Drehstart für den neuen rbb-"Tatort: Das Leben nach dem Tod"

“Tatort: Das Leben nach dem Tod”

Seit dem 12. März 2019 laufen die Dreharbeiten für den neuen Berliner “Tatort” des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) mit dem Titel “Das Leben nach dem Tod”. Es ist der zehnte Ermittlungsfall von Rubin und Karow. Florian Baxmeyer führt Regie, das Drehbuch schrieb Sarah Schnier.

Als Kriminalhauptkommissar Robert Karow (Mark Waschke) nach Hause kommt, steht vor seinem Haus ein Leichenwagen. Karows Nachbar ist tot. Der Kommissar hat wochenlang neben einer Leiche gelebt und nichts bemerkt. Karow ist erschüttert, während es die Vermieterin Petra Olschewski (Karin Neuhäuser) auffällig eilig hat, den Ort reinigen zu lassen. Obwohl er nie Kontakt zu dem Mann hatte, betritt Karow spontan die Nachbarwohnung und erklärt sie zum Tatort.

Als die Gerichtsmedizinerin Jamila Marques (Cynthia Micas) einen Genickschuss an der bereits mumifizierten Leiche entdeckt, denkt Nina Rubin (Meret Becker) doch über Karows These “Entmietung per Mord” nach, sie nimmt die Vermieterin ins Visier.

Karow hingegen verfolgt eine Spur zu Clans, die in Berlin Jugendliche wie Ana (Elina Vildanova) und Magda (Amira Demirkiran) zu Einbrüchen bei alten Leuten schicken. Karow kommt in Kontakt zu Gerd Böhnke (Otto Mellies), der Richter a. D. war Opfer so eines Einbruchs. Hat Karows toter Nachbar ein ähnliches Schicksal erlitten?

Je mehr die Kommissare über Gerd Böhnke erfahren, desto mehr sehen sie den Fall in neuem Licht. Der Richter hatte in der DDR auch Todesstrafen verhängt.

Erst 1987 wurde in der DDR die Todesstrafe abgeschafft – der „Tatort“ greift das Thema erstmals auf

30 Jahre liegt der Mauerfall im Herbst 1989 zurück. Der Berliner „Tatort“ nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, über ein wenig bekanntes und in der ARD-Krimireihe noch nicht thematisiertes Stück Geschichte zu erzählen: In der DDR wurde die Todesstrafe verhängt.

Drehbuchautorin Sarah Schnier sagt: „Im Zuge eines anderen Projekts hatte ich mich mit der DDR und ihrem Justizsystem befasst und dabei erfahren, dass es bis 1987 die Todesstrafe gab. Aus diesem wenig bekannten Umstand habe ich eine Geschichte für das Mordopfer konstruiert, bei der das größere Rätsel am Ende womöglich nicht ist, wie er zu Tode gekommen ist, sondern wie und warum er gelebt hat.“

Gedreht wird u. a. in den Berliner Stadtteilen Schöneberg, Mitte, Weißensee und Hohenschönhausen sowie in Potsdam. Die Ausstrahlung ist im Herbst 2019 geplant.

Der “Tatort: Das Leben nach dem Tod“ ist eine Produktion der EIKON Media GmbH (Produzent: Ernst Ludwig Ganzert) im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Josephine Schröder-Zebralla (rbb).

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/programm/2019/03/20181010_drehstart_fuer_den_neuen_rbb-tatort_der_gute_weg.html

Bild: rbb/Marcus Glahn
(Regisseur Florian Baxmeyer (2. v. r.) und Kamerafrau Eva Katharina Bühler (r.) mit den Schauspieler*innen Lisa Hrdina (als Staatsanwältin Wieland, l.), Meret Becker (als Nina Rubin) und Mark Waschke (als Robert Karow)).

60 Jahre Sandmännchen

Unser Sandmännchen

Am 22. November 2019 feiert “Unser Sandmännchen” seinen 60. Geburtstag. Der federführende Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) plant gemeinsam mit den koproduzierenden Sendern MDR und NDR sowie mit weiteren Partnern ein unterhaltsames Programm rund um das Jubiläum von Deutschlands beliebtester Kinderfernsehfigur.

Bereits am 18. Januar 2019 hat die neue, siebenteilige Sandmannreihe vom kleinen Drachen “Kalle Kuchenzahn” Premiere. Die Lieder von Drehbuchautor und Komponist Kai Lüftner laufen immer freitags in “Unser Sandmännchen”. Ab dem 3. Februar 2019 gibt es dann Neues von den “Moffels”. In 13 Episoden erleben die drei außerirdischen Wesen zusammen mit Luzi immer sonntags aufregende Abenteuer.

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für das Sandmännchen sind 13 neue Folgen “Pittiplatsch”, in denen der freche braune Kobold gemeinsam mit seinen Freunden Schnatterinchen und Moppi wieder viele Streiche ausheckt. Zum ersten Mal seit 1991 werden neue Geschichten produziert. Ausführende Produktionsfirma ist die Trikk 17-Animationsraum GmbH. Die neue Staffel wird zum Jubiläum im November 2019 ausgestrahlt.

Ein weiteres Highlight im Geburtstagsjahr ist die lebensgroße “Sandmännchen”-Figur: Sie wird im Frühjahr 2019 die rbb-Besucherinnen und -Besucher in der Masurenallee in Berlin vor dem Fernsehzentrum begrüßen – sitzend auf einer Bank.

Weitere Programmhighlights und Aktionen rund um das Jubiläum von “Unser Sandmännchen” sind in Planung.

Seit 60 Jahren gehört “Unser Sandmännchen” zum festen Abendritual und ist damit die älteste Kinderfernsehsendung, die bis heute produziert wird. Seine Fernsehpremiere hatte das Sandmännchen am 22. November 1959. Regisseur, Autor, Puppen- und Szenenbildner Gerhard Behrendt gestaltete die Figur im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF).

Heute entsteht das Erfolgsformat “Unser Sandmännchen” als Koproduktion von rbb, MDR und NDR unter der Federführung des rbb. Über eine Million kleine und größere Menschen schauen den Traumsandbringer jeden Abend im Ki.KA (täglich um 18.50 Uhr), im rbb Fernsehen (Montag bis Samstag um 17.55 Uhr, Sonntag um 17.50 Uhr) oder im MDR Fernsehen (Montag bis Samstag um 18.54 Uhr, Sonntag um 18.52 Uhr – im Zweikanalton auch auf Sorbisch). Wer “Unser Sandmännchen” im Fernsehen verpasst hat, kann sich die Prise Schlafsand auch online unter www.sandmann.de, per kostenloser App, über HbbTV oder in der ARD Mediathek holen. Seit April 2017 bietet der rbb die tägliche Sandmann-Folge über das Internet auch mit Gebärde an.

Foto: rbb

Big Manni

Big Manni

Die wahre Geschichte eines Hochstaplers, der den Finanzmarkt um Milliarden betrügt: Die realsatirische Komödie „Big Manni“ entstand in Anlehnung an Aufstieg und Fall der Firma Flowtex.

Hans-Jochen Wagner spielt den badischen Firmengründer Manfred Brenner, der zum Erfolg entschlossen und mit Charme, betrügerischem Geschick und einem unbezwingbaren Hang zur Übertreibung ausgestattet ist. Unterhaltsam und entlarvend zeichnet der Film nach, wie dieser Brenner aus einer Idee eine Firma macht, die mit erfundenen Horizontalbohrmaschinen handelt und damit zu einer immer größeren Luftnummer wird. Banker und Politiker in seiner Umgebung sehen ihre Chance, das ganz große Rad zu drehen und machen damit diesen Betrug erst möglich.

Beziehungsgeflecht begründet den Erfolg
Ettlingen, Mitte der 1980er Jahre. Mit 35 will Manfred Brenner, Sohn eines badischen Unternehmers, unbedingt aus dem Schatten seines erfolgreichen Vaters treten. Er ist sicher, dass er mit seiner neu gegründeten Firma Flowtex den großen Durchbruch schafft. Mit neu entwickelten Horizontalbohrern soll der Tiefbau revolutioniert werden. Doch der Erfolg bleibt aus, wirklich ausgereift sind die Bohrsysteme ohnehin noch nicht. Manfred Brenner spielt auf Zeit – und es klappt. Er arbeitet mit Bohrsystemen und Aufträgen, die gar nicht existieren. Er setzt Charme und Überzeugungskraft ein, und lange Zeit bemerkt niemand, dass Manfred Brenner mit wenigen Helfern und vielen gefälschten Unterlagen ein betrügerisches Firmenkonsortium aufbaut. Inzwischen führt er ein Leben auf großem Fuß. Beziehungen zu regionalen Politikern werden aufgebaut, Banken, Leasinggesellschaften und Wirtschaftsprüfer hofieren ihn. Misstrauen von Finanzbeamten und Wirtschaftskriminalisten wird von Brenners hochrangingen Gönnern ausgebremst. Einzig Kommissar Bärlach, ein früherer Klassenkamerad, lässt nicht locker und sucht nach Beweisen für Manfred Brenners Machenschaften.

Niki Stein inszeniert
Johannes Betz und Jürgen Rennecke schrieben das Drehbuch zu der Hochstaplerkomödie, Regie führte Niki Stein. Neben Hans-Jochen Wagner spielen u. a. Nina Gnädig, Ben Braun, Jürgen Hartmann, Felix Eitner und Robert Schupp. Die Polyphon Pictures produzierte den Film im Auftrag von SWR und ARD Degeto für Das Erste.

Im Anschluss an die Ausstrahlung von „Big Manni“ blickt die Dokumentation „Big Money – Die wahre Geschichte eines Milliardenbetrugs“ auf den Flowtex-Skandal.

© SWR/Benoît Linder

Der Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle (AT)

Der Zürich-Krimi 7

„DonnerstagsKrimi im Ersten”: Christian Kohlund und Ina Paule Klink im siebten „Zürich-Krimi”

Ende letzten Jahres waren die Dreharbeiten zu „Borchert und die tödliche Falle” (AT), dem siebten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Der Zürich-Krimi”. Darin hält ein hochdramatischer neuer Fall den „Anwalt ohne Lizenz”, Thomas Borchert (Christian Kohlund), und seine Chefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) in Atem. Denn als sie in letzter Minute für ihren Vater bei Gericht einspringt, beginnt ein Alptraum: Sie wird von ihrem angeblich geläuterten Mandanten zusammen mit den anderen Anwesenden im Gerichtssaal als Geisel genommen … In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt, Golo Euler, Robert Hunger-Bühler, Susi Banzhaf, Andrea Zogg u. v. a. zu sehen. Die Dreharbeiten fanden in Prag und Zürich statt.

Zum Inhalt:
Zur Feier ihrer dreijährigen Zusammenarbeit hat Borchert (Christian Kohlund) groß aufgekocht und seine „Chefin” Dominique Kuster (Ina Paule Klink) und ihren Vater, seinen alten Freund Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), zum Essen in seinen Trailer geladen – da läutet Retos Handy und der Abend endet abrupt. Reto muss für ein lukratives Mandat nach Genf und bittet seine Tochter, ihn am nächsten Morgen vor Gericht zu vertreten. Dominique stimmt zu. Schließlich ist der Fall Alexander Böni (Golo Euler) reine Routine – zumindest bis dieser eine Waffe zieht und alle im Gerichtssaal Anwesenden als Geiseln nimmt! Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt), als Erster am Einsatzort, übernimmt als Verhandlungsführer, unterstützt von Borchert. Als sie erkennen, dass Böni ein doppeltes Spiel spielt und Dominique in höchster Gefahr ist, zeigt der sonst so besonnene Furrer Nerven. Borchert muss nun im Alleingang herausfinden, um was es wirklich geht.

„Der Zürich-Krimi – Borchert und die tödliche Falle” (AT) ist eine Produktion der Graf Film (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führt Roland Suso Richter nach einem Drehbuch von Wolf Jakoby.

Foto: ARD Degeto/Graf/Max Knauer

Bavaria Fiction Berlin/ ARD Degeto/ "DDVDM-Baby an Bord"

Die Drei von der Müllabfuhr Teil 2

BABY AN BORD
Freitag, 05. April 2019, 20:15 Uhr

Im Mittelpunkt stehen wieder Werner „Käpt’n“ Träsch (Uwe Ochsenknecht) und seine beiden Kollegen Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Daniel Rodic). Diesmal muss sich das Trio als Interims-Väter betätigen … In weiteren Rollen sind Rainer Strecker, Barnaby Metschurat, Marlene Burow, Lola Liefers, Adelheid Kleineidam, Axel Werner, Martin Glade u. v. m. zu sehen.

Zum Inhalt: Als Werner (Uwe Ochsenknecht), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Daniel Rodic) in den Feierabend starten, staunen sie nicht schlecht: Jemand hat ein Baby auf dem Betriebshof abgestellt. Die Drei ahnen auch wer, denn sie haben am selben Tag die 16-jährige Mutter Marie sowie deren 7-jährige Schwester Nele kennengelernt. Werner und Co. beschließen, das Baby zurückzubringen. Doch daraus wird so schnell nichts. Bei Marie ist niemand daheim. Als es immer später wird, nehmen Ralle und Tarik das Baby mit zu sich. Am nächsten Tag wollen sie einen neuen Anlauf unternehmen. Doch weil die beiden Interims-Väter prompt verschlafen, ist dafür erstmal keine Zeit. Und so haben die Drei kurzerhand ein Baby an Bord, was zu allerlei Komplikationen führt. Davon ahnt die verzweifelte Marie nichts. Die hat die ganze Nacht vor den Toren der Müllabfuhr verbracht, nachdem ihre Schwester gestanden hatte, das Baby aus Not zu den Müllmännern gebracht zu haben. Nach einer abenteuerlichen Schicht mit dem Baby kehren die Müllmänner schließlich auf den Hof zurück und erlösen die verzweifelte Mutter. Doch längst hat das Jugendamt Wind von der Sache bekommen und macht Ärger. Während Werner sich bereits wieder um seine unzähligen anderen Baustellen kümmert, spitzt sich die Lage bei Marie weiter zu und die eh schon arg gebeutelte Familie droht nun endgültig zu zerbrechen. Doch Rettung naht – und wie heißt es so schön: Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf – zur Not tut es aber auch die Müllabfuhr …

Copyright: Bavaria Fiction / Britta Krehl

Herr und Frau Bulle II

Herr und Frau Bulle Teil 2

Ein neuer Fall für Kriminalhauptkommissarin Yvonne Wills (Alice Dwyer) und Fallanalytiker Heiko Wills (Johann von Bülow), Yvonnes Ehemann: Aktuelle Ermittlungen führen die beiden in die Kreise der Berliner Müllmafia.

In Berlin haben die Dreharbeiten für den ZDF-Samstagskrimi mit dem Arbeitstitel “Herr und Frau Bulle: Abfall” begonnen. Unter der Regie von Fabian Möhrke spielen in weiteren Rollen Tim Kalkhof, Birge Schade, Stephan Bissmeier, Marie-Lou Sellem, Fritzi Haberland, Samuel Finzi, Nina Goceva und viele andere. Das Drehbuch schrieb wieder Axel Hildebrand.

Auf einem Friedhof werden Leichenteile gefunden, die nicht zugeordnet werden können. Heiko vermutet, dass dort eine Leiche auf mehrere Gräber verteilt wurde. Unterdessen jagen Yvonne und ihr Kollege Kevin (Tim Kalkhof) den Mörder eines Buchhalters. Der Zugriff misslingt, sie retten aber eine junge Frau, die der Täter gefangen hielt. Es ist Yvonnes entfernte Nichte Lara (Nina Goceva). Dadurch ergibt sich plötzlich eine mögliche Verbindung zu Heikos Fall, denn das Opfer des entkommenen Mörders war Buchhalter der Müllentsorgungsfirma von Laras Mutter, Ekaterina Milov (Marie-Lou Sellem). Die Leichenteile auf dem Friedhof gehören zu Norbert Welke, einem Müllunternehmer und Konkurrenten Ekaterinas, der seit sieben Jahren als vermisst gilt.

Hat die “Müllpatriarchin” etwas mit Welkes Verschwinden zu tun? Ist die Entführung von Lara womöglich ein Racheakt? Die Annahme, dass Ekaterina zu allem fähig ist, wird zusätzlich durch eine Kollegin aus Brandenburg gestützt. Wachtmeisterin Ricarda Bronkewitz (Fritzi Haberland) versucht seit Jahren, Ekaterina Milov den Besitz von illegalen Mülldeponien im Berliner Umland nachzuweisen. Das Eigenheim der Wills’ in Spandau wird zu einem “Safe House” für Lara umfunktioniert, denn so lange ihr Peiniger nicht gefasst ist, schwebt das Mädchen in Lebensgefahr. Und dann ist sie plötzlich doch verschwunden.

Foto: ZDF/Hardy Spitz

Drehstart für den neuen rbb-Tatort "Der gute Weg"

Tatort: “Der gute Weg”

Im Herbst waren die Dreharbeiten für den neuen Berliner “Tatort” des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) mit dem Titel “Der gute Weg”. Regie führte Christian von Castelberg, das Drehbuch schrieb Christoph Darnstädt.

Nächtlicher Streifendienst in der Großstadt. Routineeinsatz im Kiez “Ruhestörung” – aber ganz offensichtlich stechen die Streifenkollegen dabei in ein Drogennest. Ein mutmaßlicher Dealer eröffnet jäh das Feuer. Die junge Streifenpolizistin Sandra (Anna Herrmann) wird erschossen, ein zweiter Uniformierter, der kurz vor seiner Pensionierung stehende Harald Stracke (Peter Trabner), wird angeschossen. Ein dritter kommt mit dem Schrecken davon, weil er als einziger eine Schutzweste trägt: Tolja Rubin (Jonas Hämmerle), der sein Praktikum bei der Streife absolviert.

Nina Rubin (Meret Becker) ist geschockt. Mit dem Berufswunsch ihres Sohnes hadernd, muss sie jetzt auch noch seine Befragung als Zeuge an den Kollegen Karow (Mark Waschke) abtreten. Praktikant Tolja verheddert sich schon bei der ersten Einsatzvernehmung in Widersprüche. Hat er einen Fehler gemacht oder verschweigt er etwas? Toljas Aussage steht im krassen Gegensatz zu der des angeschossenen Kollegen Stracke. Der hat 35 Jahre Streifendienst auf dem Buckel und daheim eine dramatische Familiensituation – ist er einfach “verbraucht”? Was ist in dieser Nacht am Tatort geschehen? Ging es wirklich um Drogen – oder um viel mehr? Zug um Zug kommen Nina Rubin und ihr Kollege Karow einer entsetzlichen Wahrheit auf die Spur …

Der neue Fall des Ermittlerduos handelt von Angst und Überforderung bei Berliner Streifenpolizisten, von Terrorwahn und alltäglicher Gewalt in den Straßen der Großstadt.

Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Fotocredit: rbb / Stefan Erhard

Bavaria Fiction GmbH

Käthe und ich (AT)

Unter der Regie von Philipp Osthus waren im September 2018 die Dreharbeiten für den „Endlich Freitag im Ersten“-Film „Käthe und ich“ (AT). In den Hauptrollen spielen Christoph Schechinger, Mona Pirzad, Mariele Millowitsch, Ben Braun, Nadja Bobyleva, Muriel Baumeister, Julia Hartmann u.a. Gedreht wurde in Waren an der Müritz. Gleich im Anschluss waren die Dreharbeiten zum zweiten Teil der Reihe.

Zum Inhalt:

Paul (Christoph Schechinger) ist Psychologe, der sich mit seiner Hündin Käthe auf tiergestützte Therapien spezialisiert hat. Paul und Käthe sind ein eingespieltes Team – auch bei schwierigen Fällen: Als Paul von Pflegeleiterin Hildegard (Mariele Millowitsch) zu einer Wachkoma-Patientin gerufen wird, die nach fünf Jahren überraschend aufgewacht ist, unterbricht er seine freien Tage und die Vorbereitung auf die Ankunft seiner Frau Erina (Nadja Bobyleva), eine Star-Ballerina, die er schmerzlich vermisst. Leider gibt es für das Unfallopfer Maria (Muriel Baumeister) wenig Aussicht auf eine Rückkehr in ihr altes Leben: Ihr Ehemann Johannes (Stephan Szász) lebt seit zwei Jahren mit einer anderen Frau, die für die achtjährige Tochter jetzt die „Mama“ ist. Nun sind Paul und Käthe gefordert, damit Maria ihren Kampfgeist nicht wieder verliert.

„Käthe und ich” (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste, produziert von Ivo-Alexander Beck. Showrunnerin ist Brigitte Müller, die auch das Drehbuch schrieb. Regie führt Philipp Osthus. Für die Redaktion zeichnen Sascha Mürl und Sascha Schwingel (ARD Degeto) verantwortlich.

Copyright: Christiane Pausch Fotografie

Drehstart für den neuen rbb-"Polizeiruf 110: Heimatliebe" mit Maria Simon und Lucas Gregorowicz

Polizeiruf 110: Heimatliebe

mit Maria Simon und Lucas Gregorowicz

Im Sommer waren die Dreharbeiten für den neuen “Polizeiruf 110: Heimatliebe” vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Gedreht wurde unter anderem in Nauen und Beelitz. Regie führte Christian Bach, das Drehbuch stammt ebenfalls von ihm.

Der Inhalt
Eines Nachts werden bei einem Großbrand alle Kühe eines Familienbetriebs getötet. Der Verdacht: Brandstiftung. Auf dem Bauernhof in Zimowe Pole nahe der Oder lebt Wojciech Sekula (Grzegorz Stosz) mit seinem Sohn Tomasz (Joshio Marlon) und seiner Frau Jenny (Anna König). Jenny ist unglücklich in dem kleinen polnischen Dorf, würde den Hof am liebsten verkaufen und neu anfangen. Doch ihr Mann ist nicht für die Idee zu begeistern.

Der Fund eines abgetrennten Fingers auf einem nahe gelegenen Feld ruft Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) auf den Plan, Olga Lenski (Maria Simon) ist bei der Geiselnahme eines Gerichtsvollziehers im Dorf Falkenhain im Einsatz. Dort erlebt Olga eine Begegnung der besonderen Art. Sie trifft auf den früheren Lebensgefährten ihrer Mutter, Roland Seedow (Hanns Zischler). Der erfolgreiche Kunsthändler ist zu Olgas Erstaunen inzwischen Bürgermeister von Falkenhain und lebt dort mit seiner Mutter Helena Seedow (Gudrun Ritter).

Als kurze Zeit später Bauer Wojciech Sekula überfallen wird und stirbt, stellt sich die Frage, ob die Ereignisse miteinander zusammenhängen. Wer hasst die Familie Sekula so sehr, dass er über Leichen geht? Die Kommissare finden zunächst keine belastbaren Spuren – nur Hinweise auf deutsche Stimmen am Tatort und ein fingiertes Autokennzeichen. Unter Verdacht gerät der ältere Bruder des Toten, Andrzej Sekula (Marcin Pietowski), der als einziger ein Motiv zu haben scheint. Adam ist genervt von Olga, weil sie immer noch keinen Babysitter gefunden hat. Er findet, dass Olga ihr Privatleben gefälligst in den Griff bekommen sollte. Weitere Rollen spielen: Waldemar Kobus, Fritz Roth, Robert Gonera, Katharina Bellena, Klaudiusz Kaufmann, Tadeusz Chudecki u. a.

Der “Polizeiruf 110: Heimatliebe” ist eine Produktion der EIKON Media GmbH im Auftrag des rbb für Das Erste. Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/programm/2018/08/20180827-drehstart-polizeiruf-heimatliebe.html

Bild: rbb/Oliver Feist
Filmteam bei den Dreharbeiten (v. li. n. re.): Produzent Mario Krebs, Schauspieler Joshio Marlon, Regisseur Christian Bach, Schauspieler Lucas Gregorowicz und Schauspielerin Maria Simon

Drehstart - Die Eifelpraxis

Die Eifelpraxis 8 & 9

Erste Klappe für Rebecca Immanuel und Simon Schwarz in der Fortsetzung des ARD-Degeto-Erfolgsformats

Im Sommer fanden die Dreharbeiten zu zwei neuen Filmen der erfolgreichen ARD-Degeto-Medical-Reihe „Die Eifelpraxis” für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten” statt. Im Mittelpunkt stehen erneut Rebecca Immanuel als engagierte Versorgungsassistentin Vera Mundt und Simon Schwarz als Landarzt Dr. Chris Wegner, der inzwischen die beherzten Alleingänge seiner couragierten Mitarbeiterin mehr als zu schätzen weiß.

In weiteren Rollen sind in den Folgen 8 und 9 der „Eifelpraxis” Karolina Lodyga, Tom Böttcher, Mascha Schrader, Janek Rieke, Tom Keune, Anja Schneider u.v.m. zu sehen.

Zu den Inhalten:
„Die Eifelpraxis – Herzenssachen” (AT)
Vera (Rebecca Immanuel) ist durch ihren Job in der Eifelpraxis an Multitasking gewöhnt. Privat steht sie mehreren Krisen gegenüber: Ihr Sohn Paul (Tom Böttcher) ist auf Abstand gegangen. Die Affäre ihrer Freundin Danuta (Karolina Lodyga) sorgt für Gerüchte und Fritz (Dennis Hofmeister), der beste Freund von Daniels kleinem Bruder Sören (Yuri Völsch), erleidet einen plötzlichen Atemstillstand. Nach ersten Untersuchungen scheint körperlich alles normal. Doch diese Diagnose reicht Vera nicht. Die erfahrene Versorgungsassistentin vermutet hinter der wiederkehrenden Herzschwäche eine seltene Erbkrankheit, das sogenannte Brugada-Syndrom. Als der Jugendliche zudem unter enormen seelischen Druck gerät, weil er erfährt, dass sein Vater (Andreas Pietschmann) mutmaßlich Schuld hatte an Sörens Unfall und der Fahrerflucht verdächtigt wird, kollabiert er erneut. Gemeinsam mit ihrem Chef Chris (Simon Schwarz) und Dr. Julia Hamacher (Anja Schneider) will Vera nun so schnell wie möglich handeln und strebt eine lebensrettende OP an.

„Die Eifelpraxis – Körper und Geist” (AT)
Vera (Rebecca Immanuel) ist glücklich: Paul (Tom Böttcher) wohnt wieder mit ihr und Mia (Mascha Schrader) unter einem Dach. Allerdings haben sich die Vorzeichen geändert: Da Paul einen Anteil zur Miete beiträgt, erhebt er selbstbewusst Ansprüche bei der Neuvergabe der Zimmer. Auch Mia will nicht hintenanstehen. Schon bald erkennt Vera ihr protestierendes Nesthäkchen nicht wieder! In der Eifelpraxis bekommt es die Versorgungsassistentin mit einer verstockten Familie zu tun. Während ihres Hausbesuches bei der lungenkranken Bäuerin Bärbel Kuhn (Gitta Schweighöfer) fallen Vera seltsame Ausfallerscheinungen deren Sohnes auf: Simon (Enno Hesse), der den Hof fast im Alleingang bewirtschaftet, zeigt Symptome der Nervenkrankheit MS. Nur auf Druck seiner hochschwangeren Frau Lena (Christin Nichols) lässt er sich von Chris (Simon Schwarz) untersuchen. Dem Ernst der Lage will sich Simon nicht stellen. Erst als Vera dahinterkommt, unter welcher Last der junge Mann wirklich leidet, kann sie helfen.

„Die Eifelpraxis” ist eine Produktion der UFA FICTION (Produzent: Markus Brunnemann, Ausführende Produzentin: Dorothea Goldstein, Producerin: Brit-Jeanette Grundel) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führt Kerstin Ahlrichs nach den Drehbüchern von Martina Mouchot und Kirsten Peters. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

Fotocredit: ARD Degeto/Hans-Joachim Pfeiffer