Beat Bürki, Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi und in Episodenrollen Thekla Hartmann, Nina Kronjäger, Filip Peeters, Leonard Kunz, Tom Gronau u.v.a. vor der Kamera.

Zum Inhalt:
„Der Zürich-Krimi: Borchert und die bittere Medizin“ (AT)
Ein maskierter Mann überfällt nach Geschäftsschluss die historische Traditionsapotheke von Berno Siebert (Filip Peeters). Dort überrascht er nicht nur die Famulantin Sina Leuthold (Thekla Hartmann), sondern auch Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), der auf den letzten Drücker ein Medikament abholen möchte. Als die Situation außer Kontrolle gerät, fällt plötzlich ein Schuss, der Reto in die Schulter trifft. Aus diesem Raubüberfall entsteht ein erbitterter Rechtsstreit, denn Siebert kündigt Sina fristlos wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsbestimmungen. Dagegen zieht die junge Frau vor Gericht – mit Borchert (Christian Kohlund) und seiner Kanzleichefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) als Rechtsbeistand. Borchert, der sonst so überzeugt hinter seinen Mandanten steht, zweifelt an Sinas Aufrichtigkeit. Doch sein Instinkt führt den Anwalt ohne Lizenz auch diesmal auf die richtige Spur.

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Hansjörg Thurn inszenierte nach dem Drehbuch von Wolf Jakoby. Die Kamera führte Sonja Rom. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Die Dreharbeiten in Zürich und Prag dauerten vom 8. Juni bis zum 9. Juli 2021 an.

Copyright: ARD Degeto/Martin Kovář

Drehschluss für rbb-"Polizeiruf 110: Cottbus" (AT)

Polizeiruf 110: Hermann

Am 30. Juni 2021 fiel die letzte Klappe für den neuen “Polizeiruf 110: Hermann” des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Michael Bäuml schrieb das Drehbuch, Dror Zahavi führte Regie. Die Dreharbeiten hatten Anfang Juni in Cottbus begonnen, weitere Drehorte waren Słubice, Frankfurt (Oder) und Berlin.

Kriminalhauptkommissar Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) wird nach Słubice gerufen, wo in einem LKW die Leiche der Bauingenieurin Daniela Nowak gefunden wurde. Die Ermittlungen führen ihn zu einer Baustelle nach Cottbus. Das Opfer arbeitete dort für Karl Winkler (Sven-Eric Bechtolf), der im Rahmen eines großen Bauprojekts einen ganzen Häuserblock saniert. Unklar ist zunächst, wo und warum die Frau zu Tode gekommen ist. Fest steht, die Wohnung der jungen Frau in Frankfurt (Oder) wurde kurz vor ihrem Tod durchsucht.

Eine erste Spur führt zu einem Mietwagen, der im Tatzeitraum vor der Wohnung des Opfers von Nachbarn gesehen wurde. Zvi Spielmann (Dov Glickman) und seine Tochter Maja Spielmann (Orit Nahmias) aus Israel geben zu, mit dem Opfer verabredet gewesen zu sein, behaupten aber, Daniela Nowak nicht angetroffen zu haben. Sie war angeblich im Besitz von wichtigen Dokumenten im Zusammenhang mit einem Restitutionsanspruch, den Zvi Spielmann geltend macht. Die Besitzverhältnisse des Hauses, dass Zvis Vater gebaut hatte, sind fast 80 Jahre nach Kriegsende nicht geklärt. Auch Elisabeth Behrend (Monika Lennartz), die in dem Haus aufgewachsen ist und ihr Sohn Jakob (Heiko Raulin) hatten Kontakt zu Daniela Nowak und bestehen darauf, dass sie die rechtmäßigen Besitzer sind. Weitere Dokumente, die während der Ermittlungen auftauchen und im Besitz von Daniela Nowak waren, scheinen das zu belegen. Hat das Opfer beide Parteien gegeneinander ausgespielt?

Auch Adam Raczek führt diese Ermittlung zurück in seine Vergangenheit. Im Polizeipräsidium von Cottbus trifft er auf seine ehemalige Kollegin Alexandra Luschke (Gisa Flake) und seinen früheren Dienststellenleiter Markus Oelßner (Bernd Hoelscher), der offensichtlich kein Interesse daran hat, Adams Ermittlungen zu unterstützen.

Weitere Darsteller sind: Fritz Roth, Klaudiusz Kaufmann, Gabriele Völsch, Julius Feldmeier, Kristian Wanzl u. a.

Der “Polizeiruf 110: Hermann” ist eine Produktion der Eikon Media GmbH im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg für Das Erste. Die Ausstrahlung ist Ende 2021 geplant.

Copyright: rbb/Maor Waisburd

Rausch des Lebens

Rausch des Lebens

Wie Wasser, Luft und Feuer: Drei grundverschiedene Frauen stehen im Zentrum der Familiengeschichte, die das ZDF derzeit in Italien dreht. In dem zweiteiligen Fernsehfilm mit dem Arbeitstitel “Rausch des Lebens” spielen Désirée Nosbusch, Leslie Malton und Suzanne von Borsody die Hauptrollen. Sie stehen gemeinsam mit Rainer Bock, Sven-Eric Bechtolf, Hilmi Sözer, Lilly Charlotte Dreesen, Alina Levshin, Hannes Wegener, Antonia Bill, Anton Spieker, Jörg Schüttauf, Oliver Mommsen und Susanne Wuest vor der Kamera. Regisseurin Sabine Derflinger inszeniert die Geschichte über Freundschaft und Liebe, familiäre Abhängigkeiten und Zerwürfnisse, gescheiterte und neudefinierte Lebensentwürfe nach den Drehbüchern von Sathyan Ramesh.

Julia (Leslie Malton), Ricarda (Désirée Nosbusch) und Constanze (Suzanne von Borsody) sind durch die Traditionsbrennerei “Preus’ Hohe Prozente” miteinander verbunden. Julia ist die Zwillingsschwester von Karl (Sven-Eric Bechtolf), dem Patriarchen des Familienunternehmens. Ricarda ist dessen Ehefrau, Constanze seine Ex-Frau. Die Liebe zum Familienoberhaupt ist jedoch das Einzige, was die drei miteinander teilen. Als Karl überraschend stirbt, tauchen gut gehütete Geheimnisse auf, und es scheint unmöglich, eine Einigung über sein Erbe zu erzielen. Ein Kampf entbrennt, der alle Beteiligten tief entzweit: Die Auswirkungen von Karls Machenschaften stürzen die Familie immer mehr ins Verderben – die nachfolgende Generation, Ricardas Töchter (Lilly Charlotte Dreesen, Antonia Bill), Julias Sohn (Hannes Wegener) und dessen Frau (Alina Levshin), scheint dem Untergang geweiht. Doch Julia, Ricarda und Constanze kämpfen, jede auf ihre Art, darum, sich von der Vergangenheit zu befreien.

“Rausch des Lebens” ist eine ZDF-Auftragsproduktion der Bavaria Fiction GmbH (Produzentin: Doris Zander). Die Redaktion im ZDF hat Katharina Görtz. Bis voraussichtlich 9. Juli 2021 dauern die Dreharbeiten in Venetien/Italien, ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Copyright: ZDF/Massimo Fabris