Dreharbeiten für zwei neue Filme der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Käthe und ich“

„Endlich Freitag im Ersten“: Dreharbeiten für zwei neue Filme der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Käthe und ich“

mit Christoph Schechinger und Hündin Hoonah in den Hauptrollen

Derzeit laufen die Dreharbeiten für zwei neue Filme der beliebten „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Käthe und ich“. Im neunten Film, „Der kleine Ritter“ (AT), wird Psychologe Paul (Christoph Schechinger) gebeten, nach dem zwölfjährigen Faris (Giorgio Valero) zu sehen, dessen Mutter verschwunden ist. Doch hinter dem Verschwinden verbirgt sich eine rührende Geschichte über einen kleinen Jungen, der seine Mutter lediglich beschützen will und dadurch alles nur noch schlimmer macht. Im zehnten Film, „Der perfekte Sommer“ (AT), trifft Paul auf seine alte Jugendliebe Hanna (Christina Athenstädt), die ihn um Hilfe bittet. Eine Begegnung, die Paul sehr zu schaffen macht. Kann er ihr trotz der gemeinsamen Vergangenheit helfen?

In weiteren Rollen sind u. a. Anna Hausburg als Jasmina, Ulrich Friedrich Brandhoff als Eric und Thelma Buabeng als Dr. Kira Madaki zu sehen. Episodenrollen spielen Saskia Vester, Oona Devi Liebich, Aykut Kayacik, Marcel Kowalewski, Christina Athenstädt, David Rott, Louise Sophie Arnold, Victor Maria Diderich u. a.

Gedreht wird noch bis zum 11. August 2022 in Waren an der Müritz, Biesenthal und Berlin.

„Käthe und ich – Der kleine Ritter“ (AT) Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe können eine besondere Beziehung zu Kindern aufbauen. Als sich Schulleiterin Dr. Madaki (Thelma Buabeng) Sorgen um den zwölfjährigen Faris (Giorgio Valero) macht, schaltet sie den behutsamen Psychologen ein, um nicht gleich den langen Dienstweg gehen zu müssen. Tatsächlich gelingt es Paul mit der Hilfe von Käthe, das Vertrauen von Faris zu gewinnen und sich ein Bild seiner familiären Situation zu machen: Der Junge lebt allein in einer verwahrlosten Wohnung und auf dem Küchentisch liegt bereits die Räumungsklage! Paul weiß, welche Konsequenzen die polizeiliche Fahndung nach der Mutter hätte. Über einen befreundeten Beamten lässt er deshalb unauffällig nach ihr suchen. Von dem Jungen beeindruckt, möchte der Psychologe ermöglichen, dass Faris in seinem Zuhause bleiben kann.

„Käthe und ich – Der perfekte Sommer“ (AT) Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe sind ein eingespieltes Team, das sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Dies ändert sich jedoch, als eine Frau auftaucht, die Paul aus dem Konzept bringt. Es ist seine Jugendliebe Hanna (Christina Athenstädt), die ihn wegen ihrer Depression und einem Burnout um Rat bittet. Und: Ihr Mann Torben, der wenig von Psychologen hält, darf nichts davon wissen. Romantische Erinnerungen an die gemeinsame Zeit – ein Sommer im Liebesrausch – machen es Paul schwer, die gewohnte professionelle Distanz einzunehmen. Dennoch findet er heraus, was die Architektin in ihrem Beruf und bei ihrer Beziehung belastet. Über Paul und Hanna schwebt aber auch heute immer noch die Frage, warum es damals so abrupt zu Ende ging. Die Antwort darauf berührt Paul noch Jahre danach zutiefst.

„Käthe und ich“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Brigitte Müller ist Autorin, Showrunnerin und Produzentin. Produzent für Bavaria Fiction ist Karsten Günther, Florian Granert ist Junior Producer. Regie führt Oliver Liliensiek. Für die Redaktion zeichnen Sascha Mürl und Christoph Pellander (beide ARD Degeto) verantwortlich.

Bild: ARD Degeto/Andrea Hansen

BERLIN BERLIN – Die umjubelte Revue kommt ab Ende November 2022 zurück nach Berlin

Nach erfolgreicher Weltpremiere und gefeierten Gastspielen
Dit is knorke! Die umjubelte Revue BERLIN BERLIN kommt ab Ende November 2022 zurück in den Berliner Admiralspalast

Tickets ab sofort erhältlich!

BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er Jahre kommt zurück in die Hauptstadt! Der gute alte Admiralspalast wird vom 30. November 2022 bis
8. Januar 2023 wieder zum brodelnden Kosmos der „Roaring Twenties“, zum Zentrum ungebremster Lebenslust und überbordendem „Amüsemang“. Der „Tanz auf dem Vulkan“ zwischen Weltwirtschaftskrise und unbändiger Ekstase kann endlich wieder beginnen.

Nach ihrer frenetisch gefeierten Weltpremiere am 19. Dezember 2019 im Admiralspalast und einer anschließenden ausverkauften ersten Gastspielserie wurde die mit dem Live Entertainment Award (LEA) gekrönte Revue inzwischen weiterentwickelt und aufwendig überarbeitet. Im Winter 2021 stoppten die Auswirkungen der Pandemie die zweite mehrmonatige Tournee nach nur wenigen Berlin-Auftritten jäh.

„BERLIN BERLIN ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Ralf Kokemüller, Produzent und CEO der Mehr-BB Entertainment. „Diese Revue lebt und verändert sich mit uns wie das Leben selbst. Jetzt endlich das fortsetzen zu können, was wir und unsere Künstler über Monate hinweg mit Leidenschaft, außerordentlicher Energie und Freude erarbeitet haben, macht mich sehr glücklich!“
Nun also wagt der charismatische Conférencier, der „Admiral“, zusammen mit dem Ensemble im kommenden Winter im Admiralspalast erneut das Abenteuer auf Messers Schneide und erzählt pikante und verbriefte Anekdoten von den Stars der Goldenen Zwanziger.

BERLIN BERLIN versammelt die Größen der Berliner Blütezeit von 1927 bis 1933 in einem Panoptikum an Szenen, das so provokant und schillernd ist wie die Dekade selbst.
Die großen Stars ihrer Zeit erleben eine brillante Renaissance – die Stilikone Marlene Dietrich, die Femme fatale und Selbstdarstellerin Anita Berber, die legendären Comedian Harmonists sowie die Skandaltänzerin Josephine Baker. Funken sprühen, wenn die Revuegirls ihre Beine schwingen und das BERLIN BERLIN-Orchestra mit Glanznummern wie „Bei mir bist du schön“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Puttin’ on the Ritz“ und „Mackie Messer“ zum heißen Tanz auf dem Vulkan einlädt.

„BERLIN BERLIN ist eine Sensation, ein furioses, mitreißendes Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen darf!“, urteilt die Berliner Morgenpost über die Weltpremiere. „Unterhaltung mit Haltung – eine Show mit Tiefgang, die die 20er Jahre sehr gut einfängt,“ attestiert das WDR 5 Morgenecho. Und die Rhein-Zeitung fordert: „Geh‘n Se hin, hören Sie selbst, staunen Sie!“

Copyright: Jens Hauer

West Side Story: Ab Dezember 2022 auf Welttournee

Eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten neu inszeniert
 
Der unerreichte Musical-Klassiker „West Side Story“ schlägt
ein neues Kapitel seiner beeindruckenden Erfolgsgeschichte auf
und geht ab Dezember 2022 auf mehrjährige Welttournee

Mit provokantem Fingerschnippen durchstreifen die Mitglieder der New Yorker Straßengang „Jets“ ihr staubiges Revier, auf der Suche nach ihren Rivalen, den puerto-ricanischen „Sharks“. In der sommerlichen Hitze der Stadt lassen leidenschaftliche Latinas zu feurigen Mambo-Rhythmen die Röcke fliegen und träumen dabei von einem besseren Leben. Mittendrin: Die große Liebe, die Grenzen und Vorurteile überwindet – in der Upper West Side vibriert die Luft vor Spannung.

Maria, Tonight, Somewhere, America – nur wenige Töne der weltbekannten Kompositionen reichen aus, um die packenden Bild- und Gefühlswelten der West Side Story wachzurufen, und sie nie mehr zu vergessen. Mit der Broadway-Premiere 1957 definierten Leonard Bernstein, Jerome Robbins, Arthur Laurents und Stephen Sondheim musikalisch wie tänzerisch ein ganzes Genre neu. Auch heute noch steht West Side Story als unangefochtene Nummer 1 des amerikanischen Musiktheaters für sich – mutig, realistisch und brisant.

Wie einzigartig zeitlos diese moderne Version der „Romeo und Julia“ Geschichte ist, beweist einmal mehr die neue Kinoversion von Steven Spielberg, die 2022 für sieben Oscars nominiert war und eine der begehrten Trophäen gewann.

Bereits seit 2003 begeisterte die weltweit tourende Produktion, die als einzige die Original-choreografie von Jerome Robbins zeigt, über drei Millionen Zuschauer in 28 Ländern auf drei Kontinenten, unter anderem am Sydney Opera House, an der Dubai Opera, am Pariser Théâtre du Châtelet, an der Semperoper Dresden sowie am Londoner Sadler´s Wells Theater.

Jetzt schlägt das neue internationale Creative-Team rund um den renommierten Broadway-Regisseur und Schauspieler Lonny Price das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Musical-Klassikers auf: Mitte Dezember startet die mitreißende Neuinszenierung der West Side Story ihre nächste mehrjährige Welttournee genau dort, wo sie am 15. Juni 1961 erstmals in Deutschland zu sehen war – am Deutschen Theater München!

Es folgen bis Juni 2023 Gastspiele in Essen, Zürich, Wien, Baden-Baden, Leipzig, in Lausanne, Roubaix, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt und Dublin. Die Tournee wird im Sommer in Asien fortgesetzt.

Bühnenklassiker mit neuer Energie

„Die West Side Story hat so viele Jahrzehnte überdauert, weil sie das Menschliche in jedem von uns anspricht – die Macht der Liebe.“ Regisseur Lonny Price verband nicht nur eine enge persönliche Beziehung zu Leonard Bernstein und Stephen Sondheim, er ist der Magie des Meisterwerks selbst seit frühester Kindheit erlegen. Nun führt die New Yorker Broadway-Koryphäe, die die amerikanische Theater- und Filmwelt seit mehr als 40 Jahren als Schauspieler und Regisseur erfolgreich mitgestaltet (u.a. Regie Sweeney Todd mit Emma Thompson, Sunset Boulevard mit Glenn Close, sowie bei der TV-Serie Desperate Housewives, Rolle „Neil Kellerman“ im Kultfilm Dirty Dancing), den Bühnenklassiker mit frischem Blick in ein neues Zeitalter: „Ich wünsche mir, dass sich  auch die nächste Generation von Theaterbesuchern in dieses Stück verliebt, sich mit den Charakteren auf der Bühne identifiziert, und dabei erkennt, dass uns auf unserer Suche nach Liebe und Verständnis viel mehr verbindet als trennt – trotz aller kulturellen Unterschiede.“

Für diese Neuinszenierung, die Kenner der West Side Story genauso fesseln wird wie Erstbesucher, arbeitet Lonny Price eng mit einem Broadway- und West End-erfahrenen Kreativteam zusammen, welches der internationalen Strahlkraft der Produktion gerecht wird. Choreograf Julio Monge bringt die unvergleichlichen Tanzszenen authentisch und mit neuer Energie auf die Bühne. Der einstige Schüler von Jerome Robbins ist einer von gerade mal fünf Personen weltweit, die dessen Originalchoreografien neu einstudieren dürfen. Mit Anna Louizos steht Price eine der bekanntesten und kreativsten amerikanischen Set-Designerinnen zur Seite. Unter der musikalischen Leitung des Dirigenten und Komponisten Grant Sturiale wird ein großes Orchester die in New York gecasteten jungen und frischen Darsteller*innen begleiten.

Die wiederholte Verlängerung der Aufführungsrechte belege die dauerhaft enge und gute Beziehung zwischen den amerikanischen Lizenzgebern und der Mehr-BB Entertainment, betont CEO und Produzent Ralf Kokemüller: „Wir fühlen uns geehrt durch das erneute Vertrauen der Rechteinhaber und haben dies zum Anlass genommen, das Meisterwerk für unser Publikum in der ganzen Welt noch emotionaler, mitreißender und ansprechender zu gestalten.“

Auch Alexander Bernstein, Sohn des Komponisten und Gründungsvorsitzender des Leonard Bernstein Center For Learning, kann den Tourneestart kaum erwarten: „Ich freue mich sehr, dass mein guter Freund, der grandiose Regisseur Lonny Price, erstmals mit dem Produzenten Mehr-BB zusammenarbeitet – unserem vertrauensvollen Partner seit mehr als zwei Jahrzehnten. Gemeinsam werden sie dem Publikum auf der ganzen Welt eine neue, berührende und kraftvolle Version der West Side Story nahebringen. Lonny ist ein einzigartiger, kunstfertiger Visionär. Ihn prägen seine Menschlichkeit und seine besondere Leidenschaft für die West Side Story.  Dieses Musical ist heute noch immer so relevant und frisch wie 1957, als es uraufgeführt wurde. Weil die West Side Story damals das außergewöhnliche Ergebnis einer Zusammenarbeit von vier gleichermaßen talentierten und brillanten Meistern war – darunter mein Vater – ist es auch immer wieder eine Herausforderung, sie aufzuführen. Deswegen verlangt sie nach den Besten ihres Fachs – und ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie Lonny und sein internationales kreatives Team sich dieser Herausforderung stellen und das Publikum überall verzaubern werden.“

Musik, Identität und die große Liebe zwischen den Fronten der Gangs

In den heruntergekommenen Straßen, Hinterhöfen und Lagerhallen der New Yorker Upper West Side kämpfen die „Jets“, Söhne weißer Amerikaner, gegen die puerto-ricanischen Neuankömmlinge der „Sharks“. Dabei geht es nicht nur um die Vorherrschaft im Viertel, sondern auch um Identität und den Platz in der Gesellschaft. Die Atmosphäre ist aufgeladener denn je, als sich Maria, die Schwester des „Sharks“-Anführers Bernardo, und der „Jet“ Tony unsterblich ineinander verlieben. Die verhärteten Fronten der Gangs dulden keine Annäherung, und so steuert die große Liebe unaufhaltsam der Katastrophe entgegen. Liebesgeschichte, Coming-of-Age-Drama, Action-Krimi und Gesellschaftsstudie: Die West Side Story bedient sich virtuos der gesamten Bandbreite des erzählerischen Repertoires und verbindet Buch, Musik, Tanz und Liedtexte in fließenden Übergängen zu einem herausragenden Gesamtkunstwerk. Die unendliche, aber unmögliche Liebe, die zunächst alle Grenzen überwindet, dann aber an einer gespaltenen Gesellschaft scheitert, machte bereits das Stück „Romeo und Julia“ unsterblich und hat bis heute nichts an Faszination und Relevanz eingebüßt.

Copyright: Jeff Busby

Endlich Freitag im Ersten: Dreh für den dritten Film der ARD-Degeto-Reihe „Klara Sonntag“

mit Mariele Millowitsch als Bewährungshelferin

In Köln waren die Dreharbeiten zum „Endlich Freitag im Ersten“-Film „Klara Sonntag – Das große Los“ (AT). Diesmal bekommt Klara einen Probanden zugeteilt, der ihr nicht unbekannt ist und alte Geschichten aus der Vergangenheit aufwühlt. Der dritte Film der Reihe erzählt einfühlsam, wie schwer es ist, einander zu vergeben und einander eine neue Chance zu geben. Mariele Millowitsch spielt die Hauptrolle, in den Neben- und Episodenrollen sind Thelma Buabeng, Jasmin Schwiers, Tim Bergmann, Judith Jakob, Shadi Hedayati, Felix Vörtler und andere zu sehen. Regie führt Josh Broecker, das Drehbuch schrieb Sebastian Orlac, hinter der Kamera steht Uwe Schäfer.

Inhalt: Henning Stehmann (Tim Bergmann) ist ein Anlageberater und hat in seinem näheren Umfeld mehrere Menschen, einschließlich seiner ganzen Nachbarschaft, um ihr Geld betrogen. Bewährungshelferin Klara Sonntag (Mariele Millowitsch) soll die Gerichtshilfe übernehmen und für die Staatsanwaltschaft ein Gutachten über den Mann schreiben. Doch Klara ist nicht unbefangen, denn sie kennt Henning – vor vielen Jahren hatte sie eine leidenschaftliche Affäre mit ihm und hat ihm sogar das Leben gerettet. Aus diesen Gründen möchte sie den Fall abgeben, doch ehe sie sich versieht, steckt sie schon tiefer drin, als es ihr lieb ist. Bei ihren Recherchen findet sie heraus, dass Henning spielsüchtig ist … Auch Kollegin Biggy (Thelma Buabeng) hat mit ihrem neuen Schützling nicht das große Los gezogen. Ausgerechnet sie wird von ihrer Chefin Birte Hansen (Jasmin Schwiers) dazu aufgefordert, die Bewährungshilfe eines Mannes zu übernehmen, der wegen rassistischer Beleidigungen verurteilt wurde. Doch dieser bleibt uneinsichtig und bringt Biggy sogar dazu, ihn zu beleidigen – was sie in große Schwierigkeiten bringt.

„Klara Sonntag – Das große Los“ (AT) ist eine Produktion der Gaumont GmbH (Produzenten: Ivo-Alexander Beck, Sabine de Mardt und Micha Terjung) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa, Christoph Pellander) für die ARD.

Copyright: ARD Degeto/Frank Dicks

Dreharbeiten für die ARD-Degeto-Event-Produktion „5 Stunden“ (AT)

Am 27. April 2022 gingen die Dreharbeiten zu dem historischen Event-Drama „5 Stunden“ (AT) zu Ende: 1967 wurde in Südafrika die weltweit erste Herztransplantation an einem Menschen durchgeführt. Inspiriert von dieser wahren Begebenheit spielt Sonja Gerhardt eine junge Ärztin, die mutig ihren Weg geht und in Kapstadt im Team des charismatischen Herzchirurgen Christiaan Barnard (Alexander Scheer) eine entscheidende Rolle bei dieser Pionierleistung übernimmt. Nach einem Drehbuch von Chris Silber führte Franziska Buch Regie. In weiteren Rollen sind Fritz Karl, Loyiso MacDonald, Clara Wolfram, Thimo Meitner, Arnd Klawitter u. v. a. zu sehen.

Zum Inhalt:

Frankfurt 1967. Die angehende Ärztin Lisa Scheel (Sonja Gerhardt) arbeitet hart daran, sich als eine der ersten Frauen in der Chirurgie durchzusetzen. Dennoch zieht ihr Prof. Kohlfeld (Fritz Karl) einen Mann vor, der Lisas Recherche als seine ausgibt. Lisa verfolgt ihren Plan entschlossen weiter: Sie reist nach Kapstadt zu Kohlfelds Rivalen Dr. Barnard (Alexander Scheer), der ebenfalls die erste Herztransplantation an einem Menschen vornehmen will. In Südafrika erlebt Lisa hautnah das Unrechtsregime der Apartheit. Nur heimlich kann der Schwarze Hamilton Naki (Loyiso MacDonald) im Team von Barnard mitwirken. Er ist ein exzellenter Chirurg, darf aber aufgrund seiner Hautfarbe nicht offiziell als Arzt arbeiten. Lisa und Hamilton helfen beide, trotz aller Widerstände, beim Gelingen der ersten Herztransplantation und widersetzen sich wo möglich den Unrechtsmechanismen der Apartheid.

„5 Stunden“ (AT) ist eine Produktion von Producers at Work Film (Produzent: Christan Popp; Producer: Tobias Stille) mit Mia-Film im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Patrick N. Simon und Christoph Pellander) für die ARD in Zusammenarbeit mit dem ORF.

 

Copyright: ARD Degeto/Frizzi Kurkhaus

Let’s do the Time Warp, Hardy Krüger jr.!

Nach fünf Jahren Pause ist RICHARD O’BRIEN’S ROCKY HORROR SHOW endlich wieder unterwegs – auf großer Tournee durch Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zum ersten Mal hat nun auch der in allen Belangen authentische und vielseitige Schauspieler Hardy Krüger jr. die aufregende Rolle des schlagfertigen „Erzählers“ übernommen.

Bei seinem gestrigen Debut am Deutschen Theater in München kam er für seinen ersten Auftritt stilecht bayrisch gekleidet in Lederhose und Janker auf die Bühne – und brachte damit gleich die Zuschauer und das Ensemble in Stimmung. Im weiteren Verlauf der Show parierte er souverän die Zurufe des Publikums – dann im traditionell-konservativeren „Erzähler“-Anzug. Beim Schlussapplaus tanzte Hardy Krüger jr. ausgelassen mit Cast und Publikum den „TIME WARP“ und kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus:

„Ehrlich gesagt war ich vor meiner Premiere ein wenig nervös, aber es ist super gelaufen! Ich war wirklich wie in einer Zeitmaschine, weil mich diese Show an meine eigene Vergangenheit erinnert! Das Publikum ist super in München. Nicht nur schön hier zu sein, sondern auch das erleben zu dürfen. Das war ein ganz außergewöhnlicher Moment in meinem Leben.“

Krüger ist nach seiner Premiere im Deutschen Theater in München nun in zahlreichen Shows in vier weiteren Gastspielstädten zu erleben: Von Stuttgart und Köln über Düsseldorf bis nach Frankfurt.

Hardy Krüger jr. spielte bereits den Frank’n’Furter – am Schultheater!

Ganz fremd war dem Schauspieler mit der beeindruckenden internationalen Karriere das Kultmusical jedoch nicht, wie er bereits augenzwinkernd vor seiner Premiere verriet:

„Schauspielerisch fing mit der ROCKY HORROR SHOW bei mir eigentlich alles an: Frank’n‘Furter war nämlich meine allererste Rolle – und zwar am Schultheater, da war ich gerade mal 19!  Das Schlimmste war, dass an der Premiere die ganzen Fanclubs da waren, die richtig mitgehen und damals noch Reis warfen. Ich hatte riesige Probleme, auf den High-Heels Stilettos zu gehen und habe dann natürlich nicht damit gerechnet, dass Reis auf der Bühne liegt. Das war dann eine ganz schöne Rutschpartie, die ich nie vergessen werde. Und ich dachte: Meine Freunde, das war’s. Das ist meine erste Premiere und ich werde einen unvergleichlichen Abflug machen. Aber es ist Gott sei Dank alles gut gegangen.“

Und weiter: „Und wie das so ist:  Einmal ROCKY HORROR, immer ROCKY HORROR! Jetzt bin ich viele Jahrzehnte später zu meinen Anfängen zurückgekehrt. Ich hätte mit Blick auf mein Alter auch den rollstuhlfahrenden „Dr. Everett Scott“ spielen können. Aber ich dachte: Nun gut, jetzt machst Du erstmal den Erzähler.“

Schauspielerisches Multitalent und engagierter Botschafter

Hardy Krüger jr. wurde 1968 in Lugano in der Schweiz geboren und zählt zu den bekanntesten Schauspielern Deutschlands. Schon früh war Krügers späterer Werdegang vorgezeichnet. Als Sohn einer Italienerin und der Schauspiellegende Hardy Krüger machte Hardy jr. zunächst eine Ausbildung zum Bartender und Koch, bevor er ab 1989 Schauspielunterricht in Los Angeles nahm.

1992 startete der ambitionierte Schauspieler seine Fernsehkarriere mit einer Nebenrolle in der ARD-Vorabendserie Nicht von schlechten Eltern – dort blieb er bis 1996. Parallel wirkte er als Hauptdarsteller in der ARD-Fernsehserie Gegen den Wind mit. Seit diesen Anfängen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen war Hardy in mehreren internationalen Produktionen wie dem Kinofilm Asterix und Obelix gegen Caesar (1999) oder 2002 in Roger Youngs Dracula zu sehen. Eine Hauptrolle spielte er 2004 auch in dem Geschichtsepos Stauffenberg. Von 2006 bis 2013 war er als Förster Stefan Leitner Nachfolger von Christian Wolff in der ZDF-Fernsehserie Forsthaus Falkenau und spielte somit eine Hauptrolle in der beliebten Serie. Zuletzt war Krüger 2020 im Spielfilm Leberhaken zu sehen, der 2021 mit dem Seymour-Cassel-Award ausgezeichnet wurde.

Doch nicht nur als Fernsehschauspieler ist Hardy Krüger jr. erfolgreich. Seit 2003 steht er regelmäßig in Deutschland auf der Theaterbühne. Zuletzt spielte er über drei Jahre lang bis 2017 den Philippe in der Theateradaption des Kinohits Ziemlich beste Freunde.

Der beliebte Schauspieler hat viele Talente und Interessen, er fotografiert, ist Buchautor und nutzt seine Bekanntheit, um sich wohltätig zu engagieren: Als UNICEF-Botschafter setzt er sich gegen Kinderprostitution ein, wofür er vom Verein Kinderlachen mit dem „Kind-Award 2006“ ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus ist er Schirmherr für die Charity-Aktion „TukTuk-Tour“ sowie NaturVision.

Ganz offen teilt Hardy Krüger jr. außerdem seine Schicksalsschläge. Mit nur acht Monaten starb 2011 sein kleiner Sohn Paul-Luca am plötzlichen Kindstod. Erschüttert stürzte sich Krüger jr. in Arbeit und Alkohol, der immer ein steter Begleiter für Hardy war. Doch die Situation geriet außer Kontrolle. Die Folge waren Aufenthalte in Entzugskliniken sowie eine Nahtoderfahrung durch multiples Organversagen. Das war der Weckruf für Hardy, sein Leben zu ändern. Seit mehreren Jahren ist Hardy nun trocken. Sein Schicksal verarbeitete er in seinen Büchern und zuletzt in der Real-Life-Show Unbreakable (RTL+).

Hardy Krüger jr. ist seit 2018 in dritter Ehe mit der PR-Agentin Alice Rößler verheiratet, deren Tochter Antonia er 2019 adoptierte. Krüger jr. hat insgesamt 5 Kinder aus drei Ehen.

International gefeiert: RICHARD O’BRIEN’S ROCKY HORROR SHOW

Die Rocky Horror Show war von Anfang an mit nichts zu vergleichen: Schon kurze Zeit nach ihrer Uraufführung 1973 in London wurde sie zum weltweiten Phänomen. Der Einfluss, den sie bis heute auf Drag Shows, Rockbands, Theater und die Burlesque-Szene ausübt, ist unschätzbar groß. Sam Buntrocks gefeierte Inszenierung wagt den „Time Warp“ zurück zu den Wurzeln – zu B-Movies, Burlesque und Glamrock – und dringt bis zum wahren Kern der Rocky Horror Show vor.

Noch bis Mitte August wird die gelebte Liebe zur Rocky Horror Show sämtliche Tourneestädte erfassen. Dann sind Straps und Stilettos wieder angesagt und es darf gerufen, gebuht und mit Lichtern geschwenkt werden, was das Zeug hält…

Copyright: Susanne Brill

Regisseur Tomy Wigand dreht ARD-Degeto-Komödie „Vätertage“ (AT)

Ein alleinerziehender Übervater, ein vielbeschäftigter Richter ohne wirkliche Beziehung zu seiner Tochter und eine echte „Rampensau“ als Wochenendpapa: Unterschiedlicher könnten drei Väter nicht sein. Was sie gemeinsam haben: die Liebe zu ihren Töchtern – und ihr gleichermaßen ambivalentes Verhältnis zu ihrem Nachwuchs. Als sich Tim Seyfi, Dirk Borchardt und Marcus Mittermeier als Freunde Danyal, Markus und Tobias spontan entschließen, bei ihren von Aylin Öcal, Zoë Valks und Lara Mandoki gespielten erwachsenen Töchtern unangekündigt nach dem Rechten zu sehen, werden nicht nur ihre Vaterrollen auf die Probe gestellt … Unter der Regie von Tomy Wigand entsteht derzeit die ARD-Degeto-Komödie „Vätertage“ (AT) über Anerkennung und Träume, Ehrlichkeit und emotionale Defizite, den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen und die Erkenntnis, dass es nie zu spät ist, um neu anzufangen. Die Dreharbeiten in Berlin dauern noch bis zum 8. April 2022 an.

In weiteren Rollen sind Elvis Clausen, Johannes Kühn, Ina Piontek, Svenja Beneke, Sandra Steinbach, Hanh Mi Thi Tran, Amedeo Gonnella, Claudia Neidig, Florian Donath, Eva-Maria Kurz, Christian Bojidar-Müller, Michael Specht u. v. a. zu sehen.

Zum Inhalt:

Weil seine Tochter überraschend den Kontakt abgebrochen hat, begleiten Danyals (Tim Seyfi) Freunde Markus (Marcus Mittermeier) und Tobias (Dirk Borchardt) den verzweifelten Mittfünfziger zu einer klärenden Reise nach Berlin, wo auch ihre eigenen erwachsenen Töchter leben. Während Danyal sich nach dem Wiedersehen damit auseinandersetzen muss, wie stark er das Beuteschema seiner Tochter Jila (Aylin Öcal) beeinflusst und dadurch womöglich ihr privates Unglück verantwortet hat, muss der konservative Markus herausfinden, dass seine Tochter Hanna (Zoë Valks) ohne sein Wissen geheiratet hat. Bei dem Versuch, seinen afrikanischen Schwiegersohn näher kennenzulernen, erlebt er mehr als eine Überraschung. Der passionierte Musiker Tobias versucht, seiner Tochter Tilda (Lara Mandoki) angesichts ihrer nur schleppend anlaufenden Schauspielkarriere den Rücken zu stärken, ohne zu begreifen, was die junge Frau wirklich braucht. Als die Väter ihre vermeintlichen Fehler erkennen und auszubügeln versuchen, wird aus der spontanen Kurzreise ein Beziehungstrip, der auch den Töchtern alles abverlangt.

Copyright: ARD Degeto/Christiane Pausch

SOKO Wismar

Die nördlichste ZDF-„SOKO“ geht seit vielen Jahren an der Küste erfolgreich auf Verbrecherjagd. Sie widmet sich auf ihre ganz eigene Art und Weise den großen und kleinen Fällen und ist dabei kein bissen müde: Das fünfköpfige Team um Chef Jan Reuter (Udo Kroschwald) sorgt in der Kleinstadt für Recht und Ordnung. Mit Charme und typischer norddeutscher Gelassenheit löst die SOKO Wismar ihre Fälle zwischen Ostsee und mecklenburgischer Seenlandschaft. An der Seite von Jan Reuter stehen Lars Pöhlmann (Dominik Boeer), Polizeihauptmeisterin Paula Moorkamp (Stella Hinrichs), Rechtsmedizinerin Dr. Helene Sturbeck (Katharina Blaschke), Kriminalkommissarin Karoline Joost (Nike Fuhrmann) und Eddi Jansons (Gustavs Gailus).

Die SOKO Wismar läuft immer mittwochs um 18.00 Uhr im ZDF. Produziert wird wieder von der Real Film Berlin GmbH. Die Redaktion im ZDF hat Dirk Rademacher.

Bildbeschreibung:
„SOKO Wismar – Kampf der Vampire“: Regisseurin Henrike Herbert (Anna Schäfer) lehnt mit Tränen in den Augen an einem Tisch im Publikumsraum. Neben ihr stehen Paula (Stella Hinrichs) und Eddi (Gustavs Gailus). Im Hintergrund ist ein großes Werbebanner des Theaterstücks zu sehen.

Weitere Infos finden Sie hier: www.sokowismar.zdf.de/

Foto: ZDF/Marc Meyerbroeker

Gustavs Gailus ist der Neue bei der SOKO Wismar

Am 9. Februar bekommt die erfolgreiche Fernsehserie SOKO Wismar einen weiteren Neuzugang: Schauspieler Gustavs Gailus schlüpft in die Rolle des Polizisten Eddi Jansons aus Lettland und unterstützt seine Kollegin Paula Moorkamp alias Stella Hinrichs sowie Udo Kroschwald, Dominic Boeer und Nike Fuhrmann. Damit ist das Ermittlerteam aus Wismar wieder komplett. In der Folge „Ein bürokratischer Tod“ wartet sein erster Einsatz. 

Zum Inhalt: Polizistin Paula und ihr neuer Kollege Eddi aus Lettland finden bei einer Revier-Begehung in der Nähe von Wismar eine Leiche am Strand. Alle Anzeichen deuten auf ein Tötungsdelikt hin. Erste Ermittlungen ergeben, dass der Mann Dennis Ritter heißt und Sachbearbeiter bei einer Versicherung war. Ein geschätzter Kollege und glücklich mit seiner Frau Viola verheiratet. Höchste Zeit für das SOKO-Team, einen Blick hinter die harmlose Fassade zu werfen.

Zum einen ist da die Kollegin Sventje Gemmer, die mit Ritter anscheinend mehr als nur den Arbeitsplatz gemein hat. Zum anderen der Techniker Peter Luchs, der seit Jahren immer wieder durch zweifelhafte Abrechnungen auffällig wird. Was haben die beiden vor den Wismarer Ermittlern zu verbergen?
Doch auch Ritter selbst hat einiges auf dem Kerbholz, denn er war in einen Kleinkrieg mit einem seiner Klienten verwickelt. Leidtragender ist in diesem Fall Frank Kaiser, der aufgrund einer Multiplen Sklerose seit Jahren im Rollstuhl sitzt und pausenlos um sein Recht als Patient kämpfen muss. Doch ist ihm der kaltblütige Mord an Ritter zuzutrauen?

 

Copyright: Marc Meyerbröker

Zwei neue Filme der Reihe „Käthe und ich“

Am 04. und 11. März um 20.15 Uhr zeigt Das Erste zwei neue Folgen der „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Käthe und ich“ mit Christoph Schechinger als Psychologe Paul Winter in der Hauptrolle. In weiteren Rollen sind u.a. Mona Pirzad, Thelma Buabeng und Ulrich Friedrich Brandhoff zu sehen. In Episodenrollen spielen Christine Schorn, Ulrike Krumbiegel, Paula Kalenberg u.v.a.

 

„Käthe und ich – Freundinnen für immer“ (Ausstrahlung 04. März)
Psychologe Paul Winter (Christoph Schechingerund seine Therapiehündin Käthe bekommen eine ungewöhnliche Anfrage. Die 79-jährige Christine Saalfeld (Christine Schorn) bittet nach ihrer Demenz-Diagnose nicht für sich, sondern für ihre Tochter Marianne (Ulrike Krumbiegel) um Unterstützung. Die vorausschauende Seniorin fürchtet, dass ihre alleinstehende Tochter komplett vereinsamt, sobald die Krankheit aus dem Anfangsstadium voranschreitet. Um die niedergeschlagene Ex-Schauspielerin, deren vielversprechende Karriere nach der Wende ins Stocken geriet, aus ihrer tiefen Lebenskrise zu holen, macht sich Paul auf die Suche nach einer biographischen Bruchstelle: das abrupte Ende einer Jugendfreundschaft, der Marianne immer noch nachtrauert. Bevor es zu einer Begegnung kommen kann, arbeitet Paul mit Käthes Unterstützung daran, dass sich Marianne öffnet. Was er herausfindet, berührt ihn zutiefst.
Eine zufällige Beobachtung führt Paul in das Spannungsfeld der Ehe von Jule (Mona Pirzad). Er weiß nun, dass Aaron (Ben Braun) eine heimliche Affäre hat. Ihm bleibt keine Wahl, als seiner besten Freundin die Wahrheit zu sagen – auch, wenn das sein ohnehin komplexes Verhältnis zu Aaron belastet.

„Käthe und ich – Verbotene Liebe“ (Ausstrahlung am 11. März)
Die blinde Lehrerin Ina Meyrose (Paula Kalenberg) wird von ihrem Führhund gebissen und erleidet ein doppeltes Trauma. Durch den Zwischenfall verliert sie nicht nur das Vertrauen, sondern auch ihren vierbeinigen Begleiter. Der Hund leidet, wie eine Untersuchung zeigt, an einem Hirntumor und muss eingeschläfert werden. Um Ina zu helfen, setzt der Psychologe Paul Winter (Christoph Schechinger) auf therapeutische Methoden und Käthes besondere Gabe. Tatsächlich beginnt die junge Frau wieder Vertrauen aufzubauen. Ina entscheidet sich sogar für eine „Schocktherapie“, die sie unmittelbar mit ihrer Angst konfrontiert. Pauls Nähe zu ihr lässt in seinem Umfeld jedoch die Alarmglocken läuten: Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) spricht ihm ins Gewissen, die Grenzen zwischen beruflicher Empathie und seinem privaten Gefühl zu wahren.
Um seinen Weg zu finden, muss sich Paul mit seinem eigenen Liebesleben befassen. Seine beste Freundin Jule (Mona Pirzad) findet den richtigen Ton, ihn dabei zu ermutigen. Die Tierärztin selbst ist dabei, sich aus ihrem akuten Trennungsschmerz seit dem Auszug ihres Mannes zu befreien. Ein gut aussehender Neuzugang (Justus Johanssen), der Jules Tierarztpraxis verstärkt, trägt dazu auf charmante Weise bei.

Copyright: ARD Degeto/Christiane Pausch