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BERLIN BERLIN – Das Gastspiel im Admiralspalast Berlin wird verschoben

Die Revue BERLIN BERLIN lädt zum Tanz auf dem Vulkan

Das Gastspiel im Admiralspalast Berlin wird verschoben

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit

Das Gastspiel der Revue BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er Jahre, das ursprünglich vom 15. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021 in Berlin stattfinden sollte, muss aufgrund der bestehenden Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie verschoben werden. Die Ersatztermine stehen fest! Die große Revue der Goldenen 20er wird im Admiralspalast Berlin nun vom 14. Dezember 2021 bis 2. Januar 2022 zu erleben sein.

Bereits erworbene Tickets behalten für die analoge Show ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Kunden, die Tickets für die Shows an Silvester gekauft hatten, bitten wir, die Änderung des Wochentags bei diesen Shows in 2021 zu beachten: Die für Donnerstag, den 31.12.2020 gekauften Karten sind jetzt für Freitag, den 31.12.2021 gültig.

Karteninhaber, die online gebucht haben (z.B. tickets-direkt.de, eventim.de), werden in den nächsten Wochen von dem Anbieter kontaktiert, bei dem sie ihr Ticket gekauft haben, und erhalten eine konkrete Information über ihr neues Spieldatum (Tag, Uhrzeit). Wurden die Tickets anderweitig, z.B. an einer Vorverkaufsstelle gekauft, können die Kunden dort ihr neues Spieldatum einsehen. Weitere Informationen und eine Übersicht über die Ersatztermine stehen auch online unter www.berlinberlin-show.com.

Frei nach dem Motto: „Es geht doch nichts über einen kleinen Skandal!“ entwickelt BERLIN BERLIN einen atemberaubenden Sog der Nummern und Sensationen. Die zeitgemäß arrangierte Musik von Komponisten wie Friedrich Hollaender und Irving Berlin und Tänze wie Swing, Charleston und Lindy Hop lassen das Publikum die Ära der 20er Jahre neu erleben. Der Conférencier begrüßt und versammelt die Größen der Berliner Blütezeit von 1927 bis 1933 in einem Panoptikum an Szenen, das so provokant und schillernd ist wie die Dekade selbst: In einem Moment legt sich die Diva Marlene Dietrich mit der Nackttänzerin Anita Berber an, im nächsten landen der Dramatiker Bertolt Brecht und der Komponist Kurt Weill mit ihrer Dreigroschenoper einen unerwarteten Hit. Die unvergleichliche Josephine Baker versetzt die Zuschauer mit ekstatischen Bewegungen in Aufregung. Und die Comedian Harmonists erzählen, wie sie trotz ihres katastrophalen Starts zur Legende wurden. Schließlich jedoch finden Modernität, Innovationslust und Freiheit mit der Machtergreifung der Nazis auf der Bühne wie in der Realität ein jähes Ende. Der Mythos aber lebt weiter!

BERLIN BERLIN feierte im Dezember 2019 im Admiralspalast Berlin große Weltpremiere, wo die Revue drei Wochen lang vor ausverkauftem Haus spielte. Danach folgten umjubelte Gastspiele in München, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart. Produzent des Stücks ist die Mehr-BB Entertainment GmbH, zu der auch die BB Promotion gehört. Zu den bekanntesten Eigenproduktionen zählen u.a. die West Side Story, Richard O’Brien’s Rocky Horror Show, Carmen la Cubana und Bodyguard – Das Musical.

Bild: Christian Kleiner

beitrag

BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er

BERLIN BERLIN lädt zum Tanz auf dem Vulkan

Weltpremiere im Admiralspalast: Die große Show der Goldenen 20er kommt im Dezember nach Berlin und geht anschließend auf Deutschlandtournee

Paillettenkleider glitzern, heiße Melodien entfesseln zügellose Tänze und alle Grenzen verschwimmen im Dickicht der Nacht: Im Dezember feiert die neue Show BERLIN BERLIN Weltpremiere und entführt das Publikum in den brodelnden Kosmos der Goldenen 20er. Das Jahrzehnt ist en vogue wie nie. Jetzt trifft sich die Welt wieder im Admiralspalast, eines der legendärsten Revuetheater der Zeit: Ein charismatischer Conférencier und ein 30-köpfiges Ensemble wagen das Abenteuer auf Messers Schneide zwischen Wirtschaftskrise und Vergnügungslust. Mit pikanten Anekdoten aus der Hauptstadt des Lasters erleben große Stars eine brillante Renaissance – die Stilikone Marlene Dietrich, die legendären Entertainer der Comedian Harmonists und die Skandaltänzerin Josephine Baker, die mit ihren Charleston-Variationen die Massen provoziert. Funken sprühen, wenn die Revuegirls ihre Beine schwingen und das BERLIN BERLIN-Orchestra mit Glanznummern wie „Bei mir bist zu schön“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Puttin’ on the Ritz“ und „Mackie Messer“ zum heißen Tanz auf dem Vulkan einlädt.

BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er Jahre feiert am 19. Dezember 2019 Weltpremiere im Admiralspalast Berlin und ist dort bis zum 29. Dezember zu erleben. Im Anschluss ist die Revue ab Januar 2020 auch am Deutschen Theater München, im Musical Dome Köln, im Capitol Theater in Düsseldorf und im Theaterhaus Stuttgart zu Gast.

Die Nacht ist eine Sünde wert
Frei nach dem Motto: „Es geht doch nichts über einen kleinen Skandal!“ entwickelt BERLIN BERLIN einen atemberaubenden Sog der Nummern und Sensationen. Die zeitgemäß arrangierte Musik von Komponisten wie Friedrich Hollaender und Irving Berlin und Tänze wie Swing, Charleston und Lindy Hop lassen das Publikum die Ära der 20er Jahre neu erleben. Der Conférencier begrüßt und versammelt die Größen der Berliner Blütezeit von 1927 bis 1933 in einem Panoptikum an Szenen, das so provokant und schillernd ist wie die Dekade selbst: In einem Moment legt sich die Diva Marlene Dietrich mit der Nackttänzerin Anita Berber an, im nächsten landen der Dramatiker Bertolt Brecht und der Komponist Kurt Weill mit ihrer Dreigroschenoper einen unerwarteten Hit. Die unvergleichliche Josephine Baker versetzt die Zuschauer mit ekstatischen Bewegungen in Aufregung. Und die Comedian Harmonists erzählen, wie sie trotz ihres katastrophalen Starts zur Legende wurden. Schließlich jedoch finden Modernität, Innovationslust und Freiheit mit der Machtergreifung der Nazis auf der Bühne wie in der Realität ein jähes Ende. Der Mythos aber lebt weiter!

Die große Zeit der Revuen im Berliner Admiralspalast
Mit BERLIN BERLIN kehrt die große Revuetradition genau an den Ort zurück, an dem
Show-Geschichte geschrieben wurde: an den Berliner Admiralspalast. Im ausgehenden
19. Jahrhundert als Tummelplatz des städtischen Lebens mit Badetempel, Eislaufanlage und mehreren Restaurants konzipiert, entwickelte sich das Haus nach seinem Umbau ab 1923 unter der Leitung von Hermann Haller zum wahren Show- und Vergnügungspalast. In den 20er Jahren zählte es zu den drei großen Revuetheatern, die in die wilde Nacht hinein strahlten und täglich tausende Besucher anlockten. Die Berliner Bühnen waren ein Schmelztiegel der internationalen Avantgarde: mit prunkvoller Ausstattung, mit Tanz im atemberaubenden Tempo, schlagfertigen Conférenciers, Gesangs- und Kabaretteinlagen auf der Bühne und Gaumenfreuden in den Rängen. Touristen, Intellektuelle, Angestellte, Ladenmädchen und Straßenjungs – schlicht die ganze Welt – jubelte Revuen mit Titeln wie „Drunter und Drüber“ und „Schick und Schön“ zu.

Die „Roaring Twenties“ im zeitgemäßen Gewand
Das Kreativteam knüpft an diese Show-Tradition an. Autor Christoph Biermeier blickt auf einen reichen Erfahrungsschatz in der Auseinandersetzung mit den 20er Jahren. So gastierte seine Inszenierung der Comedian Harmonists mit großem Erfolg an deutschen Bühnen, u. a. am Nationaltheater Mannheim und Staatstheater Darmstadt. Daneben war er am Landestheater Salzburg mit der Bühnenfassung von Krieg der Träume betraut, die ebenfalls die Zeit zwischen den Weltkriegen thematisiert. Die britischen Musical Supervisor Gary Hickeson und Richard Morris sorgen im Bereich Arrangements und musikalische Umsetzung für den angemessenen Sound der Show. Hickeson arbeitete bereits für zahlreiche internationale Produktionen wie etwa Les Misérables, Evita und La Cage Aux Folles. Morris kann zahlreiche Verpflichtungen für hochkarätige internationale Show-Produktionen, darunter Cabaret, aufweisen. Aktuell arbeitet er als internationaler Musical Supervisor für Andrew Lloyd Webber. Bei BERLIN BERLIN bringt er seine Leidenschaft für den Big-Band-Sound der 20er und 30er Jahre ein und setzt mit Gary Hickeson die Musik der „Roaring Twenties“ zeitgemäß um.

Tournee 2019/2020

17.12.2019 – 29.12.2019
Berlin, Admiralspalast
Previews: 17. + 18.12.2019
Weltpremiere: 19.12.2019

07.01. – 19.01.2020
München, Deutsches Theater

21.01. – 02.02.2020
Köln, Musical Dome

04.02. – 09.02.2020
Düsseldorf, Capitol Theater

18.02. – 23.02.2020
Stuttgart, Theaterhaus

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BERLIN BERLIN

Die Revue BERLIN BERLIN lädt zum Tanz auf dem Vulkan

Die große Show der Goldenen 20er Jahre ist preisgekrönt und aufwendig überarbeitet vom 08.12.2021 bis 02.01.2022 im Admiralspalast zu erleben

Die Damen sind in glitzernde Paillettenkleidern geschlüpft, ihre Bubiköpfe schmücken fesche Stirnbänder. Die Herren stürzen sich in Knickerbockern und mit Schiebermütze ins Dickicht der Nacht. Die Zeichen stehen auf „Amüsemang“. Auf Absinth-Gelage, wilde Musik und entfesselte Tänze. Diesen Winter startet die preisgekrönte Revue BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er Jahre – coronabedingt zwölf Monate später als geplant – neu und aufwendig überarbeitet ihre zweite mehrmonatige Gastspielserie.

Schon die bundesweit beachtete Weltpremiere am 19. Dezember 2019 im legendären Admiralspalast in Berlin spielte wochenlang vor ausverkauftem Haus. Mit insgesamt über 100.000 Zuschauern wurde gleich die erste Tournee mit weiteren Gastspielen in München, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart zum absoluten Publikumsmagneten. Im Juni 2021 folgte die Auszeichnung mit dem renommierten Live Entertainment Award (LEA) in der Kategorie “Preis der Jury”. Nach dem Tournee-Auftakt am 8. Dezember 2021 im Admiralspalast Berlin wird BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er jetzt erstmals an der Alten Oper Frankfurt, im Theater am Aegi Hannover sowie im Metropoltheater Bremen den Tanz auf dem Vulkan wagen. Im Theaterhaus Stuttgart, im Capitol Theater Düsseldorf, auf Kampnagel in Hamburg, im Deutschen Theater München sowie im Musical Dome Köln darf sich das Publikum auf ein berauschendes Wiedersehen freuen.

Die Nacht ist eine Sünde wert

Die Revue lässt ihr Publikum in den brodelnden Kosmos und das überbordende Lebensgefühl der Goldenen 20er eintauchen. „BERLIN BERLIN erzählt von einer Zeit, in der die Stadt zum internationalen Schmelztiegel wurde, zum Brennpunkt für alle politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse. Eine Welt, in der alles möglich war und in der es keine Grenzen gab“, erklärt Regisseur und Autor Christoph Biermeier. Die Welt trifft sich im Admiralspalast, einem der legendärsten Berliner Revuetheater dieser Zeit:  Hier wagen ein charismatischer Conférencier, der „Admiral“, und ein 30-köpfiges Ensemble den Ritt auf Messers Schneide zwischen Wirtschaftskrise und Vergnügungslust. Mit pikanten Anekdoten aus der Hauptstadt des Lasters erlebt die Musik und die großen Stars der Berliner Blütezeit von 1927 bis 1933 eine brillante Renaissance: In einem Moment keifen sich die Stilikone Marlene Dietrich und die Femme fatale und Selbstdarstellerin Anita Berber mächtig an, im nächsten landen Dramatiker Bertolt Brecht und Komponist Kurt Weill mit ihrer Dreigroschenoper einen unerwarteten Hit. Die unvergleichliche Josephine Baker, „das Tanzwunder aus Übersee“, versetzt die Herren und auch die Damen mit ihren ekstatischen Bewegungen in helle Aufregung, und die Comedian Harmonists erinnern sich an den weiten Weg bis zu ihren das Jahrhundert überdauernden Ohrwürmern.

Nicht minder aufregend ist es, wenn die knapp bekleideten Revuegirls ihre langen Beine schwingen und das BERLIN BERLIN-Orchestra mit über 30 zeitgemäß arrangierten deutschen und englischsprachigen Glanznummern wie „Bei mir bist du schön“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Puttin’ on the Ritz“ und „Mackie Messer“, zum heißen Tanz auf dem Vulkan einlädt. Schließlich jedoch finden Modernität, Innovationslust und Freiheit mit der Machtergreifung der Nazis auf der Bühne wie in der Realität ein jähes Ende. Der Mythos aber lebt weiter!

Eine Show, eine Stadt, die nie stillsteht

Wie Berlin, die Stadt, die sich immerzu verändert, verändert sich auch BERLIN BERLIN: Die Revue wurde inhaltlich wie optisch mit großem Aufwand weiterentwickelt. „So können wir noch mehr der Club-Atmosphäre der 20er einfangen und noch intensiver erlebbar machen, wie alles damals stattgefunden hat – schräge, authentische Charaktere inklusive,“ freut sich Regisseur und Autor Christoph Biermeier. Und weiter: „Wir erzählen bewusst nicht nur aus der Zeit von 1920 heraus – sondern auch aus unserer Gegenwart. Heute kann die seelische Andockstation wieder eine dunkle Zeit sein, die wir langsam hinter uns lassen. Und der Drang nach Freiheit, der Drang nach vorne, in eine neue Unbeschwertheit!“

Die „Roaring Twenties“ im zeitgemäßen Gewand

Frei nach dem Motto: „Es geht doch nichts über einen kleinen Skandal!“ entwickelt BERLIN BERLIN einen starken atmosphärischen Sog – in der charakteristischen Form einer Revue, basierend auf wahren Begebenheiten und gespickt mit Original-Zitaten aus jener Epoche. Die zeitgemäß arrangierte Musik von Komponisten wie Friedrich Hollaender und Irving Berlin und Tänze wie Charleston, Lindy Hop, Tango, Foxtrott und Swing lassen das Publikum das ausschweifende Lebensgefühl dieser Epoche noch einmal neu erleben. „Wir fangen das authentische Bild der 20er Jahre mit deutschen Titeln ein, aber auch mit internationaler Musik, die damals in die Stadt hineinströmte. Das war eine regelrechte Explosion an Musikstilen, die damals zusammenkamen, vom Berliner Schlager über amerikanischen Jazz bis hin zur Vokalmusik der Comedian Harmonists,“ erläutert Musical Supervisor Gary Hickeson. Gemeinsam mit dem Briten Richard Morris sorgt er im Bereich Arrangements und musikalische Umsetzung für den angemessenen Sound der Show.

BERLIN BERLIN ist eine Sensation, ein furioses, mitreißendes Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen darf!“, urteilt die Berliner Morgenpost über die Weltpremiere. „Unterhaltung mit Haltung – eine Show mit Tiefgang, die die 20er Jahre sehr gut einfängt,“ attestiert das WDR 5 Morgenecho. Und die Rhein-Zeitung fordert:Gehn Se hin, hören Sie selbst, staunen Sie!“

Produzent des Stücks ist die Mehr-BB Entertainment GmbH, zu der auch die BB Promotion gehört. Zu den bekanntesten international tourenden Eigenproduktionen zählen u.a. die West Side Story, Richard O’Brien’s Rocky Horror Show, das erste Musical aus Kuba Carmen la Cubana sowie Bodyguard – Das Musical.

 

Bild: Christian Kleiner

CARMEN LA CUBANA,

“Carmen la Cubana”

Mit Carmen la Cubana kommt 2018 das erste Musical aus Kuba nach Deutschland, England und in die Schweiz. Es ist die atemberaubende Neuinterpretation des legendären Carmen-Stoffs und der vertrauten Melodien Georges Bizets. Der international anerkannte Opern- und Musical-Regisseur Christopher Renshaw sowie Arrangeur und Tony-Award-Preisträger Alex Lacamoire verlegen die Handlung nach Kuba am Vorabend der Revolution. Opulente, farbenprächtige Tableaus und dichte Szenen führen von einer Zigarrenfabrik im ländlichen Südosten der Insel in das lebendige Treiben der Bars und Clubs Havannas. Eine 14-köpfige Latin-Big-Band gibt dieser „Carmen“ musikalisch ihre einzigartige kubanische Note.

In drei Jahren Entwicklungszeit entstand ein Stück Musiktheater, das mit karibischen Rhythmen, leidenschaftlichem Gesang und temperamentvollem Tanz auf künstlerisch höchstem Niveau überzeugt. Nach der umjubelten Weltpremiere und einer erfolgreichen Saison 2016 am Pariser Théâtre du Châtelet darf sich das Publikum in Köln, London, Leipzig, Frankfurt, Berlin, München und Zürich auf Gastspiele von Carmen la Cubana freuen.

Carmen: leidenschaftlich kubanisch

„Drei Monate in Havanna zu leben und mit kubanischen Schauspielern, Sängern und Musikern das Musical zu entwickeln, war eine wunderbare Erfahrung. Havanna ist durchwoben vom Santería-Kult und der Musik, die wegweisend für unsere Version von Carmen war”, unterstreicht Christopher Renshaw. „Leidenschaftliche Liebe, Salsa und Revolution! Was für ein Geschenk an jeden Regisseur!” Mit der Verlegung nach Kuba gewinnt Carmens Freiheitskampf die Intensität zurück, mit der schon Prosper Mérimée und Georges Bizet für Furore sorgten. Der kubanische Autor Norge Espinosa Mendoza und der britische Musical-Experte Stephen Clark machen die Hauptstadt Havanna zum Schauplatz von Eifersucht und Revolte. Das karibische Temperament wird zum Treibstoff des tragischen Geschehens. Die schonungslose Offenheit mit der Carmen ihre eigene Unabhängigkeit verteidigt, findet ihre Entsprechung in den Schlachtrufen der kubanischen Revolution und verleiht dem Stoff eine ganz neue geschichtliche Dimension.

 Bizets vertraute Melodien mit afro-kubanischem Flair

Carmen zählt zu den bekanntesten und meistgespielten Titeln des Opernrepertoires. Grammy- und Tony-Award-Preisträger Alex Lacamoire ist mit Carmen la Cubana eine Neuinterpretation der Originalkomposition gelungen, die Opernkenner wie Musicalliebhaber gleichermaßen anspricht. Der Arrangeur und Komponist mit kubanischen Wurzeln reichert die hispanisch akzentuierten Klangbilder aus Bizets Partitur mit verwandten Mustern des Latin Sounds an. Die Latin-Big-Band verleiht vertrauten Opernmelodien ein afro-kubanisches Flair, durch das die freiheitsliebende Carmen noch mehr Feuer und Überzeugungskraft gewinnt. Lacamoire, der für seine Orchestrierung der Broadwayhits Hamilton (2016) und Dear Evan Hansen (2017) mit dem Tony Award ausgezeichnet wurde, schlägt mit Carmen la Cubana eine konsequente musikgeschichtliche Brücke, denn auf Kuba fanden verschiedene Lied- und Tanzformen wie etwa die „Habanera“ ihren Ursprung. Im Zusammenspiel mit den energiegeladenen Choreografien von Roclan González Chávez – der kubanische Stile wie Rumba oder Mambo mit zeitgenössischem Vokabular verbindet – transportiert sich das berauschende Lebensgefühl Kubas direkt in den Saal.

Carmen lebt! Seit über 200 Jahren.

Carmen fasziniert die Menschen seit dem 19. Jahrhundert. 1845 schuf der Franzose Prosper Mérimée die provokante Figur. 1875 folgte Georges Bizets Oper, die heute zu den Klassikern des Musiktheaters zählt. Nachdem 1943 Oscar Hammersteins Carmen Jones als Afroamerikanerin den Broadway eroberte, erlebt die Geschichte nun mit ihrer Verlegung nach Kuba eine packende Weiterentwicklung.

Es ist ein Tag im Jahr 1958. In der Provinz von Santiago de Cuba träumt Carmen von einem besseren Leben und flüchtet sich von einem Liebesabenteuer ins nächste. Der junge Soldat José erliegt ihrem Charme und attackiert einen Feldwebel aus falsch verstandenem Ehrgefühl. Das Paar flieht in die Hauptstadt, wo Carmen sich in das berüchtigte Nachtleben stürzt. Ein Flirt mit dem Boxer El Niño Martinez wird ihr schließlich zum Verhängnis …

Gefeierte Uraufführung an der Seine

Als sich 2016 der Vorhang für die Weltpremiere des ersten kubanischen Musicals Carmen la Cubana am Pariser Théâtre du Châtelet hob, überschlugen sich Presse und Publikum: „Eine Carmen-Version muy caliente, die die Zuschauer elektrisiert”, jubelte Le Figaro. „Witzig und sexy. Eine atemberaubende Inszenierung”, schwärmte Le Parisien. „Es funktioniert“, befand France Inter: „Die kubanischen Rhythmen, die die musikalisch wohlbekannten Themen durchdringen, jagen einem wahre Schauer über den Rücken. Das Publikum verlässt das Theater Abend für Abend vollkommen überwältigt und begeistert.” Diese Carmen hat das Zeug, das Publikum wieder und wieder zu verführen. Viva Carmen la Cubana!

 

Tournee 2018

17.07. – 29.07.2018 Köln, Philharmonie

30.07. – 19.08.2018 London, Sadler’s Wells

20.08. – 26.08.2018 Leipzig, Oper

27.08. – 02.09.2018 Frankfurt, Alte Oper

01.10. – 14.10.2018 Berlin, Admiralspalast

15.10. – 28.10.2018 München, Deutsches Theater

29.10. – 11.11.2018 Zürich, Theater 11

 

Foto: Johan Persson