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Schweizer “Tatort: Friss oder stirb” am 30.12.2018 im Ersten

Eine Wirtschaftsprofessorin wird erstochen aufgefunden. Lackspuren des Fluchtautos führen Flückiger und Ritschard zur Villa von Anton Seematter, dem vermögenden CEO von Swisscoal. Dort geraten die Kommissare in eine laufende Geiselnahme und werden selber zu Gefangenen. Regie führt Andreas Senn.

Am frühen Morgen werden Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) an einen Tatort gerufen. Die Tote war Wirtschaftsprofessorin an der Uni Luzern und wurde mit einer Schere erstochen. Ein Schaden an einem vor dem Haus parkierten Auto könnte vom Fluchtwagen des Täters stammen. Corinna Haas (Fabienne Hadorn) nimmt Lackproben.

Ungefähr zur gleichen Zeit überquert der deutsche Arbeitslose Mike Liebknecht (Mišel Matičević) die Schweizer Grenze. Im Handschuhfach hat er eine Pistole versteckt. Wenig später ist Liebknecht in die luxuriöse Villa von Swisscoal-CEO Anton Seematter (Roland Koch) eingedrungen. Er nimmt dessen Tochter Leonie (Cecilia Steiner) und Ehefrau Sofia Seematter (Katharina von Bock) als Geiseln. Ungeduldig wartet er auf den CEO, der bald nach Hause kommen soll.

Unterdessen ergeben die Lackproben des Fluchtwagens, dass das Auto Anton Seematter gehört, dessen Tochter bei der Ermordeten studiert hat. Des Weiteren entdecken die Ermittler, dass das Tatopfer eine substantielle Spende von Seematter, gegen den Willen der Uni-Leitung, zurückgewiesen hat. Reto und Liz vermuten eine Affäre zwischen dem Swisscoal-CEO und der Professorin. Die Ermittler setzen sich ins Auto und fahren für eine Befragung zur seematterschen Villa – wo sie von Liebknecht unter vorgehaltener Waffe gezwungen werden, die Villa zu betreten.

«Friss oder stirb» ist ein «Tatort» zum Thema ungleich verteilte Chancen. Die Geschichte lässt die Superreichen und die auf der Strecke Gebliebenen aufeinanderprallen: Auf der einen Seite die arrogante internationale Machtelite mitsamt verwöhnten Richkids, auf der anderen Seite der wegrationalisierte und chancenlos ausgelieferte Arbeitnehmer. Mit zunehmender Eskalation verwischen aber die Grenzen zwischen den klar voneinander getrennten Welten und Moralvorstellungen immer mehr. Bis es am Ende nur noch Verlierer gibt.

Regie bei diesem neuen «Tatort» aus Luzern führt der Schweizer Regisseur Andreas Senn. Das Drehbuch stammt von Jan Cronauer.

Die Episodenrollen setzen sich aus Mišel Matičević («Tatort – Ihr werdet gerichtet»), Roland Koch (bekannt als Matteo Lüthi aus «Tatort – Bodensee»), Cecilia Steiner («Der Bestatter») und Katharina von Bock («Plötzlich deutsch») zusammen.

Foto: Daniel Winkler

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Schweizer “Tatort: Friss oder stirb”

Ausstrahlung am 30.12.2018 im Ersten!

Eine Wirtschaftsprofessorin wird erstochen aufgefunden. Lackspuren des Fluchtautos führen Flückiger und Ritschard zur Villa von Anton Seematter, dem vermögenden CEO von Swisscoal. Dort geraten die Kommissare in eine laufende Geiselnahme und werden selber zu Gefangenen. Regie führt Andreas Senn.

Am frühen Morgen werden Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) an einen Tatort gerufen. Die Tote war Wirtschaftsprofessorin an der Uni Luzern und wurde mit einer Schere erstochen. Ein Schaden an einem vor dem Haus parkierten Auto könnte vom Fluchtwagen des Täters stammen. Corinna Haas (Fabienne Hadorn) nimmt Lackproben.

Ungefähr zur gleichen Zeit überquert der deutsche Arbeitslose Mike Liebknecht (Mišel Matičević) die Schweizer Grenze. Im Handschuhfach hat er eine Pistole versteckt. Wenig später ist Liebknecht in die luxuriöse Villa von Swisscoal-CEO Anton Seematter (Roland Koch) eingedrungen. Er nimmt dessen Tochter Leonie (Cecilia Steiner) und Ehefrau Sofia Seematter (Katharina von Bock) als Geiseln. Ungeduldig wartet er auf den CEO, der bald nach Hause kommen soll.

Unterdessen ergeben die Lackproben des Fluchtwagens, dass das Auto Anton Seematter gehört, dessen Tochter bei der Ermordeten studiert hat. Des Weiteren entdecken die Ermittler, dass das Tatopfer eine substantielle Spende von Seematter, gegen den Willen der Uni-Leitung, zurückgewiesen hat. Reto und Liz vermuten eine Affäre zwischen dem Swisscoal-CEO und der Professorin. Die Ermittler setzen sich ins Auto und fahren für eine Befragung zur seematterschen Villa – wo sie von Liebknecht unter vorgehaltener Waffe gezwungen werden, die Villa zu betreten.

«Friss oder stirb» ist ein «Tatort» zum Thema ungleich verteilte Chancen. Die Geschichte lässt die Superreichen und die auf der Strecke Gebliebenen aufeinanderprallen: Auf der einen Seite die arrogante internationale Machtelite mitsamt verwöhnten Richkids, auf der anderen Seite der wegrationalisierte und chancenlos ausgelieferte Arbeitnehmer. Mit zunehmender Eskalation verwischen aber die Grenzen zwischen den klar voneinander getrennten Welten und Moralvorstellungen immer mehr. Bis es am Ende nur noch Verlierer gibt.

Regie bei diesem neuen «Tatort» aus Luzern führt der Schweizer Regisseur Andreas Senn. Das Drehbuch stammt von Jan Cronauer.

Die Episodenrollen setzen sich aus Mišel Matičević («Tatort – Ihr werdet gerichtet»), Roland Koch (bekannt als Matteo Lüthi aus «Tatort – Bodensee»), Cecilia Steiner («Der Bestatter») und Katharina von Bock («Plötzlich deutsch») zusammen.

Foto: Daniel Winkler

Tatort: Zwei Leben

Schweizer “Tatort: Zwei Leben” am 17.09.2017 im Ersten

Ein Unbekannter springt vor einen Fernbus. Der vermeintliche Selbstmord weckt beim Busfahrer – einem ehemaligen Lokführer – traumatische Erinnerungen. Als sich der Fall als Mord entpuppt, beginnen Reto Flückiger und Liz Ritschard zu ermitteln. Doch auch der Busfahrer ist dem Mörder auf den Fersen und möchte eine offene Rechnung begleichen.
Walter Webers zweiter „Tatort“ handelt von einem vermeintlichen Suizid, der sich als Mord entpuppt.

Fernbusfahrer Beni Gisler (Michael Neuenschwander) sieht den Mann auf der Brücke, aber er kann nichts mehr machen. Der Körper knallt gegen die Windschutzscheibe und wird weggeschleudert. In seinem früheren Leben war Gisler Lokführer und wurde dabei bereits mehrmals in Suizide verwickelt. Der jüngste Vorfall weckt deshalb traumatische Erinnerungen. Kommissar Flückiger (Stefan Gubser) kennt Gisler aus seiner Militärzeit. Von der zuständigen Psychologin des Care Teams (Stephanie Japp) unterstützt, nimmt er sich Gislers an.
Bald stellt sich heraus, dass der Tote eine hohe Dosis Benzodiazepin im Blut hatte. Unter diesen Umständen hätte er sich unmöglich alleine von der Brücke stürzen können. Auch die Identität des möglichen Opfers wirft Fagen auf. Kommissar Flückiger und Kollegin Liz Ritschard (Delia Mayer) beginnen zu ermitteln.
Die wahre Identität des Opfers zu klären, erweist sich als erste Herausforderung. Eine Spur führt sie in die Bauwirtschaft. Der ehemalige Patron (Markus Graf) eines heute erfolgreichen Bauunternehmens hat Ähnlichkeiten mit dem Opfer. Er soll jedoch bereits vor 13 Jahren verstorben sein. Was haben dessen Witwe (Saskia Vester) und sein Sohn (Roland Bonjour) zu verbergen?
Gleichzeitig zu den Ermittlungen hadert Flückiger mit dem persönlichen Bezug zum Fall. Das Schicksal seines Kameraden Gisler lässt ihn nicht los. Gisler kämpft mit schweren Belastungsstörungen und aggressiven Ausbrüchen. Trotz der therapeutischen Hilfe der Psychologin, schwört er sich, den Täter persönlich zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Schweizer “Tatort: Zwei Leben” wird am 17.09.2017 um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Schweizer Tatort am 6. September 2015: “Ihr werdet gerichtet”

Der neunte Fall des Schweizer «Tatort – Ihr werdet gerichtet» (AT: “Sniper”) dreht sich um einen Heckenschützen, der das Recht in die eigenen Hände nimmt. Regie führte Florian Froschmayer.

Zwei tote Albaner – erschossen auf offener Strasse. Niemand hat etwas gesehen oder gehört. Was für Reto Flückiger (Stefan Guster) und Liz Ritschard (Delia Mayer) zuerst aussieht wie eine Abrechnung im Drogenmilieu, entpuppt sich als Selbstjustiz. Ein Sniper (Antoine Monot) richtet gezielt Menschen, die anderen ungestraft Leid zugefügt haben. Während die Luzerner Polizei einen Profiler (Michael Finger) hinzuzieht und versucht, die Denkweise des Täters zu verstehen, verfolgt dieser in aller Ruhe seinen Plan.

Florian Froschmayer hat schon mehrere «Tatort»-Folgen inszeniert («Borowski und die heile Welt», «Der Polizistinnenmörder», «Borowski und eine Frage von reinem Geschmack»). Nach seinem Schweizer Debüt «Exklusiv» hat er in den vergangenen 13 Jahren in Deutschland gearbeitet und zahlreiche Krimis für Reihen wie «Im Namen des Gesetzes», «SOKO», «R.I.S.» und «Küstenwache» gedreht. Mit «Ihr werdet gerichtet» realisiert er nun seinen ersten «Tatort» für die Schweiz.

Neben Delia Mayer (Kommissarin Liz Ritschard) und Stefan Gubser (Kommissar Reto Flückiger) steht im neunten Schweizer «Tatort» Fabienne Hadorn als neue Kriminaltechnikerin Corinna Haas im Einsatz. Antoine Monot, Sarah Hostettler, Misel Maticevic und Aaron Hitz spielen die wichtigsten Episodenrollen.

Foto: ARD Degeto/SRF/Daniel Winkler