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KulturKilometer

Hunderttausende Jobs in Gefahr – 750 Kilometer Fußmarsch von Köln nach Berlin

Mit der Aktion „KulturKilometer“ machen zwei Kulturschaffende mit Rucksack und Smartphone auf die schwierige Lage der privaten Theater und Veranstalter in der Corona-Krise aufmerksam: Von Köln über Hamburg nach Berlin laufen sie 750 Kilometer zu Fuß, um für die aktuelle Problemlage der Kulturlandschaft zu sensibilisieren.

Mit einem Fußmarsch über 750 Kilometer wollen Laura Kuhlen (26) und Meik Gudermann (31) ein Zeichen für die deutsche Kulturlandschaft setzen. Die beiden Theatermitarbeiter*innen haben sich heute um 10.30 Uhr auf den Weg gemacht, um in insgesamt 21 Tagen vom Musical Dome in Köln über zahlreiche Theater in Bochum, Bremen und Hamburg nach Berlin zu wandern. Mit ihrer Aktion wollen sie auf die Nöte und Sorgen privater Kulturschaffender aufmerksam machen und gleichzeitig die Vielfältigkeit, Kreativität und Systemrelevanz dieser Branche aufzeigen.

Kuhlen und Gudermann haben die Aktion „KulturKilometer“ eigenständig ins Leben gerufen. Auf ihrem Weg nach Berlin interviewen sie Produzenten, Künstler und Theatermitarbeiter*innen persönlich oder virtuell im Live-Stream, um sich über deren aktuelle Situation, Wünsche und Hoffnungen auszutauschen. Die Gespräche, Erfahrungen und Etappen ihrer Reise dokumentieren sie auf Instagram und über die Website www.kulturkilometer.de.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Kulturbranche unverschuldet in eine tiefe Krise gestürzt: Der Shutdown der Spielstätten und die Absagen von Tourneen bedeuten für alle Mitarbeiter*innen der Live-Entertainment-Branche und Kleinunternehmer*innen vor, auf und hinter der Bühne den totalen Stillstand. Doch die Diskussion privater Kulturbetriebe geht in der Krise vielerorts unter – obwohl die deutsche Live-Entertainment-Branche gemeinsam mit der Theater- und Orchesterlandschaft weltweit einzigartig ist. Über 5.000 Bühnen und Veranstaltungsstätten gestalten die vielfältige und unbedingt schützenswerte Kulturszene Deutschlands. Für sie alle ist der Weg zurück in die Normalität lang und mühsam, hunderttausende Jobs und selbständige Existenzen sind nach wie vor in Gefahr.

Meik Gudermann: „Ich liebe meinen Job im Theater. Die Corona-Krise hat ganz Deutschland hart getroffen, die Situation der Kulturbetriebe rückt nach meinem Empfinden aber zu sehr in den Hintergrund. Es wird leidenschaftlich über Kaufprämien von Autos und Staatshilfen für Airlines diskutiert, aber was ist mit all den Kulturschaffenden, die unseren Alltag und unser Land bereichern? Wir wollen nicht in Vergessenheit geraten, dagegen wehren wir uns buchstäblich mit den Füßen!“

Laura Kuhlen: „Ich bin Kölnerin durch und durch, im Severinsklösterchen geboren und hier aufgewachsen. Was liegt da näher, als von der Domstadt aus mit einem Pilgermarsch auf die schwierige Situation der Kulturszene aufmerksam zu machen? Ich habe einen riesigen Respekt davor, 750 Kilometer zu laufen, aber unser Anliegen ist es wert. Natürlich laden wir jeden, der mit unserer Aktion sympathisiert, herzlich ein, einen Teil des Weges gemeinsam mit uns zu laufen.“

Ihr Arbeitgeber Mehr-BB-Entertainment in Köln unterstützt die Aktion, hat aber keinerlei Mitspracherecht eingefordert.

CEO Maik Klokow: „Unsere Mitarbeiter, die sich sonst im Hintergrund bewegen und den Künstlern den großen Auftritt ermöglichen, möchten nicht tatenlos zusehen, wie die gesamte, über Jahrzehnte entstandene prosperierende Live-Entertainment-Branche durch diese Krise den Bach runtergeht. Aus diesem Grunde haben unsere Mitarbeiter die “KulturKilometer” ins Leben gerufen, um den tausenden Namenlosen ein Gesicht zu geben. Wir als Mehr-BB Entertainment verstehen dieses Engagement nicht nur für uns, sondern für möglichst viele Beteiligte aus dem privatwirtschaftlich finanzierten Bereich des Live Entertainments und wollen ausdrücklich alle aufrufen, sich an unserer Aktion zu beteiligen und ihre Stimme zu erheben, damit wir gehört werden. Es lohnt sich,für eine gemeinsame Zukunft zu kämpfen!“

Foto: Raphael Stoetzel

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KulturKilometer – 750 Kilometer Fußmarsch von Köln nach Berlin

Hunderttausende Jobs in Gefahr – 750 Kilometer Fußmarsch von Köln nach Berlin

Mit der Aktion „KulturKilometer“ machen zwei Kulturschaffende mit Rucksack und Smartphone auf die schwierige Lage der privaten Theater und Veranstalter in der Corona-Krise aufmerksam: Von Köln über Hamburg nach Berlin laufen sie 750 Kilometer zu Fuß, um für die aktuelle Problemlage der Kulturlandschaft zu sensibilisieren.

Mit einem Fußmarsch über 750 Kilometer wollen Laura Kuhlen (26) und Meik Gudermann (31) ein Zeichen für die deutsche Kulturlandschaft setzen. Die beiden Theatermitarbeiter*innen haben sich heute um 10.30 Uhr auf den Weg gemacht, um in insgesamt 21 Tagen vom Musical Dome in Köln über zahlreiche Theater in Bochum, Bremen und Hamburg nach Berlin zu wandern. Mit ihrer Aktion wollen sie auf die Nöte und Sorgen privater Kulturschaffender aufmerksam machen und gleichzeitig die Vielfältigkeit, Kreativität und Systemrelevanz dieser Branche aufzeigen.

Kuhlen und Gudermann haben die Aktion „KulturKilometer“ eigenständig ins Leben gerufen. Auf ihrem Weg nach Berlin interviewen sie Produzenten, Künstler und Theatermitarbeiter*innen persönlich oder virtuell im Live-Stream, um sich über deren aktuelle Situation, Wünsche und Hoffnungen auszutauschen. Die Gespräche, Erfahrungen und Etappen ihrer Reise dokumentieren sie auf Instagram und über die Website www.kulturkilometer.de.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Kulturbranche unverschuldet in eine tiefe Krise gestürzt: Der Shutdown der Spielstätten und die Absagen von Tourneen bedeuten für alle Mitarbeiter*innen der Live-Entertainment-Branche und Kleinunternehmer*innen vor, auf und hinter der Bühne den totalen Stillstand. Doch die Diskussion privater Kulturbetriebe geht in der Krise vielerorts unter – obwohl die deutsche Live-Entertainment-Branche gemeinsam mit der Theater- und Orchesterlandschaft weltweit einzigartig ist. Über 5.000 Bühnen und Veranstaltungsstätten gestalten die vielfältige und unbedingt schützenswerte Kulturszene Deutschlands. Für sie alle ist der Weg zurück in die Normalität lang und mühsam, hunderttausende Jobs und selbständige Existenzen sind nach wie vor in Gefahr.

Meik Gudermann: „Ich liebe meinen Job im Theater. Die Corona-Krise hat ganz Deutschland hart getroffen, die Situation der Kulturbetriebe rückt nach meinem Empfinden aber zu sehr in den Hintergrund. Es wird leidenschaftlich über Kaufprämien von Autos und Staatshilfen für Airlines diskutiert, aber was ist mit all den Kulturschaffenden, die unseren Alltag und unser Land bereichern? Wir wollen nicht in Vergessenheit geraten, dagegen wehren wir uns buchstäblich mit den Füßen!“

Laura Kuhlen: „Ich bin Kölnerin durch und durch, im Severinsklösterchen geboren und hier aufgewachsen. Was liegt da näher, als von der Domstadt aus mit einem Pilgermarsch auf die schwierige Situation der Kulturszene aufmerksam zu machen? Ich habe einen riesigen Respekt davor, 750 Kilometer zu laufen, aber unser Anliegen ist es wert. Natürlich laden wir jeden, der mit unserer Aktion sympathisiert, herzlich ein, einen Teil des Weges gemeinsam mit uns zu laufen.“

Ihr Arbeitgeber Mehr-BB-Entertainment in Köln unterstützt die Aktion, hat aber keinerlei Mitspracherecht eingefordert.

CEO Maik Klokow: „Unsere Mitarbeiter, die sich sonst im Hintergrund bewegen und den Künstlern den großen Auftritt ermöglichen, möchten nicht tatenlos zusehen, wie die gesamte, über Jahrzehnte entstandene prosperierende Live-Entertainment-Branche durch diese Krise den Bach runtergeht. Aus diesem Grunde haben unsere Mitarbeiter die “KulturKilometer” ins Leben gerufen, um den tausenden Namenlosen ein Gesicht zu geben. Wir als Mehr-BB Entertainment verstehen dieses Engagement nicht nur für uns, sondern für möglichst viele Beteiligte aus dem privatwirtschaftlich finanzierten Bereich des Live Entertainments und wollen ausdrücklich alle aufrufen, sich an unserer Aktion zu beteiligen und ihre Stimme zu erheben, damit wir gehört werden. Es lohnt sich,für eine gemeinsame Zukunft zu kämpfen!“

Foto: Raphael Stoetzel

Die Drei von der Müllabfuhr - Kassensturz

Die Drei von der Müllabfuhr: Kassensturz

Ausstrahlung am 05.06.2020 um 20.15 Uhr im Ersten.

Einem Berliner ist seine Eckkneipe heilig! Um die Schließung seines heißgeliebten Stammlokals zu verhindern, setzt Uwe Ochsenknecht alias „Käpt’n“ Werner Träsch alle Hebel in Bewegung. Bei seiner Rettungsaktion schießt er jedoch weit über das Ziel hinaus – und setzt damit ungewollt seinen privaten Neuanfang in den Sand. Mit Herz und Schnauze blickt „Kassensturz“, der vierte Film der beliebten Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“, hinter die Kulissen der Gentrifizierung der gehypten Bundeshauptstadt, die auch vor traditionsreichen Institutionen der Kieze nicht Halt macht. Dass sich mit echter Freundschaft und nachbarschaftlichem Zusammenhalt einiges bewegen lässt, zeigt der unterhaltsame Fernsehfilm.

„Käpt´n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht) und „Späti“-Betreiberin Gabi (Adelheid Kleineidam) machen ernst und ziehen zusammen! So ganz ist der verwitwete Nostalgiker aber noch nicht in der neuen Zweisamkeit angekommen: Anstatt Gabi bei der Einrichtung der gemeinsamen Wohnung zu helfen, engagiert sich Werner als Retter für sein in die Jahre gekommenes Stammlokal „Zur Traube“ beispielhaft gegen das Berliner Kneipensterben. Wirt Lothar Schenker (Peter Trabner) und dessen Frau Regine (Birge Schade) haben aus Geldnot sogar ihre Wohnung untervermietet und schlafen heimlich in der Garage. Kein Wunder also, dass sich die Probleme auf Lothars Gesundheit niederschlagen! Um die Pleite seiner Freunde zu verhindern, treibt Werner erst mal die offenen Deckel der Stammgäste ein und knöpft sich einen Schuldner (Charles Lemming) vor, der sich seit langem drückt. Auf seine Kollegen wie Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) kann sich der „Käpt’n“ ebenso verlassen wie auf Gabi, die den Schenkers bei der Neuordnung der Finanzen hilft. Dass plötzlich alle für sie einstehen, setzt bei Lothar und Regine neue Kräfte frei. Als Werner das Wirtsehepaar jedoch vorübergehend in der neuen Wohnung einquartiert, ohne Gabi vorher zu fragen, überspannt er bei ihr den Bogen gewaltig. Jetzt muss Werner die nächste Beziehungskrise meistern.

Bild: ARD Degeto/Britta Krehl
Die Drei von der Müllabfuhr als Krisenhelfer: „Käpt´n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht, 2. v. r.), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami, r.) kümmern sich um Regine (Birge Schade), die ihren Ehering sucht.

Die Drei von der Müllabfuhr

Die Drei von der Müllabfuhr: Mission Zukunft

Ausstrahlung am 29.05.2020 um 20.15 Uhr im Ersten.

Auf eine ungewöhnliche „Mission Zukunft“ müssen sich „Die Drei von der Müllabfuhr“ im dritten Film der beliebten Reihe begeben. Uwe Ochsenknecht alias Werner Träsch und seine Truppe – gespielt von Jörn Hentschel und Aram Arami – bekommen einen Schülerpraktikanten mitsamt Spezialauftrag aufs Auge gedrückt. Um den guten Ruf und das angestaubte Image der „Mülle“ aufzupolieren, soll die fleißige Dreier-Besatzung live aus den Hinterhöfen bloggen. Ihre kurzzeitige Nummer vier, Ben Litwinschuh als 16-jähriger Schüler, hat darauf aber ebenso wenig Lust wie „Käpt’n“ Werner.

Hagen Bogdanski inszenierte den Culture-Clash zwischen den harten, aber herzlichen Saubermännern und dem rebellischen Lebensgefühl der „Fridays for Future“-Generation.

„Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) haben es am liebsten, wenn sie ohne Stress „von oben“ ihre Arbeit machen können. Als Werner bei einer Schulhofdemo von „Fridays for Futures“ die Hand ausrutscht und im Internet einen Shitstorm auslöst, zwingt ihn sein Chef Dorn (Rainer Strecker), die Unbeherrschtheit im Dienst auf ungewöhnliche Weise auszubügeln: Der geohrfeigte Dennis (Ben Litwinschuh), der kurz vor dem Rausschmiss in der Schule steht, soll ausgerechnet beim „Käpt‘n“ sein einwöchiges Schülerpraktikum machen und mit positiven Blogbeiträgen die „Mülle“ ins beste Licht setzen. Doch der 16-jährige Umweltaktivist hat wenig Lust, unbezahlt den Abfall anderer aus den Hinterhöfen zu wuchten – schon gar nicht mit vermeintlich oberlehrerhaften Ansagen eines genervten Chefs. Werner muss bald erkennen, dass ihm der aufmüpfige Junge in Sachen Berliner Schnauze kaum nachsteht, ihn private Nöte umtreiben, er aber eigentlich schwer in Ordnung ist. Zusammen mit seinem Team gibt Werner ihm eine zweite Chance.

Einen „richtigen“ Neuanfang will Werner unterdessen mit seiner Freundin Gabi (Adelheid Kleineidam) machen. Dafür muss er endlich mit dem Jahre zurückliegenden Tod seiner Frau abschließen. Trotz bester Vorsätze tut sich Werner, der nichts mehr hasst als Veränderung, damit ganz schön schwer.

Am 5. Juni setzt Das Erste die Reihe mit „Die Drei von der Müllabfuhr – Kassensturz“ fort.

Bild: ARD Degeto/Britta Krehl
„Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht, Mitte), Ralle (Jörn Hentschel, re.) und Tarik (Aram Arami).

Drehstart - Die Drei von der Müllabfuhr

„Die Drei von der Müllabfuhr“: Weiter geht’s mit Uwe Ochsenknecht als Berliner Müllmann

Am 17. September 2019 haben in Berlin die Dreharbeiten für die nächsten beiden Folgen der ARD-Degeto-Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ begonnen. Der dritte Film mit dem Titel „Mülle meets Future“ (AT) konfrontiert das sympathische Müllwerker-Trio rund um „Käpt’n“ Werner Träsch alias Uwe Ochsenknecht mit der „Fridays for Future“-Generation in Gestalt eines aufmüpfigen 16-Jährigen (Ben Litwinschuh), der als Schülerpraktikant wider Willen unseren drei Helden zunächst gehörig auf die Nerven geht. In „Kassensturz“ (AT) versucht Werner, seine heiß geliebte Kiez-Kneipe vor dem Ruin zu retten – und muss nebenbei lernen, dass seine junge Beziehung mit Gabi (Adelheid Kleineidam) mehr Aufmerksamkeit benötigt, als ihm bewusst war … In weiteren Rollen sind Jörn Hentschel, Aram Arami, Rainer Strecker, Frank Kessler, Martin Glade, Peter Trabner, Birge Schade u.v.a. zu sehen.

„Die Drei von der Müllabfuhr“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Produzentin: Doris Zander) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Barbara Süßmann) für Das Erste für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Regie führt Hagen Bogdanski nach den Drehbüchern von Christian Krüger, Toks Körner und Sebastian Bleyl.

Bild: ARD Degeto/Bavaria Fiction/Britta Krehl
V. l. n. r.: Rainer Strecker (Rolle Rüdiger Dorn), Aram Arami (Rolle Tarik), Uwe Ochsenknecht (Rolle Werner), Jörn Hentschel (Rolle Ralle), Doris Zander (Produktion), Barbara Süßmann (Redaktion) und Hagen Bogdanski (Regie)