Projekt_Käthr

Käthe und ich 5&6

Am 17. September und am 24. September um 20.15 Uhr zeigt Das Erste zwei neue Folgen der „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Käthe und ich“ mit Christoph Schechinger als Psychologe Paul in der Hauptrolle. In weiteren Rollen sind u.a. Mona Pirzad, Ulrich Friedrich Brandhof und Ben Braun zu sehen. In Episodenrollen spielen Uwe Ochsenknecht, Anna Hausberg, Hildegard Schroedter, Julia Bremermann u.v.a.

„Käthe und ich – Im Schatten des Vaters“ (Ausstrahlung 17.9.)
Unbeschwert sein wie andere Jugendliche, das kann Roman (Nico Ramon Kleemann) leider nicht: Der 18-jährige leidet unter einer lebensgefährlichen Lebererkrankung. Eine dringend benötigte Organspende, die ihm seine Halbschwester Jasmina Thomas (Anna Hausburg) anbietet, will Roman trotz der dramatischen Lage nicht annehmen. Verzweifelt wendet sich Jasmina an den Psychologen Paul (Christoph Schechinger): Er und seine Therapiehündin Käthe sollen Roman überzeugen, ihr Angebot anzunehmen – auch wenn Jasmina ihre eigene Gesundheit damit in Gefahr bringt. Schon bald merkt der erfahrene Therapeut, dass hinter ihrem Angebot jedoch das falsche Motiv steckt: Es ist nämlich nicht Geschwisterliebe, sondern der Wunsch nach der Anerkennung ihres Vaters, des berühmten Theaterschauspielers Fritz Thomas (Uwe Ochsenknecht). Und der ist, wie Paul herausfindet, ein Narzisst, der sich zudem gerne aus der Verantwortung stiehlt. Dass er sich nicht als Spender anbietet, möchte Paul zwar nicht bewerten, es macht ihn aber auf die problematischen Familienbeziehungen aufmerksam. Eine so schwere Entscheidung wie eine Teilleberspende, über die zudem eine medizinische Kommission befinden muss, bedarf einer stabilen Basis. Um die zu schaffen, setzt Paul auf einen ganzheitlichen Ansatz, der auch Fritz in die Verantwortung nimmt. Als sich Romans Situation verschlechtert, bleibt dafür nur wenig Zeit.

„Käthe und ich – Das Adoptivkind“ (Ausstrahlung 24.9.)
Der zwölfjährige Ben (Oskar Netzel), vor kurzem noch beliebt, wird plötzlich von seinen Mitschülern gemieden und ausgegrenzt: Er redet mit niemandem mehr – und niemand mit ihm! Ben hat es sich mit allen verdorben, er soll verletzende Lügen per Mail und SMS verbreiten. Ben bestreitet die Vorwürfe – obwohl es eindeutige Belege gibt. Schulleiterin Dr. Kira Madaki (Thelma Buabeng) steht vor einem Rätsel und bittet Paul Winter (Christoph Schechinger) um Unterstützung. Der erfahrene Psychologe muss zunächst das Vertrauen des Jungen gewinnen, der konsequent jede Hilfe ablehnt. Mit seiner behutsamen Herangehensweise und der Unterstützung seiner Hündin Käthe bringt er Ben zum Sprechen. Als Paul herausfindet, dass sich auch Bens ältere Schwester Luisa (Anna-Lena Schwing) neuerdings seltsam verhält, spitzt sich die Frage zu, was in der Schule passiert ist. Während Paul immer tiefer in die Geschichte seines jungen Patienten eintaucht, muss er sich mit seiner eigenen Kindheit auseinandersetzen: Seine leibliche Mutter Alexandra Baumgarten (Julia Bremermann), die ihn als Baby zur Adoption freigegeben hat, möchte ihn nun kennenlernen. Für Paul ist das kein einfacher Schritt, denn er sieht in seiner Adoptivmutter Helga Winter (Hildegard Schroedter) seine Mama und will es dabei belassen. Auf Anraten seiner besten Freundin Jule (Mona Pirzad) lässt sich Paul schließlich auf ein Treffen ein. Durch die Begegnung erfährt er nicht nur etwas über sich, sondern lernt auch Ben besser zu verstehen. Denn es gibt etwas, dass ihn und seinen Patienten verbindet.

„Käthe und ich“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Produzenten sind Oliver Vogel und Brigitte Müller, die auch Showrunnerin ist und die Drehbücher schrieb. Producer ist Karsten Günther. Regie führt Oliver Liliensiek. Für die Redaktion zeichnet Sascha Mürl (ARD Degeto) verantwortlich.

Bild: ARD Degeto/Britta Krehl