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Die Drei von der Müllabfuhr 5&6

In Berlin haben am 6. Oktober 2020 die Dreharbeiten für die beiden neuen Filme der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ begonnen. Die fünfte Folge trägt den Titel „Die Streunerin“ (AT) und demonstriert lebensnah die Helfernatur von „Käpt’n“ Werner Träsch alias Uwe Ochsenknecht: Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) müssen sie einer jungen Obdachlosen aus der Patsche helfen. In „Ist das Kunst oder kann das weg“ (AT) geraten unsere drei Helden in die hippe Berliner Kunstszene – und überzeugen durch kreative Problemlösungen.

In weiteren Rollen sind u. a. Rainer Strecker, Adelheid Kleineidam, Martin Glade, Frank Kessler, Axel Werner und Laura Louisa Garde zu sehen. In Episodenrollen spielen Martin Brambach, Carolin Garnier, Silke Geertz, Winnie Böwe, Dominik Maringer, Nicolas Rathod u. v. a.

Zu den Inhalten:

„Die Drei von der Müllabfuhr: Die Streunerin“ (AT)
„Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht) fehlt es manchmal zwar an Feingefühl, aber das Herz trägt er am richtigen Fleck! Werner möchte der jungen Obdachlosen Luna (Carolin Garnier) helfen, die sich in den Hinterhöfen des Kiezes versteckt. Zusammen mit seinen Kollegen Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) gewinnen sie langsam ihr Vertrauen. Doch um Luna zu unterstützen, muss das Trio erst herausfinden, wovor die verängstigte Jugendliche wegläuft. Obendrein stehen die Müllwerker bei ihrer täglichen Arbeit selbst unter Beobachtung: Dorn (Rainer Strecker) hat ihnen den Unternehmensberater Felsenhain (Martin Brambach) zugewiesen, der jede Tonnenleerung in seinem Laptop dokumentiert. Dass ihm der Fachfremde auf die Finger schaut, gefällt dem Käpt‘n ebenso wenig wie dessen schnöselige Art. Schon bald merkt Werner aber, dass ihn mit dem ungebetenen Gast etwas Trauriges verbindet.

„Die Drei von der Müllabfuhr: Ist das Kunst oder kann das weg“ (AT)
Käpt‘n Werner Träsch kann manchmal über seine kernigen Kollegen nur staunen. Ralle fachsimpelt über Kunst, sein Chef Dorn hätte gerne Malerei studiert und Speckis Schwester Eddi (Silke Geertz) eröffnet gerade eine hippe Pop-Up-Galerie. Dort bekommen die Müllwerker den Sonderauftrag, den Sperrmüll der Vormieter zu entsorgen. Leider fehlt nach der hektischen Räumaktion ein Teil der zentralen Kunstinstallation. Wenn das bis zur Vernissage am nächsten Tag nicht auftaucht, fällt die ganze Ausstellung flach und Eddi ist ruiniert. Käpt’n Träsch versteht zwar wenig von moderner Kunst, aber viel von kreativen Problemlösungen. Zusammen mit Specki (Frank Kessler) macht er sich daran, das fehlende Teil aufzutreiben.

Bild: ARD Degeto / Britta Krehl

Polizeiruf 110 MONSTERMUTTER

Polizeiruf 110: Monstermutter

Seit dem 8. September laufen die Dreharbeiten für den neuen “Polizeiruf 110: Monstermutter” (AT) vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Christian Bach schrieb das Drehbuch und führt Regie. Drehorte sind unter anderem Frankfurt (Oder), Slubice und Berlin.

Der letzte Fall von Olga Lenski

Nach reiflicher Überlegung hat Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski (Maria Simon) entschieden, sich beruflich neu zu orientieren und ihren Dienst zu quittieren. Die Entscheidung ist ihr nicht leicht gefallen, der Einzige, den sie darüber informiert hat, ist ihr Dienststellenleiter Karol Pawlak (Robert Gonera). Ihr ursprünglicher Plan, mit ihrer Tochter Alma den angestauten Resturlaub abzubummeln, um sich danach kurz und schmerzlos von ihren Kollegen zu verabschieden, wird durch eine akute Gefahrensituation durchkreuzt: In Frankfurt (Oder) kommt es zu einem brutalen, tödlichen Übergriff auf eine Jungendamtsmitarbeiterin, so dass Karol Pawlak Olga aus ihrem Urlaub zurückbeordert.

Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) ist wütend und enttäuscht, als er erfährt, dass seine Partnerin ihren Job an den Nagel hängt. Wann hatte sie vor, ihm das zu sagen? Sein Vertrauen in seine Kollegin ist erschüttert, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden. Doch Adam weiß, dass er auf Olga bei diesem Fall nicht verzichten kann. Die junge Täterin, deren Identität und Motiv zunächst nicht bekannt sind, ist flüchtig. Sie scheint extrem gewaltbereit und gefährlich zu sein.

Als das Fluchtauto gefunden wird, gibt es eine erste Spur, die zur Identität der Täterin führt: Es handelt sich um eine gewisse Louisa Bronski (Luzia Oppermann), die am Morgen der Tat nach zweijähriger Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen wurde. Die einzige Person, die Lenski und Raczek befragen können, ist die Mutter, Nicole Bronski (Jule Böwe), die zu ihrer Tochter während ihrer Haftstrafe aber keinen Kontakt hatte.

Zu den wenigen Personen, die Louisa im Gefängnis besucht haben, gehört ein Anwalt namens Hannwacker (Rainer Strecker), den Olga Lenski aufsucht, um herauszufinden, wo sich die Flüchtige aufhalten könnte. Doch Olga kehrt von der Befragung nicht zurück und Adam und seine Kollegen machen sich ernsthafte Sorgen, weil sie auch auf ihre Anrufe nicht reagiert. Als die Polizei den Anwalt schwer verletzt mit einer Schusswunde bewusstlos in seiner Kanzlei findet, ist klar, dass Olga Lenski in Gefahr ist. Wo ist Olga, wurde sie etwa Opfer einer Entführung?

Zum Darstellerteam gehören weiterhin Fritz Roth, Robert Gonera, Klaudiusz Kaufmann, Natalia Bobyleva u. a.

Der “Polizeiruf 110: Monstermutter” (AT) ist eine Produktion der Eikon Media GmbH im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg für Das Erste. Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Bild: rbb/Oliver Feist

Projekt_Käthr

Käthe und ich 5&6

Drehstart für zwei neue Filme der Reihe “Käthe und ich”

Aktuell laufen die Dreharbeiten für zwei neue Filme der “Endlich Freitag im Ersten”-Reihe “Käthe und ich”. In “Der Narzisst” (AT), dem fünften Film der Reihe, unterstützen Psychologe Paul (Christoph Schechinger) und Tierarzt Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) Tierarzthelferin Jasmina (Anna Hausberg), die ihrem Halbbruder mit einer Teilleberspende das Leben retten möchte. In “Das Adoptivkind” (AT) will Paul herausfinden, warum der zwölfjährige Ben Lügengeschichten verbreitet und wird dabei selbst mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Worum geht es in “Käthe und ich: Der Narzisst” (AT)?
Tierarzthelferin Jasmina ist völlig durcheinander: Ihr Halbbruder Roman (Nico Ramon Kleemann) ist schwer krank und kann nur durch eine Teilleberspende überleben. Jasmina ist die Einzige, die ihn retten kann und hat Angst, dass Roman ihre Spende ablehnt. Denn: Sie kennen sich kaum. Ihr gemeinsamer Vater, der erfolgreiche Theaterschauspieler Fritz Thomas (Uwe Ochsenknecht), hat den Kontakt zu seiner Tochter und deren Mutter Renate Thomas (Annedore Kleist) vor langer Zeit abgebrochen. Jasmina bittet Paul um Hilfe, weil sie weiß, dass Roman Hunde liebt. Gemeinsam mit Käthe soll er ihren Halbbruder darin bestärken, ihre Lebendspende anzunehmen. Doch warum ist Jasmina so darauf besessen, Roman zu helfen, obwohl sie ihn kaum kennt? Auch Tierarzt Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) macht sich Sorgen. Er ist davon überzeugt, dass Jasmina in erster Linie um die Aufmerksamkeit ihres Vaters kämpft, den sie in ihrer Kindheit so sehr vermisst hat und den sie abgöttisch bewundert.

Worum geht es in “Käthe und ich: Das Adoptivkind” (AT)?
Schulleiterin Dr. Madaki (Thelma Buabeng) ruft Paul mit seiner Käthe zur Hilfe. Der zwölfjährige Ben (Oskar Netzel) wird von seinen Mitschülern gehänselt und tyrannisiert. Der einst beliebte Schüler soll Lügengeschichten über seine Klassenkameraden verbreiten. Ben selbst beteuert seine Unschuld. Paul erfährt von Bens Deutschlehrer Dominik (Moritz Otto), dass dieser ein Adoptivkind ist: Seine 18-jährige Schwester Luisa (Anna-Lena Schwing) gesteht, in Kindheitstagen eifersüchtig auf ihn gewesen zu sein, da sie nicht mehr die Nummer eins bei Papa Vincent (Matthias Paul) war. Bei Ben werden unterdessen Hämatome am ganzen Körper festgestellt. Wer hat ihm das angetan und was geschah in der einen Nacht, als Ben am nächsten Morgen plötzlich sein Verhalten änderte? Hat Luisa etwas damit zu tun?

Vor und hinter der Kamera
In weiteren Rollen sind u. a. Mariele Millowitsch als Pflegerin Hildegard, Mona Pirzad als Jule, Ulrich Friedrich Brandhoff als Eric, Ben Braun als Aaron, Nadja Bobyleva als Erina und Thelma Buabeng als Dr. Kira Madaki zu sehen. In Episodenrollen spielen Uwe Ochsenknecht, Anna-Lena Schwing, Katharina Heyer, Hildegard Schroedter, Julia Bremermann, Kamilla Senjo u. v. a.

Die Bavaria-Fiction-Produktion wird noch bis zum 8. Oktober 2020 in Waren an der Müritz, Biesenthal und Berlin gedreht.

“Käthe und ich” ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Produzenten sind Oliver Vogel und Brigitte Müller, die auch Showrunnerin ist und die Drehbücher schrieb. Producer ist Karsten Günther. Regie führt Oliver Liliensiek. Für die Redaktion zeichnet Sascha Mürl (ARD Degeto) verantwortlich.

Bild: ARD Degeto/Britta Krehl

Drehstart - Frau Sonntag bewährt sich (AT)

Frau Sonntag bewährt sich (AT)

“Endlich Freitag im Ersten”: Drehstart für den neuen ARD-Degeto-Film “Frau Sonntag bewährt sich” (AT) mit Mariele Millowitsch in einer außergewöhnlichen Rolle

Am 2. September 2020 haben in Köln die Dreharbeiten zu dem „Endlich Freitag im Ersten“-Film “Frau Sonntag bewährt sich” (AT) begonnen. Das Besondere des Films: Er dreht sich um Bewährungshilfe, ein Thema, das so bislang im deutschen Fernsehen noch nicht gezeigt wurde. In der Hauptrolle ist Mariele Millowitsch zu sehen, in den Neben- und Episodenrollen Bruno Cathomas, Nadja Becker, Jasmin Schwiers und Christian Grashof. Regie führt Oliver Schmitz, das Drehbuch schrieb Sebastian Orlac. Die Dreharbeiten dauern bis 2. Oktober.

Inhalt: Klara (Mariele Millowitsch) ist eine gestandene Frau, die als Bewährungshelferin in Köln arbeitet. Sie ist fest davon überzeugt, dass alle Menschen eine zweite Chance verdienen. Vielleicht, weil sie nie eine bekommen hat. Aufgewachsen in Heimen und Pflegefamilien hat sie es nicht gelernt, eine Bindung einzugehen. Nicht mal zu Richter Thomas Aschenbach (Bruno Cathomas), mit dem sie eine Langzeitaffäre hat. Klara ist es gewohnt, dass man sie oft nach Strich und Faden belügt. Den kleinen Drogendealer durchschaut sie ebenso wie Merle Scheffler (Nadja Becker), eine ehemalige Firmenchefin, die wegen Insolvenzverschleppung eine Bewährungsstrafe bekommen hat und nun die Bewährungsauflagen verletzt. Merle hält sich für unschuldig, dabei hat sie für ihre Angestellten nicht mal die Sozialbeiträge bezahlt. Klara reicht‘s! Auch durch den 80-jährigen Rudi (Christian Grashof), der nach langer Haft wieder in die Freiheit soll, kommt Klara an ihre Grenzen: Dieser Mann weiß mehr über sie, als er zugeben will. Klara findet heraus, dass Rudi am Tod ihrer Mutter beteiligt war. Aber das ist bei weitem noch nicht die ganze Wahrheit …

Bild: ARD Degeto/Frank Dicks

Drehstart für die neue ARD-Degeto/rbb-Produktion "Krauses Zukunft"

Krauses Zukunft

Am 8. September 2020 fiel in Templin die erste Klappe für den Fernsehfilm “Krauses Zukunft” mit dem beliebten Schauspieler Horst Krause. “Krauses Zukunft” ist der achte Teil der charmanten Filmreihe. Bernd Böhlich schrieb wieder das Drehbuch und führt Regie. Gedreht wird bis zum 9. Oktober 2020 in Gröben bei Potsdam, Ihlow (Oberbarnim) und Berlin.

Inhalt: “Warum kann nicht einfach alles so bleiben, wie es ist?” fragt Krause am Anfang der Geschichte. Empört realisiert er beim Sonntagsessen, dass Paula (Pauline Knof) die Speisekarte des Gasthofs verändert hat und nun vegetarische Speisen anbietet. Wütend reagiert er auf Bürgermeister Stübners (Boris Aljinovic) Idee, Schönhorst zu einem Urlauberdorf umzugestalten. Alle im Ort sprechen von der Zukunft, haben sich alle gegen ihn verschworen? Staatssekretärin Hummel (Rosa Falkenhagen) hat ein Auge auf Krauses Weiden geworfen. Der trockene Acker, der den Pferden kaum noch Nahrung gibt, wäre ein idealer Standort für Windräder. Meta (Angelika Böttiger) will das Kaufangebot annehmen, doch Krause ist strikt dagegen. Im Streit mit seiner Schwester steht er allein da: Elsa (Carmen-Maja Antoni) hat dazu keine Meinung. Als Krause der Sängerin Fanny (Manon Straché) wieder begegnet, lernt er ihren betagten Vater (Herbert Köfer) kennen. Was hat der Hundertjährige für eine Perspektive, wenn der Kohle-Tagebau sein Haus verschlingt? Langsam beginnt Krause zu begreifen, dass er für die Zukunft etwas tun muss. Was muss sich ändern, damit alles so bleiben kann, wie es ist?

Erstmals finden die Dreharbeiten ohne Tilo Prückner statt. Sein plötzlicher Tod bedeutet für das Team einen großen Verlust. Regisseur und Autor Bernd Böhlich: “Der Tod von Tilo Prückner hat mich tief getroffen. Ein unersetzbarer Schauspieler und Kollege. Hartnäckig in der Sache, freundlich im Umgang, wach für alle Dinge des Lebens. Seine Rolle kann niemals umbesetzt werden.”

Bild: rbb/ARD Degeto/Arnim Thomaß

Tatort: Züri brännt

Schweizer Tatort

Die Schauspielerinnen Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler sind das neue “Tatort”-Duo aus der Schweiz. Als Ermittlerinnen Isabelle Grandjean und Tessa Ott waren sie am 18.10.2020 zum ersten Mal im Ersten zu sehen.

Bild: ARD Degeto/SRF/Sava Hlavacek

Glück kommt selten allein

Glück kommt selten allein

30 Jahre nach dem Mauerfall treffen Erzieherin Katharina (Valerie Niehaus) und Auswanderer Juri (Dirk Borchardt) in ihrer Heimatstadt Eisenach wieder aufeinander. Die Anziehung zwischen den beiden ist genauso stark wie früher – doch inzwischen hat Katharina einen Mann und zwei Kinder. Seit Dienstag, 11. August 2020, entstehen in Berlin und Eisenach zwei Filme für die neue “Herzkino”-Reihe mit dem Arbeitstitel “Glück kommt selten allein”. Neben Valerie Niehaus und Dirk Borchardt stehen Ernst Stötzner, Susanna Simon, Max Hopp, Christian Erdmann, Winnie Böwe, Ulrike Krumbiegel und viele andere vor der Kamera. Regie führt Francis Meletzky nach dem Drehbuch von Georg Weber.

Im ersten Film “Zweier mit Schwalbe” muss Katharina einsehen, dass es so nicht weitergehen kann: Schon seit Jahren kümmert sie sich um den ehemaligen Tierarzt Willi (Ernst Stötzner). Doch der überzeugte Marxist wird zunehmend wunderlich und bringt sich immer wieder in brenzlige Situationen. Für Katharina, die in Eisenach einen Kindergarten leitet, ist Willis Betreuung nicht länger allein zu stemmen. Jetzt muss endgültig sein Sohn Juri ran. Allerdings gibt es zwischen Katharina und Juri noch eine offene Rechnung: 1989 wollten die beiden Verliebten in Prag gemeinsam über den Zaun der Deutschen Botschaft klettern und aus der DDR fliehen. Katharina wagte den Schritt jedoch nicht und blieb zurück, während Juri nach Kanada auswanderte. Als die beiden sich nun 30 Jahre später gegenüberstehen, springt der Funke zwischen ihnen sofort wieder über. Dabei passt gerade nichts weniger in Katharinas Leben – schließlich ist sie inzwischen mit Georg (Max Hopp) verheiratet und Mutter zweier Kinder.

Katharinas Leben könnte in “Dreier ohne Anfassen” so viel einfacher sein, würde ihr Juri nicht ständig über den Weg laufen. Zu allem Übel hat ihre Freundin Sybille (Susanna Simon) auch noch einen Narren an dem Auswanderer gefressen. Als Katharina die beiden nach einer durchfeierten Nacht gemeinsam mit Juris altem Freund Christian (Christian Erdmann) im Bett erwischt, rast sie vor Eifersucht. Sybille gegenüber gibt sie das allerdings nicht zu. Unterdessen macht Juri auf dem Wochenmarkt Bekanntschaft mit Katharinas Sohn Paul (Sebastian Schneider). Dadurch wird Katharinas Situation zunehmend verzwickt. Denn sie hütet ein Geheimnis, von dem weder Juri noch Georg etwas ahnen. Nun droht es nach 30 Jahren doch noch aufzufliegen.

“Glück kommt selten allein” wird im Auftrag des ZDF von der Producers at Work GmbH (Produzent: Christian Popp) produziert. Die Redaktion im ZDF haben Wolfgang Grundmann und Anika Kern. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis 11. Oktober 2020. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Bild: ZDF/Christiane Pausch
Katharina (Valerie Niehaus), Willi (Ernst Stötzner), Juri (Dirk Borchardt)

Wer rettet Emily

Wer rettet Emily?

Drehstart für ZDF-Fernsehfilm der Woche “Wer rettet Emily?”

Als die neunjährige Emily unheilbar erkrankt, setzen sich die Eltern bei einem Pharmaunternehmen für die vorzeitige Herausgabe eines Medikaments ein. In Berlin und Umgebung haben die Dreharbeiten für den ZDF-Fernsehfilm der Woche mit dem Arbeitstitel “Wer rettet Emily?” begonnen. Das Drehbuch thematisiert im Bereich der Medikamentenentwicklung einen möglichen “Compassionate use” (Einsatz nicht zugelassener Medikamente am Patienten). Es basiert auf wahren Begebenheiten und stammt aus der Feder von Jörg Tensing. Regie führt Elmar Fischer. In den Hauptrollen spielen Lisa Maria Potthoff, Christian Erdmann, Annika Blendl und Jasmin Kraze.

Bei der neunjährigen Emily (Jasmin Kraze) wird eine seltene, bislang unheilbare Krankheit diagnostiziert. Bei Recherchen finden ihre Eltern Nicole (Annika Blendl) und Michael Wagner (Christian Erdmann) heraus, dass ein kleines Berliner Pharmaunternehmen an einem Medikament forscht, das in Asien bereits an Menschen getestet wurde. Angeblich soll es den Verlauf der Krankheit verlangsamen, möglicherweise sogar stoppen. Die Wagners fordern daher von der neuen Vorsitzenden des Unternehmens, Dr. Julia Schemmel (Lisa Maria Potthoff), eine Studie an Kindern in Deutschland sowie die vorzeitige Herausgabe des noch nicht marktreifen Medikaments. Doch als neuer CEO soll Julia das Unternehmen konsolidieren, und sie selbst hat das Ziel, es bald an die Börse zu bringen. Die Risiken für das Unternehmen sind groß und könnten im schlimmsten Fall zur Einstellung des Produktes führen – die Entwicklung eines wirksamen Medikaments würden sich weiter verzögern.

“Wer rettet Emily?” ist eine Produktion von Cinecentrum Berlin im Auftrag des ZDF. Produzentin ist Doris Büning, die Redaktion im ZDF hat Esther Hechenberger.

Bild: ZDF/Volker Roloff
Dr. Julia Schemmel (Lisa Maria Potthoff), Nicole Wagner (Annika Blendl), Emily Wagner (Jasmin Kraze) und Michael Wagner (Christian Erdmann)

André Kaczmarczyk wird neuer "Polizeiruf 110"-Kommissar in Brandenburg

Polizeiruf 110

André Kaczmarczyk wird neuer “Polizeiruf 110″-Kommissar in Brandenburg

Der Schauspieler André Kaczmarczyk ermittelt ab 2021 als neuer Kriminalhauptkommissar an der Seite von Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) im “Polizeiruf 110″ des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus: “André Kaczmarczyk beeindruckt mit seiner schauspielerischen Leistung in ganz unterschiedlichen Rollen bereits das Theaterpublikum. Wir freuen uns sehr, dass er nun auch für unsere Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer als neuer Kommissar im ‘Polizeiruf 110′ des rbb zu sehen sein wird. Wir schauen gespannt und erwartungsfroh auf die gemeinsame Arbeit mit ihm und Lucas Gregorowicz.”

André Kaczmarczyk wurde 1986 in Suhl in Thüringen geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Als freier Schauspieler spielte er am Volkstheater Rostock, Maxim Gorki Theater Berlin und an der Schaubühne am Lehniner Platz. Nach einem mehrjährigen Engagement am Staatsschauspiel Dresden wurde er 2016 Ensemblemitglied des Düsseldorfer Schauspielhauses. Hier war André Kaczmarczyk u. a. bereits als Enkidu im Epos “Gilgamesh” (Regie: Roger Vontobel) und in der Titelrolle von Camus’ “Caligula” (Regie: Sebastian Baumgarten) zu erleben. Zurzeit ist er u. a. als Fabian in Erich Kästners gleichnamigem Theaterstück (Regie: Bernadette Sonnenbichler), in “Lazarus” von David Bowie und Enda Walsh (Regie: Matthias Hartmann) und in der Inszenierung “Das Dschungelbuch” (Regie: Robert Wilson) zu sehen.

2018 wirkte er im Film “Lindenberg! Mach dein Ding!” (Regie: Hermine Huntgeburth) mit, zuvor stand er für mehrere Kurzfilme vor der Kamera, u. a. “Wildwechsel” (Regie Maria-Anna Rimpfl) und “Born Ready” (Regie: Anna Hoffmann). Im Fernsehen war er u. a. in den Produktionen “Die Chefin – Glück” (Regie: Florian Kern), “37 Days” (Regie: Justin Hardy) und “Allerleirauh” (Regie: Christian Theede) zu sehen.

Für seine schauspielerische Leistung erhielt André Kaczmarczyk zweimal in Folge den Publikumspreis “Gustaf”. Jüngst wurde er in der Zeitung “Welt am Sonntag” zum Besten Schauspieler in Nordrhein-Westfalen gewählt. 2018 erhielt er den Förderpreis für Darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf.

Schauspieler André Kaczmarczyk: “Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Lucas Gregorowicz und dem gesamten ‘Polizeiruf’-Team des rbb. Es war eine absolute Überraschung im besten Sinne, dass ich für die Rolle ausgewählt wurde und nun blicke ich neugierig und gespannt auf diese neue Herausforderung. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und das Interesse an meiner Person.”

André Kaczmarczyk folgt auf Maria Simon, die die Rolle der Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski seit 2011 spielt. Sie wird den “Polizeiruf 110″ des Rundfunk Berlin-Brandenburg Ende des Jahres 2020 nach ihrem 18. Fall verlassen, da sie sich neuen Aufgaben widmen möchte.

Lucas Gregorowicz sorgt für Kontinuität, er bleibt für den rbb-“Polizeiruf 110″ im Einsatz. Gregorowicz steht seit 2015 als Kriminalhauptkommissar Adam Raczek für den “Polizeiruf 110″ aus Brandenburg vor der Kamera. Lenski und Raczek ermitteln bis Ende 2020 noch in einem Fall gemeinsam. Im Frühjahr 2021 wird Raczek in einer Solo-Ermittlung zu sehen sein. Für Herbst 2021 ist die Ausstrahlung des ersten “Polizeiruf 110″ von der deutsch-polnischen Grenze mit dem Duo Gregorowicz-Kaczmarczyk geplant.

Bild: rbb/Jeanne Degraa

Drehstart - Der Zürich-Krimi

Der Zürich-Krimi 11 + 12

Seit dem 30. Juni 2020 sind Christian Kohlund und Ina Paule Klink nach der durch die Corona-Pandemie bedingten 15-wöchigen Drehunterbrechung wieder unter der Regie von Roland Suso Richter im Einsatz für die Gerechtigkeit. Im elften und zwölften Teil der überaus beliebten DonnerstagsKrimi-Reihe stehen ein kleines, abgelegenes Bergdorf im Engadin und eine altehrwürdige Uhrenmanufaktur in der kosmopolitischen Metropole an der Limmat im Mittelpunkt des Geschehens. “Borchert und die Zeit zu sterben” (AT) führt den knorrigen “Anwalt ohne Lizenz” Thomas Borchert und Kanzleichefin Dominique Kuster in die familiären Untiefen einer alteingesessenen Züricher Uhrenmanufaktur. In “Borchert und das eiskalte Herz” (AT), Film 12, werden die beiden mit einem mysteriösen, lange zurückliegenden Fall konfrontiert, der Borchert bei seinen Nachforschungen in den Schweizer Bergen in tödliche Gefahr bringt.

In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Reto Zanger, Susi Banzhaf als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Lieblingstaxler Beat Bürki und Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi zu sehen. In Episodenrollen spielen Siemen Rühaak, Lena Stolze, Kyra Sophia Kahre, Max von Pufendorf, Remo Euler, Eugenie Anselin, Wolf Danny Homann, Tilo Nest, Florian Thunemann, Konstantin Marsch u. v. a. Die Dreharbeiten laufen bis zum 16. August 2020.

Zu den Inhalten:

“Der Zürich-Krimi: “Borchert und die Zeit zu sterben” (AT) Die junge Uhrmacherin Anna Sutter (Eugenie Anselin) ist geschockt: Ihr unerwartet verstorbener Vater hat sie zum Vorteil ihrer beiden jüngeren Halbbrüder René (Konstantin Marsch) und Michel (Wolf Danny Homann) aus der Erbfolge der berühmten Uhrenmanufaktur Sutter & Valois ausgeschlossen. Ihre Anwälte Dominique Kuster (Ina Paule Klink) und Thomas Borchert (Christian Kohlund) raten Anna von einer Anfechtung des Testaments ab und zu einer Aussprache mit René, denn Michels Unterstützung hätte sie. Danach ist auch René tot und Anna die einzige Verdächtige. Gerade das macht Borchert stutzig: Wenn etwas so eindeutig scheint, dann wurde das womöglich arrangiert! Schon bald findet der “Anwalt ohne Lizenz” heraus, dass ein Maulwurf bei Sutter & Valois etabliert wurde, um an Firmengeheimnisse zu kommen. Entschlossen geht Borchert dieser Spur nach und entdeckt Überraschendes.

“Der Zürich-Krimi: “Borchert und das eiskalte Herz” (AT) “Brosi ist unschuldig”: So lautet die Nachricht, die Dominique Kuster (Ina Paule Klink), übermittelt wird und die diese kaum glauben kann. Denn Franz Brosi (Siemen Rühaak), ihr erster Mandant, hatte mit einem umfassenden Mordgeständnis dafür gesorgt, dass sie ihn gar nicht erst zu verteidigen brauchte. Neugierig geworden, sucht sie mit Borchert (Christian Kohlund) Brosi kurz nach Weihnachten im Gefängnis auf. Aber dieser erklärt die Behauptung für absurd. Borchert bohrt nach und stößt auf einige Ungereimtheiten, die ihn einen spontanen Entschluss fassen lassen: Er macht sich mit dem Bus auf den Weg in ein Bergdorf im Engadin und zu Brosis Frau Maria (Lena Stolze), um nachzuforschen. Als er schon enttäuscht aufgeben will, wird die einzige Zufahrt von einer Lawine verschüttet. Himmlische Fügung oder tödliche Gefahr?

“Der Zürich-Krimi” ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfond der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz “DonnerstagsKrimi im Ersten”. Regie führt Roland Suso Richter nach den Drehbüchern von Wolf Jakoby.

Foto: ARD Degeto/Tomáš Obermaier